Rückrunde der Ersten (M1) in der Saison 2024/2025
Spielplan Rückrunde
Datum | Zeit | Heim | Gast | Ergebnis | Berichte | |
---|---|---|---|---|---|---|
Sa. | 18.01.25 | 19:30 | SC Vöhringen | TV Treffelhausen | 29:30 (12:14) | Vor- /Spielbericht |
Sa. | 25.01.25 | 19:30 | SC Vöhringen | HV RW Laupheim | 25:32 (15:14) | Vor-/ Spielbericht |
Sa. | 08.02.25 | 19:30 | SC Vöhringen | HSG Oberkochen/Königsbronn | 31:29 (16:16) | Vor-/ Spielbericht |
Sa. | 22.02.25 | 19:30 | SC Vöhringen | TSG Söflingen 2 | 28:33 (10:16) | Vor-/ Spielbericht |
Sa. | 08.03.25 | 19:30 | SC Vöhringen | SG Lauterstein 2 | 30:28 (11:13) | Vor-/Spielbericht |
So. | 16.03.25 | 16:00 | TV Gerhausen | SC Vöhringen | 32:25 (21:13) | Vor-/Spielbericht |
Sa. | 29.03.25 | 19:30 | TG Biberach | SC Vöhringen | 27:27 (11:13) | Vor-/Spielbericht |
Sa. | 05.04.25 | 19:30 | SC Vöhringen | HC Hohenems | Vor-/ Spielbericht | |
Sa. | 26.04.25 | 19:30 | SG Herbrechtingen/ Bolheim | SC Vöhringen |
05.04.2025: SC Vöhringen - HC Hohenems 19:30 Uhr Sportpark
Letztes Heimspiel der Saison 2024/25
Am Samstag empfangen die Vöhringer Handballer den HC Hohenems zum letzten Heimspiel der Saison 2024/2025. Anpfiff ist um 19:30 Uhr im Vöhringer Sportpark, wenn sich die beiden Kontrahenten um den letzten Abstiegsplatz direkt gegenüberstehen.
Dabei hat der SCV glücklicherweise die wesentlich besseren Karten in der Hand und möchte mit einem Sieg den Deckel auf den Klassenerhalt machen. Sechs Punkte Vorsprung auf den Verfolger Hohenems, der noch maximal drei Spiele Zeit hätte, um diese 6 Punkte aufzuholen. Dem möchten die Vöhringer natürlich entschieden entgegenwirken, und mit einem Punktgewinn die letzten Zweifel am Klassenerhalt verschwinden lassen.
Im Hinspiel gewann Hohenems am Ende das Spiel, weil sich die Vöhringer öfters selbst im Weg standen. Die Chancen wären vorhanden gewesen, um das Spiel zu drehen, doch mit nicht nachvollziehbaren Spielhandlungen wurden die Österreicher damals immer wieder eingeladen, das Spiel zu gewinnen. Die Vorarlberger nahmen dankend an und sicherten sich 2 der bisherigen 6 Punkte auf ihrem Konto. Zudem gab es in den ersten beiden Spielen noch 2 Heimsiege gegen Söflingen und Biberach, mehr gelang nicht mehr. Auswärts sind die Hohenemser bisher ohne Punktgewinn, zuletzt musste sogar das Gastspiel in Laupheim aufgrund von Personalmangel abgesagt werden.
Dabei ereilte in dieser Saison die heutigen Gäste ein ähnliches Schicksal wie den SCV: In der vergangenen Spielzeit noch in der Spitzengruppe vertreten, schaffte man es dieses Spieljahr nicht an die Leistungen anzuknüpfen und befand sich schnell im Tabellenkeller. Verletzungssorgen kamen hinzu und so gelang der letzte Sieg gegen den SCV im November 24. Beim letzten Auswärtsspiel in Oberkochen mussten teilweise die Außenspieler im Rückraum aushelfen, da den Hohenemsern das Material ausging. Im Sportpark darf man sehr gespannt sein, mit welchen Spielern die Gäste auflaufen werden oder ob ehemalige Spieler rekrutiert werden, um den Kader zu stärken. Das macht die Vorbereitung für das Vöhringer Trainergespann natürlich nicht einfacher und man wird sich auf verschiedene Situationen einstellen müssen.
Im letzten Heimspiel werden sich die Vöhringer Handballer nochmal von ihrer besten Seite zeigen wollen und sich mit einem Sieg vom Publikum verabschieden. Belohnung für einen Punktgewinn wäre der sichere Klassenerhalt, ansonsten heißt es nachsitzen und weiter abwarten. Drei Punkte aus den letzten 3 Spielen geben Hoffnung, dass die Formkurve zum Ende der Saison ansteigend ist und die hoffentlich zahlreichen Zuschauer mit einer guten Leistung ihrer Mannschaft in die Sommerpause geschickt werden.
Wie so oft bei einem letzten Heimspiel, kommt man auch in Vöhringen nicht drumherum, dass Spieler zu verabschieden sind. Folgende Spieler werden in der kommenden Saison kürzertreten oder den Verein verlassen: Simon Pointinger, Valentin Istoc, Luca Bosch, David Schuler, Petar Ladan, Patrick Mrsic und Matthias Stetter. Deshalb bitten wir sie nach dem Spiel noch in der Halle zu bleiben um die Spieler gebührend zu verabschieden. Gesonderte Berichte zu den Abgängen folgen dann nächste Woche.
29.03.2025: TG Biberach – SC Vöhringen 27:27 (11:13)
SC Vöhringen verliert Unentschieden 27:27
So muss man es leider formulieren. Dabei kann man dem SCV nicht mal vorwerfen, schlecht gespielt zu haben. Es sind diese dummen Nachlässigkeiten, die zu Fehlern führen, wenn die Mannschaft sich allzu sehr in Sicherheit wiegt. Doch der Reihe nach.
Unsere Jungs begannen die Partie hochkonzentriert und standen kompakt und entschlossen in der Abwehr. So lief bei Biberach im Angriff zuerst nicht viel zusammen und Vöhringen ging mit 0:3 in Führung. Die erste Zwei-Minuten-Strafe von Manuel Edel wurde unbeschadet überstanden. Mit Toren von Hoke, Brugger und Klement wurde die Führung auf 2:7 ausgebaut. Die Illertaler agierten dabei dynamisch und abwechslungsreich im Angriff. Auch Andrei Mitrofan kam immer besser ins Spiel und parierte einige Bälle. Dann kam der erste Bruch ins Spiel der Rot-Weißen. Als der Biberacher Simon Krattenmacher eine Zeitstrafe erhielt, wussten das die Vöhringer nicht zu nutzen. Im Gegenteil, man lud durch leichtsinnige technische Fehler den Gegner zu Kontern ein, so dass dieser den 7:8-Anschlusstreffer erzielen konnte. Wie man es besser macht, zeigten die Hausherren, als kurz darauf Hannes Kaifel für zwei Minuten auf die Bank musste. Die TG Biberach drehte das Spiel zum 9:8. Daraufhin zückten Betz und Klingler die grüne Karte zum Time-Out. Im Folgenden herrschte wieder Disziplin beim SCV und bis zur Halbzeit gelang es, unter anderem durch einen Doppelpack von Hannes Kaifel, die Führung wieder zurückzuerobern und einen 11:13-Vorteil mit in die Kabine zu nehmen.
Nach dem Wechsel gelang Kaifel erneut ein Treffer zum 11:14. Dann ließ man jedoch die TG gewähren. Während vorne der Biberacher Torhüter warm geschossen wurde, kassierte man hinten einen Treffer nach dem anderen und die Gastgeber gingen selbst wieder mit 16:15 in Führung.
Doch der SCV steigerte sich wieder in der Abwehr und Mitrofan schickte Sven Eisenmann zweimal per Konter Richtung Biberacher Tor. Dieser bedankte sich mit zwei Treffern. Auch Filip Matijevic und Marc Heiter waren zur Freude der mitgereisten Fans zweimal erfolgreich. Zur Belohnung leuchtete ein 16:20 für Vöhringen von der Anzeige. Es hätte alles so schön sein können. Doch dann folgte der Albtraum.
Zuerst schwächten sich die Biberacher selbst, als der Schiedsrichter gleich zwei von ihnen wegen Motzens vom Feld stellte. Der SCV hätte sozusagen freie Fahrt gehabt alles klarzumachen. Stattdessen leistete man sich einfache Fehler, vergab einen Angriff nach dem anderen und überließ die Show den Biberachern, die in Unterzahl aufopferungsvoll kämpften und innerhalb von drei Minuten wieder mit 20:20 auf Augenhöhe waren. Eine Auszeit auf Vöhringer Seite war die Folge. Das hinderte die Hausherren zunächst nicht mit 21:20 erst mal in Führung zu gehen.
Die Schlussminuten waren dann heiß umkämpft. Während Vöhringen immer einen Treffer vorlegte, glich Biberach postwendend aus. Den letzten Angriff des SCV schloss Sven Eisenmann erfolgreich zum 26:27 ab. Dann waren noch zwölf Sekunden zu spielen. Die TG schafften es, den Ball zu ihrem Kreisläufer zu spielen, der jedoch von unserer Abwehr niedergerungen wurde. Es gab einen Siebenmeter und der Schiedsrichter hielt die Uhr vier Sekunden vor Schluss an. Mitrofan hielt den Strafwurf glänzend, der Ball landete jedoch erneut beim Schützen Lukas Fimpel, der die zweite Chance und die verbleibende Zeit nutzte, um ihn endgültig im Vöhringer Netz zu versenken.
Das Unentschieden fühlt sich für den SCV-Fan wie eine Niederlage an. Und zwar eine bittere. Es ist nur schwer zu verstehen, wie leichtfertig die Mannschaft diese komfortable Vier-Tore-Führung durch eigene Fehler verspielen konnte und das auch noch in zweifacher Überzahl.
Blick in die Liga:
Am anderen Ende der Tabelle ist die Entscheidung um die Meisterschaft der Landesliga gefallen: Der TV Gerhausen sicherte sich mit einem Sieg im Derby bei der TSG Söflingen 2 den Titel, da Laupheim gleichzeitig in Treffelhausen verloren hatte. Herzlichen Glückwunsch zum Titel!
Die Niederlage von Söflingen hat auch Auswirkungen auf den SCV: Söflingen 2 steht als sicherer Absteiger fest. Um den zweiten Abstiegsplatz streiten sich nur noch Vöhringen und Hohenems, die kommendes Wochenende im direkten Duell aufeinandertreffen. Bei einem Sieg oder Unentschieden ist auch der SCV rechnerisch sicher. Bei einer Niederlage müsste Hohenems alle restlichen Spiele gewinnen, um den SCV noch abzufangen, sollte auch dieser sein letztes Spiel in Herbrechtingen verlieren.
TG Biberach - SC Vöhringen: 27:27 (11:13)
29.03.2025 - 19:30 Uhr, Biberach, Männer Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 350
TG Biberach: Jan Röhrig (6), Bogdan Ionut Botezatu (5), Lukas Fimpel (4), Nicolai Hardegger (3), Mihai-Marcel Sandu (3), Costel Daniel Manea (2), Linus Meinhardt (2), Markus Böck (1), Simon Krattenmacher (1), Petru Danut Drenceanu, Simon Ellek, Jonas Frey, Philip Ischebeck, Tim Schätzle Offizielle: Daniel Krais, Jan Wille, [Name nicht verfügbar]
SC Vöhringen: Thilo Brugger (8/2), Hannes Kaifel (7), Sven Eisenmann (4), Marc Heiter (3), Jeremias Hoke (2), Filip Matijevic (2), Elias Klement (1), Niklas Appenrodt, Manuel Edel, Alexander Henze, Andrei Mitrofan, Laurens Schug, David Schuler, Nikita Alexander Stang Offizielle: Kevin Betz, Christoph Klingler
Schiedsrichter: Volkan Güler
Zeitnehmer: Finn Eichner
Sekretär: Andreas Heinrich
Vorbericht zum 29.03.2025: TG Biberach – SC Vöhringen
Sieg sichert Klassenerhalt, Samstag, 29.03.2025 um 19:30 Uhr in der Mali-Sporthalle Biberach
Wenn sich am Samstagabend um 19:30 Uhr die TG Biberach und der SC Vöhringen in der Mali- Halle Biberach gegenüberstehen, wird am Ende eine Mannschaft etwas zu “feiern” haben: Der Sieger hat den Klassenerhalt in der Tasche, bei einem Unentschieden rettet sich Biberach und der SCV muss nachsitzen. Trotz spielfreiem Wochenende zuletzt, hat sich die Situation für den SCV in der Tabelle weiter verbessert. Sowohl Söflingen 2 als auch Hohenems haben ihre Spiele verloren, somit weiterhin fünf Punkte Vorsprung bei noch drei ausstehenden Spielen auf die Abstiegsplätze.
Die Gastgeber spielen als Aufsteiger eine solide Saison und konnten sich lange Zeit im vorderen Bereich der Tabelle halten. Nach einem Start mit 9:5- Punkten aus den ersten Spielen gelang seit Ende November nur noch ein Sieg gegen Hohenems und ein Unentschieden in Herbrechtingen. Damit rangiert die TG nur noch einen Platz und einen Punkt vor dem SCV. Im Hinspiel dominierte der SCV die Partie im Sportpark, konnte sich Mitte der zweiten Hälfte auf 8 Treffer absetzen und brachte den einen deutlichen 35:27- Heimsieg unter Dach und Fach.
Auf Vöhringer Seite würde man am liebsten den Sack am Wochenende schon zu machen und den Klassenerhalt mit einem Sieg in Biberach eintüten. Mit dem guten Gefühl, immer noch alles in der eigenen Hand zu haben und dem Luxus von 5 Punkten Vorsprung, sollte eine gewisse Lockerheit helfen, um am Wochenende die Chance auf Punkte zu haben. Nach dem Heimsieg gegen Lauterstein 2 war die Stimmung im Training entsprechend gut und die Vorbereitung auf das Spiel in Biberach konnte angegangen werden. Immer dann, wenn sich die Rot- weißen an die Vorgaben des Trainerteams gehalten haben und sich nicht zu voreiligen Abschlüssen hinreißen ließen, sah man ein gutes Spiel der SCV- Mannschaft in dieser Saison. Genau diese Tugend in Kombination mit einem schnellen Rückzugsverhalten wird der Schlüssel zum Erfolg sein. Mit vollem Kader kann die Fahrt nach Biberach angetreten werden, dieses Wochenende kommt es zu keiner Überkreuzung mit dem Spiel der mA.
16.03.2025: TV Gerhausen – SC Vöhringen 32:25 (21:13)
Spielbericht: Niederlage im Derby beim Spitzenreiter
Mit einer Niederlage sind die Vöhringer Handballer vom Derby in Gerhausen zurückgekehrt. Bei der 32:25- Niederlage standen zu Beginn lediglich 10 Spieler auf dem Spielberichtsbogen, ehe dann zur Halbzeit der Kader mit den Spielern der männlichen A-Jugend aufgefüllt werden konnte.
Der Start ins Spiel durch die "ältere" Generation gelang vielversprechend und bis zur 12. Minute beim 7:6 blieben die Gäste aus dem Illertal in Schlagdistanz. Von nun an streuten sich immer mehr Fehler ins Vöhringer Angriffsspiel ein und luden den Spitzenreiter zum Kontern ein. Der nahm dankend im Stile einer Spitzenmannschaft an und erzielte die einfachen Treffer zum 11:6. Vöhringen unterbrach den Lauf mit einer Auszeit in der 15. Minute. In den folgenden Minuten blieb der Rückstand bis zum 18:13 bei fünf Treffern. Die Phase vor der Pause gehörte Gerhausen, die sich dann vorentscheidend auf 21:13 absetzen konnten. Der SCV verlor zudem Matijevic, der vor Ende der ersten Hälfte mit seiner dritten Zeitstrafe das Feld räumen musste.
Wie bereits erwähnt wuchs der Kader in der Halbzeit an und der SCV konnte auf die Spieler der A- Jugend zurückgreifen. Auch auf der Bank bekam Christoph Klingler Unterstützung durch Kevin Betz. Mit der Jugend an Bord wurde das Spiel der Illertaler schneller und es gelang bis zur 38. Minute auf 23:19 zu verkürzen. Gerhausen sah sich zur Auszeit gezwungen, ohne dass das Pendel in den folgenden Minuten auf eine Seite ausschlagen würde. Die Vöhringer Abwehr stand gut, Mitrofan konnte einige Würfe abwehren und der SCV ging volles Risiko bei den Konterpässen. Diese fanden aufgrund der aufmerksamen Gastgeber aber nicht immer das Ziel und so gelang es nicht durch einfache Tore den Rückstand weiter zu verkürzen. Bis zur 48. Minute (27:23) blieb es bei den vier Toren Rückstand. Am Ende war dann die Luft raus bei den Rot-Weißen und sie konnten nicht mehr nachlegen. Gerhausen nutzte die Gunst der Stunde, setze sich wieder auf 7 Treffer ab und dem SCV gelangen in den letzten Minuten nur noch zwei weitere Treffer.
In der Tabelle hat sich währenddessen nichts verändert. Sowohl Söflingen als auch Hohenems haben ihre Spiele verloren. Weiterhin hat der SCV ein Polster von 5 Punkten auf die Abstiegsplätze bei noch jeweils 4 ausstehenden Spielen für Söflingen und Hohenems.
Kommendes Wochenende geht es nach Biberach, die Gastgeber mit 12 Punkten erwarten den SCV mit 11 Punkten. Das Hinspiel im Sportpark war beim 35:27 eine deutliche Angelegenheit für Vöhringen.
TV Gerhausen 1900: Luca-Max Baur (7), Tom Steudtner (5), Lucas Fiesel (4), Tim Bohnacker (3), Hauke Brinz (3), Jannis Brinz (3), Peter Mayer (3/1), Tim Ziegler (2), Daniel Bux (1), Lukas Bär (1), Maurice Graf, Thomas Henger, Viktor Ochrimenko, Valentin Talmon-l´Armée Offizielle: Niko Dietz, Rick Leyrer, Patrick Maier, Raphael Sauter
SC Vöhringen: Thilo Brugger (5/2), Marc Heiter (4), Elias Klement (4), Leon Guckler (3), Jeremias Hoke (2), Hannes Kaifel (2), Filip Matijevic (2), Matthias Stetter (2), Manuel Edel (1), Luca Maximilian Betz, Luca Bosch, Andrei Mitrofan, David Schuler, Nikita Alexander Stang Offizielle: Kevin Betz, Christoph Klingler
Schiedsrichter: Simon Khater, Manuel Khater
Zeitnehmer: Klaus Käppeler
Sekretär: Andreas Heinrich
Vorbericht zum 16.03.2025: TV Gerhausen – SC Vöhringen
Derby beim Tabellenführer am Sonntag um 16:00 Uhr in der Lixsporthalle Blaustein
Ohne großen Druck können die Vöhringer Handballer am Sonntag zum Derby nach Gerhausen reisen. Dort trifft der SCV auf den aktuellen Spitzenreiter der Landesliga und die Favoritenrolle ist klar verteilt.
Die Gastgeber müssen aufgrund der Hallenrenovierung ca. 1,5 Jahre in verschiedenen umliegenden Hallen ihre Heimspiele austragen. Sicherlich kein Vorteil für die Heimmannschaft, wenn man nicht in seinem eigenen Wohnzimmer spielen kann. Ende Februar gelang es der HSG Oberkochen/ Königsbrunn beim TV Gerhausen zu gewinnen, das Spiel fand damals in Ehingen statt. Lediglich zwei weitere Niederlagen musste der TV Gerhausen bisher hinnehmen: Im ersten Saisonspiel gegen den Mitfavoriten Herbrechtingen und Anfang November beim SC Vöhringen. Ansonsten hielt man sich schadlos und feierte mehrere deutliche Heim- und Auswärtssiege. Im Hinspiel zog der SCV dem TV Gerhausen schnell den Zahn und bestimmte das Derby über die gesamte Spielzeit. Mit einer der besten Saisonleistungen gelang es damals, die Punkte im Sportpark zu behalten.
Die Rollen sind nun klar verteilt und der TVG spielt bisher die deutlich stabilere Saison als der SCV. An der Iller sind die Leistungen sehr schwankend und somit gilt es zu hoffen, dass es zur etwas ungewohnten Uhrzeit am Sonntagnachmittag eine der besseren Leistungen wird. Mit den 2 Punkten aus dem Heimspiel gegen Lauterstein 2 hat sich die Situation für den SCV vorerst entspannt und mit 5 Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze hat man sich etwas Luft verschafft. Verstecken braucht sich der SCV keinesfalls am Wochenende, wenn er seine Tugenden auf das Spielfeld bringt. Schnelles umschalten und zurücklaufen sollte hier eines der obersten Gebote sein.
Im Vorspiel um 14:00 Uhr trifft die zweite Mannschaft des SCV ebenfalls auf den Meister Gerhausen 2. Somit besteht für den Vöhringer Anhang die Chance zum Doppelderby und einen Handballnachmittag steht nichts im Weg.
08.03.2025: SC Vöhringen – SG Lauterstein 2 30:28 (11:13)
Spielbericht: Big Points im Abstiegskampf
Zwei ganz wichtige Punkte sicherten sich die Vöhringer Handballer am Samstag im Heimspiel gegen die SG Lauterstein 2. Nach dem 30:28 (11:13)- Erfolg beträgt der Abstand auf die Abstiegsplätze nun fünf Punkte, wobei Söflingen 2 und Hohenems noch jeweils fünf Spiele zu absolvieren haben, der SCV deren vier.
Im Vergleich zum Heimspiel gegen Söflingen 2 präsentierten sich die Vöhringer Spieler emotionaler und motivierter und legten wesentlich mehr Engagement aufs Spielfeld. Die im Vergleich zu den letzten Spielen nicht so zahlreich anwesenden Zuschauer sahen kein hochkarätiges, aber dafür ein bis zum Ende spannendes Spiel im Sportpark.
Es dauerte etwas, bis der erste Vöhringer Treffer gelingen sollte. Der Auftakt war vielversprechend, Mitrofan entschärfte den ersten 7m, doch vorne vergaben Edel und Pointinger jeweils freistehend. Die Gäste machten es besser, drei Mal der rechts Außen Kümmel sorgte nach gut sechs Minuten für das 0:3. Nach sieben Minuten konnte der SCV- Anhang den ersten Treffer durch Brugger und nur 16 Sekunden später das 2:3 durch Bosch per Konter beklatschen. Ein Fehler nach Ballgewinn, Lauterstein schaltete schneller zum 2:4 (9.). Nach gut 13 Minuten ging der SCV erstmals mit 5:4 in Führung, vergab im Angriff reihenweise klare Chancen und machte sich das Leben selbst schwer. Über den Kreis traf Matijevic zum 6:5, schnelle Mitte Lauterstein zum 6:6. Eine Lücke nutzte Pointinger zum 7:6, ehe ein Abpraller vom Block in die Hände des starken Linkshänder Kümmels fiel, der das 7:7 besorgte. Nun traf Hoke per schneller Mitte, über den Kreis wurde Heiter schön freigespielt, und erneut der heute starke Jeremias Hoke stellten auf 10:8 (20.). Es folgten bis zur Halbzeit zehn Minuten, in denen im Angriff nicht mehr viel gelang: frei verworfen vom Kreis und unnötige Ballverluste ließen Lauterstein im Spiel. Da man auch in der Abwehr zu schläfrig agierte und bei den Abprallern weiterhin nicht gedankenschnell eingreifen konnte, drehten die Gäste das Spiel zu einem 11:13- Halbzeitrückstand.
Mit einem Blitzstart in die 2. Hälfte brachte sich der SCV selbst wieder in Position. Vier Treffer in 80 Sekunden drehten das Spiel zum 15:13. Je 2 Treffer durch Matijevic über den Kreis und von außen und zwei Konter von Brugger brachten die Rot-weißen schnell wieder in die richtige Spur. Zwischen der 33. und 41. Minute spielte der SCV komplett in Unterzahl, ohne dass man davon größeren Schaden genommen hätte. Matijevic war der erste mit Zeitstrafe, den folgenden Strafwurf verwandelten die Gäste durch Stuber zum 15:14. Aus dem Rückraum traf Pointinger zum 16:14, erneut die Gäste durch Stuber 16:15, der dabei noch eine Zeitstrafe für die Gäste rausholen konnte. In der 36. Minute musste der Vöhringer Heiter mit Rot vom Platz, der SCV nur noch zu viert auf dem Feld. Den Gästen gelang es nicht, aus der Überzahl mehr Kapital zu schlagen. Der SCV verteidigte beherzt und Torhüter Mitrofan konnte immer mal Bälle entschärfen. Nach dem 18:18 folgte eine starke Phase der Gastgeber. Bis zur 46. Minute setzte sich der SCV auf 23:19 ab, 4x traf dabei der heutige Torgarant Hoke per Konter oder über Außen. Hinten entschärfte Mitrofan zwei freie Bälle und half seinen Vorderleuten. Eine Auszeit der Gäste und der SCV in Unterzahl unterbrachen den Lauf und nach nur vier Minuten stand es wieder 23:23, weil sich Vöhringen mit einem Stürmerfoul und einfachen Ballverlusten das Leben schwer machte. Die dritte Auszeit brachte die Rot-weißen wieder in die Spur, die Youngsters Betz und Hoke trafen zum 25:23. Diese Führung gab der SCV nicht mehr ab. Brugger traf zum 28:25 drei Minuten vor dem Ende, doch zwei schnelle Tore von Lauterstein ließen es beim 28:27 nochmals spannend werden. Erneut Betz vom Kreis netzte zum wichtigen 29:27 vor der letzten Minute. Der starke Linkshänder Kümmel traf zum Anschluss bei noch 45 Sekunden auf der Uhr. Vöhringen im Ballbesitz, geriet schnell ins Zeitspiel und musste werfen. Vom Torhüter ging der Ball ins Seitenaus und die Uhr konnte runtergespielt werden. Den Schlusspunkt setzte Guckler zum 30:28 mit der Schlusssirene.
Viel Last ist von den Schultern der SCV-Spieler gefallen, die nach intensiver Faschingspause einen ganz wichtigen Heimsieg feiern konnten. Handballerisch sicherlich kein Leckerbissen für die Zuschauer, aber die richtige Richtung für die letzten vier Saisonspiele scheint eingeschlagen. Mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge geht es nächste Woche zum Derby nach Gerhausen, dann nach Biberach. Im letzten Heimspiel Anfang April ist dann der vorletzte Hohenems zu Gast, hier geht es spätestens nochmals um ganz wichtige Punkte im Keller. Ihr Spiel am Wochenende in Laupheim haben die Hohenemser wegen Personalmangel abgesagt.
Die Bilder vom Spiel wurden uns freundlicherweise von
Picture Media - Martin Brösamle
Picture Media (@_picturemedia_) • Instagram-Fotos und -Videos
zur Verfügung gestellt. Er war heute zum ersten Mal für uns im Einsatz, seine Tochter ist aktives Mitglied der Cheerleader...
Danke für deine Unterstützung beim Heimspiel.
SC Vöhringen - SG Lauterstein: 30:28 (11:13)
08.03.2025 - 19:30 Uhr, Vöhringen, Männer Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 220
SC Vöhringen: Jeremias Hoke (9), Thilo Brugger (8), Filip Matijevic (3), Simon Pointinger (3), Luca Maximilian Betz (2), Marc Heiter (2), Luca Bosch (1), Leon Guckler (1), Hannes Kaifel (1), Manuel Edel, Andrei Mitrofan, David Schuler, Nikita Alexander Stang Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Alexander Henze, Christoph Klingler
SG Lauterstein: Patrick Kümmel (9), Christian Stuber (7), Jonas Lang (5), Adrian Grupp (2), Moritz Melzer (2), Jonathan Kirrmann (1), Andreas Schuster (1), Peter Wahl (1), Marc Bertele, Johannes Edelmann, Timo Kaiser, Patrick Knab, Jochen Nagel, Dominik Rehm Offizielle: Markus Stuber
Schiedsrichter: Saleh Khosrawikatoli, Benjamin Schwaderer
Zeitnehmer: Andreas Heinrich
Sekretär: Holger Kümmel
Vorbericht zum 08.03.2025: SC Vöhringen – SG Lauterstein 2
Das sechste in Serie und zugleich vorletzte Heimspiel der Saison steht für die Vöhringer Handballer am Samstag an. Zu Gast ist um 19:30 Uhr die SG Lauterstein 2.
Magere 6 Punkte wurden in den bisherigen sieben Heimspielen der Saison geholt und von einer “Festung Sportpark” ist der SCV diese Saison weit entfernt. Zu oft überließ man den Gästen das Spiel und machte selbst zu wenig. Da auch die Auswärtspartien nicht viel besser sind, was die Punkte betrifft, wandeln die Illerhandballer weiterhin nahe am Abgrund. Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze und mit der Niederlage gegen Söflingen vor 10 Tagen wurde der erste Big Point im Keller verpasst.
Nach der Heimpleite im Derby, bei der man bis zu 9 Toren zurücklag und sich auf dem Feld nicht grade als Heimmannschaft im Abstiegskampf präsentierte, fielen intern deutliche Worte und das Trainerteam Betz/ Klingler in Kombination mit dem sportlichen Leiter Dimic haben die Zügel für die letzten Saisonspiele angezogen. Aus Sicht der Fans muss man hoffen, dass die richtigen Stellschrauben gedreht wurden und sich die rot-weißen Handballer im Heimspiel gegen Lauterstein von ihrer besten Seite zeigen. Zwei Punkte sind eigentlich fast schon Pflicht gegen den Tabellen- 7., der nur einen Platz und zwei Punkte vor dem SCV rangiert. Verzichten muss der SCV beim Unterfangen Klassenerhalt auf Kapitän Alexander Henze, er verletzte sich im letzten Heimspiel und wird diese Saison wohl nicht mehr spielen.
Im Hinspiel lag Vöhringen zunächst deutlich zurück, kämpfte sich auf 18:20 heran, um dann mit einfachen Ballverlusten den Gegner einzuladen. Die nahmen dankend an und brachten einen 31:22- Heimsieg unter Dach und Fach. Auswärts ist die SG bisher noch ohne Sieg in dieser Saison und der SCV wird alles dafür geben, dass es auch nach dem Wochenende so bleiben wird.
Liebe Handballfreunde des SCV, kommt in die Halle und unterstützt unsere erste Mannschaft. Ich hoffe und bin mir eigentlich sicher, dass wir einen anderen SCV sehen werden.
22.02.2025: SC Vöhringen – TSG Söflingen 2 28:33 (10:16)
Spielbericht: Bittere Pleite im Kellerderby
Eine 28:33- Heimniederlage gegen die TSG Söflingen 2 setzte es am Wochenende für die Vöhringer Handballer im Derby. Dabei bot die Heimmannschaft ihren Zuschauern sowohl handballerisch als auch einstellerisch Magerkost und ließ sämtliche Tugenden vermissen, die man in solch einem wichtigen Spiel dringend brauchen würde. Derby, Heimspiel und das im Abstiegskampf, eigentlich ein Selbstläufer in Punkto Motivation sollte man als treuer Zuschauer meinen. Leider sah man hier recht wenig, und die Gäste übernahmen das Kommando im Sportpark.
Bis zum 3:2 in der 7. Minute sah es für die Gastgeber ganz gut aus. Tore aus der 2. Welle durch Guckler und Istoc brachten den SCV in Führung, Mitrofan hielt daraufhin einen Strafwurf und der SCV schien im Spiel. Sechs Minuten ohne eigenen Treffer aufgrund von Fehlwürfen bestrafte die TSG mit eiskalten Kontern. Über 4:6 (13.) sahen sich Betz und Klingler beim 5:9 in der 15. Minute zur Auszeit gezwungen. Einen Fehlpass ins Aus und eine freie Wurfchance liegen gelassen, zügig stand es 6:12. Brugger verkürzte über außen auf 10:14 (25.), danach blieb der SCV erneut fünf Minuten ohne eigenen Treffer bis zur Pause. Die Gäste konterten, stellten auf 10:16, auch weil sich der SCV immer wieder selbst im Weg stand. Einem in Unterzahl erkämpften Ball folgte nach wenigen Sekunden ein technischer Fehler im Angriff und der Ball war wieder weg.
Zu Beginn der zweiten Hälfte sah Manuel Edel eine doppelte Zeitstrafe, Mitrofan entschärfte den nächsten Strafwurf, doch all dies wirkte überhaupt nicht auf die Heimmannschaft. Der kurioseste Moment des Spiels folgte in der 36. Minute, als Mitrofan seinen Konterpass auf Bosch etwas zu hoch ansetzte. Bosch versuchte einen Kempa, verfehlte aber den Ball. Beuthner im Tor der Gäste war überrascht, der Ball tippte auf und landete in den Maschen. Bis zum 14:20 (38.) änderte sich wenig, kein Aufbäumen weit und breit in Aussicht. Minimale Hoffnung keimte beim 18:22 (45.) auf, doch der Söflinger Klöffel, bisher in der Regionalliga im Einsatz, beendete mit zwei Schlagwürfen die ersten Träume. Nochmal pirschte sich der SCV auf 22:26 ran, doch eine Zeitstrafe gegen Istoc nutzte Söflingen zur Vorentscheidung beim 22:29 nach 51 Minuten. Nur 180 Sekunden später sah es beim 23:32 nach einem Debakel aus, doch eine Vöhringer Auszeit unterbrach den Lauf der Gäste. Vöhringen verkürzte nochmals und konnte bei der 28:33- Niederlage wenigstens noch den direkten Vergleich retten.
Mit Hohenems und Söflingen im Nacken, wartet für den SC Vöhringen ein spannendes Saisonfinale, das man an der Iller gerne vermieden hätte. Drei Punkte trennen den SCV von einem Abstiegsplatz. Aus den letzten 5 Heimspielen wurden nur magere und und viel weniger als erwartete zwei Punkte geholt. Die Heimspielserie verhalf nicht, um in ruhigeres Fahrwasser zu kommen. Die Form- und Leistungskurve muss die Richtung dringend ändern. Trainerteam und Mannschaft MÜSSEN sich gegenseitig und auch gemeinsam aus dem Tief befreien und hier sollte sich ein jeder hinterfragen, ob er alles für sich, für die Mannschaft und den Verein gibt.
( Michael A.)
SC Vöhringen: Thilo Brugger (8), Luca Bosch (4), Valentin Istoc (4), Elias Klement (3), Leon Guckler (2), Hannes Kaifel (2), Marc Heiter (1), Alexander Henze (1), Filip Matijevic (1), Andrei Mitrofan (1), Simon Pointinger (1), Manuel Edel, Peter Frank, Matthias Stetter Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Jeremias Hoke, Christoph Klingler
TSG Söflingen: Patrick Klöffel (9), Robin Siegle (7), Felix Frasch (6), Oliver Schanzel (6), Valentin Klemens Engelhardt (1), Paul Granse (1), Marvin Kruzinski (1), Johannes Miller (1), Benjamin Schönemann (1), Julius Beuthner, Thomas Deschler, Florian Dörfler, Alexander Unseld, Niklas Winger Offizielle: Sebastian Preschel, Sebastian Spirkl, Kevin Kraft, Albert Unseld
Schiedsrichter: Thomas Engel, Walter Linzenbold
Zeitnehmer: Sabine Hoke
Sekretär: Valentin Vaillant
Vorbericht SC Vöhringen – TSG Söflingen 2
*Das Spiel zu Hause gegen die TSG Söflingen II gewinnt der SCV sicher...*
… schon im Voraus zu behaupten, wäre gleich in zweierlei Hinsicht fatal.
Erstens würde man damit dem Gegner nicht den nötigen Respekt entgegenbringen, denn die Söflinger Reserve ist gut in die Rückrunde gestartet. Trotzdem, dass die Ulmer Weststädter nach der Hinrunde ohne jegliche Punkte auf dem letzten Tabellenplatz überwintern mussten, kämpft die Mannschaft unverdrossen weiter und hat mittlerweile zwei Partien der letzten drei gewonnen. Mit nunmehr vier Punkten und wahrscheinlich viel Selbstvertrauen sitzt der kommende Gegner dem SCV gehörig im Nacken.
Genau wie unserer Mannschaft im vergangenen Heimspiel gelang der TSG gegen die HSG Oberkochen/Königsbronn ein Sieg mit ebenfalls zwei Toren Differenz. Sogar der Spielverlauf auf dem Protokoll ähnelt unserem Spiel gegen die Oberkochener. In Hälfte setzte sich Söflingen deutlich mit sieben Toren ab, bis es zum Schluss ebenfalls nochmal spannend wurde.
Auch zu Hause behielt man gegen den HC Hohenems beide Punkte in der Kuhberghalle. Über lange Zeit dominierte hier der Handballclub aus Österreich, ehe die Söflinger zehn Minuten vor Schluss das Zepter in die Hand nahmen und als Sieger vom Platz gingen.
Moral bewies Söflingen II als sie die starke Mannschaft aus Herbrechtingen zu Gast hatte. Zuerst gaben sie selbst den Ton an. Erst in der zwanzigsten Minute musste den Ostälblern der Vortritt gelassen werden. Am Schluss gab es dann mit 30:38 jedoch eine deutliche Niederlage für die Söflinger.
Man sieht, die Mannschaft aus dem Ulmer Westen hat sich noch lange nicht aufgegeben und ist im Stande auch die Top-Teams der Landesliga vor große Probleme zu stellen.
Da wäre noch zweitens. Schon von einem sicheren Sieg auszugehen, würde bedeuten, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Das passiert ganz gerne mal vor Begegnungen gegen Teams mit der roten Laterne und man wundert sich hinterher, wieso das Spiel verloren gegangen ist.
Deswegen gilt es, sich darauf zu konzentrieren, am Samstag möglichst schnell in die Partie zu finden und selbst den Spielrhythmus zu bestimmen. Ein schnelles Spiel aufzuziehen, ohne überhastet oder unüberlegt zu agieren, eine engagierte Abwehr, wie sie der SCV-Fan im letzten Spiel gegen Oberkochen eher am Schluss zu sehen bekam, wünscht man sich gleich von Beginn an, um nicht gleich unter Zugzwang zu geraten.
Kommt in den Sportpark! Zieht die rot-weißen Farben an und unterstützt den SC Vöhringen lautstark.
Das Spiel beginnt zu gewohnter Zeit am Samstag den 22.02. um 19.30 Uhr.
08.02.2025: SC Vöhringen – HSG Oberkochen/Königsbrunn 31:29 (16:16)
Spielbericht: Wichtiger Heimsieg für Vöhringer Handballer
Mit einem 31:29 (16:16)- Heimsieg verschaffen sich die Vöhringer Handballer Luft im Abstiegskampf und vergrößern den Abstand auf die Abstiegsränge auf drei Punkte. Konkurrent Hohenems verlor sein Heimspiel gegen Herbrechtingen und der SCV konnte nach vier sieglosen Spielen in Folge endlich mal wieder punkten. Dabei zeigte sich der SCV im Vergleich zu den letzten Spielen in Abwehr und Angriff deutlich verbessert. Der Defensivverbund stand kompakter, die Lücken nicht mehr so groß wie in den letzten Partien. Vorne im Angriff gelang es nach zuletzt vielen Einzelaktionen wieder als Mannschaft den Angriff zu spielen und prompt schafften es die Rot- weißen, sich gute Tormöglichkeiten zu erspielen.
In der ersten Hälfte entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Führung immer wieder wechselte. Den ersten SCV- Treffer erzielte Hoke über außen zum 1:1, Brugger und Matijevic erzielten das 3:2 (6.). Per schneller Mitte glichen die Gäste aus. Jeder Ballgewinn wurde versucht in einfache Kontertore umzusetzen, Mitrofan fand mehrmals seine Vorderleute mit langen zielgenauen Pässen, doch diese ließen über die gesamte Dauer des Spiels 8 (!) freie Konter ungenutzt. Istoc an den Außenpfosten, Oberkochen warf neben das Tor. Jäschke per feinem Dreher über außen zum 5:6 (12.) für Oberkochen, die in den folgenden Minuten immer wieder einen Treffer vorlegten. Von technischen Fehlern oder Misserfolgen ließ sich Vöhringen heute nicht entmutigen, arbeitete weiter und glich bis zum 10:10 immer wieder aus (18.). Beim 11:10 gelang eine kurzzeitige SCV-Führung, ehe sich der bekannte Verlauf fortsetzte. Die Gäste legten vor, der SCV glich aus. Eine Auszeit beim 13:15 (27.) brachte die Wielandstädter wieder in die Spur, die heute auch bei den Abprallern mehrmals Glück hatten, dass sie in Vöhringer Hände fielen. Bosch nutzte einen ebendiesen zum 16:16- Halbzeitstand.
In den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte entwickelte sich ein wildes Spiel, bei dem beide Mannschaften sämtliche Konzepte über den Haufen warfen. Gepaart mit technischen Fehlern von allen Akteuren ließ sich nicht vorhersehen, was als nächstes passieren würde. Torhüter Mitrofan bekam nun öfters die Finger an den Ball, nahm freie Bälle vom Kreis weg. Am Kreis vorne wurde Henze zum 18:16 (34.) gefunden, dann folgten schwache Vöhringer Minuten. Unnötige Ballverluste, technische Fehler und ein Fehlpass an den Kreis. Die Gäste nahmen dankend an, brachten sich innerhalb von vier Minuten selbst mit 18:20 in Front. Glücklicherweise konnte Mitrofan in dieser Phase noch einen freien Ball halten, ansonsten wäre es wahrscheinlich noch schlimmer gekommen. Eine frühe SCV- Auszeit und Spielerwechsel brachte zur Freude der Heimfans die Vöhringer wieder in die Spur. Einen etwas hohen Mitrofan- Pass verwertete Luca Bosch per Kempa zum umjubelten 21:20 (39.). In Überzahl glich Oberkochen zum letzten Mal aus (22:22; 41.) ehe Vöhringen die Angreifer immer besser in Griff bekam. Bis zur 46. Minute gelang die erste 3 -Tore Führung, die Gäste setzten immer wieder Nadelstiche per 2. Welle und blieben dran. Beide Kontrahenten streuten in regelmäßigen Abständen Fehler ins Spiel ein und die Zuschauer wurden gut unterhalten. Aus einem 26:24 wurde ein 29:25, doch Sicherheit brachte dies auf keinen Fall ins Spiel. Die letzten 10 spannenden Minuten brachen an, in den sich Vöhringen das Leben erstmal selbst schwer machte. Ballverlust, Schritte und ein verworfener Konter nutzte Oberkochen, um zum 29:28 (56.) aufzuschließen. Doch auch die Gäste waren nicht frei von Fehler, leisteten sich ebenfalls Schritte oder traten in den Kreis. Die Nerven der Vöhringer Fans wurden stark in Anspruch genommen, gleich mehrmals wurde es verpasst den Sack zu zumachen. Beim 30:28 sah der Oberkochener Eckardt die rote Karte, den folgenden 7m parierte der Gästetorhüter. Im Gegenzug fiel das 30:29 (58.), welches Matijevic mit dem 31:29 beantworte. In den letzten beiden Minuten gelang es keiner Mannschaft mehr, einen Treffer zu erzielen.
Am Ende erkämpfte sich der SCV die beiden wichtigen Punkte und wurde nach einer deutlich verbesserten Teamleistung belohnt. Dieser Auftritt macht Mut für das kommende äußerst wichtige Heimspiel gegen den Tabellenletzten Söflingen 2 in 2 Wochen.
SC Vöhringen - HSG Oberkochen/Königsbronn: 31:29 (16:16)
08.02.2025 - 19:30 Uhr, Vöhringen, Männer Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 320
SC Vöhringen: Thilo Brugger (10/3), Marc Heiter (5), Luca Bosch (4), Filip Matijevic (4), Elias Klement (3), Leon Guckler (2), Alexander Henze (1), Jeremias Hoke (1), Valentin Istoc (1), Peter Frank, Felix Gebhard, Petar Ladan, Andrei Mitrofan, Simon Pointinger Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Christoph Klingler
HSG Oberkochen/Königsbronn: Ivo Dragicevic (6), Kevin Pharion (6), Niklas Engel (4), Lukas Eckardt (3/3), Jakob Hug (3), Tim Jäschke (3), Colin Schneider (2), Timo Grohsler (1), Patrick Richardon (1), Fabian Gnatzig, Elia Hafner, Kai Lumpp, Julian Oltersdorf, David Stanke Offizielle: Nico Hofmann, Tim Hoga, [Name nicht verfügbar]
Schiedsrichter: Marc Köppert, René Mltschoch
Zeitnehmer: Andreas Heinrich
Sekretär: Sina Schaller
Vorbericht zum 08.02.25, 19:30 Uhr: SC Vöhringen – HSG Oberkochen/Königsbrunn
Am Samstagabend empfängt der SC Vöhringen die HSG Oberkochen/Königsbronn zum Rückspiel in der Landesliga Staffel 4. Nach der deutlichen 30:38-Niederlage im Hinspiel wollen die Illertaler nun im heimischen Sportpark Wiedergutmachung betreiben und sich für die bittere Pleite revanchieren. Anpfiff ist um 19:30 Uhr.
Der SCV befindet sich in einer schwierigen Phase und steckt im unteren Tabellendrittel fest. Mit erst sieben Punkten aus elf Spielen ist der Druck hoch, vor heimischer Kulisse dringend nötige Zähler einzufahren. Von hinten drückt die TSG Söflingen nach 2 Siegen massiv auf dem letzten Tabellenplatz. Söflingen mit 4 Punkten, Hohenems mit 6 Punkten liegen dem SCV also im Nacken. Nach vorne auf Platz 7 beträgt der Rückstand auch schon 4 Punkte und bei 2 zu erwartenden Absteigern sollte beim SCV höchste Alarmstimmung herrschen.
Die Gäste aus Oberkochen hingegen sind aktuell auf Platz vier der Tabelle und könnten mit einem Sieg weiter oben angreifen. Das Team hat sich nach dem Aufstieg schnell in der Liga akklimatisiert und beeindruckt mit variabler Offensive und starkem Teamgeist. Dementsprechend selbstbewusst werden die Gäste im Sportpark auflaufen.
Das Hinspiel in Königsbronn war aus Vöhringer Sicht eine Partie zum Vergessen. Besonders die vielen Zeitstrafen (insgesamt acht gegen den SCV) brachten das Team immer wieder in Unterzahl und ließen kaum eine Chance, dem hohen Tempo der HSG standzuhalten. Vor allem Elia Hafner (7 Tore im Hinspiel) und Nico Hofmann (6 Tore) waren damals kaum zu stoppen. Zudem zeigte Torhüter Andrei Mitrofan eine starke Leistung, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.
Die Ausgangslage ist klar: Der SCV braucht schnellstmöglich Punkte, um den Abstand zu den unteren beiden Plätzen wieder zu vergrößern und evtl. doch irgendwie wieder den Kontakt ans Mittelfeld herzustellen. Bei noch sieben verbleibenden Spielen bieten sich nicht mehr viele Chancen, um das Punktekonto zu verbessern. Somit ist die Marschroute klar: Ein Heimsieg muss schnellstmöglich her.
25.01.2025: SC Vöhringen – HV RW Laupheim 25:32 (15:14)
Spielbericht: Derbyniederlage gegen Laupheim
Zwar zeigten sich die Vöhringer Handballer im Vergleich zu letzter Woche deutlich verbessert, doch reichte es am Ende nicht, um im Derby gegen Laupheim die Punkte im Sportpark zu behalten. Laupheim siegte verdient, wenn am Ende beim 25:32 vielleicht ein paar Treffer zu hoch.
Zum Start ins Spiel legten beide Teams los wie die Feuerwehr. Die ersten 4 Treffer der Vöhringer gingen dabei auf das Konto von Thilo Brugger. Er brachte seine Farben mit 4 : 3 nach etwas mehr als vier Minuten Spielzeit in Front. Der Laupheimer Remane setzte einen Strafwurf an die Latte, was der SCV zum 5: 3 durch Klement nutzte. In den folgenden Minuten ging der Spielfluss verloren und immer wieder geriet der SCV ins Zeitspiel. Sieben Minuten ohne eigenen Treffer nutzte Laupheim zur 5:6- Führung. Mrsic und Brugger zum 7:6 (15.) ließen den vollen Sportpark wieder jubeln. Zwischen der 15. und 26. Minute konnte sich Mitrofan im Tor einige Mal auszeichnen und der SCV hatte das Glück auf seiner Seite. Bei Laupheim sprang der Ball vom Innenpfosten raus, beim SCV ging er rein. Klement und Doppelpack Istoc besorgten eine 14:11- Führung. Stetter musste auf Strafbank, Laupheim benötigte lediglich zwei Minuten um zum 14:14 auszugleichen. Zu einfach machte man es in dieser Phase den Gästen. Brugger setzte den 15:14- Halbzeitstand und der Vöhringer Anhang war zufrieden mit der Leistung der eigenen Mannschaft.
Nach dem Seitenwechsel war es auch Brugger, der den ersten SCV- Treffer zum 16:15 per 7m versenkte. Mit gekonntem Blick traf Edel von außen zum 17:16, Laupheims bester Torschütze Anderson glich aus. Auf Vöhringer Seite wurde nun ein Konter verworfen und das Unheil nahm so langsam seinen Lauf. Die letzte Führung für den SCV erzielte Istoc zum 18:17, ehe vier Gästetreffer in Serie für lange Gesichter beim Vöhringer Anhang sorgten (18:21; 38.). Immer wieder wurden freie Torchancen ungenutzt gelassen und das sollte sich zum Ende hin immer mehr rächen. Zwar gelang es zu verkürzen, beim 22:23 durch Hoke (46.) war der SCV wieder im Spiel. Zum Leidwesen der Vöhringer steigerte sich in der Schlussphase der Laupheimer Keeper und brauchte die Gäste auf die Siegerstraße. Auf 23:28 enteilten die Laupheimer (53.), auch bedingt durch die Vöhringer Fehlwürfe. Zwar gab der SCV nicht auf, aber so richtig gelingen wollte auch nichts mehr bis zum Ende.
Mit diesem verlorenen Derby hängen die Vöhringer Handballer weiter im Keller der Tabelle fest. Eine verbesserte Leistung reichte nicht, um die Punkte gegen clever agierende Laupheimer zu holen. Im Angriff lief der Ball flüssiger, es wurden mehr Auslösehandlungen gespielt, aber ohne die nötige Tiefe zu bekommen. In der zweiten Halbzeit gelang es nicht mehr die Lücken in der Abwehr zu öffnen und sich die einfachen Chancen zu erspielen. Dabei war Laupheim erfolgreicher und fand immer wieder die Lücken in der Vöhringer Abwehr.
In der kommenden Woche hat der SCV spielfrei, dann kommt die 4.- platzierte HSG Oberkochen/ Königsbrunn in den Sportpark.
SC Vöhringen: Thilo Brugger (8), Marc Heiter (4), Valentin Istoc (4), Elias Klement (4), Manuel Edel (2), Jeremias Hoke (1), Filip Matijevic (1), Patrick Mrsic (1), Luca Bosch, Peter Frank, Alexander Henze, Andrei Mitrofan, David Schuler, Matthias Stetter Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Leon Guckler, Christoph Klingler
HV Rot-Weiß Laupheim: Timothy Anderson (10), Marcel Bart (6), Nikola Mirkov (5), Timo Remane (5), Daniel Masoldt (3), Markus Leno (2), Max Reiner (1), Nico Bucher, Fabian Federle, Luca Geiß, Michel Ilg, Julian Schneider, Marius Schöferle Offizielle: Stefan Beljic, Alina Gloxin, Tobias Meiners, Sven Stührmann
Schiedsrichter: Tobias Fischer, Thilo Hotz
Zeitnehmer: Hoke Sabine
Sekretär: Joachim Niederbacher
Vorbericht zur Derbyzeit gegen Laupheim am 25.01.25, 19:30 Uhr
Für die Vöhringer Handballer steht das Derby gegen Laupheim an. Um 19:30 Uhr gastiert der Tabellen- 4. am Samstag im Vöhringer Sportpark. Der SCV steht langsam unter dem Druck des Gewinnen müssens, möchte man die Vorteile der momentan vielen Heimspiele nutzen und sich tabellentechnisch von den Abstiegsnöten lösen.
Wie ein angeschlagener Boxer taumeln die Vöhringer Handballer momentan im Ring und können sich nicht von den unteren Regionen der Tabelle lösen. Je weiter die Saison fortschreitet, die Anzahl der Spiele immer weniger wird, umso gefährlicher wird das Taumeln vor den Gegnern. Nach wie vor einen Punkt trennt den SCV von einem direkten Abstiegsplatz, das theoretisch sichere Mittelfeld ist nun 4 Punkte entfernt.
Beim Nachbarn von der Rottum und heutigem Derbygegner sieht das komplett anders aus. Nach holprigem Start steht eine Serie mit 6 Spielen ohne Niederlage, darunter ein Heimsieg gegen Herbrechtingen und deutlicher Heimerfolg gegen Oberkochen (5.) vor Weihnachten. Mit zwei Auswärtssiegen in Hohenems und Söflingen zeigen die Laupheimer auch, dass sie auswärts Leistung aufs Feld bringen können und es so für den SCV umso schwerer wird. Beim Hinspiel in Laupheim lagen die damaligen Gastgeber meist vorne, nur ein Mal konnte Vöhringen selbst in Führung gehen. Mit einem gehaltenen 7m nach Ablauf der Spielzeit behielt Mitrofan das Unentschieden damals in Vöhringer Hand.
Für die Vöhringer gewiss keine leichte Aufgabe, braucht man die Punkte doch umso dringender. Auch im Spiel gegen Treffelhausen gelang es nicht, an die Leistungen aus dem Herbst anzuknüpfen und die Punkte an der Iller zu behalten. Die vielbeschworene Disziplin auf dem Feld wird vermisst und verleitet zu unvorbereiteten Abschlüssen. Wenn die Disziplin aufs Feld zurückkehrt, stehen die Chancen gut, das treue Heimpublikum mit einem Sieg im Derby zu beglücken. Angeschlagene Boxer sind zudem gefährlich, das werden die Nachbarn aus Laupheim auch wissen.
Derbies haben zudem ihre eigenen Gesetze und evtl. gelingt den Vöhringern der ersehnte Befreiungsschlag im Heimspiel am Wochenende.
Kommen sie in den Sportpark, unterstützen sie die Mannschaft genau so gut wie im letzten Heimspiel.
18.01.2025: SC Vöhringen – TV Treffelhausen 29:30 (12:14)
Spielbericht: Vöhringen verpatzt Rückrundenauftakt
Die Handballer des SC Vöhringen haben im Abstiegskampf zwei äußerst wichtige Punkte gegen besiegbare Treffelhausener liegen gelassen. Das schwache Spiel beider Mannschaften war geprägt von vielen Diskussionen, Hinausstellungen und sechs Disqualifikationen.
Kapitän Henze zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht, sprach im Namen der Mannschaft einen großen Dank ans Publikum fürs zahlreiche Erscheinen und die Unterstützung über die gesamte Spielzeit aus. “Ich hoffe, dass die Zuschauer ihr kommen nicht bereut haben. Es war doch einiges geboten, auch wenn die Handballkunst heute bei beiden Teams nicht im Vordergrund stand. Die Mannschaft würde sich über die großartige Unterstützung auch nächste Woche beim wahrscheinlich noch schwierigeren Heimspiel gegen Laupheim freuen.”
Dabei lief es zu Beginn erstmal gar nicht so schlecht für die rot-weißen Hausherren, obwohl sie auf Valentin Istoc verzichten mussten.
Nach kurzer 1:0-Führung der Gäste legte der SCV jeweils durch Treffer von Klement, Henze und Brugger vor. Durch einige Paraden von Andrei Mitrofan hieß es nach zehn Minuten 5:3 für unsere Mannschaft. Dann kam ein Bruch ins Vöhringer Offensivspiel und hinten war man einige Male sehr unaufmerksam, als Treffelhausen schnell konterte. Nach dreizehn Minuten war der Gegner wieder mit 6:6 gleichauf. Der SCV ließ in den folgenden fünf Minuten sämtliche Angriffe ungenutzt, während dem TV sämtliche Treffer zum 6:9 gelangen. Zunächst per Konter, nachdem der Ball im Angriff verloren wurde, dann reagierte Vöhringen zu langsam und die Gäste nutzten den Abpraller zum 6:9. Dies veranlasste die SCV- Trainer zur grünen Karte zu greifen und die Auszeit zu nehmen. Brugger verwandelte einen 7m zum 7:9, ehe es begann ein farbenfrohes Spiel zu werden. Vorne traf Hoke noch dem 8:10, sieben Sekunden später war das Spiel für ihn beendet. Beim Zurücklaufen erwischte er seinen Gegenspieler etwas unglücklich und sah dafür die direkte rote Karte. Den folgenden 7m setzte Treffelhausen an die Latte, Mitrofan hielt den freien Nachwurf. Nachdem Baur (TVT) und Henze kurz nacheinander vom Feld mussten, gab es beim 4 gegen 5 kurzzeitig viel Platz auf dem Feld. Der SCV ließ einen freien Wurf liegen, Mitrofan entschärfte im Gegenzug den nächsten freien Wurf von Treffelhausen. Brugger wühlte sich zum 9:10 durch, die Abwehr zu passiv und der TVT erhöhte auf 9:11. Ein Pfostenknaller von Brugger verhinderte den nächsten Treffer, die Gäste nutzten die Chance zum 9:12. Ein Doppelpack von Henze (11:13; 29.) hielt den Anschluss. Treffelhausen erzielte in Unterzahl das 11:14, Pointinger musste anschließend für 2 min vom Feld. Beim 5 gegen 5 nutzte Guckler die Chance zum 12:14- Halbzeitstand 9 Sekunden vor Halbzeitende. Der SCV beendete den anschließende 2. Welle mit einem Foul und es kam zum direkten Freiwurf. Dabei traf der bis dato beste Treffelhausener Kevin Nagel den Vöhringer Heiter im Gesicht. In der ohnehin schon hitzigen Stimmung war die direkte rote Karte die Folge, auch Betz auf der Vöhringer Bank bekam noch eine Zeitstrafe aufgebrummt.
Die Halbzeitpause beruhigte die Gemüter keinesfalls, denn auch die zweite Hälfte sollte sich noch farbenfroh gestalten. Für den SCV erzielte Heiter den ersten Treffer nach der Halbzeit, die Chance zum Ausgleich wurde durch ein Stürmerfoul vergeben. Dem 13:15 durch Treffelhausen folgte ein Doppelpack von Brugger: 1x ins Kreuzeck und 1x per 7m ermöglichten den 15:15- Ausgleich. Aus einem 16:18 machte der SCV sehr zur Freude der Heimfans eine 20:18- Führung (44.), ehe das Spiel wieder an Farbe gewinnen sollte. Schuler hatte die Chance zum 21:18, traf dabei den Torwart im Gesicht. Die Folge waren eine Zeitstrafe für Schuler und die blaue Karte für den Gästespieler Schmid. Der TV glich erneut zum 20:20 aus, auch weil die Vöhringer Abwehr immer wieder gedanklich nicht ganz auf dem Feld war und eklatant große Lücken aufwies. Mit einem Doppelpack stellte Matijevic auf 23:21, brachte dem SCV aber nicht die gewünschte Ruhe. Beim 24:23 geriet das Heimteam in doppelte Unterzahl, dann war auch für Matijevic das Spiel nach der dritten Zeitstrafe vorüber. Der SCV traf dennoch zum 25:23 (52.). Für den Vöhringer Schuler war dann das Spiel mit einer roten Karte vorbei, er erwischte seinen Gegenspieler beim Gegenstoß leicht an der Hüfte. Den folgenden 7m konnte Mitrofan entschärfen, der SCV noch im Glück. Die letzte 2 Tore Führung für Vöhringen besorgte Henze zum 26:24 in der 51. Minute. Es folgten fünf lange Minuten ohne Treffer für den SCV, Treffelhausen drehte das Spiel zum 26:27, ehe Bosch sich energisch beim Gegenstoß durchsetzte und den Ausgleich erzielte. Treffelhausen spielte cleverer, die Rot-weißen vergaben zu viele Chancen und lagen kurz vor Ende mit 27:29 zurück. Ziller (TVT) sah seine dritte Zeitstrafe und der SCV hatte kurz vor Ende nochmals Überzahl. Guckler konnte zum 28:29 verkürzen, doch Treffelhausen traf in Unterzahl. Das 29:30 durch Mrsic 80 Sekunden vor dem Ende ließ die Hoffnungen nochmals aufkeimen, doch am Ende sollte es nicht sein. Keine Mannschaften konnte mehr treffen und das Spiel war beendet.
Wie schon gegen Herbrechtingen zeigte sich Torhüter Mitrofan als starker Rückhalt und hielt seine Vorderleute immer wieder im Spiel. Der kämpferische Einsatz stimmte, die Mannschaft warf alles Verfügbare aufs Feld. Die zahlreichen Zuschauer dankten den Einsatz mit viel Unterstützung für die Mannschaft und feuerten diese über die gesamte Spielzeit an.
Mit dieser Niederlage gleicht der SCV einem angeschlagenen Boxer, der gefährlich im Ring taumelt. Das sicher scheinende Mittelfeld ist vier Punkte entfernt, nach hinten hat man nur einen Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Nächste Woche kommt der Nachbar aus Laupheim in guter Form zum Derby, haben sie doch seit 6 Spielen nicht mehr verloren und befinden sich auf Platz 4. Aber wie man weiß, sind die angeschlagenen Boxer immer gefährlich und die Vöhringer Handballer müssen anfangen zu Hause zu punkten.
SC Vöhringen: Thilo Brugger (10/6), Alexander Henze (6), Leon Guckler (3), Filip Matijevic (3), Patrick Mrsic (2), Luca Bosch (1), Marc Heiter (1), Jeremias Hoke (1), Elias Klement (1), David Schuler (1), Andras Csuka, Peter Frank, Andrei Mitrofan, Simon Pointinger Offizielle: Marcel Arslan, Hannes Kaifel, Christoph Klingler,Kevin Betz
TV Treffelhausen: Armin Gold (9/3), Erik Schmid (7), Jannik Bühler (4), Kevin Nagel (3), Nico Sailer (2), Kai Ziller (2), Steffen Baur (1), Marcel Nagel (1), Adrian Prinz (1), Lukas Grieser, Jan-Luca Klaus, Valentin Klaus, Lukas Messinger Offizielle: Tobias Brien, Dennis Bühler, Nathalie Fuchs, Jürgen Nagel
Schiedsrichter: Koray Bahadir, Cemre Tuna
Zeitnehmer: Andreas Heinrich
Sekretär: Walter Possin
Vorbericht zum Heimspielauftakt 2025 gegen den TV Treffelhausen
Am Samstag, den 18. Januar 2025, empfängt der SC Vöhringen den TV Treffelhausen um 19:30 Uhr im Sportpark Vöhringen. Die Partie markiert nicht nur das erste Heimspiel des neuen Jahres, sondern bietet auch die Gelegenheit, die Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen. Damals unterlag der SCV im September 2024 in Treffelhausen mit 29:34.
Im Hinspiel gelang dem SC Vöhringen ein guter Start, doch die eingespielten Gastgeber drehten die Partie schnell und setzten sich bis zur Halbzeit auf 16:11 ab. Besonders die mangelnde Chancenverwertung und ein starker Lauf der Treffelhausener machten dem SCV zu schaffen. In der zweiten Hälfte baute Treffelhausen den Vorsprung zwischenzeitlich auf 10 Tore aus, bevor der SCV in den Schlussminuten noch Schadensbegrenzung betreiben konnte. Nach 9 Spielen stehen die Gäste aus Treffelhausen mit 9:9 Punkten einen Platz vor dem SCV in der Tabelle. Für die Vöhringer, die derzeit 7:11 Punkte aufweisen, bietet sich damit die Gelegenheit, mit einem Sieg nicht nur Anschluss ans Mittelfeld herzustellen, sondern auch mit dem Konkurrenten gleichzuziehen. Im zweiten von sechs aufeinanderfolgenden Heimspielen wäre es also am Samstag dringend notwendig, die Punkte im heimischen Sportpark zu behalten.
Im letzten Spiel vor Weihnachten gegen das Spitzenteam aus Herbrechtingen hielt Torhüter Mitrofan seine Vorderleute lange im Spiel und der SCV schnupperte immer wieder an der Überraschung. Doch zu viele Chancen blieben ungenutzt und die Gäste nahmen die Punkte mit. Mit der Erfahrung aus dem Hinspiel in Treffelhausen muss es den Rot-Weißen gelingen, die Spielfreude der Gäste einzugrenzen und den Spaß am Handball auf die Vöhringer Seite zu bringen.
Der SC Vöhringen freut sich auf zahlreiche Unterstützung und auf ein hoffentlich mitreißendes Handballspiel!