SC Vöhringen 1893 e.V.

Abteilung Handball

Hinrunde der Zweiten (M2) in der Saison 2019/2020

Spielplan Hinrunde

DatumSpielbeginnHeim GastErgebnisBericht
So. 15.09.201917.30 UhrAlpla HC Hard 2 SC Vöhringen 232:20Spielbericht
So. 22.09.201917.00 UhrSC Vöhringen 2 Bregenz HB 222:24Spielbericht
Sa. 28.09.201920.00 UhrHSG Langenargen-TettnangSC Vöhringen 234:18      Spielbericht
So. 06.10.201917.00 UhrSC Vöhringen 2 HSG Illertal

31:21

Spielbericht
Sa. 12.10.201918.00 UhrSG Ulm & Wiblingen 2 SC Vöhringen 215:26Spielbericht
Sa. 19.10.201917.30 UhrSC Vöhringen 2 HC LJG Vogt28:31 Spielbericht
Sa. 26.10.201920.00 UhrTV Weingarten HB SC Vöhringen 233:21Spielbericht
So. 10.11.201917.00 UhrSC Vöhringen 2 TSV Lindau28:25Spielbericht
Sa. 16.11.201920.00 UhrSG Burlafingen/PSV Ulm SC Vöhringen 235:22Spielbericht
So. 24.11.201917.00 UhrSC Vöhringen 2 TSG 1847 Leutkirch  
Sa. 07.12.201917.30 UhrSC Vöhringen 2 TS Dornbirn  

SG Burlafingen/PSV Ulm : SC Vöhringen II 35:23 (18:12)

Im kleinen Derby gegen die SG Burlafingen musste man sich dieses mal sehr deutlich geschlagen geben. Mit einem beschämenden 35:23 (18:12) musste man den Platz verlassen.

Von Anfang an war eigentlich klar, wer die "gefährlichen" Akteure des Gegners sind. Zu Anfang konnte man direkt einen Siebenmeter und einen freien Wurf ziehen, welche beide nicht verwandelt werden konnten. Dessen ungeachtet konnte man das 1:0 durch Felix Jähn machen. Erneuter Siebenmeter brachte uns zum 2:1, Burlafingen glich aus. Wiederholt ein Siebenmeter durch Guther, welcher uns 3:2 in Front wirft. Eine darauffolgende teilweise dreifache Unterzahl nutzten die Burlafinger natürlich, um mit zwei Treffern zum 5:3 sich erstmals abzusetzen. Schlechtes Rückzugsverhalten, erneute Unterzahl und zu wenig Kontakt in der Abwehr ließ die Burlafinger über 6:3 und 8:4 weiter davonziehen. Erste Auszeit des Spiels in der 15.Spielminute, es wurden wohl ganz gute Worte gefunden und man konnte schnell zwei Tore Rausspielen zum 8:6 durch Hagmeier und Arnold. Die neue anfangliche Konsequenz und Euphorie war wohl schnell verflogen und Burlafingen konnte über 12:9/16:10/18:12 mit sechs Toren Vorsprung in die Pause gehen.

Schon in der Halbzeitpause war dabei eine schlechte Stimmung zu spüren. Zu sehr hatte man mit dem nicht vorhandenen Harz und dem eigenen Rückzugs- und Abwehrverhalten zu kämpfen. Somit war es den Jungs um Trainer Süßegger und Wochnik auch in der 2.Halbzeit - trotz vereinzelten guten Aktionen im Angriff - unmöglich nochmals Fuß zu fassen, auch gegen Ende geschuldet durch rigorose Schiris.
Ein ernüchterndes 35:22 Endergebnis war die Folge. 

Am Ende war man sich sicher: "Diese Niederlage haben wir selber verschuldet", doch wurde während und nach der Partie Schiedsrichterverhalten und Entscheidungen ebenfalls kontrovers diskutiert.

SC Vöhringen: Christoph Schmid, Fabio Garro; Robin Bucher (3), Jean-Luc Jäger, Lukas Hagmeier (2), Alwin Eilert, Manuel Edel, Maximilian Arnold (5), Kim-Oliver Guther (8/6), Felix Jähn (2), Johannes Hartl, Jannik Rasch (3)

SG Burlafingen: Udo Rauch, Andre Hefler; Marnick Maurer (2), Dominic Held (1), Gabriel Frank (5), Tim Gäbler (2), Manuel Slotta (4), David Lehr (2), Davor Mozalovic (4), Erik Britner (12/4), Tim Gerdes; Alexander Schretzmeier (1), Daniel Makulovic (2)

Siebenmeter:

SCV: 9/6 (2x Guther und Jähn verwerfen)
SG:  4/4

Zeitstrafen:  

SCV: 6 (Bucher, 2x Hagmeier, Eilert, Arnold, 2x Guther, Hartl; davon 3(!) wegen Meckern)
SG: 3

SC Vöhringen II : TSV Lindau 28:25 (15:11)

Wichtige Punkte holte sich die Vöhringer "M2". Im sonntäglichen Heimspiel bezwangen die Rot-Weißen die gut in die Saison gestarteten Gäste vom TSV Lindau mit 28:25 (15:11).

Hellwach begannen die Einheimischen die Partie. Simon Thalhofer mit einem Dreierpack sowie Maximilian Arnold und Kim-Oliver Guther legten nach sechseinhalb Minuten ein 5:1 vor. Die Mannschaft vom Bodensee berappelte sich allerdings rasch und konnte zum 6:4 verkürzen (10. Minute). Eine aufmerksame Deckung mit einem gut aufgelegten Fabio Garro im Rücken sorgte in der Folgezeit für Ballgewinne, und über 7:5 legten Jean-Luc Jäger und Arnold zum 10:6 vor, was die Gäste zur ersten Auszeit veranlasste. Zwar gelang Linkshänder Robert Broszio das 7:10, aber zweimal der treffsichere Guther aus dem Rückraum sowie Arnold, der sich gewohnt energisch durchsetzte, sorgten mit dem 13:7 für erfreute Gesichter auf der Bank und beim Publikum. Bis zum 15:9 knapp vier Minuten vor der Sirene konnte man den komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung verteidigen, dann traf man in Überzahl zwei unkluge Entscheidungen, welche prompt mit Gegentreffern bestraft wurden. Dennoch nahmen die Wielandstädter eine 15:11-Führung und ein gutes Gefühl mit in die Kabine.

Zweite Halbzeit - Lindaus Simon Wiedrich gelang der zwölfte Treffer für seine Farben, Guther hatte im Gegenzug die Antwort zum 16:12 parat. Doch die Leichtigkeit der ersten Spielhälfte wollte sich im Angriffsspiel in der Folgezeit nicht mehr einstellen. Lindau, angeführt vom bundesligaerprobten Jörg Lützelberger, der auch trotz Manndeckung nie ganz zu neutralisieren war, präsentierte sich kampfstark und motiviert. Beim 16:15 (37. Minute) war wieder alles offen. Der SCV legte nun stets einen oder zwei Treffer vor, die Gäste konnten aber immer wieder aufschließen. Jäger - in Überzahl gut freigespielt - sorgte von Rechtsaußen für das 22:19, aber Lützelberger und Emmanuel Delgado brachten den TSV heran und läuteten eine spannende Schlußphase ein (49. Minute). Arnold und der treffsichere Linksaußen Lukas "Keule" Hagmeier erzielten das 25:23, Broszio gelang der Anschlußtreffer zum 25:24 und 26:25 (55. Minute). Die Vöhringer verteidigten leidenschaftlich, Torhüter Christoph Schmid hielt wichtige Bälle und Hagmeier sowie Arnold stellten knapp zweieinhalb Minuten vor Ulitmo auf 28:25 - der Endstand in einer intensiven und gutklassigen Bezirksklassen-Partie, zu der auch das Langenauer Schiedsrichtergespann mit umsichtiger Spielleitung seinen Teil beigetragen hatte.

SC Vöhringen: Christoph Schmid, Fabio Garro; Erik Engelhard, Robin Bucher, Lukas Hagmeier (5), Alwin Eilert, Manuel Edel, Maximilian Arnold (7), Kim-Oliver Guther (10/4), Felix Jähn, Axel Thurnhofer, Johannes Hartl, Simon Thalhofer (3), Jean-Luc Jüger (3/1).

TSV Lindau: Thomas Brombeis, André Krüger; Elias Bräu, Daniel Wagner, Jeremias Delgado, Norbert Knechtel, Sebastian Lorenz (2), Emmanuel Delgado (2), Felix Rutschke, Simon Wiedrich (3), Christoph Grübel (1), Jörg Lützelberger (10), Robert Broszio (7).

Siebenmeter:

SCV: 5/4 (Jäger übers Tor)

TSV: 1/0 (Garro pariert gegen Lützelberger)

Zeitstrafen:

SCV: 1 (Jäger)

TSV: 4 (Wagner, Delgado, Rutschke, Grübel)

TV Weingarten : SC Vöhringen II 33:21 (13:7)

Eine peinliche Klatsche musste sich die "Zweite" am gestrigen Abend zur Prime-Time in Weingarten gefallen lassen. Ein am Ende bitteres 33:21 (13:7) für Weingarten konnte man der Anzeigetafel entnehmen.

Doch erstmal alles auf Anfang: Man hat es geschafft, bis zur 13. Spielminute über 0:2 und 1:3 die Führung in die Hand zu nehmen! Wie war das möglich, obwohl auch anfangs definitiv nicht alles rund lief? Die schnelle und konterstarke Mannschaft aus Weingarten hatte man bis dahin gut im Griff. Das Abwehrspiel war meist recht gut. Im Angriff hätte man von Anfang an mehr Druck machen können, aber man lag ja noch in Front. Kraft sparen im Angriff und in der Abwehr stehen, so sah es anfangs aus. Die schnellen Konter konnte man anfangs durch konsequentes Ablaufen auch verhindern. Doch als TVW-Mittelmann Maximilian Schoch wieder auf dem Feld stand, war Weingartens Mannschaft wieder deutlich sicherer! Einmal schnell und konsequent gestoßen, Patrick Wiedemann an einer unkosequenten Abwehr vorbei und Weingarten konnte erstmals zeigen, was in ihnen steckt. Schlechtes Angriffsspiel unsererseits und einige Konter später, stand es schnell 7:3, fünf Spielminuten später. Darauf folgte die erste Vöhringer Auszeit. Vermeintlich etwas zu Spät in Nachhinein. Doch auch die Auszeit brachte keine klaren Worte. Weingarten wurde stärker und auch an Tormann Thomas Nuffer kam man irgendwie nicht vorbei. Torwart Fabio Garro konnte die Mannschaft anfangs noch gut im Spiel halten, aber die häufigen Konter machten es schwer die Mannschaft weiterhin gut zu unterstützen. Auch in der Abwehr gab es mittlerweile kaum noch Absprache und man musste mit einem sehr bedrückenden Spielstand von 12:6 in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit konnte man im Angriff mehr Druck etablieren und den Rückstand direkt auf fünf Tore verringern. "Das können wir schaffen, hieß es in der Halbzeitansprache". Mit der schnellen Spielweise kam man aber weiterhin nicht zurecht und meist auf der rechten Abwehrseite wurde nicht konsequent genug gearbeitet. Am Ende gab man sich fast völlig kampflos hin. Endstand 33:21.

Ein durchaus schlagbarer Gegner, wenn die einzelnen Akteure sich konsequent auf ihre Aufgaben konzentrieren würden, so das Fazit nach dem Spiel.

SC Vöhringen: Fabio Garro, Ferdinand Kling; Jean-Luc Jäger (1), Erik Engelhard (2), Alwin Eilert (1), Robin Bucher (1), Maximilian Arnold (2), Kim-Oliver Guther (12/8), Axel Thurnhofer, Johannes Hartl, Simon Thalhofer (2)

TV Weingarten: Tim Baur, Thomas Nuffer; Maximilian Schoch (4/1), Niklas Zülke, Fabian Stieger (2), Daniel Felcini (2), Johannes Dörr, Jannik Holzer (4/2), Tobias Eitel (5), Patrick Wiedemann (6), Stefan Franz (6), Lennart Lohrmann (1), Timo Beck (1), Kevin Kiner 

Zeitstrafen: 

SCV: 1 (Engelhard)
TVW: 5 (Stieger, Felcini, Franz, Lohrmann, Kiner)

Siebemeter:

SCV: 9/8 (Guther verwirft)
TVW: 5/3 (Garro pariert gegen Franz und Schoch)

SC Vöhringen II: HCL Vogt 28:31 (14:14)

Eine klar vermeidbare Niederlage musste man am Ende im heimischen Sportpark hinnehmen gegen die angereiste HCL Vogt. Am Ende stand es 28:31 (14:14) für Vogt! Die gebotene Abwehrarbeit hat dieses mal nicht ausgereicht für die schnellen Männer aus Vogt.

Gleich von Anfang an war Tempo geboten. 0:1 für Vogt, Arnold gleicht aus und direkt in der 3.Minute musste man den Gegner ausbremsen. 7-Meter für Vogt, starker Wurf von Marco Pilz und es steht 1:2. Drei aufeinanderfolgende gelbe Karten, eine für Vöhringen, zwei für Vogt zeigten früh, da ist nichts mit unüberlegten Fouls. 7.Minute: Drei Tore durch Arnold und zwei mal Thurnhofer bringt uns 4:2 in Front. In kürzester Zeit fällt Tor auf Tor. 9.Minute und es steht 5:5, ausgleich durch Vogt. Früh war klar, da muss mehr in der Abwehr kommen, es galt Mittelmann, sowie Kreis und den Halbrechts der Vogter in Griff zu bekommen, zusätzlich kamen sehr sichere,platzierte, teilweise gewitzte Würfte der Vogter Mannschaft, welche unsere Abwehrarbeit erheblich erschwerten. Schlagabtausch bis zum 8:8, bis die Vogter in der 17.Minute das erste Mal in Führung gehen konnten durch Tobias Vogler vom Kreis. Vogt machte weiter Druck und konnte zwischenzeitlich erstmals mit Zwei Toren sich absetzen. Reaktion der Vöhringer Trainer war eine Auszeit und Klärungsbedarf für die Abwehr. Doch auch das schien vermeindlich erstmal nichts geholfen zu haben. Wieder konnte man in der Abwehr nicht schlau genug agieren und provozierte erneut einen 7-Meter, welcher auch souverän eingenetzt wurde. Am Ende der ersten Halbzeit konnte man sich nochmal fangen, einen drei Tore Rückstand kaschieren und mit 14:14 in die Kabine gehen.

Doch auch die Halbzeitansprache zeigte nicht so richtig ihren gewünschten Effekt. Trotz partiell und kurzzeitig umgestellter Abwehr auf 5-1 konnte man das Angriffspiel der Vogter erstmal nicht bändigen. Man kam nicht mehr so richtig ran und wurde auf zwei, drei Tore Abstand gehalten. Eine Auszeit der Vogter in der 50.Minute beim Stand von 22:24 ließ nochmal taktische Sachen klären. "Jetzt brauchen wir ein schnelles Tor". Trotzdem, Vogt im Angriff, konnte erstmal verwandeln, ehe Jean-Luc Jäger seinen Wurf im unteren Eck versenken konnte. 2-min Strafe für Vogt, 7-Meter Tor durch Arnold und ein geglücktes "mit dem Kopf durch die Wand" Tor vom selbigen brachte uns erneut ein Tor an den Ausgleich ran. Doch zum Schluss traf uns zusätzlich noch das Pech! Ein sehr fragwürdig bewertete Spielsituation des Schiedsrichtergespanns und ein darauffolgender Torwartfehler von Außen ließ Vogt erneut aufatmen. Auch die Disqualifikation in den Schlussekunden einer der Vogter half da nichts mehr. Kim-Oliver Guther besiegelt den Endstand von 28:31 drei Sekunden vor Spielende.

Und wie schon zuvor, ließ man den Gegner das Spiel bestimmen, anstatt selber das Zepter in die Hand zu nehmen. Auch die oft guten Anfangsphasen muss man besser nutzen und Ausbauen. Erneut muss man Zwei Punkte abgeben, welche man defintiv für sich beanspruchen könnte, wenn man noch etwas mehr Einsatz und cleverness zeigt.

SC Vöhringen: Fabio Garro, Christoph Schmid; Erik Engelhard, Robin Bucher (2), Lukas Hagmeier (1), Alwin Eilert, Manuel Edel (1), Maximilian Arnold (9/1), Kim-Oliver Guther (4/2), Felix Jähn, Axel Thurnhofer (6), Jannik Rasch (2), Jean-Luc Jäger (3)

HC LJG Vogt: Simon Khater, Dominik Schmucker, Tobias Vogler (1), Philipp Schäle (4), Marco Pilz (8/5), Valentin Kernbach (7), Simon Buemann, Lukas Buemann (2), Hannes Weber (6), Adrian Zembrod (3)

Siebenmeter:

SCV: 6/4 (Guther verwirft, Jäger verwirft)
HCL: 6/5 (Schmid hält gegen Zembrod)

Zeitstrafen:

SCV: 2 (Engelhard, Rasch)
HCL: 6 (2x Vogler, Schäle, 2x Pilz, Zembrod)

Disqulifikation:

Rote Karte: Zembrod (HCL, 59:44)

SG Ulm & Wiblingen II : SC Vöhringen II 15:26 (8:13)

Zwei weitere wichtige Punkte konnte die Vöhringer "Zweite" heute ihrem Punktekonto gutschreiben. Mit einem 15:26 (8:13) konnte man die Gastgeber aus Ulm/Wiblingen schlagen.Wie immer ein großes Thema, ist das Spiel ohne Harz in der Wiblinger Tannenplatzhalle. So musste man die vergangene Woche auch auf Harz im Training verzichten. Die taktische Ansage war dieses mal dabei aber eine sehr klare: Sicher und lange spielen, wenig technische Fehler begehen und eine ordentliche Abwehr stellen! 

Trotz allem startete man leicht unsicher ins Spiel hinein. Erster Angriff direkt ein Ballverlust, welchen der Gegner glücklicherweise selbst nicht verwerten konnte.
Doch Manuel Edel ließ die Vöhringer mit 2:0 in Führung gehen, ehe die Wiblinger die ersten Minuten dafür nutzen konnten, ihre einzige Führung des Spiels über 3:2 hin zu einem 5:4 (12.Minute) sich zu erspielen.Ab da an konnte man selber das Spiel klar bestimmen. Klare Durchbrüche im Angriff durch Jannik Rasch und Robin Bucher ließ die Vöhringer wieder mit drei Toren in Führung gehen (10:7; 26.Minute). Ein Paar gute Schlussminuten und man konnte mit 8:13 in die Halbzeit gehen.

Trotz fünf Tore Führung ließ die Ballverwertung vom Kreis deutlich zu wünschen übrig. In der Abwehr stand man dabei recht gut, diese war aber auch deutlich ausbaufähig. Man merkte aber, dass die Wiblinger Mannschaft uns wahrscheinlich nicht mehr viel entgegenzubringen wusste. 
Zweite Halbzeit und den Rot-Weißen gelangen einige weitere gute Zusammenspiele und man konnte über 15:10 - 17:12 - 20:13 sich bis zur 50.Minute eine passable Führung aufbauen. Eine erneute gute Schlussphase und Tore durch Maxi Arnold, Axel Thurnhofer, Alex Gessel, Alwin Eilert und Lukas Hagmeier, wobei sich fast jeder Spieler in die Schützenliste eintragen konnte, führte zum Endstand von 26:15 für Vöhringen.

SC Vöhringen: Christoph Schmid, Fabio Garro; Erik Engelhard (1), Lukas Hagmeier (1), Alwin Eilert (1), Manuel Edel (3),
Maximilian Arnold (9/3), Robin Bucher (3), Felix Jähn, Alexander Gessel (1), Axel Thurnhofer (3), Simon Thalhofer, Jannik Rasch (4)

SG Ulm & Wiblingen: Benedikt Binder, Cedric Buck; Niklas Burkhardt (1), Manuel Jäger, Sven Gärtner, Marco Karreis,
Denis Maiser, Jonathan Münzing (2), Fabian Stölzle, Wolfgang Wies (4), Andreas Müller (6)

Siebenmeter:

SCV: 3/3
SG:  1/1

Zeitstrafen:

SCV: 4 (Eilert, Arnold, Bucher, Rasch)
SG: 6 (Burkhardt, Gärtner, Stölzle, Müller, 2x Wies)
 

SC Vöhringen II : HSG Illertal 31:21 (13:8)

Nachdem man in den ersten drei Saisonspielen jeweils das Nachsehen hatte, stand die "M2" des SC Vöhringen vor der zweiten Partie vor heimischem Anhang schon etwas unter Druck. Und die Burschen von Tobias Süssegger und Hartmut Wochnik "lieferten" - nach einer über weite Strecken starken Vorstellung entschied man das Derby gegen die HSG Illertal mit 31:21 (13:8) verdientermaßen für sich.

Die Rot-Weißen begannen gut eingestellt und hoch motiviert. Die Abwehr präsentierte sich hellwach, und auch Torhüter Fabio Garro war sofort im Spiel und parierte erste Bälle. So konnte man durch Maximilian Arnold (2x), Rechtsaußen Felix Jähn und Kreisläufer Alwin Eilert ein 4:1 vorlegen, was den HSG-Coach zur ersten Auszeit nötigte (11. Minute). Im Anschluß trafen die Gäste zwar durch Dominik Lange und Fabian Liggefeld, da aber auf der Gegenseite auch Eilert, Arnold und Kim-Oliver Guther erfolgreich abschlossen, konnten die Einheimischen ihren Vorsprung verteidigen - 7:3 (16. Minute). Liggefeld traf erneut, und dann blieb Fabio Garro gegen den selben Akteur in der dritten Wiederholung eines Siebenmeters siegreich, und Guther, Arnold und Axel Thurnhofer warfen ihre Farben beim 10:5 weiter nach vorn (22. Minute). Zweimal Arnold sowie Kreisläufer Joey Hartl schickten den SCV dann mit einem satten Vorsprung in die Kabine.

Die Wielandstädter blieben auch im zweiten Durchgang am Drücker. Trotz teilweise zweifacher Unterzahl war es Jean-Luc Jäger, der den Vorsprung für seine Mannschaftskollegen konservierte. Thurnhofer und Lukas Hagmeier erhöhten wieder auf "sieben", Waldemar Ohm stellte per Siebenmeter auf 17:11 (39. Minute). Liggefeld verkürzte, der SCV nutze seine starke rechte Seite in Person von Felix Jähn, welcher das 18:12 erzielte. Jäger und Guther trafen - bei Gegentoren von Jakob Hornauer und Fritz Wöhr zum 20:15, und obwohl die Gastgeber einen Siebenmeter ausließen, sollte die HSG nicht weiter verkürzen können - der aufmerksamen Abwehr, sowie Fabio Garro sei Dank. Guther und Erik Engelhard zeichneten sich für das 22:16 verantwortlich, nach der Illertaler Antwort durch den stets gefährlichen Liggefeld baten die SCV-Trainer ihre Mannen zur Auszeit (52. Minute). Die Routine vom neu ins Spiel gekommenen André Möller tat der jungen Mannschaft gut, Arnold erzielte das 23:18 dem Möller das 24:18 folgen ließ. Einen Ohm-Siebenmeter beantwortete erneut der beste Werfer Maxi Arnold, letzte Zweifel wischten nach einer Auszeit Illertals Jean-Luc Jäger von Rechtsaußen sowie André Möller im Gegenstoß beiseite - 27:19, 56. Minute. Andritsch für Illertal sowie zweimal Jäger und Thurnhofer hießen die weiteren Torschützen, ehe Wöhr und Arnold den Endstand fixierten. Die SCVler durften sich im Anschluß zu Recht für einen couragierten Auftritt feiern lassen.

SC Vöhringen: Fabio Garro; Erik Engelhard, Jean-Luc Jäger (6), Lukas Hagmeier (1), Alwin Eilert (2), Manuel Edel, Maximilian Arnold (9/1), Kim-Oliver Guther (4), Felix Jähn (2), Alexander Gessel, Axel Thurnhofer (3), Johannes Hartl (1), Jannik Rasch, André Möller (2).

HSG Illertal: Andreas Gleich, Jannik Thanner; Fritz Wöhr (2), Marc Hofmann, Waldemar Ohm (3/3), Fabian Liggefeld (9), Jakob Hornauer (1), Patrick Sailer, Fabian Kirchner (1), Dominik Lange (1), Patryk Lange, Nicolas Andritsch (4), Sebastian Liggefeld.

Siebenmeter:

SCV: 2/1 (Arnold verwirft)

HSG: 5/3 (Garro pariert 2x gegen F. Liggefeld)

Zeitstrafen:

SCV: 7 (Edel, Arnold, Jähn, Gessel, Thurnhofer, Hartl, Rasch)

HSG: 1 (D. Lange)

HSG Langenargen-Tettnang: SC Vöhringen II 34:18 (15:7)

Eine weitere herbe Niederlage für die zweite Mannschaft des SC Vöhringen. 


Nach der knappen Niederlage in der Vorwoche, wollten die Handballer der „Zweiten“ am Bodensee gegen die HSG Langernargen-Tettnang ihre ersten Punkte einsammeln. Doch wie in den vergangenen Jahren gestaltete sich das Spiel zur „Primetime“ von Anfang an schwer. Die HSG starteten mit einem 3:0 Lauf dem der SCV in den ersten Minuten nicht viel entgegenzusetzten hatte, bevor Alexander Gessel das erste Mal den Ball im gegnerischen Gehäuse einnetzte. Doch auch dieses Tor brachte nicht die gewünschte Wende und die HSG erhöhte durch Nils Teichmann auf 9:4, sodass sich das Trainerduo Süßegger und Wochnik zur ersten Auszeit gezwungen sahen. Die Umstellung der Abwehr brachte nicht den gewünschten Erfolg und der Gegner konnte durch eine sehr aggressive offensive Deckung immer wieder Ballverluste der Vöhringer provozieren. Kurz vor der Pause mussten die Vöhringer dann noch eine 2 Minutenstrafe von Maximilian Arnold hinnehmen und gingen mit einem Spielstand von 15:7 in die Halbzeit. 


Die zweite Halbzeit startete wie die erste Halbzeit begonnen hatte, die HSG drehte wieder auf und startete mit einem 4:0 Lauf. Die Moral sowie die Kondition ließ auf Seiten der Vöhringer weiter nach.  Fehler und Zeitstrafen nahmen zu und so ergab man sich schließlich seinem Schicksal. Trotz teilweiser guter Ansätze, wie zum Beispiel das Spiel über den Kreis, kann die Mannschaft mit der gezeigten Leistung nicht ansatzweise zufrieden sein und muss in der nächsten Woche im Lokalderby gegen die HSG Illertal eine deutliche Leistungssteigerung zeigen um den Tabellenkeller mit den ersten Punkten im Sportpark hinter sich zu lassen. 

SC Vöhringen: Cristoph Schmid, Sascha Langhans; Erik Engelhard (3), Lukas Hagmeier (1), Jean-Luc Jäger (2/1), Manuel Edel (1), Maximilian Arnold (1), Kim-Oliver Guther (5), Felix Jähn (2), Axel Thurnhofer (1), Alexander Gessel (2)

HSG: Dennis Sebastian D'Argento, Maximilian Beil; Christian Zocholl (5/1), Alexander Merath (2), Valentin Hirsch, Markus Maag (5), Lukas Braugner (5), Felix Steinacher (5), Christian Brandt (3), Markus Wuhrer (3), Nils Teichmann (4) , Simon Brugger (2/2)

Siebenmeter:

SCV: 1/1

HSG: 4/2

Zeitstrafen:

SCV: 4 (Hagmeier, Arnold, Guther, Thurnhofer)

HSG: 1 (Brandt)

SC Vöhringen II : Bregenz Handball II 22:24 (13:12)

Eine sehr bittere Niederlage musste die Vöhringer Zweite am vergangenen Sonntag gegen Bregenz Handball 2 im heimischen Sportpark hinnehmen. 

Hatte es doch so traumhaft begonnen. 1:0 Erik Engelhard, 2:0 Maxi Arnold, 3:0 Axel Thurnhofer, 4:0 Yannick Kast, 6.Spielminute, man spielte schöne Aktionen im Angriff heraus und auch Torwart Cristoph Schmid bekam die Bälle zwischen seine Finger. Aus der guten Führung machte man zur 15. Spielminute ein 8:3 und man war sich zu dem Zeitpunkt sicher, dass die zwei Punkte definitiv im heimischen Sportpark bleiben. Pech hatten die Vöhringer dann aber, als  Mittelmann Yannick Kast im Angriff umgeknickt ist und kurzerhand leider nicht mehr weiterspielen konnte. Der Gegner konnte diesen Vorteil und die unkonzentrierte Phase nutzen und zum 8:8 ausgleichen (22.Minute). Auch Torwart Cristoph Schmid traf es beim Wurf im Gesicht und war erstmal raus. in den folgenden Minuten waren die Bregenzer  im Spiel und gaben sich nicht mehr so leicht geschlagen. Bis zum 10:10 konnte man selber vorlegen, bis die Bregenzer in der 26.Minute zum ersten mal durch Jakob Bildstein (17) in Führung gehen konnten. Doch diesen Rückstand konnte man vor der Pause nochmal drehen und mit 13:12 mit Führung in die Pause gehen.

in der 2.Halbzeit gewohntes Bild, man legte weiter vor und konnte sich sogar ein drei Tore "Polster" (16:13) zur 36.Spielminute aufbauen. Der Gegner wurde erneut herangelassen und konnte zum 17:17 ausgleichen. In der 44.Spielminute wurde dann noch der bis dato mit fünf Treffern beteiligte Bregenzer Andreas Jäger disqualifiziert (3x2min). Somit konnte man nach einer Auszeit von Bregenzer erneut zwei Tore wegziehen (49.Minute). Doch die letzten Minuten in so einem Spiel sind meist entscheidend! Bregenz konnte erneut zur 53.Minute ausgleichen und ging durch Cristoph Mähr in der 54.Minute sogar wieder in Führung (21:22), ehe Jean-Luc Jäger durch 7-Meter ausgleichen konnte. Doch die Vöhringer bekamen keinen Fluss mehr in ihr Spiel. In der 57.Minute konnte Bregenz leider erneut in Führung gehen. Eine 2-Minuten Strafe für Erik Engelhard (durch vermeintliches Motzen) 30 Sekunden vor Schluss machte es uns leider noch schwerer. Bregenz nahm darauf noch eine Auszeit und die Vöhringer entschieden sich eine im nachhinein missglückte, zu einfache Wurffalle zuzulassen, welche auch das Endergebnis und den Sieg  für Bregenz unabwendbar machte.

Sichtlich enttäuscht und als bittere Niederlage wurde das Spiel dann beendet. Schade! Trotzdem eine gute Mannschaftsleistung und eine hervorragende Motivation war zu erkennen! Jetzt heißt es ein gutes Spiel gegen Langenargen-Tettnang nächste Woche zu zeigen!


SC Vöhringen: Christoph Schmid, Fabio Garro; Erik Engelhard (1), Yannick Kast (1), Lukas Hagmeier (1), Jean-Luc Jäger (3/1), Manuel Edel (1), Maximilian Arnold (5), Robin Bucher (1), Felix Jähn, Alexander Gessel, Axel Thurnhofer (7), Bastian Fahl (1), Jannik Rasch (1)

Bregenz Handball: Christian Hellrigl, Gerhard Nagele; Michael Kastner (3), Tobias Zangerl (3), Cristoph Mähr (1), Philipp Lunardon (1), Laurenz Müller, Patrick Witzemann, Philipp Franz (4), Jakob Bildstein (5), Andreas Jäger (5), Emanuel Sonnweber, Morris Moosbrugger (2)


Siebenmeter: 

SCV: 1/1

BH: 3/3

Zeitstrafen:

SCV: 6 (Engelhard, 2x Hagmeier, 2x Thurnhofer, Rasch)

BH: 6 (Mähr, Franz, 3x Jäger, Sonnweber)

Disqualifikationen:

BH: Andreas Jäger (44.Minute, 3.Zeitstrafe)
 

Alpla HC Hard II : SC Vöhringen II 32:20 (12:11)

Zum ersten Spiel der Saison 19/20 durfte man direkt den langen Weg bis nach Hard (Österreich) gehen. Dort wartete eine junge und wohl sehr motivierte Mannschaft auf einen, welche in den letzten beiden den Aufstieg geschafft hat. Trainer der 2.Mannschaft des HC Hard ist dabei Risto Arnaudovski, welcher schon für die mazedonische Nationalmannschaft auflaufen durfte. der HC Hard war für uns bis dahin ein unbeschriebenes Blatt und das Bekannte Wissen lies davon ausgehen, dass wohl eine  Mannschaft auf uns wartete, die nicht zu unterschätzen ist. Trainingsbeteiligung auf unserer Seite machte uns das Spiel dabei nicht einfacher.

Gleich zu anfangs konnte man zwei Hundertprozentige Torwürfe, während Hard in Unterzahl und mit 6.Feldspieler agierte, nicht nutzen . Bei leerem Tor wirft sowohl Maxi Arnold aus 25 Metern, als auch Torhüter Fabio Garro jeweils an den Pfosten und übers Tor. Kein Guter Start, das Spiel war sehr hektisch in den ersten Minuten. Trotzdem war von Anfang an klar: Der Gegner ist bezwingbar, wenn man ihn zu Fehlern zwingt. Die 1:0 Führung in der 4.Minute ging dabei trotzdem an den HC Hard. Doch dann konnte man nach ein paar guten Aktionen eine 3:1 Führung herausspielen, welche in kürzester Zeit wieder negierte wurde. Aber man konnte weiterhin selber in Führung gehen. Über ein 5:4 zu einem 8:6 hinweg zu einem 9:7 sah in der 20.Minute, trotz Schwierigkeiten, noch alles gut aus. Eine Zeitstrafe auf unserer Seite und zwei Siebenmeter später konnte der Gegner zum 9:9 ausgleichen und erneut in Führung durch Fabian Rimmele in der 27.Minute gehen. So dann auch zur Halbzeit: Man musste mit 12:11 Toren dem Gegner die Halbzeitführung überlassen.

Trotz Rückstand waren wir uns sicher: Dieses Spiel können wir gewinnen, doch entscheiden wird sich das Spiel wohl doch erst in den letzten zehn Minuten!

Zur zweiten Halbzeit eine schöne Parade von Martin Stetter und man konnte schnell ausgleichen und direkt nach zwei Minuten wieder mit 12:13 durch Yannick Kast in Führung gehen. Doch dann ging es bergab. Vier schnelle Tore der Österreicher und es musste eine Auszeit her.Doch auch diese Auszeit brachte nichts. Von nun an gab es kaum Widerstand mehr in der Abwehr und einige Konter später brachten die Gegner zu einem 18:13. Zwei Tore durch Maximilian Arnold zum 18:15 (40.Minute) verkürzte den Weg nochmal auf drei Tore. Die folgenden 15 Minuten sind eine absolute Katastrophe. Zur 55.Minute steht auf der Anzeigetafel: Ein 30:17 für Hard! Das Endergebnis zeigt ein 32:20.

Ein viel zu deutliches Ergebnis! Jetzt heißt es: Diesen Leistungseinbruch auf keinen Fall nochmals eintreten zu lassen!

SC Vöhringen: Fabio Garro, Martin Stetter; Yannick Kast (1), Alexander Gessel, Alwin Eilert (1), Felix Jähn, Maximilian Arnold (11/1), Jean-Luc Jäger (1), Erik Engelhard (1), Bastian Fahl, Axel Thurnhofer (1), Johannes Hartl (1), Simon Thalhofer (2), Marco Horber (1)

Alpla HC Hard: Michael Jochum; Johannes Kainz (2), Manuel Maier, Paul Becvar (4), Florian Faigle, Dennis Lang, Fabian Rimmele (5), Risto Arnaudovski (5), Marcel Zech (7/3), Laurin Heiler (2/2), Lucca Raggl (2), Matthias Maier (2), Felix Enzenhofer, Jan Edthofer


Siebenmeter:

SCV: 3/1

HC: 5/4

Zeitstrafen:

SCV: 7 (Kast, Gessel, Eilert, Engelhard, 2x Thurnhofer, Hartl)

HC: 8 (Becvar, 2x Arnaudovksi, 2x, Raggl, Maier, 2x, Edthofer)
 

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