SC Vöhringen 1893 e.V.

Abteilung Handball

Rückrunde der Ersten (M1) in der Saison 2019/2020

Spielplan Rückrunde

DatumZeitHeimGastErgebnisBerichte
So. 12.01.202017:00SC VöhringenHSG Bargau/Bettringen36:22 (12:10)Vor-/Spielbericht
Sa. 18.01.202019:30TG BiberachSC Vöhringen24:26 (14:14)Vor-/Spielbericht
Sa. 25.01.202019:30SC VöhringenTSV Bad Saulgau25:23 (9:7)Vor-/Spielbericht
Sa. 01.02.202019:00TSG Söflingen 2SC Vöhringen30:28 (11:14)Vor-/Spielbericht
Sa. 08.02.202019:30SC VöhringenVFL Kirchheim28:26 (15:11)Vor-/Spielbericht
Sa. 15.02.202020:00TV Steinheim/A.SC Vöhringen25:32 (12:14)Vor-/Spielbericht
Sa. 29.02.202019:30SC VöhringenTV Reichenbach25:28 (10:12)Vor-/Spielbericht
Sa. 07.03.202020:30SG Hofen/HüttlingenSC Vöhringen22:29 (10:12)Vor-/Spielbericht
So. 15.03.202017:00SC VöhringenHC Hohenems  
Sa. 21.03.202020:00BW FeldkirchSC Vöhringen  
Sa. 28.03.202020:00SC VöhringenSG Herbrechtingen-Bolheim  
Sa. 18.04.202019:30SG Lauterstein 2SC Vöhringen  
Sa. 25.04.202019:30SC VöhringenHSG Friedrichshafen/Fischbach  

Samstag, 07.03.2020 SG Hofen/Hüttlingen : SC Vöhringen 22:29 (10:12)

Spielbericht

Gut erholt von der Heimniederlage gegen Tabellenführer TV Reichenbach zeigten sich die Landesliga-Handballer des SC Vöhringen. Mit dem 29:22 (12:10)-Auswärtserfolg bei der SG Hofen/Hüttlingen gelang den Wielandstädtern ein wichtiger Schritt in Richtung Verbandsliga-Qualifikation.

Dabei dürfte sich bei den Vöhringer Trainern André Möller und Johannes Stegmann im Laufe der Woche doch die ein oder andere Sorgenfalte auf der Stirn gezeigt haben. Neben den Verletzten Jonas Hildebrand und Lukas Koßbiehl mussten auch Torjäger Valentin Istoc sowie "Abwehrkante" und Kreisläufer Kenneth Jäger wegen Krankheit passen. Schnell sorgten die SCVler aber für aufgehellte Mienen auf der Trainerbank. Anders als im Hinspiel, wo man von den flinken Akteuren der Spielgemeinschaft überrascht wurde und schnell klar im Rückstand lag, präsentierte man sich von Beginn an hellwach. Alexander Henze eröffnete für den SCV, und weil man in der Abwehr - Möller/Stegmann hatten sich diesmal für eine defensive Variante entschieden - stabil stand und Andrei Mitrofan nicht nur stark hielt, sondern auch mit präzisen Konterpässen glänzte, konnte man durch Thilo Brugger (2x), David Schuler und erneut Brugger einen Traumstart hinlegen - 5:0 (7. Spielminute). Felix May brach den Bann für die Gastgeber, die dann im Überzahlspiel zum 2:5 aus ihrer Sicht nachlegten. Die Linkshänderfraktion um Kevin Jähn und Nikola Mirkov hatte eine Antwort parat, die Hofener Bank reagierte auf den 2:7-Rückstand mittels Auszeit (11. Minute). Linsenmaier und Dorian Trögele konnten für ihre Farben erfolgreich abschließen, aber Brugger und Mirkov legten für den SCV nach. Achim Eiberger verwandelte einen Siebenmeter zum 5:9, und auch die Vöhringer Trainer meldeten Gesprächsbedarf an. Kevin Jähn erhöhte im Anschluß daran wieder auf "fünf", die nächsten drei Erfolgserlebnisse hatten dann allerdings die Gastgeber in Person von Hendrick Hügler, Eiberger und Trögele zum 8:10 (25. Minute). Kurz davor hatte David Schuler schon frühzeitig "Feierabend" machen müssen, als er einen Gegenspieler im Konterlauf bedrängt hatte und dafür die rote Karte gesehen hatte. Marc Heiter zog aus dem Rückraum ab und traf zum 11:8, auf den Gegentreffer von Hügler war es wieder Brugger, der die Lücke gefunden hatte. Dreißig Sekunden vor der Pause parierte Andrei Mitrofan einen Siebenmeter von Eiberger, das 10:12 von Hügler quasi mit der Sirene konnte er dann aber doch nicht verhindern.

Hofens Nico Tznieris gelang nach Wiederbeginn erstmalig der Anschlußtreffer für die Gastgeber, selbiges sollte Hügler nach Bruggers 13:11 nochmals schaffen. Erneut fanden die Illertaler allerdings gut ins Spiel. Brugger verwandelte auch seinen dritten Strafwurf sicher zu seinem 100. Saisontreffer, Heiter und Henze legten zum 16:12 nach (37. Minute). Auch beim 19:15 aus SCV-Sicht - 2x Tznieris sowie Marius Haas für die SG, zweimal Jähn und André Möller für den SCV - blieb der Abstand konstant (41. Minute). Es kam noch besser, Henze und Möller netzten zum 21:15 ein - Auszeit auf Seiten der Gastgeber. Ohne Folgen zunächst, im Gegenteil, Mirkov und Henze legten nochmals zum 23:15 nach (47. Minute). Simon Kraus traf zweimal für Hofen/Hüttlingen, unterbrochen durch Yannick Kast für Vöhringen. Linsenmaier gelang das 18:24, und dann setzte es in den Folgeminuten Zeitstrafen gegen André Möller und Marc Heiter, bei den Gastgebern durfte sich Felix May für zwei Minuten ausruhen. Mitrofan gewann das zweite Siebenmeterduell gegen Eiberger, und dennoch legte man auf der Vöhringer Bank die grüne Karte. Erneut gerieten die Rot-Weißen dann in Unterzahl, Stefan Scholz traf "vom Punkt" und Hügler ließ die Seinen mit dem 20:24 (55. Minute) nochmals Morgenluft wittern. Allerdings nur kurz, dann hatte Scholz von der Siebenmeterlinie und seine Kollegen bei zwei Gegenstößen in Mitrofan ihren Meister gefunden. Im Gegenzug brach Brugger durch, und Scholz' 21:25 konterte Heiter zum 26:21 aus Vöhringer Sicht (59. Minute). Linsenmaier traf nochmals für die Einheimischen, Jähn, Brugger und Igor Mihali bauten in der Schlußminute das Ergebnis zum Endstand aus. Ein verdienter Sieg, die Mannschaft durfte sich zurecht vom mitgereisten Anhang feiern lassen.

SG Hofen/Hüttlingen: Nico Knauß, Oliver Sauer; Marius Haas (1), Stefan Linsenmaier (4), Felix May (1), Stefan Scholz (2/1), Nico Tznieris (3), Hendrick Hügler (5), Marco Grupp, Simon Kraus (2), Maximilian Funk, Florian Weiß, Dorian Trögele (2), Achim Eiberger (4/2).

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts; Yannick Kast (1), Thilo Brugger (9/3), Alexander Henze (4), George Stanciu, David Schuler (1), Kevin Jähn (5), Matthias Stetter, Marc Heiter (3), Nikloa Mirkov (3), Igor Mihali (1), André Möller (2).

Siebenmeter:

SGHH: 6/3 (Mitrofan pariert 2x gegen Eiberger sowie gegen Scholz)

SCV: 3/3

Zeitstrafen:

SGHH: 4 (2x May, Hügler, Trögele)

SCV: 6 (Kast, 2x Henze, Heiter, 2x Möller)

Rote Karte: Schuler (16. Minute)

Vorbericht

Auswärts zur SG Hofen/Hüttlingen führt der Spielplan die Vöhringer Landesliga-Handballer am Wochende. Die Rot-Weißen gastieren um 20.30 Uhr (Talsporthalle, 73433 Aalen-Wasseralfingen) beim diesjährigen Aufsteiger.
Der Neuling hat sich im Saisonverlauf stark in der Liga behauptet, jedwede Abstiegsgefahr ist schon längst gebannt. Momentan belegen die Schützlinge der Trainer Sebastian Adam und Peter Pharion mit 17:23 Punkten den neunten Tabellenplatz. Die Vöhringer sind im Klassement auf Rang vier notiert, im Vöhringer Lager ist man jeder weit davon entfernt, die Begegnung bei der Spielgemeinschaft als Selbstläufer anzusehen. Schon allein die Vorrundenpartie dient weidlich als Warnung: in der ersten Halbzeit wurde man von den Grün-Roten nach allen Regeln der Kunst durcheinandergewirbelt und bekam kein Bein auf den Boden, ein happiges 15:21 stand beim Gang zum Pausensprudel zu Buche. Das didaktische Mittel des Halbzeitdonnerwetters, einhergehend mit einer gehörigen Steigerung in allen Mannschaftsteilen bescherte den Wielandstädtern damals noch einen - schmeichelhaft - klaren 37:31-Heimerfolg. Derartige Aufholjagden lassen sich aber nicht beliebig abrufen, deshalb sollten die Illertaler es tunlichst vermeiden, derartig ins Hintertreffen zu geraten, zumal Trainer Johannes Stegmann von einer angriffslustigen und spielfreudigen Mannschaft zu berichten weiß. "Die Torschützen verteilen sich stets auf viele Schultern, von allen Positionen geht Gefahr aus." Sein Trainerpartner André Möller merkt überdies noch an: "Sicher wurde uns gegen Reichenbach eine gute Leistung bescheinigt. Allerdings haben wir 15 Bälle verworfen, so kann man schwerlich gewinnen. Am Samstag muss wieder mehr Konzentration beim Abschluß an den Tag gelegt werden". Die Mannschaft freut sich auch am bei diesem Auswärtsspiel wieder auf Unterstützung der Vöhringer Anhänger, wie immer ist eine kostenlose Mitfahrt im Bus möglich. Abfahrt ist um 18.00 Uhr am Wielandparkplatz in Vöhringen, Zustiegsmöglichkeit besteht in Nersingen, am Park&Ride Parkplatz an der A7.
 

Samstag, 29.02.2020 SC Vöhringen : TV Reichenbach 25:28 (10:12)

Spielbericht

Trotz einer großartigen Leistung über 58 Minuten verloren die Vöhringer Landesliga-Handballer das Spitzenspiel gegen den souveränen Tabellenführer TV Reichenbach durch unglückliche Aktionen in den letzten beiden Minuten nach dem 25:25-Ausgleich noch mit 25:28. „Irgendwie hatten die Gäste in der hektischen Schlussphase immer gerade noch die Fingerspitzen dran um unsere Aktionen zu stören und innerhalb von 90 Sekunden das Spiel endgültig für sich zu entscheiden“, behielt der stets besonnene Vöhringer Coach Johannes Stegmann auch in der Niederlage die Beherrschung und verkniff sich jeglichen Kommentar zu den Schiedsrichterentscheidungen.
Mit einem beeindruckend großen Aufgebot auf dem Parkett (in der Aufwärmphase schienen sich mitunter knapp 20 Gästespieler um den Platz unter den ersten Sieben zu bewerben) und entsprechend ohrenbetäubenden Krawall-Trommler auf der Gästetribüne wollte der TV Reichenbach samt Anhang schon mal optisch und akustisch demonstrieren dass sie zumindest schon mal den Aufstieg für die Verbandsliga endgültig sichern werden.
Nach knapper Vöhringer Führung zu Beginn legten die Gäste zum 5:3 vor, per Doppelpack gelang Thilo Brugger in der 11. Minute der Ausgleich zum 5:5. Da für beide Mannschaften eine starke Abwehr vor bedingungslosem Angriff Vorrang hatte war beim 9:9-Ausgleichstreffer durch Alexander Henze in der 25. Minute nach wie vor alles drin, auch wenn Reichenbach mit knapper 12:10-Führung in die Pause gehen konnte.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Vöhringer schwer in die Gänge, Torjäger Valentin Istoc war „mit kurzer Deckung“ nahezu komplett abgemeldet und lediglich dem achtfach erfolgreichen Thilo Brugger war es zu verdanken, dass die Gäste trotz mehrmaliger Vier-Tore-Führung beim 16:20-Zwischenstand in der 43. Minute nicht vollends davonzogen. In der Schlussviertelstunde erkämpfte sich der SCV mehrmals den Anschlusstreffer und in der 57. Minute war es erneut Brugger der zum 24:24-Ausgleich traf. Auch wenn Kevin Jähn trotz Unterzahl beim 25:25 in der 58. Minute die Hoffnung auf eine Punkteteilung aufrecht erhielt nutzten die beiden erfolgreichsten Reichenbacher Werfer Timo Häußermann und Alexander Stammhammer die Vöhringer Unkonzentriertheiten eiskalt und machten mit drei glücklichen Treffern ihr Dutzend zum 25:28-Endstand voll.

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts; Thilo Brugger (8), Valentin Istoc (3), Alexander Henze (4), George Stanciu, Kenneth Jäger (1), David Schuler (1), Kevin Jähn (3), Matthias Stetter, Marc Heiter (2), Nikola Mircov (1), Igor Mihali, André Möller (2).

TV Reichenbach: Lukas Kauderer, Matthias Woischke (3), Max Liegat (2), Nicolas Stockburger, Christoph Maile (3), Yannik Beck , Fabian Tonn, Peter Scheffold (3), Timo Häußermann (7/4), Kai Hesping (1), Tobias Fischer (3), Alexander Stammhammer (5), Fabian Mäntele (1), Micha Gruber

Siebenmeter:

SCV: 0

TVR: 5/4 (Timo Häußermann verwandelt 4x , Max Liegat vergibt )

Zeitstrafen:

SCV: 4 (Henze 2x, Möller 2x)

TVR: 3 (Kauderer, Woischke, Maile)

Vorbericht

Zum dritten Mal in Folge - nur unterbrochen von der Faschingspause - treffen die Handballer des SC Vöhringen auf eines der "Liga-Schwergewichte". Die Illertaler empfangen am Samstag (19.30 Uhr) den TV Reichenbach im heimischen Sportpark.

Bekamen es die Stegmann/Möller Schützlinge zuletzt mit den zweit- bzw. drittplatzierten Teams aus Kirchheim und Steinheim zu tun, gibt sich nun der Tabellenführer die Ehre. Die Mannschaft von Trainer Volker Haiser absolviert bislang eine beeindruckende Runde. Zweimal musste man sich erst geschlagen geben, dem stehen beeindruckende 17 Siege gegenüber - ergibt summa summarum 34:4 Punkte. Das eingespielte und äußerst ausgeglichene Team stellt mit 452 Gegentoren überdies die beste Abwehr der Liga. Schon in der Vorsaison waren die samstäglichen Gäste drauf und dran, die Rückkehr in die Württembergliga zu schaffen. Im Schlußspurt schwächelte man dann etwas und musste dem TV Altenstadt den Vortritt lassen. Auch wenn heuer offiziell nur von "Qualifikation für die neue Verbandsliga" - hierfür ist der vierte Platz nötig - gesprochen wird, die Mannschaft von der Fils liegt klar auf Kurs, das im Vorjahr Versäumte nun nachzuholen.

In der Verbandsliga wollen auch die Rot-Weißen dabei sein. Hilfreich waren bei diesem Vorhaben auf jeden Fall die beiden letzten Siege gegen die Spitzenteams Kirchheim und Steinheim. Gerne würden die Wielandstädter nun natürlich auch der dritten vor ihnen platzierten Mannschaft ein Schnippchen schlagen. Um im Duell mit dem Primus eine Chance zu haben, bedarf es aber wohl noch einer Steigerung hinsichtlich der zuletzt guten Vorstellungen. Und selbstverständlich auch gehörig "Rückenwind" vom Publikum. Liebe SCV-Fans, kommt wieder zahlreich in den Sportpark und feuert unsere Mannschaft lautstark an!

Samstag, 15.02.2020 TV Steinheim : SC Vöhringen 25:32 (12:14)

Spielbericht

Damit hätten sicher auch die kühnsten Optimisten nicht gerechnet: die Landesligahandballer des SC Vöhringen haben die Festung Wentalhalle gestürmt und beim TV Steinheim mit einem 32:25-Sieg beide Punkte entführt. 

Die Personalsituation im Vöhringer Lager hatte sich entspannt, und so konnten die Trainer André Möller und Johannes Stegmann bis auf Lukas Koßbiehl und den langzeitverletzten Jonas Hildebrand alle Spieler ins Duell mit dem Tabellenzweiten schicken. Steinheim, mit (vor der Partie) 608 erzielten Treffern wartete mit einer makellosen Heimbilanz auf, alle neun Partien vor eigenem Publikum wurden stets deutlich gewonnen.

Der SCV war gleich von Beginn an auf Betriebstemperatur. Steinheims Torjäger Tobias Mewitz eröffnete per Siebenmeter, Thilo Brugger und Valentin Istoc trafen für die Gäste. Erneut Mewitz von der Linie sowie Daniel Hungerbühler konnten für die Hausherren erfolgreich abschließen, und nach Bruggers Ausgleich vollstreckte Mewitz auch seinen dritten Strafwurf sicher, und Steinheim führte. Dies sollte ihnen im weiteren Spielverlauf nicht mehr gelingen. Brugger egalisierte, nach starker Balleroberung nutzte Istoc die zweite Welle zum 5:4 aus SCV-Sicht (10. Minute). In der nächsten Angriffssequenz wurde Kreisläufer Igor Mihali bedient, und auch die erste Unterzahl überstanden die Rot-Weißen schadlos - kurz bevor Alexander Henze wieder ergänzen durfte, brachte Linksaußen David Schuler seinen Wurf zum 7:4 unter. Der TVS war unbeeindruckt, Dominik Anlauf und erneut Mewitz schlossen für ihre Farben zum 6:7 auf, und auf der Vöhringer Bank reagierte man mit einer ersten Auszeit. Durchaus erfolgreich, da danach erst Schuler einnetzte und nach engagierter Abwehrarbeit war es Henze der die Vöhringer Trefferzahl zweistellig machte - 10:7 (21. Minute). Auf Mewitz' Siebenmetertor hatte der gleiche SCV-Akteur eine Antwort, und nach Jannik Bühlers erfolgreichem Versuch war es Matthias Stetter, der für den SCV auf 11:8 stellte. Nun trug sich auch Steinheims Zweimetermann David Wittlinger erstmalig in die Statistik ein, während einer Stetter-Zeitstrafe wurde wieder leidenschaftlich verteidigt, und Valentin Istoc fand im Angriff die Lücke zum 13:10 (28. Minute). Die Gastgeber begehrten auf, willens, den Rückstand noch vor der Pause zu minimieren. Dies gelang ihnen in Person von Wittlinger und Spielmacher Dennis Kaumann, aber vier Sekunden vor der Sirene wurde Kreisläufer Kenneth Jäger stark bedient und stellte den 14:12-Halbzeitstand her.

Die Vöhringer Trainer hatten in der Kabine nur wenig zu bemängeln, es galt, dem erwarteten Anrennen der Gastgeber stand zu halten. Die Abwehr, in der ersten Halbzeit schon stabil, sollte sich im zweiten Durchgang nochmals steigern, es gelang fast immer, die schnellen Angriffe der Gastgeber zu unterbinden, so dass man wenige "einfache" Tore schlucken musste. Gut, dass auch Andrei Mitrofan einen "Sahnetag" erwischt hatte - 22 Paraden zeugen davon. Dem TVS glückte der Anschlußtreffer durch Luca Kolb, aber Thilo Brugger per Siebenmeter sowie David Schuler waren zum 16:13 zur Stelle, "Vali" Istoc setzte noch einen drauf und erzielte die erstmalige Vier-Tore-Führung für die Gäste (34. Minute). Es sollte noch besser kommen, gleich dreimal wurde in den folgenden zweieinhalb Minuten der Weg über den Kreis gesucht, und Kenneth Jäger verwertete sicher zum 20:14, nur unterbrochen durch das 14:18 von Steinheims Anlauf. TVS-Coach Kieser bat seine Mannen zur Auszeit, und auch wenn nach deren Ablauf Hungerbühler und Mewitz auf 16:20 stellten, zwei Istoc-Geschosse - bei einem Gegentreffer von Wittlinger - sorgten dafür, dass die Weiß-Schwarzen auf Distanz blieben - 22:17 (41. Minute). Die Haupttorschützen Mewitz und Wittlinger hielten die Steinheimer Hoffnungen mit dem 19:22 am Leben, aber der SCV ließ nicht nach. Alex Henze erhöhte wieder, und Rechtsaußen Nikola Mirkov konnte zwei Erfolgserlebnisse, unterbrochen von einem weiteren Wittlinger-Tor, zum 25:20 verbuchen. Auch Bruggers zweiter Strafwurf "saß", und als Mirkov seine Mannschaftskameraden erneut jubeln ließ, war einen weitere Auszeit der Einheimischen fällig - 27:20 (52. Minute). Steinheims Urgestein Klaus Nißle gelang das 21:27, und nach den Treffern von Istoc und Kaumann legte auch das SCV-Trainergespann nochmals die grüne Karte für die letzten Instruktionen in der Schlußphase (55. Minute). Es sollte nichts mehr anbrennen. Henze und Istoc erhöhten auf 30:22, Mewitz und Kaumann setzten weitere Steinheimer Tore dagegen. David Schuler traf zum 31:24, und nach Mewitz' zehntem Tor beförderte Thilo Brugger - und nicht, wie im Spielberichtsformular irrtümlich vermerkt Alexander Henze - in der Schlußsekunde den Ball ins verwaiste Tor und stellte den umjubelten Endstand her. Der Routinier war es dann aber, der nach Spielende lobende Worte fand. Zuerst für die Schiedsrichter, die souverän und umsichtig geleitet hatten, dann für seine Teamkollegen: "Wir wussten, dass eine stabile Abwehrleistung das A und O sein würde. Dies haben wir sehr gut umgesetzt, jeder hat seine Aufgabe heute hundertprozentig erfüllt. Gepaart mit der akribischen Vorbereitung unserer Trainer kam dann dieses erfreuliche Ergebnis heraus."

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts; Yannick Kast, Thilo Brugger (7/2), Valentin Istoc (8), Alexander Henze (4), Kenneth Jäger (4), David Schuler (4), Kevin Jähn, Matthias Stetter (1), Marc Heiter, Nikola Mirkov (3), Igor Mihali (1), André Möller.

TV Steinheim: Andreas Sapper, Steffen Maier; Klaus Nissle (1), Andreas Kieser, Tobias Fitzke, Tobias Mewitz (10/9), Dennis Kaumann (3), Jannik Bühler (1), David Wittlinger (5), Tim Baur, Alexander Herbrik, Dominik Anlauf (2), Luca Kolb (1), Daniel Hungerbühler (2).

Siebenmeter:

SCV: 2/2

TVS: 9/9

Zeitstrafen:

SCV: 4 (Henze, 2x Jähn, Stetter)

TVS: 4 (Kieser, Fitzke, Bühler, Herbrik)

Vorbericht

Die Landesligahandballer des SC Vöhringen erwartet am Samstagabend um 20:00 Uhr beim TV Steinheim/Albuch ein heißer Tanz. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Kieser ist für ihren konsequenten Tempohandball bekannt und hat damit am vergangenen Wochenende den zweiten Tabellenplatz erobert - die Vöhringer Schützenhilfe tat das Ihrige dazu.

Das Trainergespann Stegmann/Möller kennt die Stärken von Dennis Kaumann, David Wittlinger und Co. und hat sein Team dementsprechend auf Schwerstarbeit beim Spiel gegen den Ball vorbereitet. „Unsere Abwehr ist der Schlüssel zum Erfolg gegen einen mit viel Erfahrung und individueller Klasse in der Offensive ausgestatteten Kontrahenten“, sagt der wieder das Trikot überstreifende André Möller. Sein Top-Torjäger Valentin Istoc pflichtet ihm bei und ergänzt, dass „man nur eine Chance auf zwei wichtige Punkte hat, wenn man selbst über 60 Minuten mit Vollgas in das Gegenstoßspiel geht.“ Der zweifache Vater erinnert sich dabei an das letzte Aufeinandertreffen in der Wentalhalle - sein Treffer mit der Schlusssirene hätte ein Remis gesichert. Da der Treffer nicht gewertet wurde, musste sich der Sportclub mit 35:36 geschlagen gegeben. Noch ärgerlicher war die 27:28-Heimniederlage in der Hinrunde, als Steinheim durch ein Vöhringer Missverständnis im Angriff noch einen glücklichen Strafwurf verwandeln durfte. Diese Erfahrungen sollten Ansporn genug sein, es dieses Mal besser zu machen.
Hierbei sind neben dem dieses Mal vollen Kader auch die rot-weißen Schlachtenbummler gefordert!

 

Samstag, 08.02.2020 SC Vöhringen : VFL Kirchheim 28:26 (15:11)

Spielbericht

Der Vöhringer Karl-Eychmüller-Sportpark scheint für die Handball-Landesliga-Konkurrenz zur uneinnehmbaren Festung zu werden: In einem an Spannung kaum zu überbietenden Handballkrimi behielt der SC Vöhringen mit 28:26 (15:11) ganz knapp die Oberhand gegen den favorisierten Tabellenzweiten VfL Kirchheim. „Das war heute Kampf pur, von unseren Verbliebenen hat einfach jeder alles gegeben. Sonst wäre das hier nicht möglich gewesen“, war Trainer André Möller restlos begeistert nach dem doppelten Punktgewinn. Und wohl auch von seinem eigenen Auftritt, immerhin übernahm er in der hektischen Schlussphase (trotz selbst verschaffter zweiminütiger Zeitstrafe) wieder Verantwortung und erzielte die letzten drei Treffer für den SCV selber.
Wie zu befürchten fielen beim SCV diesmal mit Lukas Koßbiehl, Kevin Jähn und Nikoa Mirkov nochmal drei Stammspieler aus, nach dreijähriger Pause sprang dafür Linkshänder Christian Bucher ein. Alleine vier Treffer von Valentin Istoc und deren drei vom zweiten Rückraumbomber Thilo Brugger sorgten für die überraschende 7:3-Führung nach zwölf Minuten. Bis zum 8:4-Zwischenstand gelangen den Gästen gerade mal zwei Feldtore, den aussichtsreichen 14:8-Zwischenstand konnte der SCV trotz des starken Torhüters Andrei Mitrofan nicht in die Pause retten, durch zwei weitere Strafwürfe verkürzte Kirchheim vor dem Seitenwechsel auf 15:11.
„Wie lange werden die ersatzgeschwächten Vöhringer dem Meisterschaftsfavoriten noch Paroli bieten können?“ war „das“ Pausengespräch. Und prompt schien sich das immer ruppiger werdende Spiel zu drehen: über das 18:14 schaffte Kirchheim in der 40. Minute den 18:18-Ausgleich. War das Zeitstrafenverhältnis bis dahin ausgeglichen, belegten die Schiris in der Folgezeit gleich fünf Vöhringer mit Zwei-Minuten-Strafen, die Gäste dagegen spielten komplett durch. Und dies bei zweimaliger Gesichtsverletzung an Vöhringens Torjäger Valentin Istoc, der nur noch gehandicapt durch Tapeverband sporadisch eingreifen konnte. Obwohl Keeper Felix Eilts seine Sekundeneinsätze mit zwei parierten Strafwürfen rechtfertigte gelang dem Tabellenzweiten prompt in der 51. Minute beim 22:23 die erste und einzige Führung. Mit einem fulminanten Viererpack von Thilo Brugger, David Schuler, Marc Heiter und Coach Möller holte sich der SCV in nicht mal viereinhalb Minuten beim aussichtsreichen 26:23-Zwischenstand erneut die Führung zurück. Zwar kamen die Gäste in zweifacher Überzahl noch zweimal zum Anschlusstreffer (26:25/27:26), doch unterstützt von der längst stehenden Vöhringer Fangemeinde blieben abermals beide Punkte im Sportpark.

 

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts; Yannick Kast, Thilo Brugger (6/2), Valentin Istoc (9), Alexander Henze (2), Kenneth Jäger (1), David Schuler (1), Christian Bucher,  Matthias Stetter (2), Marc Heiter (2), Igor Mihali (1), André Möller (4).

VFL Kirchheim:  Michel Hamann, Lars Hamann, Benjamin Sott, Thimo Böck (3), Robin Habermeier (3), Dominik Merkle (6/5), Julian Mikolaj (4), Josua Schenk, Alexander Schwarzbauer (2), Kevin Hsu, Tim Oßwald, Leonard Real (5), Martin Rudolph (3)

Siebenmeter:

SCV: 2/2 (Thilo Brugger verwandelt)

TSV: 7/5 (5x Dominik Merkle)

Zeitstrafen:

SCV: 9 (Kast, Istoc, Henze, Schuler, Bucher, Stetter, Heiter, Möller 2x)

VFL 4: (Sott 2x, Böck, Habermaier)

Vorbericht

„Das nächste Spiel ist immer das Schwerste“

Der Sportclub musste nach einer Serie von neun ungeschlagenen Spielen ausgerechnet bei den Nachbarn aus Söflingen zwei wichtige Punkte abgeben - ein herber Rückschlag nach ganz schwacher Vorstellung. Doch genau da setzt der Spruch des legendären Fußballnationaltrainers an: Weder die Serie, noch die Schlappe spielen morgen eine Rolle, wenn mit dem Tabellenzweiten VfL Kirchheim die Mannschaft der Stunde im Karl-Eychmüller-Sportpark gastiert. Das Team von Trainer Engelbert Eisenbeil hat sich etwas unter dem Radar von einem heimstarken Aufsteiger in der Vorsaison zu einem absoluten Aufstiegskandidaten 2020 gemausert und grüßt nach sechs Siegen in Folge mit einem Punktestand von 29:5 von fast ganz oben.

Die Rot-Weißen stehen somit zur Prime Time um 19:30 Uhr vor einer Herkulesaufgabe, das weiß auch SCV-Coach Johannes Stegmann: „Die Kirchheimer bestechen durch eine sehr ausgeglichene Truppe, bei der jeder Einzelne Torgefahr ausgestrahlt. Sie agieren hervorragend zusammen und glänzen durch Disziplin und ein ausgefeiltes Spiel über ihre Kreisläufer.“

Demgegenüber müssen auch die Wielandstädter wieder zu einem effektiven Zusammenspiel finden, wenn man den Gästen am Samstag Paroli bieten will. Wer zusammenspielen soll, ist noch unklar - der Februar brachte den Vöhringern zahlreiche Probleme. Zum langzeitverletzten Spielmacher Jonas Hildebrand gesellen sich Lukas Koßbiehl und Nikola Mirkov, hinter dem Einsatz von Kevin Jähn, David Schuler, George Stanciu sowie Yannick Kast steht ein großes Fragezeichen. Da auch Thilo Brugger, Marc Heiter und Valentin Istoc angeschlagen sind, muss sich das Trainergespann Stegmann/Möller von seiner erfinderische Seite zeigen. Dank der breiten Unterstützung an der Iller wird es die Vergangenheit und Zukunft des SCV auffangen müssen - man darf gespannt sein!

Samstag, 01.02.2020 TSG Söflingen II : SC Vöhringen 30:28 (11:14)

Spielbericht

Einen gewaltigen Dämpfer im „Saisonziel Verbandsliga-Qualifikation aus eigener Kraft“ kassierten die favorisierten Vöhringer Handballer bei der abstiegsbedrohten TSG Söflingen II beim peinlichen 30:28-Endstand. Trotz siebenmaliger Fünf-Tore-Führung (letztmals beim 25:20 elf Minuten vor Schluss) verschenkten die Illertaler zwei bereits sicher geglaubte Auswärtspunkte.  Ob "individuelles Fehlerfestival" oder schlichte "Überheblichkeit in der Schlussphase" - weder in der offensiven Abwehr wurden Zweikämpfe gewonnen noch funktionierte die defensive Variante. 
Trotz dreimaligem wöchentlichem Training und intensiver Spielvorbereitung scheinen sich die SCV-Handballer diesmal mehr am Söflinger Hallenheft orientiert zu haben als an ihrer Zielsetzung: Mit Phrasen wie „Die Gäste haben alle Trümpfe in der Hand“ oder „David gegen Goliath“ ja sogar „Vöhringen hat mit Thilo Brugger und Valentin Istoc“ den zweitbesten Angriff der Liga konnten die Gastgeber kaum tiefer stapeln. Dies zeigte Wirkung bei den Akteuren, prompt wurde auch auf den Einsatz des erfolgreichsten Vöhringer Torjägers Istoc (laut Trainer noch angeschlagen aus dem letzten Heimspiel) bis zur 51. Minute verzichtet.

Nach acht Minuten leuchtete zwar die 4:1-Führung der Söflinger Reserve auf der Anzeigetafel, aber weder die Gäste noch die zahlreich mitgereiste SCV-Fanschar zeigten sich beeindruckt. Mit einer standesgemäßen 14:11-Führung ging der SCV schließlich in die Pause.

Kurzentschlossen streifte sich Söflingens Co-Trainer und Routinier Philipp Eberhard nach dem Seitenwechsel selber das Trikot über um seinen jungen Mitspieler bei zustehen. Per Doppelpack erzielte Lukas Koßbiehl zwei Turbo-Treffer zur ersten Fünf-Tore-Führung (19:14/37. Min.). Letztmals gelang dieser Abstand in der 49. Minute beim 20:25, ehe drei Minuten später nach einem Söflinger Dreierpack der Vorsprung schmolz und Torjäger Valentin Istoc zum Einsatz kommt um sogleich zum 23:26 zu treffen. Während die Vöhringer nicht mehr ins Gegenstoßspiel kamen drehten die Söflinger mit einem erneuten TSG-Dreierpack beim 26:26-Ausgleich das Spiel vollends und steigerten sich im erst dritten Saisonerfolg zum überraschenden 30:28-Endstand. "Unsere Verletzten kann nicht als Ausrede geltend gemacht werden, deswegen haben wir das Spiel hier nicht verloren", wollte Trainer Johannes Stegmann vor der Presseauskunft erstmal seine Spieler zum Rapport bitten. Themen gab es genug . . .  

TSG Söflingen II: Oliver Seifried, Felix Frasch (6), Thomas Deschler (2), Philipp Eberhardt (1), Sebastian Preschel (4), Albert Unseld (3), Simon Pointinger (4/1), Patrick Klöffel (4), Sebastian Spirkl, Alexander Unseld, Oliver Schanze (4), Paul Granse, Marvin Kruzinski (2), Felix Lippe

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts; Yannick Kast (2), Thilo Brugger (6/2), Valentin Istoc (2), Jean-Luc Jäger, Alexander Henze (4), George Stanciu (2), Lukas Koßbiehl (5), Johannes Hartl, Matthias Stetter, Marc Heiter (1), Igor Mihali (1), André Möller (5/1).

Siebenmeter:

TSG: 2/1 (1x Pointinger, Klöffel vergibt)

SCV: 4/4 (1x Möller, 3x Brugger)

Zeitstrafen:

TSG: 3 (Schanzel, Deschler, Klöffel)

SCV: 8 (2x Kast, 2x Henze, Heiter, Möller, Brugger, Stanciu).

Vorbericht

Der dritte "Lokalkampf" in Folge steht für die Vöhringer Landesliga-Handballer auf dem Programm. Der SCV muss am Samstag (19.00 Uhr, Kuhberghalle Ulm) zur TSG Söflingen II.

Bei den Gastgebern, im Vorjahr als Aufsteiger noch sehr ordentlich im Mittelfeld notiert, läuft es heuer nicht unbedingt nach Wunsch. Mit 6:24 Punkten belegt die Mannschaft von Trainer Werner Pointinger den zwölften Platz. In der Vorrunde konnten die Rot-Weißen klar gewinnen, beim 32:16 verkauften sich die Ulmer Weststädter allerdings deutlich unter Wert. Den Vöhringer Verantwortlichen ist klar, dass sie am Samstag auf eine andere Söflinger Mannschaft treffen werden. "Die TSG kämpft um den Klassenerhalt, dementsprechend motiviert und kamfpstark werden sie uns begegnen. Die Söflinger haben einige sehr starke Akteure im Kader, und etliche Spiele gingen nur knapp und recht unglücklich verloren" wissen André Möller und Johannes Stegmann. Gerne möchte man den Schwung aus dem Heimerfolg gegen Bad Saulgau mitnehmen "Dort war - wie schon in den Spielen zuvor - die Abwehrleistung sehr erfreulich. Im Angriff müssen wir beim Torabschluß allerdings wieder mehr Konsequenz und höhere Qualität an den Tag legen. Und auch Kampfkraft und Leidenschaft werden in dem Maße gefragt sein wie zuletzt". Auch wenn auf Grund des "Katzensprungs" von Vöhringen nach Ulm kein Bus eingesetzt wird, hoffen die Wielandstädter auf die zahlreiche und laustarke Rückendeckung ihrer Anhänger.

Samstag, 25.01.2020 SC Vöhringen : TSV Bad Saulgau 25:23 (9:7)

Spielbericht

Die erwartet hart umkämpfte Partie lieferten sich der SC Vöhringen und der TSV Bad Saulgau in der Handball-Landesliga. Nach intensiven 60 Minuten hatten die viertplatzierten Gastgeber gegenüber dem unmittelbaren Verfolger beim 25:23 (9:7) knapp das bessere Ende für sich - nicht unverdient, war man doch über die gesamte Spieldauer nie in Rückstand geraten.

Die Gäste mussten auf ihren Spielgestalter Istvan Gaspar verzichten, dafür gab Neuzugang Jonas Dück sein Debüt im gelb-schwarzen Dress. Beim SCV fehlten die zuletzt formstarken Kreisläufer Kenneth Jäger und Igor Mihali krankheitsbedingt, und auch der angeschlagene Kevin Jähn kam in seinem "Geburtstags-Spiel" nur zur einem Sekundeneinsatz. Da war es gut, dass Alexander Henze wieder zur Verfügung stand, und auch der unlängst erst aus dem Ausland zurückgekehrte George Stanciu war bereits wieder im Kader. Beide Mannschaften - sich der Wichtigkeit der Begegnung bewusst - begannen hochmotiviert, aber auch mit gehörigem gegenseitigen Respekt. Die Abtastphase dauerte gute dreieinhalb Minuten, dann warf Lukas Koßbiehl seine Farben vor stimmungsvoller Kulisse - auch Bad Saulgau hatte eine stattliche Anzahl Anhänger im Rücken - nach vorn. Andrei Mitrofan war gleich im Spiel und parierte die ersten Bälle, und Marc Heiter legte aus dem Rückraum zum 2:0 nach (6. Minute). Bad Saulgau brachte sich nach gekonnter Spielverlagerung durch den starken Rechtsaußen Matthias Fuchs erstmalig auf die Anzeigetafel. Die nächsten knapp fünf Minuten blieben torlos. Beide Abwehrreihen verteidigten hart und leidenschaftlich und ließen den Offensivreihen kaum Lücken, und auch die Torhüter zeigten sich mit guten Reaktionen auf dem Posten. So vergaben die Einheimischen binnen 90 Sekunden gleich zwei Strafwürfe gegen Routinier David Bakos im TSV-Gehäuse. Patrick Fritz egalisierte, David Schuler besorgte im Gegenstoß das 3:2 (14. Minute). Daniel Balan netzte zum 3:3 ein, auf den ersten Treffer von Valentin Istoc hatte Dennis Sugg einen schönen Hüftwurf als Anwort parat. Istoc knallte den Ball via Innenpfosten zum 5:4 ins Tor, zweineinhalb Minuten später war es der blitzschnelle Lukas Koßbiehl, der aus schwierigem Winkel seinen Gegenstoß zum 6:4 unterbrachte. Gästetrainer Matthias Kempf legte die Auszeitkarte, als der SCV erstmalig in Unterzahl geriet, folgten die Vöhringer Trainer seinem Beispiel knapp drei Minuten später. Balan verkürzte, nach toller "schneller Mitte" zappelte Istoc's Geschoß nur sechs Sekunden später auf der anderen Seite im Netz. Der Saulgauer Gegenangriff verpuffte, und dann durfte auch der SCV in Überzahl ran. David Schuler überwand seinen Namensvetter von Linksaußen zur erstmaligen Drei-Tore-Führung - 8:5 (25. Minute). Koßbiehl, der sich in der zweiten Welle schlau abgesetzt hatte, setzte sogar noch einen drauf. Der auffällige Balan erzielte einen Treffer für die Gäste und nutzte dann auch die Überzahl - Yannick Kast war draußen gesessen - zum 9:7. Weiteres Unheil verhinderte die Pausensirene, als ein Gegenstoß erst Bruchteile nach Ablauf der ersten 30 Minuten im SCV-Tor eingeschlagen war.

Auch im zweiten Durchgang mussten sich die Teams jeden Treffer hart erarbeiten, wenngleich mehr Tore fallen sollte. "Vali" Istoc nutzte das Anspiel zum 10:7. Kreisläufer Jochen Schäfer verkürzte, ehe Yannick Kast nach schönem Parallelstoß in die Lücke lief und zum 11:8 einwerfen konnte. Einen abgefälschten Wurf von Jonas Dück musste SCV-Keeper Mitrofan unerreichbar passieren lassen, Istoc zog nach druckvollem Kreuzen durch - 12:9 (35. Minute). Jochen Schäfer traf per Siebenmeter, auf der Gegenseite überlistete Nikola Mirkov Bakos mit einem ansatzlosen Schlagwurf aus dem Rückraum zum 13:10. Balan gelang dies ebenso für seine Farben, ein weiterer Schäfer-Siebenmeter brachte beim 13:12 den Saulgauer Anschlußtreffer (39. Minute). Zwar konnte Thilo Brugger einen Gegenstoß laufen und zum 14:12 unterbringen, Tore von Schäfer und Dück ließen den Gästeanhang allerdings den Ausgleich bejubeln (41. Minute). Istoc holte die Führung per Strafwurf zurück, die Kempf-Sieben konnte erneut Schäfer in Position bringen - 15:15. Istoc - trotz enger Deckung nie zu vollständig zu neutralisieren - zeichnetet sich für die nächsten beiden SCV-Treffer verantwortlich - 17:15, Auszeit Saulgau (44. Minute). Fuchs traf sicher von Rechtsaußen, Istoc erhöhte wieder und nach genialem Mirkov-Zuspiel hatte Brugger freie Bahn zum 19:16 (46. Minute). Erneut war es Linkshänder Fuchs, der für die Gäste traf, und obwohl die Wielandstädter einen weiteren Siebenmeter liegen ließen, erwischte Mirkov den zwischenzeitlich das Tor hütenden Jonas Engler aus dem Rückraum auf dem falschen Fuß. Die Schiedrichter gaben das 20:17 erst nach eingehender Beratung - der Ball war durch eine Lücke im Netz wieder aus selbigem geschlüpft. Bad Saulgau kämpfte verbissen, Daniel Matt und Hannes Fischer brachte ihre Mannschaft beim 20:19 wieder auf Schlagdistanz (51. Minute). Lukas Koßbiehl mogelte das Leder hart bedrängt ins Tor, auf der Gegenseite parierte Andrei Mitrofan einen Siebenmeter von Schäfer, der Abpraller landete - wie die meisten anderen auch - in Saulgauer Händen. Mitrofan reihte binnen Sekunden drei Glanzparaden aneinander, gegen Matts Strafwurf - ein SCV-Spieler hatte zur Abwehr im Kreis gestanden - war er danach chancenlos. Die Rot-Weißen behielten die Nerven, fanden die Lücke an vorderster Front und erkämpften sich einen "Siebener" inklusive Zeitstrafe. Das Torgestänge stand auch diesem Versuch im Weg, weil aber die Abwehr und Torwart im Verbund großartig agierten, gelang den Gästen der Ausgleich nicht. Koßbiehl warf zum 22:20 ein, Fabian Kohler gelang dies für die Gelb-Schwarzen. Erneut entschieden die Unparteiischen - die die kampfbetonte, aber nie unfaire Partie gut leiteten - auf Siebenmeter und zwei Minuten gegen Daniel Matt. André Möller übernahm die Verantwortung und traf, nach einer Zeitstrafe gegen Mirkov und Fuchs' 23:22 drohte knapp zweieinhalb Minuten vor Ende allerdings Ungemach. Geduldig und klug wurde der Angriff aufgebaut, Kasts 24:22 sorgte für euphorischen Jubel beim Heimpublikum. Erst recht, als die Vöhringer den folgenden Gästeangriff abwehren konnten. Sofort wurde die Auszeit genommen, gegen die geöffnete Saulgauer Deckung ergab sich die Wurfchance - und wurde vergeben. Matthias Fuchs nährte die Saulgauer Hoffnungen mit dem 24:23, noch waren 38 Sekunden zu spielen. Im zweiten Versuch machten es die Vöhringer besser, gegen die offenen Manndeckung wurde Alexander Henze frei gesehen, der in der Schlußsekunde den Endstand herstellte - die Feierlichkeiten konnten beginnen...

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts; Yannick Kast (2), Thilo Brugger (2), Valentin Istoc (9/1), Alexander Henze (1), George Stanciu, David Schuler (2), Kevin Jähn, Lukas Koßbiehl (5), Matthias Stetter, Marc Heiter (1), Nikola Mirkov (2), André Möller (1/1).

TSV Bad Saulgau: Jonas Engler, David Bakos; Matthias Fuchs (5), Dennis Sugg (1), Fabian Kohler (1), Jimmy Solis, Jochen Schäfer (5/2), Hannes Fischer (1), Patrick Fritz (1), Michael Reck, Daniel Matt (2/1), Vasile Daniel Balan (5), Jonas Dück (2), Patrick Engler.

Siebenmeter:

SCV: 6/2 (Möller neben das Tor, Jähn und Istoc scheitern an Bakos, Brugger an die Latte)

TSV: 4/3 (Mitrofan pariert gegen Schäfer)

Zeitstrafen:

SCV: 4 (Kast, Koßbiehl, 2x Mirkov)

TSV: 3 (2x Matt, Dück).

Vorbericht

Auch das dritte Rückrundenspiel hat es für die Vöhringer Landesliga-Handballer in sich. Am Samstag (19.30 Uhr) treffen die Schützlinge von André Möller und Johannes Stegmann mit dem TSV Bad Saulgau auf den direkten Verfolger.

Mit 18:12 Punkten stehen die Gäste auf dem fünften Tabellenplatz, gleich nach den Illertalern, die 21:9 Punkte aufzuweisen haben. Wie der SCV haben auch die Badstädter ihre ersten beiden Partien im neuen Jahr für sich entscheiden können, und zwar jeweils mit dem knappsten aller Ergebnisse. Bei der heimstarken SG Herbrechtingen/Bolheim gelang ein 24:23, und gegen die unbequeme SG Lauterstein II reichte es vor heimischer Kulisse zu einem 23:22. Dies spricht für eine gute Abwehr, wie auch für die Nervenstärke des Teams. "Mit Istvan Gaspar hat Saulgau einen sehr intelligenten Spielmacher in seinen Reihen. Der Rückraum mit Dennis Sugg, Daniel Vasile Balan und Daniel Matt ist sehr wurfstark. Auch das Torhüterduo mit Jonas Engler und Dauerbrenner David Bakos gehört zu den besten der Liga" weiß Trainer Johannes Stegmann. Zufrieden waren die beiden Vöhringer Übungsleiter mit der Defensivleistung ihrer Mannschaft beim Auswärtssieg in Biberach. "Dort haben wir gezeigt, dass wir ein Spiel auch über die Abwehr gewinnen können." Moniert wurde allerdings auch die Anzahl der vergebenen Chancen. "Das müssen wir gegen Saulgau deutlich besser machen" appellieren die beiden jungen Coaches an ihre Mannen. Sie setzen auch auf die Rückendeckung des Publikums: "Die zahlreiche und lautstarke Unterstützung im letzten Heimspiel hat uns sehr geholfen. Wir hoffen, dass wir darauf auch am am Samstag wieder zählen können!". Neben dem üblichen kulinarischen Angebot wird es im Rahmen dieser Partie vor der Halle wieder Gegrilltes geben.

Samstag, 18.01.2020 TG Biberach : SC Vöhringen 24:26 (14:14)

Spielbericht

Der SC Vöhringen holt wichtige Auswärtspunkte - allerdings mussten sich die Illertaler gehörig strecken, um beim 26:24 (14:14) die Oberhand über die TG Biberach zu behalten.

Von Beginn an entwickelte sich die erwartet enge - und, auch das ist normal zwischen den beiden Kontrahenten, faire Partie. Der SCV erzielte durch Thilo Brugger und Valentin Istoc die ersten beiden Tore, die Gastgeber egalisierten durch zwei Treffer von Lukas Fimpel. In der Folgezeit sollten es stets die Rot-Weißen sein, die vorlegten, Biberach konnte jeweils egalisieren. So hieß es nach knapp zehn Minuten 5:5, für die Illertaler hatten Kreisläufer Kenneth Jäger, Thilo Brugger sowie Yannick Kast getroffen. Nach der ersten Auszeit des Vöhringer Trainergespanns war es erneut Kraftpaket Jäger, der einnetzte, der Ausgleich gelang Biberachs Torhüter Simon Ellek, der ins leere Gehäuse der Vöhringer traf, nach dem diese mit dem siebten Feldspieler agiert hatten. Jäger zeigte sich anschließend auch von der Siebenmeterlinie treffsicher, und auch für das 8:7 aus SCV-Sicht nach dem Ausgleich durch Fimpel war er verantwortlich. Brugger und Nikola Mirkov brachten ihre Farben mit 10:9 in Front, nach Markus Böcks Ausgleich war es Manuel Kruse, der die Hausherren beim 11:10 erstmalig in Führung warf (25. Minute). Lukas Koßbiehl glich aus, Gleiches glückte jeweils seinen Mannschaftskameraden Kenneth Jäger und Marc Heiter beim 13:13. Der flinke Koßbiehl eroberte für die Wielandstädter die Führung zurück, aber Timo Jans stellte im Gegenzug den Halbzeitstand her.

Erfreulich verlief für die Gäste der Wiederbeginn nach dem Seitenwechsel. David Schuler erzielte binnen 25 Sekunden zwei Tore zum 16:14, nach Simon Krais Anschlußtreffer war es erneut der Vöhringer Linksaußen, der den Zwei-Tore-Vorsprung konservierte. Dies sollte leider nicht von Dauer sein, die Blau-Gelben stellten durch die beiden Simon's Kruse und Krais wieder auf Unentschieden, ehe Lukas Fimpel per Siebenmeter die TGB beim 18:17 wieder nach vorn brachte (39. Minute). André Möller nutzte eine Überzahlsituation zum Ausgleich, auch in den letzten gut zwanzig Minuten sollte es ein Spiel der Abwehrreihen werden, da beide Mannschaften zwar eifrig im Angriff agierten, aber auch viele Chancen liegen ließen. Jans brachte Biberach wieder nach vorne, Valentin Istoc erledigte dies für den SCV mit zwei Toren in Folge. Dann waren es wieder die Gastgeber, die die Nase vorn hatten - Fimpel und Krais hatten genau gezielt, und die Vöhringer Verantwortlichen legten die grüne Auszeitkarte (47. Minute). Der zuverlässige "Vali" Istoc glich im Anschluß daran aus, und dann war es an den Biberachern, eine Überzahl erfolgreich abzuschließen - Manuel Kruse erledigte dies zum 22:21 für seine Farben. Lukas Koßbiehl besorgte den Ausgleich, sein Namensvetter Fimpel warf die Seinen wieder - letztmalig - in Front. Erneut Koßbiehl glich aus, und Andrei Mitrofan, der eine starke Schlußphase hatte, parierte glänzend. Seine Kollegen nutzten dies in Form von Marc Heiter, der mutig abschloß und knapp zweieinhalb Minuten vor dem Ende zum 24:23 einwarf. Biberach konterte, fand aber erneut in Mitrofan seinen Meister, und Thilo Brugger konnte nervenstark zum 25:23 erhöhen. Die Gastgeber nahmen ihre Auszeit und witterten ihre Chance, als unmittelbar von Sekunden gleich zwei Rot-Weiße mit einer Zeitstrafe belegt wurden. An "Mitro" war aber auch diesmal kein Vorbeikommen, und Möller/Stegmann reagierten nach dem Ballgewinn sofort mit einer Auszeit. Marc Heiter war es schließlich, der seine gute Leistung krönte - er hatte den privat verhinderten Matthias Stetter im Abwehrzentrum prima vertreten - und "alles klar" machte. Sehr zur Freude seiner Mannschaftskameraden, hatte der junge Neuzugang doch nach der Partie zum "Spanferkel-Einstandsessen" geladen - nach einem Sieg schmeckt es eben gleich nochmal so gut. Das letzte Wort hatte Biberachs Tobias Baumgart, der den 24:26-Endstand herstellte. Auch wenn im Angriff diesmal nicht alles rund lief, die Vöhringer zeigten große Kampfkraft und eine geschlossene Mannschaftsleistung gegen einen guten Gegner.

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts; Yannick Kast (1), Thilo Brugger (4), Valentin Istoc (4), Kenneth Jäger (5/2), David Schuler (3), Kevin Jähn, Lukas Koßbiehl (4), Marc Heiter (3), Nikola Mirkov (1), Igor Mihali, André Möller (1).

TG Biberach: Tim Schätzle, Simon Ellek; Julian Betz (2), Bogdan Ionut Botezatu, Manuel Kruse (2), Lukas Fimpel (7/3), Timo Jans (4), Markus Böck (1), Tobias Baumgart (3), Simon Krais (3), Simon Kruse (1), Simon Ellek (1), Jonas Guckler, Ante Kovacevic.

Siebenmeter:

TGB: 3/3

SCV: 2/2

Zeitstrafen:

TGB: 2 (Krais, S. Kruse)

SCV: 5 (2x Jähn, Koßbiehl, 2x Möller)

Vorbericht

Nachdem die Vöhringer Landesliga-Handballer das erste Heimspiel im neuen Jahrzehnt erfolgreich gestalten konnten, steht auf dem Spielplan nun ein Derby: die Rot-Weißen treten am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle am Pestalozzi-Gymnasium) bei der TG Biberach an.

Die Mannschaft von der Riß ist seit ihrer Rückkehr in die Landesliga ein steter Weggefährte der Illertaler. Auch die Abschlußplatzierungen beider Teams in den vergangene Jahren waren ähnlich, man hielt sich immer im vorderen Mittelfeld bzw. oberen Tabellendrittel auf. Momentan rangieren die samstäglichen Gastgeber mit ausgeglichenem Punktekonto (14:14) auf Platz sieben, der SCV ist mit 19:9 Zählern auf Rang vier notiert.

Die Vöhringer Trainer André Möller und Johannes Stegmann waren mit dem Start in die Rückrunde zufrieden, speziell mit der zweiten Halbzeit gegen die HSG Bargau/Bettringen. Am Samstag werden die Wielandstädter allerdings auf deutlich mehr Gegenwehr treffen, demnach wird man "um jeden Meter" kämpfen müssen. "Biberach ist sehr gefährlich im Tempospiel. Die Flügelzange mit Botezatu und Baumgart sowie dem jungen Neuzugang Guckler ist für etliche Tore gut. Zudem stehen mit Fimpel und Betz zwei brandgefährliche Shooter im Team. Auch greift Co-Trainer Manuel Kruse wieder selbst zur Harzkugel, von seiner höherklassige Erfahrung wird die junge Mannschaft sicher profitieren. Wir möchten die Leistung der Vorwoche bestätigen, und um in Biberach bestehen zu können, wird das auch absolut notwendig sein. Schwächephasen können wir uns da nicht erlauben". Auch wenn auf Grund der geringen Distanz zum Derbygegner diesmal kein Bus eingesetzt wird, hoffen die SCVler auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung durch den rot-weißen Anhang.

Nicht mehr im Kader steht Stefan Beljic. Der Ex-Biberacher und der SC Vöhringen haben sich zu Jahresbeginn einvernehmlich getrennt. Wir bedanken uns bei Stefan Beljic für seinen Einsatz und wünschen ihm privat und sportlich alles Gute!

Sonntag, 12.01.2020 SC Vöhringen : HSG Bargau/Bettringen 36:22 (12:10)

Spielbericht

Mit einem beeindruckenden 36:22-Heimsieg (Halbzeit 12:10) gegen die HSG Bargau/Bettringen zeigten die Vöhringer Handballer vor rund 500 Zuschauern gegen den bislang hartnäckigsten Konkurrenten um den anvisierten vierten Tabellenplatz ab der zweiten Halbzeit eine Topleistung.
In den ersten dreißig Minuten konnte sich bis zum 12:10 Pausenstand zunächst keine Mannschaft besonders auszeichnen. Während die Gäste nach starkem Beginn über das 3:1 bis zur 14. Minute auf 8:4 davonzogen, waren in der vom Vöhringer Trainerteam einberaumten Auszeit schon deutliche Worte nötig. Linksaußen Lukas Koßbiehl gelang fünf Minuten vor der Pausensirene erstmals der Ausgleich zum 10:10, für die Zwei-Tore-Führung vor dem Seitenwechsel waren Kenneth Jäger und erneut Koßbiehl zuständig.
„Die rennen wir nieder, die sind doch demnächst platt“ haben „die jungen Wilden“ des SCV in der Pause beschlossen und den Wortführer David Schuler, zuvor 30 Minuten auf der Bank gesessen, hatten die Gäste nicht auf der Rechnung. Der flinke Linksaußen glänzte in der Folgezeit noch mit acht Treffern und versenkte seine ersten drei Ballkontakte humorlos im Bargauer Gehäuse, Vöhringens Torjäger Valentin Istoc behielt im Rückraum die Übersicht und steuerte ebenfalls drei Treffer zum vorentscheidenden 18:13-Zwischenstand (37. Minute) bei. Mit jeder Menge Selbstvertrauen und der Sicherheit des stark haltenden Torhüter Andrei Mitrofan nutzte das Vöhringer Trainergespann dreimal hintereinander die Möglichkeit des siebten Feldspielers, was stets mit einem Torerfolg belohnt wurde. Vor längst stehend applaudierenden Tribünengästen erhöhten in der Schlussminute noch der siebenfach erfolgreiche Torschütze Valentin Istoc und Thilo Brugger mit seinem vierten Treffer zum umjubelten 36:22-Endstand.

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan (1), Felix Eilts; Yannick Kast (1), Thilo Brugger (4), Valentin Istoc (7), Kenneth Jäger (4), David Schuler (8), Kevin Jähn (4/3), Lukas Koßbiehl (3), Mattias Stetter,  Marc Heiter, Nikola Mirkov (2), Igor Mihali (1), André Möller (1/1).

HSG Bargau/Bettringen: Leo Brandstetter, Philipp Glocker, Raphael Mayer, Dominik Stehle (2), Tobias Folter (1), Marco Wendisch, Andreas Kohler, Philipp Schwenk, Julian Weinhold (2), Timo Derst (3), Simon Rott (2), Manuel Stelzer (5), Jannis Brucker, Nico Krauß (7/4)

Siebenmeter:
SCV: 5/4 (3x Jähn, 1xMöller)
HSG BB: 4/4 (4x Krauß)

Zeitstrafen:
SCV: 2 (Jähn, Heiter)
SGL: 2 (Krauß, Stelzer)




Vorbericht

Zum Duell der Tabellennachbarn kommt es am Sonntag im Vöhringer Sportpark (17 Uhr), wenn der gastgebende SC Vöhringen (Platz vier) in der Handball-Landesliga die HSG Bargau/Bettringen (Platz fünf empfängt.

Eine spannende Partie lieferten sich beide Teams beim 26:26 in der Vorrunde, der SCV schien in der zweiten Spielhälfte schon auf der Siegerstraße, ehe die HSG sich im Schlußspurt noch einen Zähler sicherte.

Die Wielandstädter treffen also auf einen kampfstarken und nie aufsteckenden Gegner, den Trainer Johannes Stegmann wie folgt charakterisiert: "Sie spielen eine aggressive und bewegliche Deckung, unangenehm für jeden Angriff. Vorne agieren sie mit hoher Disziplin, mit Krauß haben sie zudem einen erfolgreichen Torjäger". Zum Rückrundenstart also gleich eine schwere Aufgabe, mit der die Illertaler konfrontiert werden. Die Rot-Weißen möchten den wichtigen vierten Tabellenplatz gegen einen direkten Konkurrenten natürlich verteidigen, wohl wissend, dass sie gegen die "Roten Löwen" eine starke Leistung abrufen werden müssen. Daher setzen sie Verantwortlichen und das Team auch im Jahr 2020 auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen.

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