SC Vöhringen 1893 e.V.

Abteilung Handball

Hinrunde der Ersten (M1) in der Saison 2019/2020

Spielplan Hinrunde

DatumZeitHeimGastErgebnisBerichte
Sa. 14.09.201920:00HSG Bargau/BettringenSC Vöhringen26:26 (13:15)Vor-/Spielbericht
Sa. 21.09.201919:30SC VöhringenTG Biberach24:23 (14:9)Vor-/Spielbericht
Sa. 28.09.201918:00TSV Bad SaulgauSC Vöhringen25:30 (9:15)Vor-/Spielbericht
Sa. 05.10.201919:30SC VöhringenTSG Söflingen 232:16 (13:8)Vor-/Spielbericht
So. 20.10.201917:00SC VöhringenTV Steinheim/A.  
So. 27.10.201917:00TV ReichenbachSC Vöhringen  
Sa. 02.11.201919:00VFL KirchheimSC Vöhringen  
Sa. 09.11.201919:30SC VöhringenSG Hofen/Hüttlingen  
So. 17.11.201918:00HC HohenemsSC Vöhringen  
Sa. 23.11.201919:30SC VöhringenBW Feldkirch  
So. 01.12.201916:00SG Herbrechtingen-BolheimSC Vöhringen  
Sa. 07.12.201919:30SC VöhringenSG Lauterstein 2  
Sa. 14.12.201920:15HSG Friedrichshafen-FischbachSC Vöhringen  

Samstag, 05.10.2019 SC Vöhringen : TSG Söflingen II 32:16 (13:8)

Spielbericht

"Das Publikum wieder mehr begeistern" ist eine der Vorgaben, die das Trainerduo André Möller/Johannes Stegmann seiner Mannschaft als eine der Zielvorgaben für diese Saison ans Herz gelegt hat. Beim gestrigen Derby gegen die TSG Söflingen II gelang dies dem SC Vöhringen perfekt: beim 32:16 (13:8) lieferte man vor guter Kulisse eine tolle Vorstellung.

Schon der Start in die Partie verlief erfreulich: eine hoch motivierte und leidenschaftlich agierende Abwehr gab den Gästespielern von Beginn an Rätsel auf, zudem präsentierte sich auch Torhüter Felix Eilts in Klasseform. Da man auch im Angriff gleich ins Rollen kam, konnten dreimal Thilo Brugger sowie Jonas Hildebrand nach knapp sieben Minuten ein 4:0 herauswerfen. Albert Unseld verkürzte für Söflingen, nochmals traf Hildebrand mit einem energischen Durchbruch. Hinten verteidigte man weiterhin gut, dennoch nahm die Vöhringer Bank nach Patrick Klöffels 5:2 eine Auszeit, um erste Korrekturen vorzunehmen (10. Minute). Trotz Unterzahl versenkte Marc Heiter dann zu seinem ersten Pflichtspieltreffer für den SCV, die Gäste blieben aber dran, Rechtsaußen Felix Frasch zielte genau. Stefan Beljic verwandelte einen Siebenmeter, und nach einer Auszeit von Gästecoach Werner Pointinger brachten Albert Unseld und Oliver Schanzel ihre Farben wieder auf Schlagdistanz - 7:5 (20. Minute). Erneut fand Marc Heiter die Lücke, auf der Gegenseite war es Blondschopf Schanzel, der den Gästeanhang jubeln ließ. Kevin Jähn, eingelaufen an den Kreis, vollstreckte stark zum 9:6 und zeigte im Anschluß an zwei weitere gelungene Vöhringer Abwehraktionen auch zweimal seine Klasse von Rechtsaußen - beim 11:6 (24. Minute) hatten sich die Rot-Weißen erstmalig einen Fünf-Tore-Vorsprung erarbeitet. Söflingens Torjäger Patrick Klöffel traf von der Siebenmeterlinie und von Linkssaußen, jeweils beantwortet vom treffsicheren Thilo Brugger, dessen 13:8 auch den Halbzeitstand bedeutete.

Die Gäste eröffneten per Klöffel-Strafwurf nach dem Seitenwechsel, aber die Rot-Weißen gaben weiterhin den Ton an. Kreisläufer Kenneth Jäger erzielte das 14:9, und da die Defensive um Abwehrchef Matthias Stetter weiterhin äußerst aufmerksam war und die gefährlichen Kreisanspiele meist schon im Ansatz unterband, konnten Valentin Istoc, Kevin Jähn und Lukas Koßbiehl - spektakulär per Rückhandwurf vom Kreis den Vorsprung weiter vergrößern - 17:9 (36. Minute), schon früh im zweiten Durchgang bat die TSG-Bank zur Auszeit. Oliver Schanzel erzielte den zehnten Treffer für die Ulmer Gäste, aber der SCV blieb konzentriert und fokussiert. Erneut traf Istoc, und dann liefen zweimal Jähn, Hildebrand - nach starker Balleroberung von Marc Heiter - und Thilo Brugger eine erfolgreiche Gegenstoßserie zum 22:10 und zwangen den TSG-Coach zur erneuten Auszeit (40. Minute). Ohne nennenswerten Effekt, den Blau-Roten gelang weiterhin wenig, zudem zeigte SCV-Torhüter Felix Eilts tolle Paraden, während auf der Gegenseite die Abschlußqualität hoch blieb und die Vöhringer Werfer den Söflinger Keepern kaum Gelegenheit gaben, sich auszuzeichnen. Igor Mihali versenkte in seiner ersten Aktion "mit links" vom Kreis, Koßbiehl per Gegenstoß, Matze Stetter von halbrechts und Stefan Beljic nach starkem Doppelpaß ließen die rot-weißen Fans jubeln, nur unterbrochen durch zwei Tore von Simon Pointinger - 26:12 (51. Minute). Stetter hatte Gefallen am "Rückraumwerfen" gefunden, Brugger von Linksaußen genau in den Winkel, und nach Marvin Kruzinskis Tor, war es Marc Heiter, bedient vom anderen "Langen" Matthias Stetter, der vom Kreis zum 29:13 einwarf. Gleiches gelang Albert Unseld auf der Gegenseite, ehe Kevin Jähn die "30" voll machte. Rechtsaußen Frasch brachte den Ball noch zweimal am überragenden Eilts vorbei, auch Matthias Stetter trug sich nochmals in die Statistik ein. Den Schlußpunkt vor dem bereits stehend applaudierenden Publikum setzte Thilo Brugger, der - perfekt bedient von Stefan Beljic - per Kempatrick den 32:16-Endstand herstellte. Die beiden Unparteiischen hatten mit der äußerst fairen Begegnung keinerlei Schwierigkeiten.

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts; Thilo Brugger (8), Valentin Istoc (2), George Stanciu, Kenneth Jäger (1), Kevin Jähn (7), Jonas Hildebrand (3), Lukas Koßbiehl (2), Matthias Stetter (3), Stefan Beljic (2/1), Marc Heiter (3), Nikola Mirkov, Igor Mihali (1).

TSG Söflingen: Oliver Seifried, Felix Lippe; Felix Frasch (3), Thomas Deschler, Albert Unseld (3), Simon Pointinger (2), Patrick Klöffel (4/2), Sebastian Spirkl, Niklas Keckeisen, Alexander Unseld, Oliver Schanzel (3), Moritz Düsterer, Marvin Kruzinski (1).

Siebenmeter:

SCV: 1/1

TSG: 3/2 (Klöffel an die Latte)

Zeitstrafen:

SCV: 2 (Koßbiehl, Beljic)

TSG: keine

Vorbericht

Zum dritten Derby in Folge - wenn man die Partie unlängst im 70 Kilometer entfernten Bad Saulgau noch so bezeichnen möchte - treten die Handballer des SC Vöhringen in der Landesliga an. Die Illertaler haben am Samstag die TSG Söflingen II zu Gast im heimischen Sportpark (19.30 Uhr).

Der Aufsteiger des Vorjahres konnte sich in der abgelaufenen Spielzeit problemlos in der Liga behaupten. Und auch heuer läuft es bisher gut, nach zwei absolvierten Begegnungen zählen die Söflinger - wie auch unsere Mannschaft, die aber schon ein Spiel mehr bestritten hat - zu den vier noch ungeschlagenen Teams. Dabei weist der Saisonstart der Ulmer Weststädter durchaus Parallelen zum SCV auf: wie auch die Wielandstädter hielt man es in den ersten beiden Spielen knapp: so gab es in der heimischen Kuhberghalle einen Ein-Tore-Sieg (24:23 gegen den Württembergliga-Absteiger Herbrechtingen/Bolheim), sowie ein Unentschieden (29:29 gegen Lauterstein II).

Das Gesicht der Mannschaft hat sich im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert. Jonathan Linse, im Vorjahr ein Aktivposten, schloß sich bekanntlich dem SCV an, kann aber verletzungsbedingt zur Zeit nicht eingreifen. Sämtliche anderen Akteure stehen Trainer Werner Pointinger - ebenfalls schon als Spieler und Trainer für den Sportclub tätig - aber weiterhin zur Verfügung. Stets brandgefährlich ist Patrick Klöffel, der Rückraumspieler bringt es nach zwei Partien bereits auf 18 Tore. Auch Oliver Schanzel zeigte sich mit sieben Treffern gegen Lauterstein in Torlaune. Dennoch, die Blau-Roten verlassen sich nicht auf spektakuläre Einzelkönner, sondern sind vor allem als Kollektiv stark. Dies mussten die Vöhringer im Vorjahr schmerzhaft am eigenen Leib erfahren. Konnte man die Hinrundenpartie in Söflingen noch für sich entscheiden, so musste man vor heimischer Kulisse beim 26:31 den Gästen den Sieg überlassen. Man ist also gewarnt im Vöhringer Lager. "Wir müssen, wie zuletzt, in der Abwehr stabil stehen. Das ist das A und O, und dann wollen wir schnell nach vorne spielen und unsere treuen Zuschauer begeistern", so die Trainer André Möller und Johannes Stegmann. Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung!

Bereits um 17.30 Uhr bestreitet die Frauenmannschaft ihr erstes Heimspiel in der diesjährigen Bezirksliga-Saison. Das Team von Coach Uwe Kumpfe empfängt den HC Hohenems und hofft ebenfalls auf viele Fans!

Wie auch schon gegen Biberach ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt, neben dem "üblichen" Angebot gibt es am Samstag ab 18 Uhr "Rote" sowie Feuerwurst vom Grill.

Samstag, 28.09.2019 TSV Bad Saulgau : SC Vöhringen 25:30 (9:15)

Spielbericht

Als - wie in der Vorsaison im Auswärtsspiel in Bad Saulgau - George Stanciu in den finalen Spielsekunden das letzte Tor des Spiels für seinen SC Vöhringen erzielt hatte war - ebenfalls wie damals - der Jubel im Lager der Wielandstädter groß. Vor einigen Monaten hatte des Kreisläufers Treffer das Remis für den SCV bedeutet, nun manifestierte er damit den 30:25 (15:9)-Sieg für die Rot-Weißen.

Vor toller Kulisse - 500 Handballfans wollten das Duell der beiden Traditionsvereine sehen - eröffnete Thilo Brugger für die Gäste, es sollte in den ersten zehn Minuten allerdings das einzige Vöhringer Erfolgserlebnis sein. David Bakos im TSV-Tor erwies sich des Öfteren als unüberwindbar, und so erzielte Eric Kempf nach Daniel Matts Siebenmeter-Ausgleich die Führung, die erneut Matt auf 3:1 für die Hausherren ausbauen konnte. Stegmann/Möller baten die Ihren zur Auszeit, die das darin Besprochene auch gleich erfolgreich umsetzten. Kreisläufer Kenneth Jäger traf an vorderster Front, Stefan Beljic zeigte sich von der Siebenmeterlinie gewohnt treffsicher, erst beim 3:3 und nach Hannes Fischers Führungstor auch beim erneuten Ausgleich. Nochmals legten die Badstädter vor, Vasile Daniel Balan hatte die Lücke gefunden, aber nach dem 5:5 durch Kraftpaket Jäger meldete auch die Saulgauer Bank Gesprächsbedarf an (17. Minute). Und doch waren es die Vöhringer die im Folgenden den Spielrhythmus bestimmten: Torjäger Valentin Istoc trug sich mit zwei Einschüssen ins Spielprotokoll ein, und nach Balans 6:7 aus TSV-Sicht tankte sich Jonas Hildebrand erfolgreich zum 8:6 durch, ehe Istoc noch einen drauf setzte (21. Minute). Ein Matt-Siebenmeter fand den Weg zum 7:9 ins Netz, und dann folgten hervorragende SCV-Minuten bis zum Pausensprudel. In der Abwehr wurde konsequent und leidenschaftlich gerackert, zudem wusste man einen aufmerksamen Andrei Mitrofan im Rücken. Die Konsequenz waren Ballgewinne, und diese wurden erfolgreich verarbeit. Erneut traf "Johnny" Hildebrand, und dann feierte Neuzugang Nikola Mirkov seine Tor-Premiere für den SCV, indem er einen Gegenstoß zum 11:7 versenkte (25. Minute). Bad Saulgaus Coach Matthias Kempf versuchte, dem Treiben mit einer weiteren Auszeit Einhalt zu gebieten, mit überschaubarem Erfolg. In Überzahl wuchtete Istoc die Harzkugel ins Netz und wusste auch auf Matts 8:12 eine postwendende Antwort. Nochmals war es der wurfgewaltige Matt, der für die Gelb-Schwarzen einnetzte, aber Stefan Beljic - mit starken zehn Toren - besorgte das 14:9 und schlitzohrig fünf Sekunden vor der Sirene auch den 15:9-Halbzeitstand - das sah gut aus für die Illertaler.

Das Vöhringer Trainergespann bereitete seine Jungs auf das erwartete Saulgauer Anrennen vor und mahnte weiter zu Konsequenz und Besonnenheit. Und die Rothemden sollten nicht enttäuschen. Bereits im ersten Angriff nach dem Seitenwechsel wurde Kreisläufer Kenneth Jäger gefunden, der gewohnt abschlußsicher vollstreckte. Matthias Fuchs machte die Saulgauer Trefferzahl zweistellig, und Stefan Beljic blieb vom Punkt fehlerfrei - 17:10 (33. Minute). Auch auf die Tore von Fischer und Balan hatte Vöhringens Nummer 25 die richtige Reaktion parat. Jäger erhöhte wieder "auf sieben", Matt und Balan verkürzten. Trotz Unterzahl gelang "Vali" Istoc das 20:14, nach Fabian Kohlers Treffer legte die SCV-Bank dann die grüne Auszeitkarte. Matts 16:20 wurde von Thilo Brugger gekontert, aber Bad Saulgau zeigte seine bekannte Kampfstärke und gab die Partie noch lange nicht verloren. Matt und Fuchs verkürzten auf 18:21, das Publikum war entzückt und legte nochmals an Lautstärke zu. Beim 19:21 durch Daniel Matts Strafwurf war der Vöhringer Vorsprung bedenklich zusammengeschmolzen. Ganz wichtig, dass auch Beljic auf der Gegenseite aus sieben Metern traf und Rechtsaußen Mirkov sicher vollstreckte - 23:19 (47. Minute). Eric Kempf für die Gastgeber und Stefan Beljic für die Wielandstäder brachten ihre Würfe unter,  und nach einem weiteren Fuchs-Tor schienen beim Spielstand von 21:24 spannende zehn Schlußminuten bevorzustehen. Erst recht, als Kempf den 22. Saulgauer Treffer markierte und das gute Schiedsrichtergespann dem TSV einen weitern Siebenmeter zuerkannte. Daniel Matt, bislang bombensicher, fand seinen Meister im reaktionsschnellen Felix Eilts im SCV-Gehäuse, der den Ball an den Pfosten lenkte. Diese Parade gab den Rot-Weißen nochmals entscheidenden Rückenwind (52. Minute). Im Gegenzug brachte nämlich Nikola Mirkov - nach starker Balleroberung von Lukas Koßbiehl - das Leder unter, und Kenneth Jäger legte nach einem Abpraller gedankenschnell nach. Sogleich war es erneut der flinke Mirkov, der zum 27:22 einwarf - Auszeit Bad Saulgau (57. Minute). Es sollte nichts mehr anbrennen, Vöhringen spielte clever zu Ende, traf durch Beljic (2x) und, wie eingangs erwähn, George Stanciu, während die Gastgeber-Tore von Jochen Schäfer (2x) und Fischer nur noch statistischen Wert hatten. Die Rot-Weißen zeigten eine über weite Strecken starke Vorstellung und heimsten dementsprechend verdienten Beifall ihrer Anhänger sowie Lob ihrer Trainer ein: "Heute hat die Mannschaft unsere Vorgaben prima umgesetzt. Stefan und Valentin haben gut getroffen, aber jeder Akteur hat seinen Anteil am Sieg. So hatten wir das besprochen, so wollten wir es sehen", zollten André Möller und Johannes Stegmann ihren Burschen Anerkennung.

TSV Bad Saulgau: Jonas Engler, David Bakos, Dennis Sugg, Jimmy Solis, Daniel Matt (9/3), Eric Kempf (3), Michael Reck, Patrick Engler, Hannes Fischer (3), Patrick Fritz, Fabian Kohler (1), Matthias Fuchs (3), Vasile Daniel Balan (4), Jochen Schäfer (2/1).

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts; Thilo Brugger (2), Valentin Istoc (6), George Stanciu (1), Kenneth Jäger (5), David Schuler, Jonas Hildebrand (2), Lukas Koßbiehl, Matthias Stetter, Stefan Beljic (10/4), Marc Heiter, Nikola Mirkov (4).

Siebenmeter:

TSV: 5/4 (Eilts pariert gegen Matt)

SCV: 4/4

Zeitstrafen:

TSV: 4 (2x Sugg, Solis, Fischer)

SCV: 4 (Jäger, Hildebrand, Koßbiehl, Stetter)

Vorbericht

Nach dem erfolreichen Heimauftakt mit dem Derbysieg gegen Biberach haben die Handballer des SC Vöhringen in der Landesliga gleich den nächsten Hochkaräter vor der Brust. Am Samstag (18.00 Uhr, Kronriedhalle) gastieren die Wielandstädter beim TSV Bad Saulgau.

Den Badstädtern gelang zuhause ein Saisoneinstieg nach Maß: dem Württembergliga-Absteiger SG Herbrechtingen/Bolheim ließ man beim 26:17 keine Chance. Einen unerwarteten Dämpfer gab es für die Mannen von Trainer Matthias Kempf dann aber am vergangenen Wochenende, als man bei der Zweitvertretung der SG Lauterstein mit 26:28 unterlag. "Saulgau wird dieses Scharte vor eigenem Publikum gewiss auswetzen wollen. Das ist eine Mannschaft, in der jede Menge Qualität steht, demnach gehen wir mit dem gebotenen Respekt in diese schwere Partie", so Trainer Johannes Stegmann. Überragender Rückhalt im Team der Gelb-Schwarzen ist seit Jahren Torhüter David Bakos, und der intelligente Spielmacher Istvan Gaspar ist ebenfalls seit längerem eine feste Größe. Auch heuer scheint man sich gut verstärkt zu haben, mit Trainersohn Eric Kempf - ein flinker und torhungriger Linksaußen - kam auch Rückraumspieler Dennis Sugg vom Landesligisten TV Pfullendorf. Für die rechte Außenbahn verpflichtete man Jimmy Solis, und mit Daniel Matt will es ein wurfgewaltiger Rückraumspieler heuer wieder wissen. Seine Statistik in den ersten beiden Partien macht deutlich, dass er in seiner Pause nichts verlernt hat.

Die Duelle mit Bad Saulgau waren stets umkämpft und eng, so auch in den Begegnungen der Vorsaison - beidesmal gab es keinen Sieger und die Kontrahenten trennten sich Unentschieden. So wollen die Illertaler auch jetzt wieder alles daran setzen, den heimstarken Gastgebern alles abzuverlangen. "Bad Saulgau kann sich, ähnlich wie wir, zuhause auf seine zahlreichen und lautstarken Fans verlassen. Darum hoffen wir, dass sich auch einige Vöhringer auf den Weg machen, um uns in der Kronriedhalle zu unterstützen", so Trainer André Möller. Die Gelegenheit zur kostenlosen Mitfahrt im Mannschaftsbus besteht natürlich auch bei diesem Auswärtsspiel: Abfahrt ist um 15.30 Uhr am Wielandparkplatz.

Samstag, 21.09.2019 SC Vöhringen : TG Biberach 24:23 (14:9)

Spielbericht

Knapp geht es am Ende stets zu, wenn sich der SC Vöhringen und die TG Biberach duellieren. So auch diesmal - im ersten Heimspiel der Saison besiegte der einheimische SCV die Gäste von der TGB mit 24:23 (14:9).

Das Vöhringer Trainergespann Möller/Stegmann überraschte mit ungewohnter Startaufstellung, und diese brauchte einige Minuten Anlaufzeit. Simon Krais besorgte die Führung für Biberach, George Stanciu egalisierte. Weil man in den nächsten zwei Angriffen nur einen technischen Fehler und einen Pfostenwurf verbuchte, konnte BC-Flügelflitzer Tobias Baumgart zwei Gegenstöße zum 1:3 aus SCV-Sicht versenken. Thilo Brugger netzte zum 2:3 ein, und nach dem 2:4 durch Linkshänder Julian Betz waren es erneut Brugger sowie Matthias Stetter von halbrechts, die zum 4:4 ausglichen. David Schuler, eingelaufen an den Kreis und stark bedient, besorgte die erste Führung für die Rothemden, aber nach dem Ausgleich durch Lukas Fimpel holten die SCV-Coaches ihre Jungs per Auszeit zur Neujustierung zu sich (13. Minute). Baumgart warf seine Farben nochmals nach vorne, Schuler - von Linksaußen genau in den Winkel - glich aus, und Valentin Istoc zeichntete sich für das 7:6 und 8:7 verantwortlich. SC-Keeper Andrei Mitrofan entschärfte einen Siebenmeter von Jan Wille, wie überhaupt die gute Torhüter- und Abwehrleistung nun auch in der Offensive Früchte tragen sollten: Brugger stellte auf 9:7 (21. Minute), und nach Markus Böcks Anschlusstreffer setzte Vöhringen eine satte Fünfer-Serie (Schuler, Jonas Hildebrand, 3x Istoc), der auch eine zwischenzeitliche Biberacher Auszeit keinen Abbruch tat - 14:8. Den Gästen gelang der letzte Treffer vor dem Seitenwechsel, die Einheimischen hatten starke 20 Minuten absolviert und gingen mit einem guten Gefühl in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Wielandstädter vorerst am Drücker. Gleich mit dem ersten Angriff wurde Kenneth Jäger am Kreis bedient und traf aus schwieriger Position, und "Vali" Istoc konservierte den Vorsprung beim 16:10. Die Ellek-Sieben setzte zwei Treffer zum 16:12 und der SCV bekam eine Überzahl-Chance. Statt eines Treffers wurde ein technischer Fehler produziert, hinten kassierte man einen Treffer, zudem verhängte das sehr gut leitende Schiedsrichtergespann noch eine Zeitstrafe gegen die Illertaler. Die Gäste stellten sich hier cleverer an, Moritz Kehm war es, der sie wieder in Schlagdistanz brachte. Dennoch, diesen Ansturm sollten die Vöhringer abwehren: Istoc und Brugger verschafften dem SCV wieder Luft, und als Istoc von der Linie auf 19:14 stellte, schien alles wieder im Lot - Auszeit Biberach (44. Minute). Und diese zeigte Wirkung, die Gastgeber, deren Fehlerzahl bislang überschaubar geblieben war, schwächelten plötzlich. Treffer von Bogdan Botezatu und Kehm wurden zwar durch Kevin Jähns fein heraus gespieltes Tor zum 20:16 beantwortet, aber ein Botezatu-Doppelpack ließ die Gäste trotz eines immer noch guten Andrei Mitrofan wieder herankommen - 20:18 (48. Minute). Mit Fimpels verwandeltem Strafwurf war die Partie wieder völlig offen, wichtig, dass auch Stefan Beljic im Gegenzug aus sieben Metern keine Nerven zeigte und sicher vollstreckte. Überhaupt sollte Vöhringens Nummer 25 mit vier Treffern in den Schlußminuten ein entscheidender Faktor werden. Jan Wille verkürzte zum 21:20, Beljic holte die Zwei-Tore-Führung für die Rot-Weißen zurück. Viereinhalb Minuten vor dem Ende war es dann doch passiert- Böck und Fimpel hatten zum 22:22 ausgeglichen - sollte der SCV erneut eine deutliche Führung nicht über die Runden bringen? Mitnichten, Stefan Beljic traf von der Linie und legte nach starker Reaktion von Mitrofan aus dem Rückraum nach - 24:22, gut drei Minuten vor Schluß. Torhüter und Abwehr stemmten sich erfolgreich gegen das Biberacher Anrennen, Möller/Stegmann verschafften ihren Mannen zudem durch eine geschickt genommene Auszeit Entlastung. Zwar gelang der ersehnte 25. Treffer nicht, aber weil Fimpel erst knapp 30 Sekunden vor Ultimo den Anschlußtreffer erzielte und die Rot-Weißen danach ohne Risiko die letzten Sekunden absolvierten, blieb der Derbysieg im Sportpark. Wie eingangs erwähnt, im Endergebnis knapp, auf Grund des Spielverlaufs aber sicher verdient.

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts; Thilo Brugger (4), Valentin Istoc (8/1), George Stanciu (1), Kenneth Jäger (1), David Schuler (3), Kevin Jähn (1), Jonas Hildebrand (1), Lukas Koßbiehl, Matthias Stetter (1), Stefan Beljic (4/2), Marc Heiter, Nikola Mirkov.

TG Biberach: Tim Schätzle, Simon Ellek; Julian Betz (3), Simon Krattenmacher (2), Bogdan Ionut Botezatu (3), Lukas Fimpel (4/1), Timo Jans, Markus Böck (3), Tobias Baumgart (3), Simon Krais (1), Aleksandar Markov, Jan Wille (2), Moritz Kehm (2), Felix Berg.

Siebenmeter:
SCV: 3/3
TGB: 2/1 (Mitrofan pariert gegen Wille)

Zeitstrafen:
SCV: 3 (Stanciu, Jäger, Mirkov)
TGB: 3 (2x Böck, Krais)

Vorbericht

Erstes Heimspiel, gleich ein Derby. Zum Auftakt vor eigenem Publikum treffen die Vöhringer Landesliga-Handballer auf die TG Biberach (19.30 Uhr, Sportpark).

Während die Rot-Weißen sich bei der Saisonpremiere mit einem Zähler begnügen mussten, langten die Gäste von der Riß schon mal richtig zu: beim 37:27 fegte man Lautersteins "Zweite" gleich zweistellig aus der Halle. "Biberach hat gezeigt, dass sie heißlaufen können, man konnte schon im ersten Spiel sehen, was das neue Trainerduo mit der Mannschaft vor hat" äußerte sich SCV-Coach Johannes Stegmann anerkennend. Dominic Ellek und Simon Kruse, die das Zepter vom langjährigen Coach Cosmin Popa (jetzt SG Herbrechtingen/Bolheim) übernommen haben, können dabei fast auf die gleichen Protagonisten wie im Vorjahr bauen. Lediglich der flinke Spielmacher Armin Schweigardt steht nicht mehr zur Verfügung, dafür kehrte mit Lukas Fimpel ein wurfgewaltiger Rückraumspieler von der TSG Söflingen heim. Mit sieben Toren gab jener gleich eine Kostprobe seines Könnens, aber auch Jan Wille mit ebenfalls sieben und Rechtsaußen Bogdan Botezatu mit fünf Erfolgserlebnissen präsentierten sich bereits in guter Form.

"Wir haben uns intensiv vorbereitet und wissen um die Schwere der Aufgabe. Das Bettringen-Spiel wurde detailliert aufgearbeitet, nun brennen wir darauf, dass es vor eigener Kulisse endlich losgeht. Der Focus liegt ganz klar auf der Abwehrarbeit, und dann wollen wir engagiert und kampfstark nach vorne spielen", verriet Trainer André Möller.

Der Vöhringer Anhang ist demnach also ebenso gefordert, seiner Mannschaft die entsprechende Rückendeckung angedeihen zu lassen. Ein stimmungsvoller und gut gefüllter Sportpark dürfte das Team gewiss beflügeln.

Samstag, 14.09.2019 HSG Bargau/Bettringen : SC Vöhringen 26:26 (13:15)

Spielbericht

Mit einem Teilerfolg kehrten die Vöhringer von ihrer ersten Auswärtspartie in der neuen Landesliga-Saison zurück. Beim 26:26 (15:13) bei der HSG Bargau/Bettringen mussten die Illertaler weite Strecken des Spiels in Unterzahl agieren und konnten ihre Führung nicht ins Ziel retten.

Hochmotiviert startete der letztjährige Tabellenvierte gegen den neuformierten SCV, der im Vorjahr auf Rang sechs platziert war. Die Gastgeber erzielten den ersten Treffer, aber die Rot-Weißen kamen gut in die Partie, holten sich nach dem 3:3 eine erstmalige Zwei-Tore-Führung zum 6:4 (12. Minute) durch Thilo Brugger, mit sieben Erfolgserlebnissen zusammen mit Valentin Istoc bester Vöhringer Werfer. Dennoch blieb es eine enge und umkämpfte Partie, aber über 10:8 (23. Minute) und 12:9 (26. Minute) konnten die Wielandstädter eine knappe Führung mit in die Kabinen nehmen. 

Auch im zweiten Durchgang knüpften die Wielandstädter an ihre gute Vorstellung an, in der Abwehr wurde leidenschaftlich gekämpft und Andrei Mitrofan parierte einige Bälle. So holte man sich durch druckvolles Angriffsspiel bis zur 40. Spielminute einen deutlichen Vorsprung 20:15. Die HSG kämpfte, angetrieben vom Publikum, profitierte in der Folgezeit auch von einigen Unkonzentriertheiten und technischen Fehlern der Illertaler. Hatten diese das deutliche Ungleichgewicht bei der Verteilung der Zeitstrafen und Siebenmeter bis dahin noch gut weggesteckt, gelang dies nun nicht mehr folgenlos. Die "Roten Löwen" erzielten den Anschlußtreffer, und obwohl Martin Stetter wenig später einen Strafwurf hielt, war beim 20:20 (47. Minute) der Ausgleich wieder hergestellt. Die Gastgeber hatten selbstredend Blut geleckt, aber die Vöhringer brachen nicht ein. Die Führung wurde zurückerobert, und durch zwei Tore von Stefan Beljic führte man bald wieder mit 24:21 (54. Minute). Und dennoch, es sollte nicht zum Auswärtssieg reichen. Auch in den letzten Spielminuten wurden Zeitstrafen gegen den SCV und Siebenmeter für die HSG ausgesprochen. In der 59. Minute glichen die Einheimischen aus, Stefan Beljic holte bei Spielzeit 59:41 die Führung für seine Farben zurück. Marcel Spindler war es dann, der zwei Sekunden vor der Sirene den elften Siebenmeter für sein Team zum 26:26 verwandelte. "Wir müssen bei 20:15 den Sack zumachen. Einstellung und Moral waren allerdings tipp-topp", so die beiden Vöhringer Trainer Johannes Stegmann und André Möller, der in der zweiten Halbzeit für den verletzten Linksaußen David Schuler eingesprungen war.

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Martin Stetter; Thilo Brugger (7), Valentin Istoc (7), André Möller, George Stanciu (1), Kenneth Jäger (2), David Schuler (3) , Kevin Jähn (1), Jonas Hildebrand, Matthias Stetter, Stefan Beljic (5/2), Nikola Mirkov.

HSG Bargau/Bettringen: Simon Stütz, Jannis Brucker, Marc Leibner; Raphael Mayer, ,Tobias Folter (3), Marco Wendisch (1), Marius Weber (1), Julian Weinhold (1), Timo Derst (3), Bastian Weber (1), Marcel Spindler (3/3), Simon Rott (4/3), Manuel Stelzer (5), Nico Krauß (5/3).

Siebenmeter:
SCV: 2/2
HSG: 11/9 (Mitrofan und Stetter halten je 1x)

Zeitstrafen:
SCV: 9 (Istoc, Möller, 2x Stanciu, Jäger, Schuler, 2x Jähn, Beljic)
HSG: 2 (Weinhold, Stelzer)

Vorbericht

Die lange Zeit der Vorbereitung ist vorbei, nun wird es ernst: am Samstag startet der SC Vöhringen in die Landesliga-Saison 2019/20. Dabei sind die Wielandstädter zuerst in fremder Halle gefordert. Die Illertaler treffen dabei auf die HSG Bargau/Bettringen (20 Uhr, Uhlandhalle Schwäbisch Gmünd-Bettringen).

Die Gastgeber, im Vorjahr noch als SG Bettringen bekannt, fusionierten in der Zwischenzeit mit dem TV Bargau und laufen als "Rote Löwen Bargau Bettringen" auf. In der abgelaufenen Saison sorgte der damalige Aufsteiger für Furore in der Liga und platzierte sich im vorderen Drittel. Schwächer geworden dürfte die HSG in der nun startenden Spielzeit keinesfalls sein. Nennenswerte Abgänge gab es keine, im Gegenteil, durch den Zusammenschluß zweier Vereine konnte Klaus Schwenk, wie in den Vorjahren Kommandogeber, aus einem großen "Pool" an Spielern seine erste Mannschaft formen. "Ein gutes, angriffsstarkes Team" ist sich demnach auch Trainer Johannes Stegmann der Schwere der Aufgabe bewusst.

Auch wenn die Testspielbilanz der Vöhringer gegen höherklassige Gegner negativ ausfiel, so ist man im Lager der SCVler mit der Vorbereitung recht zufrieden: "Die Mannschaft hat prima mitgezogen, die Trainingsbeteiligung war sehr gut. Letzteres war in den Vorjahren ja nicht immer der Fall" stellt Coach André Möller seinen Jungs für die abgelaufenen Wochen ein ansprechendes Zeugnis aus.

"Klar, wir wollen gut starten. Damit dies gelingt, müssen wir alles reinhauen. Mit "Halbgas" ist nichts zu gewinnen, in keiner Partie" so beide Trainer unisono. Die Rot-Weißen freuen sich natürlich auch in dieser Saison wieder über die Rückendeckung ihrers treuen Publikums und hoffen auch bei den Auswärtsspielen auf Fan-Unterstützung. Die Busfabfahrt ist auch heuer wieder kostenlos. Am Samstag geht's um 17.30 Uhr am Vöhringer Wielandparkplatz los, Zustiegsmöglichkeit besteht wenig später am Pendlerparkplatz Burlafingen an der A7.

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen