Rückrunde der Zweiten (M2) in der Saison 2025/2026
Spielplan Rückrunde
| Tag | Datum | Zeit | Heim | Gast | Ergebnis | Bericht |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sa. | 24.01.2026 | 19:30 | SC Vöhringen 2 | BW Feldkirch 2 | 32:20 | Vor- / Spielbericht |
| So. | 01.02.2026 | 16:30 | TS Dornbirn | SC Vöhringen 2 | 44:23 | Vor- / Spielbericht |
| So. | 01.03.2026 | 17:00 | SC Vöhringen 2 | MTG Wangen 3 | ||
| So. | 08.03.2026 | 17:00 | SC Vöhringen 2 | HSG Langenargen-Tettnang | ||
| Sa. | 14.03.2026 | 20:00 | HV RW Laupheim 2 | SC Vöhringen 2 | ||
| Sa. | 21.03.2026 | 14:30 | SC Vöhringen 2 | TSG Ehingen/Donau | ||
| Sa. | 25.04.2026 | 14:30 | SC Vöhringen 2 | TG Biberach 2 | ||
| Sa. | 02.05.2026 | 14:00 | HC Hard 2 | SC Vöhringen 2 |
01.02.2026: TS Dornbirn : SC Vöhringen 2 (44:23)
Beim Auswärtsspiel in Dornbirn feierte der SC Vöhringen 2 ein besonderes Debüt: Alwin „The Wall“ Eilert stand erstmals im Tor. Und man muss sagen: Schon beim Warmmachen war klar – das hier wird keine gewöhnliche Wand. Eher so eine von der Sorte, die man aus Burgen kennt. Dick. Ehrwürdig. Und mit eigenem Schattenwurf.
Die Wand erhebt sich
Von der ersten Minute an zeigte Alwin, warum sein Spitzname nicht zufällig gewählt ist. Er ahnte Würfe, noch bevor sie gedacht wurden, griff nach Bällen, die eigentlich schon als Tor galten, und bewegte sich im Tor mit einer Ruhe, die selbst den Hallensprecher kurz verunsicherte.
Freie Würfe? Weg.
Siebenmeter? Verschwunden.
Abpraller? Eigentum der Wand.
Zeitweise wirkte es, als hätte Dornbirn ernsthafte Zweifel daran, ob dieses Tor überhaupt regelkonform ist.
Druck von allen Seiten
Während vorne um jeden Treffer hart gearbeitet wurde, bekam Alwin im Tor regelmäßig die volle Auswahl an Wurfmöglichkeiten präsentiert – Rückraum, Kreis, Außen, zweite Welle, dritte Welle, vermutlich auch ein Einwurf aus der Kabine.
Und trotzdem: Die Wand hielt. Immer wieder.
Die Statistik schweigt über die Anzahl der Paraden, aber Augenzeugen berichten von Szenen, in denen Dornbirner Spieler nach gehaltenen Bällen kurz innehielten, als müssten sie ihre Lebensentscheidungen überdenken.
Und dann… die Realität
Am Ende steht ein deutliches Ergebnis auf der Anzeigetafel.
Wer nun denkt, „The Wall“ habe einen schlechten Tag erwischt, liegt allerdings falsch. Ganz im Gegenteil:
Die Wand stand – nur leider manchmal allein.
Denn bei aller Stabilität wirkte die Defensive des SCV II phasenweise eher wie Schweizer Käse: löchrig, gut durchlüftet und ideal für Durchbrüche aller Art.
Dass es trotzdem nicht noch deutlicher wurde, ist ausschließlich Alwin zu verdanken – oder wie es ein Mitspieler formulierte:
„Ohne ihn wär’s dreistellig geworden.“
Fazit
Das Ergebnis liest sich klar.
Die Leistung im Tor auch.
Alwin „The Wall“ Eilert hat bewiesen, dass die Bezeichnung Wand absolut gerechtfertigt ist.
Jetzt gilt es nur noch, dafür zu sorgen, dass er nicht mehr das Gefühl hat, alleine eine Baustelle zu bewachen.
Die Wand steht.
Der Mörtel kommt im nächsten Spiel.
Vorbericht
Nach dem gelungenen Start in die Rückrunde geht es für den SC Vöhringen 2 am kommenden Sonntag wieder über die Grenze. Ziel: Dornbirn.
Ein Auswärtsspiel, das traditionell alles bereithält – lange Anfahrt, körperbetonten Handball und eine Halle, in der es selten leise wird.
Mit dem Rückenwind des letzten Heimsiegs reist die Mannschaft selbstbewusst an. Die Trainingswoche war geprägt von guter Stimmung, hoher Intensität und dem festen Willen, den nächsten Schritt zu machen. Klar ist: In Dornbirn wird nichts geschenkt – jeder Meter, jedes Tor und jeder Punkt muss hart erarbeitet werden.
Dornbirn gilt als unangenehmer Gegner, der besonders vor heimischem Publikum über Kampf und Emotion kommt. Für den SCV II bedeutet das, von Beginn an wach zu sein, die Zweikämpfe anzunehmen und Ruhe zu bewahren, wenn das Spiel einmal hektisch wird.
Der Fokus liegt darauf, die eigenen Stärken erneut auf die Platte zu bringen: stabile Abwehr, schnelles Umschaltspiel und Geduld im Angriff. Wenn das gelingt, ist auch auswärts etwas möglich.
Sonntag. Dornbirn.
Ein weiteres Kapitel der Rückrunde – und die Chance, den positiven Trend fortzusetzen.
24.02.2026: SC Vöhringen 2 : BW Feldkirch 2 (32:20)
Kurze Zusammenfassung für alle, die noch nicht ganz wissen, was passiert ist:
Wir haben gewonnen. Deutlich. Sehr deutlich.
Nach der Winterpause war erst mal die Frage: Können wir’s noch?
Antwort: Ja.
Und Feldkirch durfte das 60 Minuten lang live miterleben.
Erste Halbzeit
Hinten stand die Abwehr wie ein schlecht gelaunter Türsteher:
„Du kommst hier nicht rein.“
Vorne lief der Ball, jeder durfte mal, keiner musste – und zur Pause stand’s 15:9.
Kurz gesagt: kontrolliert, souverän, erwachsen (zumindest handballerisch).
Zweite Halbzeit
Dann haben wir beschlossen, das Ganze nicht unnötig spannend zu machen.
Tempo hoch, einfache Tore, Feldkirch am Schnaufen.
Irgendwann war der Vorsprung so groß, dass selbst der Schiri kurz überlegen musste, ob das noch fair ist.
Jeder hat geliefert, jeder hat gerannt, und wenn mal was nicht geklappt hat, war’s egal – der Nächste hat’s ausgebügelt.
So muss das.
Highlight des Spiels
Als Feldkirch Mitte der zweiten Halbzeit hoffnungsvoll zur Anzeigetafel geschaut hat – in der Hoffnung, sie würde vielleicht ausgehen.
Spoiler: Tat sie nicht.
Fazit
2 Punkte
Starkes Comeback nach der Winterpause
Niemand verletzt
Selbstvertrauen getankt
Genau so startet man in die Rückrunde.
Jetzt duschen, regenerieren, genießen.
Und nächste Woche: genau da weitermachen.
SC Vöhringen:
Felix Gebhard (8), Joel Zang (6/1), Hannes Dorn (4/1), Maximilian Vogler (4), Florian Biberacher (3), Yannik Kast (3), Lukas Hagmeier (3), Tobias Appenrodt (1/1), Marc Gugler (1/1), Max Obst, Alwin Eilert, Maximilian Arnold, Peter Frank
Vorbericht
Nach der Winterpause ist Schluss mit Pause: Der SC Vöhringen 2 startet am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen BW Feldkirch in die zweite Saisonhälfte. Nach Wochen ohne Pflichtspiel ist die Vorfreude groß, endlich wieder vor heimischem Publikum auf der Platte zu stehen.
Die spielfreie Zeit wurde genutzt, um Kräfte zu sammeln, kleinere Wehwehchen auszukurieren und den Fokus neu zu schärfen. Jetzt geht es darum, diesen Schwung mitzunehmen und von der ersten Minute an präsent zu sein. Trainer Arnold machte im Training unmissverständlich klar:
„Die Pause ist vorbei – jetzt zählt’s.“
Mit BW Feldkirch wartet ein Gegner, der für intensiven, körperbetonten Handball steht und keine einfachen Aufgaben verteilt. Gerade nach der Winterpause ist Geduld gefragt, denn der Rhythmus kommt oft erst mit den ersten Spielminuten. Umso wichtiger wird eine stabile Abwehr und ein konzentrierter Start sein.
Die Trainingswoche zeigte eine motivierte Mannschaft, die wieder richtig Lust auf Handball hat. Die Stimmung stimmt, der Fokus ist da – und der Wille, den Heimauftakt erfolgreich zu gestalten, ebenfalls.
Ein erstes Spiel nach der Winterpause ist immer ein Prüfstein.
Ein Heimspiel ist die Chance, direkt ein Zeichen zu setzen.
