SC Vöhringen 1893 e.V.

Abteilung Handball

Rückrunde der Zweiten (M2) in der Saison 2025/2026

Spielplan Rückrunde

Tag       DatumZeitHeimGastErgebnisBericht
Sa.24.01.202619:30SC Vöhringen 2BW Feldkirch 232:20Vor- / Spielbericht 
So.01.02.202616:30TS DornbirnSC Vöhringen 244:23Vor- / Spielbericht 
Sa.21.02.202619:30TSG 1847 Leutkirch SC Vöhringen 214:24Vor- / Spielbericht 
So.01.03.202617:00SC Vöhringen 2MTG Wangen 3 Vor- / Spielbericht 
So.08.03.202617:00SC Vöhringen 2HSG Langenargen-Tettnang  
Sa.14.03.202620:00HV RW Laupheim 2SC Vöhringen 2  
Sa.21.03.202614:30SC Vöhringen 2TSG Ehingen/Donau  
Sa.25.04.202614:30SC Vöhringen 2TG Biberach 2  
Sa.02.05.202614:00HC Hard 2SC Vöhringen 2  

01.03.2026: SC Vöhringen 2 : MTG Wangen 3

Vorbericht

Sonntag. Heimspiel.

Während andere gemütlich Kaffee trinken, steigen die Vöhringer Kakadus in den Landeanflug auf zwei Punkte.

Mit der MTG Wangen kommt allerdings kein gemütlicher Sonntagsgegner vorbei. Wangen spielt robust, direkt und hat selten Interesse an langen Begrüßungszeremonien. Wer da nicht wach ist, steht schneller im Rückstand als der Kaffee kalt wird.

Sonntag ist kein Ruhetag

Für den SCV II heißt es:

Von Anfang an Tempo machen, die Abwehr dichtziehen und vorne nicht anfangen, Kunstwürfe für ein Best-of-Video zu sammeln. Harz oder nicht – in der eigenen Halle soll der Ball laufen und der Gegner laufen. Am besten hinterher.

Besonders wichtig wird sein, dass die Kakadus als Schwarm auftreten. Wenn jeder für jeden arbeitet, wird’s laut, schnell und unangenehm für den Gegner. Und genau das soll Wangen spüren – spätestens ab der ersten Parade oder dem ersten Tempogegenstoß.

Die Mission

Hinten stabil stehen

Vorne konsequent abschließen

Keine Sonntags-Blackouts

Und bitte keine „Das wollte ich genauso“-Fehlwürfe

Heimspiele sind schließlich dazu da, Punkte einzusammeln – nicht Gastgeschenke zu verteilen.

Sonntag.

Heimhalle.

Flügel ausfahren.

Die Kakadus sind bereit zum Abheben – und Wangen sollte besser angeschnallt sein.

21.02.2026: TSG 1847 Leutkirch: SC Vöhringen 2 (14:24)

Harzverbot in Leutkirch.

Oder wie wir es nennen: Freiflug für die Vöhringer Kakadus.

Ohne Kleber am Ball war klar: Heute entscheidet Technik – und vielleicht ein bisschen Flügelspannweite. Die Anfangsphase war entsprechend vorsichtig. Der Ball wurde behandelt wie ein rohes Ei, beide Teams tasteten sich heran, und beim zwischenzeitlichen Rückstand (4:3) flatterten die Kakadus kurz etwas nervös.

Doch dann sortierte sich der Schwarm.

Flügel ausgebreitet

Maximilian Arnold übernahm Verantwortung vom Punkt – harzfrei, aber zielsicher. Florian Biberacher legte nach, Yannik Kast traf ebenfalls, und die Abwehr stellte langsam auf „Vogelschutzgebiet – Durchflug verboten“ um.

Zur Pause führte der SCV II mit 11:7. Keine wilde Flugshow, aber eine sehr kontrollierte Formation.

Zweite Halbzeit: Der Schwarm zieht davon

Nach dem Seitenwechsel hoben die Kakadus endgültig ab.

Maximilian Vogler traf in Serie, Tobias Appenrodt und Lukas Hagmeier schlossen sich an. Jeder Angriff wirkte klarer, strukturierter – fast schon elegant.

Und dann war da noch Alwin Eilert. Nicht nur hinten präsent, sondern auch vorne mehrfach erfolgreich – inklusive Trikotwechsel mitten im Spiel. Flexibel wie ein echter Kakadu eben.

Leutkirch kam offensiv kaum noch zur Entfaltung. Die Defensive des SCV II stand kompakt, half sich gegenseitig und ließ nur wenig zu. Aus dem engen Spiel wurde Schritt für Schritt eine klare Angelegenheit.

Fazit

Am Ende steht ein verdienter 24:14-Auswärtssieg.

In einer Halle ohne Harz – aber mit ordentlich Flügelschlag.

Die Vöhringer Kakadus haben gezeigt:

Man braucht keinen Kleber, wenn man als Schwarm funktioniert.

Zwei Punkte im Gepäck.

Selbstbewusstes Geflatter auf der Heimfahrt.

Und ein weiterer Beweis, dass dieser Schwarm weiß, wann er abheben muss.

Vorbericht

Samstagabend. 19:30 Uhr.

Auswärts in Leutkirch.

Und ja – Harzverbot.

Während andere Teams erst einmal ihren halben Liter Haftmittel sortieren, heißt es diesmal: Ball sauber fangen. Ohne Kleber. Ohne Ausreden.

Für den SC Vöhringen 2 wartet damit eine doppelte Herausforderung. Leutkirch ist ohnehin kein angenehmes Pflaster – körperlich, laut, intensiv. Und nun kommt noch die wohl größte taktische Umstellung im Handball dazu: Der Ball fühlt sich plötzlich an wie ein frisch gewaschener Seifenblock.

Genau darauf wurde in der Woche hingearbeitet. Mehr Präzision. Mehr Konzentration. Klare Abläufe. Denn ohne Harz entscheiden Technik, Timing und Nervenstärke – und die braucht es gegen einen heimstarken Gegner allemal.

Klar ist: Wer sich zuerst an die rutschige Realität gewöhnt, verschafft sich Vorteile. Ballverluste werden gnadenlos bestraft, und jedes einfache Tor kann den Unterschied machen.

Samstag. 19:30 Uhr.

Kein Harz. Keine Ausreden.

Jetzt zeigt sich, wer auch ohne Klebstoff zusammenhält.

01.02.2026: TS Dornbirn : SC Vöhringen 2 (44:23)

Beim Auswärtsspiel in Dornbirn feierte der SC Vöhringen 2 ein besonderes Debüt: Alwin „The Wall“ Eilert stand erstmals im Tor. Und man muss sagen: Schon beim Warmmachen war klar – das hier wird keine gewöhnliche Wand. Eher so eine von der Sorte, die man aus Burgen kennt. Dick. Ehrwürdig. Und mit eigenem Schattenwurf.

Die Wand erhebt sich

Von der ersten Minute an zeigte Alwin, warum sein Spitzname nicht zufällig gewählt ist. Er ahnte Würfe, noch bevor sie gedacht wurden, griff nach Bällen, die eigentlich schon als Tor galten, und bewegte sich im Tor mit einer Ruhe, die selbst den Hallensprecher kurz verunsicherte.

Freie Würfe? Weg.

Siebenmeter? Verschwunden.

Abpraller? Eigentum der Wand.

Zeitweise wirkte es, als hätte Dornbirn ernsthafte Zweifel daran, ob dieses Tor überhaupt regelkonform ist.

Druck von allen Seiten

Während vorne um jeden Treffer hart gearbeitet wurde, bekam Alwin im Tor regelmäßig die volle Auswahl an Wurfmöglichkeiten präsentiert – Rückraum, Kreis, Außen, zweite Welle, dritte Welle, vermutlich auch ein Einwurf aus der Kabine.

Und trotzdem: Die Wand hielt. Immer wieder.

Die Statistik schweigt über die Anzahl der Paraden, aber Augenzeugen berichten von Szenen, in denen Dornbirner Spieler nach gehaltenen Bällen kurz innehielten, als müssten sie ihre Lebensentscheidungen überdenken.

Und dann… die Realität

Am Ende steht ein deutliches Ergebnis auf der Anzeigetafel.

Wer nun denkt, „The Wall“ habe einen schlechten Tag erwischt, liegt allerdings falsch. Ganz im Gegenteil:

Die Wand stand – nur leider manchmal allein.

Denn bei aller Stabilität wirkte die Defensive des SCV II phasenweise eher wie Schweizer Käse: löchrig, gut durchlüftet und ideal für Durchbrüche aller Art.

Dass es trotzdem nicht noch deutlicher wurde, ist ausschließlich Alwin zu verdanken – oder wie es ein Mitspieler formulierte:

„Ohne ihn wär’s dreistellig geworden.“

Fazit

Das Ergebnis liest sich klar.

Die Leistung im Tor auch.

Alwin „The Wall“ Eilert hat bewiesen, dass die Bezeichnung Wand absolut gerechtfertigt ist.

Jetzt gilt es nur noch, dafür zu sorgen, dass er nicht mehr das Gefühl hat, alleine eine Baustelle zu bewachen.

Die Wand steht.

Der Mörtel kommt im nächsten Spiel.

Vorbericht

Nach dem gelungenen Start in die Rückrunde geht es für den SC Vöhringen 2 am kommenden Sonntag wieder über die Grenze. Ziel: Dornbirn.

Ein Auswärtsspiel, das traditionell alles bereithält – lange Anfahrt, körperbetonten Handball und eine Halle, in der es selten leise wird.

Mit dem Rückenwind des letzten Heimsiegs reist die Mannschaft selbstbewusst an. Die Trainingswoche war geprägt von guter Stimmung, hoher Intensität und dem festen Willen, den nächsten Schritt zu machen. Klar ist: In Dornbirn wird nichts geschenkt – jeder Meter, jedes Tor und jeder Punkt muss hart erarbeitet werden.

Dornbirn gilt als unangenehmer Gegner, der besonders vor heimischem Publikum über Kampf und Emotion kommt. Für den SCV II bedeutet das, von Beginn an wach zu sein, die Zweikämpfe anzunehmen und Ruhe zu bewahren, wenn das Spiel einmal hektisch wird.

Der Fokus liegt darauf, die eigenen Stärken erneut auf die Platte zu bringen: stabile Abwehr, schnelles Umschaltspiel und Geduld im Angriff. Wenn das gelingt, ist auch auswärts etwas möglich.

Sonntag. Dornbirn.

Ein weiteres Kapitel der Rückrunde – und die Chance, den positiven Trend fortzusetzen.

24.02.2026: SC Vöhringen 2 : BW Feldkirch 2 (32:20)

Kurze Zusammenfassung für alle, die noch nicht ganz wissen, was passiert ist:

Wir haben gewonnen. Deutlich. Sehr deutlich.

Nach der Winterpause war erst mal die Frage: Können wir’s noch?

Antwort: Ja.

Und Feldkirch durfte das 60 Minuten lang live miterleben.

Erste Halbzeit

Hinten stand die Abwehr wie ein schlecht gelaunter Türsteher:

„Du kommst hier nicht rein.“

Vorne lief der Ball, jeder durfte mal, keiner musste – und zur Pause stand’s 15:9.

Kurz gesagt: kontrolliert, souverän, erwachsen (zumindest handballerisch).

Zweite Halbzeit

Dann haben wir beschlossen, das Ganze nicht unnötig spannend zu machen.

Tempo hoch, einfache Tore, Feldkirch am Schnaufen.

Irgendwann war der Vorsprung so groß, dass selbst der Schiri kurz überlegen musste, ob das noch fair ist.

Jeder hat geliefert, jeder hat gerannt, und wenn mal was nicht geklappt hat, war’s egal – der Nächste hat’s ausgebügelt.

So muss das.

Highlight des Spiels

Als Feldkirch Mitte der zweiten Halbzeit hoffnungsvoll zur Anzeigetafel geschaut hat – in der Hoffnung, sie würde vielleicht ausgehen.

Spoiler: Tat sie nicht.

Fazit

2 Punkte

Starkes Comeback nach der Winterpause

Niemand verletzt

Selbstvertrauen getankt

Genau so startet man in die Rückrunde.

Jetzt duschen, regenerieren, genießen.

Und nächste Woche: genau da weitermachen.

SC Vöhringen: 
Felix Gebhard (8), Joel Zang (6/1), Hannes Dorn (4/1), Maximilian Vogler (4), Florian Biberacher (3), Yannik Kast (3), Lukas Hagmeier (3), Tobias Appenrodt (1/1), Marc Gugler (1/1), Max Obst, Alwin Eilert, Maximilian Arnold, Peter Frank

Vorbericht

Nach der Winterpause ist Schluss mit Pause: Der SC Vöhringen 2 startet am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen BW Feldkirch in die zweite Saisonhälfte. Nach Wochen ohne Pflichtspiel ist die Vorfreude groß, endlich wieder vor heimischem Publikum auf der Platte zu stehen.


Die spielfreie Zeit wurde genutzt, um Kräfte zu sammeln, kleinere Wehwehchen auszukurieren und den Fokus neu zu schärfen. Jetzt geht es darum, diesen Schwung mitzunehmen und von der ersten Minute an präsent zu sein. Trainer Arnold machte im Training unmissverständlich klar:


„Die Pause ist vorbei – jetzt zählt’s.“


Mit BW Feldkirch wartet ein Gegner, der für intensiven, körperbetonten Handball steht und keine einfachen Aufgaben verteilt. Gerade nach der Winterpause ist Geduld gefragt, denn der Rhythmus kommt oft erst mit den ersten Spielminuten. Umso wichtiger wird eine stabile Abwehr und ein konzentrierter Start sein.


Die Trainingswoche zeigte eine motivierte Mannschaft, die wieder richtig Lust auf Handball hat. Die Stimmung stimmt, der Fokus ist da – und der Wille, den Heimauftakt erfolgreich zu gestalten, ebenfalls.


Ein erstes Spiel nach der Winterpause ist immer ein Prüfstein.
Ein Heimspiel ist die Chance, direkt ein Zeichen zu setzen.

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