SC Vöhringen 1893 e.V.

Abteilung Handball

Rückrunde der Ersten (M1) in der Saison 2025/2026

Spielplan Rückrunde

Tag       DatumZeitHeimmannschaftGastmannschaftErgebnisBericht
Sa.10.01.202620:00TV Steinheim/A.SC Vöhringen26:25 (13:10)Vor-/Spielbericht
Sa.07.02.202619:30SC VöhringenMTG Wangen 2

30:32 (14:14)

Vor-/Spielbericht
Sa.21.02.202619:30TV TreffelhausenSC Vöhringen30:30 (12:15)Vor-/Spielbericht
Sa.28.02.202619:30TSV LindauSC Vöhringen28:35 (16:17)Vor-/Spielbericht
Sa.07.03.202617:30SG Lauterstein 2SC Vöhringen Vor-/ Spielbericht
Sa.21.03.202619:30SC VöhringenHSG Oberkochen/Königsbronn  
Sa.28.03.202620:00TV Weingarten HandballSC Vöhringen  
So.12.04.202617:00SC VöhringenTSG Schnaitheim  
Sa.18.04.202619:00HC LustenauSC Vöhringen  
Sa.25.04.202619:30SC VöhringenTG Biberach  
Sa.02.05.202618:00TV AltenstadtSC Vöhringen  

7.3.26: SG Lauterstein 2 - SC Vöhringen; Sa.; 17:30 Kreuzberghalle in Lauterstein-Nenningen

Vorbericht

Am Samstag, den 07.03.2026, steht für den SC Vöhringen das dritte Auswärtsspiel in Serie an. In der Männer-Landesliga  geht es zur zweiten Mannschaft der SG Lauterstein. Anwurf in der Kreuzberghalle in Lauterstein-Nenningen ist um 17:30 Uhr. 

Der SCV reist mit Rückenwind an. Aus den vergangenen beiden Auswärtsspielen konnten drei Punkte eingefahren werden – eine ordentliche Ausbeute, die Selbstvertrauen gibt. Diesen positiven Trend wollen die Illertaler nun auch beim Gastspiel in Lauterstein bestätigen. 

Gute Erinnerungen hat man dabei vor allem an das Hinspiel im Sportpark. Damals setzte sich der SCV vor heimischem Publikum deutlich mit 30:22 (18:11) durch. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten starteten die Vöhringer einen beeindruckenden Lauf und zogen zwischenzeitlich auf 11:2 davon. Im Angriff agierte man konzentriert und variantenreich: Rückraumtreffer von Jeremias Hoke, sichere Abschlüsse von Laurens Schug sowie immer wieder stark herausgespielte Tore über Rechtsaußen Lino Schmid sorgten für klare Verhältnisse. 

Auch defensiv überzeugte der SCV. Die Abwehr stand kompakt, Torhüter Andrei Mitrofan zeigte zahlreiche Paraden und war ein starker Rückhalt. Selbst als Lauterstein nach einer Auszeit besser ins Spiel fand und im zweiten Durchgang offensiver verteidigte, behielt Vöhringen die Ruhe. Ballgewinne wurden konsequent in Tempogegenstöße umgewandelt, wodurch spätestens beim 28:20 zehn Minuten vor Schluss die Entscheidung gefallen war. Mit Peter Frank fügte sich zudem ein zweiter starker Keeper nahtlos ein und parierte sogar einen Siebenmeter. 

Diese geschlossene Mannschaftsleistung soll nun auch im Rückspiel der Schlüssel sein. Lauterstein 2 gilt mit seiner Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern als unangenehmer Gegner, der gerade in eigener Halle mit viel Tempo agiert. Entsprechend wird es für den SCV darauf ankommen, erneut eine stabile Abwehr zu stellen, technische Fehler zu minimieren und im Angriff geduldig die richtigen Lösungen zu finden. 

Mit dem Schwung aus den letzten Wochen, einer breiten Torschützenliste und gestärktem Selbstvertrauen will der SC Vöhringen auch in Lauterstein bestehen – und im dritten Auswärtsspiel in Folge weiter punkten. 

28.2.26: TSV Lindau - SC Vöhringen 28:35 (16:17)

Spielbericht

Erster Auswärtssieg 2026 

Erfolgreich sind die Vöhringer Handballer vom Auswärtsspiel am Bodensee zurückgekehrt. Mit einem 35:28 (17:16)-Erfolg in Lindau gelang der erste doppelte Punktgewinn in fremder Halle im Jahr 2026. Dabei knüpften die Schützlinge des Trainerduos Betz/Klingler nahtlos an die starke Leistung der Vorwoche in Treffelhausen an und setzten sich Mitte der zweiten Halbzeit zunehmend entscheidend ab. 

Zu Beginn setzte der SCV auf Hannes Kaifel – als einziger Akteur im Kader ohne Harz groß geworden. Diese Maßnahme erwies sich als goldrichtig: Mit neun Treffern bei zehn Versuchen war er einer der entscheidenden Faktoren im Offensivspiel. Gemeinsam mit Thilo Brugger, der ebenfalls neun Tore beisteuerte, führte das Duo die Rot-Weißen auf die Siegerstraße. 

Der Start in die harzlose Partie gelang dem SCV nahezu perfekt. Nach gerade einmal elf Minuten leuchtete ein überraschend deutliches 9:4 von der Anzeigetafel. Lindau reagierte mit einer Auszeit, um den Spielfluss der Gäste zu unterbrechen – zunächst jedoch ohne Wirkung. Bis zum 11:6 (15.) blieb der Spielverlauf unverändert, die Illertaler hatten der Halle sprichwörtlich den Zahn gezogen, die Stimmung unter den Heimfans war gedämpft. 

Mit der komfortablen Führung im Rücken und der ruhigen Atmosphäre auf den Rängen fiel es den Gästen jedoch zunehmend schwer, die Spannung hochzuhalten. Innerhalb von sechs Minuten kämpfte sich Lindau zurück und verkürzte auf 12:11 (21.). Kurz vor der Pause war die Partie wieder völlig offen, als die Gastgeber zum 15:15 (27.) ausglichen. Zwei Treffer von Brugger sicherten dem SCV schließlich eine knappe 17:16-Halbzeitführung. 

Auch in die zweite Hälfte starteten die Vöhringer druckvoll und setzten sich auf 21:18 (37.) ab. Doch der TSV gab sich nicht geschlagen, verkürzte erneut auf 22:21 (41.) und nutzte Vöhringer Fehler konsequent aus. In dieser Phase steigerte sich jedoch der Abwehrverbund der Gäste, hinter dem Peter Frank im Tor zunehmend Sicherheit ausstrahlte. Immer häufiger gelangen Ballgewinne, die in schnelle Gegenstöße und einfache Treffer umgemünzt wurden. 

Ein Zwischenspurt mit vier Toren in Serie zum 26:21 (46.) zwang Lindau zur nächsten Auszeit. Doch der Sportclub blieb nun unaufhaltsam: Die komfortable Fünf-Tore-Führung hatte Bestand und hielt allen Bemühungen der Gastgeber stand. Mit seinem neunten Treffer zum 32:24 sorgte Hannes Kaifel fünf Minuten vor dem Ende für die endgültige Vorentscheidung. 

Nach der Partie zeigte sich Kevin Betz sichtlich zufrieden: „Die taktischen Vorgaben von Christoph Klingler und mir hat die Mannschaft sehr gut umgesetzt. Es ist uns immer besser gelungen, die Abwehr zu stabilisieren und daraus erfolgreich ins Tempospiel zu kommen.“ 

In der kommenden Woche steht für den SCV bereits das dritte Auswärtsspiel in Serie an. Dann gastieren die Vöhringer beim Tabellennachbarn SG Lauterstein 2.

SC Vöhringen: Thilo Brugger (9/4), Hannes Kaifel (9), Jeremias Hoke (4), Leon Guckler (3), Patrick Rapp (3), Sven Eisenmann (2), Marc Heiter (2), Luca Maximilian Betz (1), Elias Klement (1), Laurens Schug (1), Niklas Appenrodt, Peter Frank, Luka Gegic, Andrei Mitrofan, Mika Stang; Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Christoph Klingler

Vorbericht

Am kommenden Spieltag reist der SC Vöhringen zu einem besonderen Auswärtsspiel: Auf bayerischem Boden trifft der SCV auf den TSV Lindau. Diese Begegnung stellt eine seltene Gelegenheit dar, denn Gastspiele in Bayern gehören nicht zum alltäglichen Programm der Vöhringer Handballer. 

Anpfiff der Partie ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Sporthalle Aeschach. Gespielt wird dort ohne Harz – ein Umstand, der den SCV vor eine zusätzliche Herausforderung stellen dürfte, ist man es doch nicht gewohnt, ohne den beliebten „Kleber“ auszukommen. 

Keine guten Erinnerungen verbinden die Vöhringer mit ihrem letzten Auftritt in Lindau: In der vergangenen Saison schied man dort im Bezirkspokal aus und musste ohne Erfolgserlebnis die Heimreise antreten. Nun bietet sich die Chance zur Wiedergutmachung. 

Das Spiel am Bodensee bietet zudem die große Möglichkeit, die bislang ausbaufähige Auswärtsbilanz aufzubessern. In der laufenden Saison holte der SCV in der Fremde erst drei Punkte – ein Sieg in Schnaitheim sowie zuletzt ein hart erkämpftes Unentschieden in Treffelhausen. An diese couragierte Auswärtsleistung gilt es anzuknüpfen. Mit derselben Entschlossenheit, Einsatzbereitschaft und dem gezeigten Elan muss die Mannschaft die Aufgabe in Lindau angehen. 

Die Gastgeber stehen tabellarisch unter Druck. Mit bislang nur zwei Saisonsiegen und sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer deutet vieles darauf hin, dass der Klassenerhalt nur noch schwer zu realisieren ist. Beide Erfolgserlebnisse feierten die Lindauer allerdings in eigener Halle – ein klares Warnsignal für den SCV. Der Gegner darf keinesfalls unterschätzt werden. 

Der SC Vöhringen ist daher gut beraten, von Beginn an konzentriert aufzutreten, Tempo und Intensität hochzuhalten und die kämpferische Einstellung aus Treffelhausen erneut auf die Platte zu bringen. Gelingt dies, bestehen gute Chancen, die Heimreise diesmal mit wichtigen Punkten im Gepäck anzutreten. 

21.2.26: TV Treffelhausen - SC Vöhringen 30:30 (12:15)

Spielbericht

Unentschieden beim Tabellendritten 

  

Mit einem am Ende gerechten Unentschieden belohnen sich die Vöhringer Handballer für einen couragierten Auswärtsauftritt und entführen einen Punkt aus Treffelhausen. Dabei gelang es den Gästen eine der besten ersten Hälften in einem Auswärtsspiel seit langem darzubieten und den Tabellendritten vor große Probleme zu stellen.  

Mit viel Wille und Einsatzbereitschaft starteten die SCV´ler in die Begegnung. Gleich richtig gut im Spiel war Thilo Brugger nach seiner Verletzungspause. Er erzielte den ersten Vöhringer Treffer zum 1:1, und es sollten noch viele weitere Folgen. Rapp und Heiter brachten den SCV erstmals in Front (2:3; 5.), ehe Rapp mit einem Strafwurf beim Stand von 4:4 scheiterte. Bis zum 7:7 (15.) wechselte die Führung mehrmals, ehe die Gäste das Kommando übernahmen. Ein Dreierpack von Brugger und Sven Eisenmann bescherten eine 4- Tore Führung (7:11; 19.) und der SCV belohnte sich für hervorragende Abwehrarbeit mit einem gut aufgelegten Andrei Mitrofan dahinter. In den folgenden Minuten konnten die Illertaler den Vorsprung halten, bevor der Treffelhausener Schmid mit einer direkten roten Karte vom Feld musste (24.). Die anschließende Überzahl nutzt Brugger mit seinem neunten Treffer nach 24 Minuten zum 9:14, was zugleich den größten Vorsprung des Spiels bedeutete. Appenrodt und Eisenmann musste beide jeweils mit einer Zeitstrafe auf die Bank, doch mit viel Einsatz überstanden die Illertaler die 4- minütige Unterzahl nahezu schadlos. Den 15. Torerfolg für den SCV markierte Brugger, mit einem erfreulichen 15:12 aus Vöhringer Sicht wurden die Seiten gewechselt.  

Der Beginn der zweiten Hälfte war aus SCV noch vielversprechend. Die ersten Minuten bis zum 15:19 (38.) konnte der Vorsprung gehalten werden und es gelang an die starke erste Hälfte anzuknüpfen. Marc Heiter sah die nächste Zeitstrafe und die Gastgeber nutzten diese Möglichkeit, um zur Aufholjagd zu blasen. Mit zwei Treffern in Überzahl verkürzen sie zum 17:19. Beim 19:20 und 20:21 (43.) stellten sie jeweils den Anschluss her. Zunächst wanderte der Vöhringer Klement auf die Strafbank, der TVT vergab einen Strafwurf. Baur auf Seiten der Gastgeber wurde mit seiner dritten Zeitstrafe des Feldes verwiesen. Der SCV rappelte sich nochmals auf, nutzte die Chance und zog wieder auf 20:23 (47.) davon. Lino Schmid mit einem lupenreinen Hattrick und Rapp erzielten die nächsten Treffer zum 23:27 (52.) und die Chance auf einen Sieg wurde immer greifbarer. Nun aber scharrten die Gastgeber nochmals mit den Hufen und warfen mit Erfolg alles nach vorne. Binnen fünf Minuten schmolz der SCV- Vorsprung dahin, und nach 57 Minuten stand es 28:28. Brugger und Gold trafen jeweils per Strafwurf zum 29:29, 74 Sekunden vor dem Ende. Acht Sekunden vor dem Ende dann das Drama aus Vöhringer Sicht: Die nicht aufgebende Heimmannschaft ging mit 30:29 in Führung und der Lohn für das großartige Auswärtsspiel schien dahin. Auszeit SCV und das Trainerteam um Betz/ Klingler schien die richtige Taktik gefunden zu haben: Mit der Schlusssirene traf Laurens Schug zum 30:30 und das Unentschieden war gerettet.  

Im Interview nach dem Spiel zeigte sich Trainer Kevin Betz zufrieden mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft und lobte die famose Stimmung in der Halle. Zurecht konnten C. Klingler und er auf ein (fast) siegreiches Auswärtsspiel zurückblicken, denn bei einer starken Heimmannschaft (5 Siege, 1 Niederlage) gelang es den Rot-weißen eine Reaktion auf das Heimspiel gegen Wangen zu zeigen und sich am Ende mit viel Anstrengung und Einsatz den ersten Punkt im Jahr 2026 zu holen. Die schwierige Aufgabe wurde taktisch gut gelöst und das immer drückende Tempospiel des TVT konnte in Schach gehalten werden. Folglich blieben die Gegentreffer unter dem Heimschnitt von über 35 erzielten Treffern und der SCV hatte eine reelle Chance auf einen Sieg. Daran gilt es nun im nächsten Auswärtsspiel in Lindau am kommenden Samstag anzuknüpfen und sich beim Vorletzten den ersten Sieg 2026 zu holen.  

TV Treffelhausen - SC Vöhringen: 30:30 (12:15)

21.02.2026 - 19:30 Uhr, Böhmenkirch, Männer-Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 280

TV Treffelhausen: Nico Sailer (9), Armin Gold (6), Kevin Nagel (5), Jannik Bühler (4), Marcel Nagel (3), Valentin Klaus (1), Erik Schmid (1), Sören Thum (1), Steffen Baur, Dennis Bühler, Lukas Grieser, Jan-Luca Klaus, Niclas Pfeffer, Adrian Prinz, Maik Walddörfer Offizielle: Tobias Brien, Nathalie Fuchs, Johannes Könninger, Nikolay Wabersich, 

SC Vöhringen: Thilo Brugger (14), Lino Schmid (4), Marc Heiter (3), Elias Klement (3), Patrick Rapp (3), Sven Eisenmann (1), Alexander Henze (1), Laurens Schug (1), Niklas Appenrodt, Luca Maximilian Betz, Peter Frank, Luka Gegic, Leon Guckler, Fabian Hermann, Andrei Mitrofan, Mika Stang; Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Christoph Klingler

Schiedsrichter: Klaus Hieber, Ercan Subas

Zeitnehmer: Uwe Zwicker

Sekretär: Robert Schug

Vorbericht

Doppelter Einsatz am 21.02. – Fanbus rollt nach Treffelhausen! 

Am Samstag, 21.02. steht für die beiden aktiven Mannschaften des SC Vöhringen ein echter Doppelspieltag an. Ziel ist jeweils Treffelhausen: Zunächst sind unsere Frauen 1 um 17:30 Uhr gefordert, ehe im Anschluss unsere Herren 1 um 19:30 Uhr in der Alb-Sporthalle Böhmenkirch auf Punktejagd gehen. 

Für alle Fans wird ein Fanbus eingesetzt – beste Gelegenheit also, unsere Teams über den gesamten Abend hinweg lautstark zu unterstützen! 

Alle weiteren Infos zu Abfahrtszeiten, Anmeldung und Fanbus gibt es auf unserer Homepage. 

Herren 1: Schweres Auswärtsspiel beim TV Treffelhausen (Anpfiff 19:30 Uhr) 

Am Samstagabend um 19:30 Uhr wartet auf unsere Männer eine alles andere als leichte Aufgabe. In den vergangenen Jahren tat sich der SCV in Treffelhausen immer wieder erheblich schwer. Die Gastgeber gelten als heimstark, kampfbetont und verfügen über viel Qualität im Rückraum – entsprechend konzentriert und geschlossen muss der Auftritt unserer Mannschaft sein. 

Das Hinspiel dürfte noch in guter Erinnerung sein: Beim 28:25-Heimsieg zeigte der SCV eine leidenschaftliche Abwehrleistung mit einem starken Andrei Mitrofan zwischen den Pfosten. Trotz vieler ausgelassener Chancen behielt man damals dank großem Einsatz die Oberhand.  

Nach dem zuletzt enttäuschenden Heimauftritt gegen Wangen 2 steht vor allem die Abwehrarbeit im Fokus. Hier gilt es, deutlich kompakter zu agieren, aggressiver zu verteidigen und als Einheit aufzutreten. Zu groß waren oftmals die Lücken in der Abwehrreihe und die Gäste konnten zahlreiche freie Wurfchancen verbuchen.  Hätte Andrei Mitrofan nicht einen Sahnetag im Tor erwischt und seine Vorderleute lange im Spiel gehalten, wären es deutlich mehr als die 32 Gegentreffer geworden. 

Das Ziel muss klar sein: Treffelhausen unter 30 Toren halten. Andernfalls wird es sehr, sehr schwierig, auswärts in Reichweite einer doppelten Punktausbeute zu kommen. Doch hier kommen die bisherigen Heimspiele von Treffelhausen ins Spiel: Fünf der bisherigen sechs Heimauftritten konnte der TVT erfolgreich gestalten, erzielte dabei durchschnittlich über 35 eigene Treffer. Für die Abwehrarbeit des SCV also ein Mammutaufgabe in der Alb-Sporthalle Böhmenkirch. Die einzige Heimniederlage musste der Tabellen-3. Treffelhausen gegen den Spitzenreiter Altenstadt hinnehmen.  

Neben der Defensive braucht es im Angriff wieder mehr Geduld, klare Entscheidungen und eine bessere Chancenverwertung. Gerade in einer hitzigen Auswärtspartie kann Effizienz den entscheidenden Unterschied machen.  

Den positiven Schub aus der gemeinsamen Auswärtsfahrt mit der Frauenmannschaft will das Team nutzen, um die Auswärtsbilanz aufzupolieren. In den bisherigen fünf Gastspielen der Saison gelang lediglich ein Sieg in Schnaitheim.  

07.02.2026: SC Vöhringen – MTG Wangen 2 30:32 (14:14)

Spielbericht

Knappe Heimniederlage gegen MTG Wangen 2   

Nach sechs erfolgreichen Heimsiegen in Serie riss die Erfolgsserie der Männermannschaft des SC Vöhringen. Im Sportpark entwickelte sich gegen die MTG Wangen 2 eine enge und intensive Landesliga-Partie, die zur Halbzeit beim Stand von 14:14 völlig offen war. Am Ende mussten sich die Hausherren jedoch knapp mit 30:32 geschlagen geben und die Gäste aus dem Allgäu nahmen beide Punkte mit nach Hause. Großen Anteil daran, dass der SC Vöhringen bis in die Schlussminuten hinein in Schlagdistanz blieb, hatte Torhüter Andrei Mitrofan. Mit zahlreichen starken Paraden avancierte er zum besten Spieler auf Seiten der Hausherren und hielt sein Team lange im Spiel. Am Ende reichte es dennoch nicht: 32 Gegentreffer und eine insgesamt zu nachlässige Abwehrarbeit erwiesen sich an diesem Abend als zu große Hypothek. 

Aus Vöhringer Sicht erfreulich war, dass Elias Klement und Thilo Brugger nach längeren Verletzungspausen wieder im Kader standen und erste Einsatzzeiten sammeln konnten. Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch die Gäste. Der SC Vöhringen leistete sich früh einen Ballverlust, den die MTG Wangen 2 per Tempogegenstoß zum 0:1 nutzte. Ein weiterer Fehlpass in die Ecke ermöglichte den Gästen im Anschluss einen einfachen Treffer vom Kreis zum 0:2. Von Beginn an war es Mitrofan, der mit Parade um Parade Schlimmeres verhinderte. Rapp tankte sich anschließend energisch durch und stellte auf 2:2, ehe Eisenmann einen Abpraller sicherte und den Ball im Tor unterbrachte. Beim Stand von 3:4 nach acht Spielminuten sah Patrick Rapp früh die direkte Rote Karte – der SC Vöhringen musste fortan in Unterzahl agieren. Die Gäste nutzten ihre Chance konsequent und setzten sich in der 11. Spielminute auf 4:7 ab. Der SC Vöhringen leistete sich in dieser Phase zu viele einfache Fehler und Ballverluste. Der Rückstand betrug bis zur 19. Minute konstant drei Tore (6:9), zwischenzeitlich parierte Mitrofan zudem einen Siebenmeter der Gäste und hielt sein Team weiter im Spiel. Mit starken sieben Minuten drehte die Heimmannschaft zwischen der 20. und 27. Spielminute die Partie und machte aus einem 9:11-Rückstand eine 14:12-Führung. Auch in dieser Phase streute der SC Vöhringen jedoch zu viele Fehler ein, darunter ein vergebener Tempogegenstoß oder ein Fehlpass beim Konter, und stand sich so selbst im Weg, um sich weiter abzusetzen. Bis zur Halbzeit gelang es den Gästen schließlich, sich wieder auf 14:14 heranzukämpfen. 
 
Nach dem Seitenwechsel setzte der SC Vöhringen zunächst einen Ball an den Pfosten, ehe die Gäste aus Wangen die Gelegenheit nutzten und auf 14:16 stellten. Schug tankte sich anschließend energisch durch, Hermann traf über die zweite Welle, und beim 16:16 war der Ausgleich wiederhergestellt. Mit dem Treffer zum 20:19 in der 40. Spielminute durch Luca Betz ging der SCV erneut in Führung. Bis zum 23:23 in der 46. Minute blieb die Partie vollkommen offen – eine Mannschaft legte vor, die andere zog umgehend nach. Zwei Treffer in Folge durch Stephan Culjak brachten den SC Vöhringen beim 23:25 in der 47. Spielminute erstmals wieder mit zwei Toren in Rückstand. Der SCV tat sich im Angriff zunehmend schwer. In der Defensive verhinderte Mitrofan mit einem gehaltenen Siebenmeter zunächst sogar einen Drei-Tore-Rückstand. Eisenmann verkürzte wenig später von außen auf 24:25, ehe Mitrofan beim Stand von 24:26 den nächsten Strafwurf entschärfte. Kurz darauf musste Marc Heiter mit einer Zwei-Minuten-Strafe vom Feld – nach der Roten Karte in der 8. Spielminute war dies die nächste Zeitstrafe im gesamten Spiel. 

Auch in der 51. Minute war Mitrofan erneut zur Stelle, doch der Abpraller landete bei den Gästen, die diese Gelegenheit nutzten und sich erstmals auf drei Treffer zum 24:27 absetzen konnten. Diesem Rückstand lief der SC Vöhringen in den folgenden Minuten hinterher. Beim 28:29 durch Thilo Brugger in der 55. Spielminute war der Anschluss wiederhergestellt, doch in den letzten fünf Minuten gelang es nicht mehr, das Spiel noch einmal zu drehen. Die MTG Wangen 2 machte beim 29:32 endgültig den Deckel drauf, ehe Sven Eisenmann mit dem Treffer zum 30:32 den Schlusspunkt setzte. 
 
Mit dieser Heimniederlage rutschte der SC Vöhringen auf den achten Tabellenplatz ab und verlor vorerst den Anschluss an die oberen Ränge. Wie bereits zu Beginn erwähnt, sind 32 Gegentore in einem Heimspiel schlicht zu viel – und hätte Mitrofan nicht einen echten Sahnetag erwischt, wäre die Niederlage am Ende wohl noch deutlicher ausgefallen. 

07.02.2026 - 19:30 Uhr, Vöhringen, Männer-Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 180

SC Vöhringen: Thilo Brugger (6), Luca Maximilian Betz (3), Sven Eisenmann (3), Marc Heiter (3), Fabian Hermann (3), Jeremias Hoke (3), Hannes Kaifel (3), Laurens Schug (3), Niklas Appenrodt (1), Alexander Henze (1), Patrick Rapp (1), Peter Frank, Luka Gegic, Elias Klement, Andrei Mitrofan Offizielle: Marcel Arslan, Christoph Klingler, Kevin Betz

MTG Wangen: Stephan Culjak (7), Elias Rebstein (7), Noah Hold (4), Enis Fejza (3), Kevin Stallmeister Fuentes (3), Denis Akok (2), Axel Natterer (2), Julius Nerz (2), Tom Buck (1), Noah Richter (1), Nicolas Kuhn, Nikolai Küentzle, Joachim Neff, David Oschwald, Denis Straub Offizielle: Lukas Kraft

Schiedsrichter: Ali Sancak, Osman Sancak

Zeitnehmer: Andreas Heinrich

Sekretär: Amelie Gaus

Vorbericht

Zum ersten Heimspiel des Jahres 2026 empfängt der SC Vöhringen am Samstagabend die MTG Wangen 2 im Sportpark. Es ist zugleich ein Duell zweier Tabellennachbarn: Während der SCV mit 14:10 Punkten auf Rang sechs steht, liegt Wangen mit 13:15 Punkten direkt dahinter – allerdings haben die Allgäuer bereits zwei Spiele mehr absolviert. 

Die Gäste reisen mit ordentlich Rückenwind an. Am vergangenen Wochenende sorgte die MTG Wangen 2 mit einem überraschend deutlichen 44:30-Heimsieg gegen die TG Biberach für Aufsehen und unterstrich dabei eindrucksvoll ihre Offensivstärke. Für den SCV ist also volle Konzentration gefragt, um die Punkte im Sportpark zu behalten. 

Ein Blick auf das Hinspiel zeigt, dass noch eine Rechnung offen ist. Anfangs der Runde musste sich Vöhringen in Wangen mit 26:30 geschlagen geben, nachdem man lange auf Augenhöhe agiert hatte, in der Schlussphase jedoch ohne eigenen Treffer blieb. Gerade diese Phase will die Mannschaft von Trainerteam Betz/ Klinger diesmal besser gestalten. 

Ein weiterer Blick auf die Statistik verspricht ein spannendes Duell unterschiedlicher Stärken. Die MTG Wangen 2 zählt mit durchschnittlich über 30 erzielten Treffern pro Spiel zu den offensivstärksten Mannschaften der Landesliga Staffel 4 und stellte ihre Durchschlagskraft zuletzt eindrucksvoll unter Beweis. Der SC Vöhringen hingegen überzeugt vor allem mit seiner Defensive und gehört mit weniger als 27 Gegentoren pro Partie zu den stabilsten Abwehrreihen der Liga. Damit treffen am Samstagabend eine torgefährliche Angriffsformation und eine kompakte Defensive direkt aufeinander. Umso größer ist die Spannung, welche Mannschaft dem Spiel ihren Stempel aufdrücken kann – ob sich die Offensivpower der Gäste oder die defensive Stabilität des SCV am Ende durchsetzt. 

Für den SC Vöhringen gilt es nun, möglichst schnell wieder in die Erfolgsspur zu finden, um sich die insgesamt gute Hinrunde nicht zu ruinieren. Die Niederlage zu Beginn des Jahres 2026 in Steinheim ist abgehakt, nach einer erneuten vierwöchigen Spielpause kommt es nun darauf an, wieder in den Rhythmus zu finden und von Beginn an präsent zu sein. 

Der Samstag markiert zudem das erste von nur vier Heimspielen in der Rückrunde – umso größer ist die Bedeutung dieser Partie. Vor heimischer Kulisse will der SCV ein Zeichen setzen und wichtige Punkte im Kampf um eine gute Platzierung sammeln. Mit der Unterstützung der Fans im Sportpark soll der Grundstein für eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte gelegt werden. 

10.01.2026: TV Steinheim/A. – SC Vöhringen 26:25 (13:10)

Spielbericht – Mit einer Niederlage ins Jahr 2026

Mit einer Niederlage sind die Vöhringer Landesligahandballer ins Jahr 2026 gestartet. Mitte der zweiten Hälfte lag der SCV kurzzeitig in Führung, es gelang aber nicht den Vorsprung über die Zeit zu bringen.  

Steinheim musste auf Tim Baur und Marc Zeger verzichten, die nach dem Gastspiel im Sportpark mit Sperren belegt wurden. Zusammen waren sie für sechs Treffer im Dezember verantwortlich. Doch am Ende brachte dies den Vöhringern keinen Vorteil.  

Im ersten Viertel des Spiels taten sich die beiden Kontrahenten sehr schwer mit dem Erzielen von Toren. Jeremias Hoke erzielte die ersten drei Treffer für die Gäste (4:3;12.). Bis dahin hatten beide Mannschaften je eine Überzahlsituation, aus der niemand Kapital schlagen konnte. Rapp (SCV) und Fitzke (TVS) mussten ebenfalls nacheinander mit einer Zeitstrafe vom Feld, ohne dass der jeweilige Gegner entscheidend davon profitierte.  Zwei Mal Rapp per Strafwurf und Henze glichen zum 6:6 (18.) aus. Zwischen der 21. und 23. Minute vergaben beide Mannschaften einen Strafwurf und mussten auch weitere Zeitstrafen hinnehmen. Henze konnte für den SCV zum 8:8 (24.) ausgleichen, ehe eine fünfminütige Trefferflaute den Steinheimern das 12:8 ermöglichte. Vor allem mit Alexander Herbrik hatte der SCV seine liebe Mühe, erzielte er doch 7 der ersten 11 Steinheimer Tore. Mit einem nicht zufriedenstellenden 10:13 aus Vöhringer Sicht ging es in die Kabine.   

Die ersten Minuten in Hälfte zwei gelangen den Rot-weißen dann ganz ordentlich, 2x Appenrodt, Guckler und Rapp stellten auf 14:14 (38.). Doch darauf gelang es nicht aufzubauen, die Sicherheit kam nicht ins Vöhringer Spiel. Folgerichtig zogen die Gastgeber erneut auf 17:15 (44.) davon. Ein Treffer in sechs Minuten, zu wenig in dieser Phase. Doch der SCV zeigte erneut Moral und benötigte nur 140 Sekunden, um das Spiel zum 19:17 (47.) zu drehen. Diesen Lauf unterbrachen die Steinheimer mit einer Auszeit und sollten erstmal keinen Erfolg damit haben. Bis zum 21:19 behaupteten die Illertaler ihren Vorsprung (51.). Nun drehten der TVS das Spiel innerhalb von 120 Sekunden zum 21:22 aus SCV-Sicht. Auch diesen Lauf unterbrach nun Vöhringen mit einer Auszeit und sollte Erfolg haben. Es gelang der Ausgleich zum 22:22. Bis in die letzten Minuten blieb es beim Unentschieden (25:25, 57.) und man hatte die Chancen auf den Sieg. Doch heute wollte es nicht gelingen selbst nochmals in Führung zu gehen. Die Gastgeber erzielten den letzten Treffer des Spiels zum 26:25 und der SCV hatte das Nachsehen.  

Zu viele einfache technische Fehler kosteten den SCV heute die Punkte. Mit dem klebrigen Ball hatte man so seine liebe Not und warf mehrmals das Spielgerät dem eigenen Mitspieler auf den Fuß. Von der enttäuschenden ersten Halbzeit ließ sich Vöhringen nicht unterkriegen, zeigte erneut Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel. Doch am Ende fehlte der Unterschiedsspieler, der den SCV auf die Siegerstraße bringen konnte.  

Es folgt eine 4-wöchige Pause, ehe es am 7.2. mit einem Heimspiel gegen Wangen 2 weitergeht. 

(M. Aust)

TV Steinheim/A.: Alexander Herbrik (11), Luca Kolb (5), Tobias Fitzke (3), Andreas Kieser (3), Fabian Hungerbühler (2), Mark Laible (2), Felix Bader, Jannik Brosi, Lukas Gaiser, Tobias Mewitz, Jannik Pharion, Leon Pharion, Maximilian Rau, Kevin Schendzielorz, David Schuster Offizielle: Daniel Hungerbühler, Klaus Nissle

SC Vöhringen: Patrick Rapp (5), Niklas Appenrodt (4), Sven Eisenmann (4), Leon Guckler (4), Jeremias Hoke (4), Marc Heiter (2), Alexander Henze (2), Luca Maximilian Betz, Manuel Edel, Peter Frank, Luka Gegic, Andrei Mitrofan, Laurens Schug Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Christoph Klingler

Schiedsrichter: Vincent Maass, Kai Füller

Zeitnehmer: Lea Cserny

Sekretär: Andreas Heinrich

Vorbericht

Zum Auftakt des neuen Handballjahres 2026 steht für den SC Vöhringen gleich eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe an. Am Samstagabend gastiert der SCV beim TV Steinheim/A., gegen den man sich erst kurz vor Weihnachten in eigener Halle ein hart umkämpftes Duell lieferte. 

Das Hinspiel im Sportpark entschied der SC Vöhringen mit 30:29 für sich – allerdings erst in einer dramatischen Schlussphase und mit etwas Glück. Nach einer starken ersten Halbzeit verlor der SCV nach dem Seitenwechsel den Faden und sah sich zwischenzeitlich einem 5- Tore- Rückstand gegenüber. Doch kämpfend und nie aufgebend gelang ein ein furioser Schlussspurt. Angeführt von Rückkehrer Thilo Brugger und Torhüter Peter Frank, drehte sich die Partie in den letzten Minuten zugunsten der Illertaler.  

Nun wartet jedoch ein völlig anderes Szenario. In der Georg-Fink-Halle  in Gerstetten will der TV Steinheim vor eigenem Publikum Revanche nehmen. Die Gastgeber stehen aktuell mit 8:14 Punkten auf Rang neun der Tabelle, haben aber bereits mehrfach bewiesen, dass sie besonders zuhause nur schwer zu bespielen sind. Sechs ihrer bisherigen acht Zähler holte der Aufsteiger in eigener Halle. Zudem wird Steinheim nach der unglücklichen Niederlage im Hinspiel hoch motiviert sein, die Punkte diesmal nicht erneut aus der Hand zu geben. 

Der SC Vöhringen reist mit 14:8 Punkten und Tabellenplatz fünf an und möchte den positiven Trend der vergangenen Wochen bestätigen. Sieben Siege aus den letzten acht Spielen unterstreichen die aktuell starke Form. Dennoch ist allen Beteiligten bewusst, dass es in Steinheim einer deutlich konstanteren Leistung über 60 Minuten bedarf, um erneut erfolgreich zu sein. Insbesondere die Phase direkt nach der Halbzeitpause aus dem Hinspiel gilt es unbedingt zu vermeiden. 

Der SC Vöhringen will mit einem erfolgreichen Start ins neue Jahr den Anschluss an die Spitzengruppe wahren – weiß aber, dass dafür eine geschlossene Mannschaftsleistung und volle Einsatzbereitschaft nötig sein werden. Der Grundstein zum Erfolg muss in der Defensive gelegt werden, nur wenn es hier gelingt, eine kompaktere Abwehr als im Hinspiel zu stellen, stehen die Chancen gut auf einfache Tore.  

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