SC Vöhringen 1893 e.V.

Abteilung Handball

Hinrunde der Ersten (M1) in der Saison 2024/2025

Spielplan Hinrunde

Datum ZeitHeimGastErgebnisBerichte
Sa.21.09.2419:30 TV Treffelhausen  SC Vöhringen34:29 (16:11)Vor-/Spielbericht
Sa.28.09.2420:00 HV RW Laupheim  SC Vöhringen28:28 (15:13)Vor-/Spielbericht
Sa.12.10.2419:30 HSG Oberkochen/Königsbronn  SC Vöhringen38:30 (17:13)Vor-/ Spielbericht
Sa.26.10.2420:00 TSG Söflingen 2  SC Vöhringen26:33 (12:13)Vor-/ Spielbericht
So.03.11.2415:00 SG Lauterstein 2  SC Vöhringen31:22 (15:11)Vor-/Spielbericht
Sa.09.11.2419:30 SC Vöhringen  TV Gerhausen34:29 (17:12)Vor-/Spielbericht
Sa.23.11.2419:30 SC Vöhringen  TG Biberach34:27 (18:13)Vor-/Spielbericht
Sa.30.11.2419:30 HC Hohenems  SC Vöhringen32:30 (18:16)Vor-/Spielbericht
Sa.21.12.2418:00 SC Vöhringen  SG Herbrechtingen23:26 (12:13)Vor-/Spielbericht

21.12.2024: SC Vöhringen – SG Herbrechtingen/Bolheim 23:26 (12:13)

Spielbericht

Keine Weihnachtsüberraschung im Vöhringer Sportpark 

Mit einer 23:26 (12:13)- Heimniederlage verabschiedet sich der SC Vöhringen in die Weihnachtspause. Dabei ist es nicht gelungen an die Leistung der ersten beiden Heimspiele der Saison 24/25 anzuknüpfen und die Punkte liegen unter dem Baum der SG Herbrechtingen/ Bolheim.  

Vöhringens Hallensprecher Alois Heinrich sollte recht behalten mit seiner Einschätzung, dass bei dieser Partie, unpassend zur Weihnachtszeit, keine Mannschaft etwas zu verschenken hat.  

Die gut 500 Zuschauer, die im Vorfeld der Weihnachtsfeier im Sportpark anwesend waren, sahen ein eng umkämpftes Spiel, wobei sich beide Mannschaften zunächst mit Torerfolgen zurückhielten. Andrei Mitrofan, Vöhringens bester Mann an diesem Abend, hielt seine Vorderleute das ganze Match über in Schlagdistanz. Er war von Beginn an sofort im Spiel und parierte einige hochkarätige Chancen, sowie Siebenmeter der Gäste. Nach knapp zwanzig Minuten Spielzeit blickte ein mageres 8:8 von der Anzeige den Zuschauern entgegen. Während die Herbrechtinger hinten sofort zulangten, nahm die Defensive des SCV nur langsam Fahrt auf. Auch im Angriff zeigte sich der Gegner wesentlich dynamischer als die Rot-Weißen, wirkten agiler und eingespielter als unser Team. An Treffsicherheit mangelte es dem SC Vöhringen in der Anfangsphase ebenfalls, so vergab man allein von Linksaußen viermal.  

Trotzdem gelang unserer Mannschaft dann die 10:8-Führung.  

Die Vehemenz, mit der die SG verteidigte schlug sich in der 24. Minute in der direkten Disqualifikation von Tim Kraft nieder, der überhart gegen Valentin Istoc einstieg.  

Obwohl das Trainerteam Betz/Klingler noch eine Auszeit nahm, konnte daraus kein Kapital geschlagen werden. Bis zur Halbzeit geriet unsere Mannschaft wieder in Rückstand, auch weil Luca Hauser zwei Siebenmeter im Vöhringer Kasten versenkte, während Thilo Brugger auf der anderen Seite beim Strafwurf liegen ließ. Beim Stand von 12:13 wurden die Kabinen aufgesucht.  

Nach dem Seitenwechsel kamen die Herbrechtinger besser ins Spiel und knackten mit druckvollem Angriffsspiel ein ums andere Mal unsere Abwehr. Der Angriff des SCV wirkte dagegen unabgestimmt und hatte keine zündende Idee, was zu einem 16:19 Rückstand führte. Nach einer Zeitstrafe für des Gegners Luca Ruoff verwandelte Thilo Brugger den fälligen Siebenmeter, fasste sich im nächsten Angriff erneut ein Herz und so tasteten sich die Illertaler wieder zum 20:20 heran. Auch Leon Guckler überraschte in dieser Phase des Spiels mit drei Rückraumknallern. 

Dann wurde der Schiedsrichter zum Knecht Ruprecht für den SC Vöhringen. Marc Heiter wurde für zwei Minuten auf die Bank geschickt, keine zwei Minuten später folgte ihm Matthias Stetter. Die Gäste nutzten dies eiskalt zur Zwei-Tore-Führung.  

Als Stetter dann in der 57. Minute disqualifiziert wurde lief auf Vöhringer Seite nichts mehr zusammen und der Gegner zog auf 22:26 davon. Diesen Rückstand konnte unsere Mannschaft in der verbleibenden Zeit nicht mehr aufholen.  

Als Fazit ist zu ziehen, dass die Vöhringer Mannschaft in der Winterpause dringend an einem Konzept im Angriff arbeiten sollte; hier agierte man über weite Strecken ideenlos und ohne wirkliches Konzept. Ein starker Torhüter allein genügt nicht, wenn vorne in der Offensive “nichts geht” und Torchancen nicht verwertet werden.  

SC Vöhringen: Thilo Brugger (7), Valentin Istoc (6), Leon Guckler (3), Simon Pointinger (2), David Schuler (2), Marc Heiter (1), Hannes Kaifel (1), Elias Klement (1), Manuel Edel, Peter Frank, Jeremias Hoke, Filip Matijevic, Andrei Mitrofan, Matthias Stetter Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Christoph Klingler

SG Herbrechtingen-Bolheim: Luca Hauser (12), Lars Braun (4), Fabian Buntz (3), Tristan Mannbeiß (2), Luca Ruoff (2), Tim Kraft (1), Philipp Lindenmaier (1), Pascal Mailänder (1), Hannes Baur, Pascal Gehringer, Aleksandr Kovalchuk, René Kraft, Benedikt Schmid, Dennis Weller Offizielle: Patrick Jäger, Michael Kling, Martin Mäck, Sebastian Schmid

Schiedsrichter: Marcel Glas, Hannes Mettmann

Zeitnehmer: Andreas Heinrich

Sekretär: Natalie Kreutle

Vorbericht

Am kommenden Samstag, den 21. Dezember 2024, trifft der SC Vöhringen in eigener Halle auf die SG Herbrechtingen-Bolheim. Anwurf ist um 18:00 Uhr in der Sportparkhalle. Nach zuletzt wechselhaften Ergebnissen erwartet die Vöhringer ein echter Prüfstein, denn mit der SG Herbrechtingen-Bolheim reist der aktuelle Tabellenzweite der Landesliga nach Vöhringen.

Das letzte Spiel der Abteilung Handball im Jahr 2024 ist zugleich der Start in eine Heimspielserie für die Vöhringer Männer. Jahresübergreifend stehen nun 6(!) Heimspiele in Folge an. 

Mit 7:9 Punkten rangiert der SC Vöhringen derzeit auf Platz 8 der Tabelle und hat in der bisherigen Saison Höhen und Tiefen erlebt. Nach zwei starken Heimsiegen gegen den Tabellenführer TV Gerhausen (34:29) und die TG Biberach (35:27) musste das Team von Kevin Betz und Christoph Klingler beim letzten Gastspiel in Hohenems eine 30:32-Niederlage hinnehmen. Zwar spielte man nicht gut, kämpfte sich aber immer wieder ran und konnte sogar selbst ein Mal in Führung gehen. Fast schon arrogant gab man die Führung Mitte der zweiten Hälfte wieder aus der Hand und musste eine absolut vermeidbare Niederlage zum Leidwesen der mitgereisten Fans hinnehmen. Mit der Niederlage verpassten es die Illertaler, den Abstand auf den vorletzten Hohenems (9.) zu vergrößern. Momentan trennen den SCV und den wahrscheinlich ersten Absteiger auf Platz 9 nur einen Punkt. 

Von der anderen Seite der Tabelle grüßen die heutigen Gäste. Die SG Herbrechtingen hat sich im Sommer enorm verstärkt und zeigt im Vergleich zur letzten Saison ein ganz anderes Gesicht. Neu auf der Trainerbank ist Sebastian Schmid, der den Cheftrainerposten übernommen hat. Er kam aus Langenau, wo er jahrelang höherklassig spielte. Vom TV Steinheim aus der Verbandsliga wechselten Lars Braun und Benedikt Schmid zur SG. Fabian Buntz vom TSV Dettingen komplettiert die Neuzugänge, auch er bringt aus Langenau eine gehörige Portion Württembergligaerfahrung mit. Nach souveränem Saisonstart musste sich Herbrechtingen bisher in Laupheim (3.) und Oberkochen (4.) geschlagen geben, gegen Treffelhausen daheim gab es ein Unentschieden.

Für die Vöhringer gilt es zum Jahresausklang an die Leistungen der letzten beiden Heimspiele anzuknüpfen. Die anschließende Weihnachtsfeier führt sicherlich viele Fans in den Sportpark und dementsprechend sollte man es früh schaffen, das eigene Publikum zu begeistern und hinter sich zu bringen. Ein Sieg im Heimspiel würde dem Punktekonto des SCV gut tun, um sich im Mittelfeld zu positionieren und den Abstand nach hinten wieder ein wenig zu vergrößern. 

30.11.2024: HC Hohenems – SC Vöhringen 32:30 (18:16)

Keine Pizza für die Fans und keine Punkte für die Mannschaft 

Auf die im Vorbericht erwähnte Pizza mussten die Vöhringer Fans dieses Mal in Hohenems verzichten, es gab nur Wienerle mit Brezel. Auch in Sachen Handball wurde gestern Abend nur Schonkost geboten.  

Mit David Schuler, Filip Matijevic und Manuel Edel fielen gleich drei Spieler wegen Krankheit und Verletzung aus, zudem klagte Valentin Istoc über Knieprobleme.  

Betz und Klingler gaben klar die Marschrichtung vor: Den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen und ihn durch schnelles Angriffsverhalten sofort unter Druck zu setzen.  

Das Gegenteil bekamen die Vöhringer Fans zunächst zu sehen. Der österreichische Handballclub, angeführt von Dominik Brosi, überrannte den SCV förmlich und schoss Tore im Minutentakt. Unsere Mannschaft wirkte in der Abwehr überfordert und im Angriff hatte man oft einfach Pech mit Pfostenabprallern. Man fühlte sich beim Spielstand von 7:1 an die letzte Spielzeit erinnert. Folgerichtig nahm unser Trainerduo die Auszeit, um die rot-weißen Akteure neu zu motivieren. Doch zunächst fehlte unserer Abwehr weiterhin der Zugriff und Schlussmann Andrei Mitrofan hatte ebenfalls nicht den besten Tag erwischt. Die Hohenemser agierten variantenreich, schlossen nach Belieben ab und verteidigten den Vorsprung bis zum 11:5. Durch zwei schnelle Treffer von Valentin Istoc und einem von Hannes Kaifel war der SCV beim 11:8 wieder auf Tuchfühlung. Dem HC Hohenems gelang es im Anschluss erneut die Führung zum 13:8 auszubauen. Wiederum Istoc per Siebenmeter und dreimal Kaifel brachten unser Team trotz Unterzahl auf 13:12 heran. Die Illertaler Abwehr ließ nun wenig zu, was trotzdem aufs Vöhringer Gehäuse kam war Beute von Mitrofan. In dieser Phase hätte das Spiel kippen können, aber die Vöhringer versäumten ein ums andere Mal ihre schön herausgespielten Chancen zu verwerten und vergaben frei vor dem Tor. Der Handballclub machte es besser, erhöhte vor der Pause nochmal auf 16:13. Eine Hohenemser Zeitstrafe nutzten unsere Jungs vor der Halbzeit, um auf 18:16 heranzukommen.  

Gestärkt kamen die Österreicher wieder aus der Kabine und trafen zweimal hintereinander zum 20:16. Zwischenzeitlich verkürzte unsere Mannschaft zwar erneut zum 21:19, doch dann gab es eine Zwangspause für Routinier Alexander Henze. Der HC nutzte den Platz und legte zum 24:19 vor. Die Treffer von Gabriel Mathis, Rechtshänder von Rechtsaußen, sah man dabei auf Vöhringer Seite nicht gerne. Die Trainer Klingler und Betz reagierten mit der Auszeit.  

Doch dann nahm das Spiel eine überraschende Wendung, als der Hohenemser Spielmacher Dominik Brosi mit Rot vom Feld musste. Die folgende Ohnmacht der Gastgeber, die kein Konzept mehr im Angriff hatten, ließ unsere Jungs Tor um Tor herankommen, ja sogar selbst mit 25:26 in Führung zu gehen.  

Was dann jedoch folgte war für die Vöhringer Fans nur schwer zu ertragen. Anstatt den Sack endgültig zu zu machen, vergeigte man mehrere Angriffe durch lässige Pässe, die beim Gegner landeten und unnötige technische Fehler. Die eigentlich besiegten Hausherren fassten dadurch neuen Mut und trotz einiger Paraden von Torhüter Mitrofan fand der Ball doch immer wieder den Weg ins Vöhringer Tor. Jetzt kam noch Sand ins Getriebe unseres Angriffs und wir kämpften in den Schlussminuten eigentlich nur noch gegen uns selbst. Die cleveren Hohenemser fuhren den Sieg schließlich mit 32:30 nach Hause.  

„Wir haben es nicht geschafft, von Anfang an unseren Plan auf die Platte zu bringen und das Spiel der Hohenemser zu unterbinden. Wir haben den Gegner stark gemacht.“, so Trainer Kevin Betz nach dem Schlusspfiff.  

„So überheblich wie bei unserer Ein-Tore-Führung darf man einfach nicht auftreten. Das Spiel haben wir selber verloren.“, war auch Nicola Dimic alles andere als zufrieden mit seiner Mannschaft.  

Nun hängt man mit 7:9 Punkten in der unteren Region der Tabelle und mancher nimmt schon wieder das Wort Abstiegskampf in den Mund.  

Damit es dazu nicht kommt, kann der SCV am 21.12.2024 mit seinem letzten (Heim-)Spiel im Sportpark unter Beweis stellen, dass er es besser kann. Eine gehörige Portion mehr Disziplin würde ihm dabei gut zu Gesicht stehen.  

HC Hohenems: Gabriel Mathis (8/4), Harun Altintas (4), Dominik Brosi (4), Paul Napetschnig (4), Ehsan Rezai (4), Tobias Rösler (3), Matteo Günther (2), Nico Steurer (2), Rainer Nachbauer (1), Martin Banzer, Jakob Napetschnig, Simeon Waibel Offizielle: Yannik Ruff

SC Vöhringen: Thilo Brugger (8/1), Luca Bosch (6), Valentin Istoc (6/2), Hannes Kaifel (5), Jeremias Hoke (2), Leon Guckler (1), Marc Heiter (1), Andrei Mitrofan (1), Luca Maximilian Betz, Sven Eisenmann, Peter Frank, Alexander Henze, Elias Klement, Simon Pointinger Offizielle: Kevin Betz, Christoph Klingler

Schiedsrichter: Roberto Vocino, Marc Vogelmann

Zeitnehmer: Gunz Michael

Sekretär: Andreas Heinrich

Vorbericht: Handballer müssen ins Ausland

Mit dem Bus reist der SC Vöhringen zum nächsten Auswärtsspiel. Es geht nach Österreich zum HC Hohenems, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr, Abfahrt des Fanbuses ist um 16.15 Uhr am Sportpark.  

Zurückdenken an das letzte Mal, als man in der Sporthalle Herrenried gastierte, mag man auf Vöhringer Seite gar nicht, denn damals kam unsere Mannschaft böse unter die Räder. Ohne Konzept agierte man im Angriff, eine Abwehr hatte man vergessen miteinzupacken. So schickte der Handballclub den SCV mit 37:28 nach Hause.  

Das ließen die Illertaler jedoch nicht auf sich sitzen und mit einer Energieleistung ließ man den Hohenemsern beim 34:23 nicht den Hauch einer Chance im Vöhringer Sportpark.  

Auf ähnlich motivierte Österreicher werden wir auch in diesem Jahr treffen.  

Bestimmt nicht ganz nach Plan lief es in dieser Spielzeit an der A14. Nach zwei deutlichen Heimsiegen gegen Biberach und Söflingen II mit fast identischen Ergebnissen (32:27 und 33:27) gab es nichts mehr zu erben. Eine 42:24-Klatsche setzte es in Herbrechtingen, gegen Laupheim zu Hause ging man ebenfalls leer aus. Auch gegen Treffelhausen und Oberkochen konnte man sein Punktekonto nicht füllen. Mittlerweile befindet sich der Handballclub auf dem vorletzten Tabellenplatz und mit einer Niederlage droht man den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren.  

Der SCV sollte gleich zu Beginn hellwach sein und den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. Besondere Vorsicht in der Abwehr ist bei den Hohenemsern Dominik Brosi und Linus Amann geboten, die äußerst treffsicher sind und die Torschützenliste des Kaders anführen. Auch Gabriel Mathis ist sehr torgefährlich. Die Vöhringer Deckung wird also gut zusammenarbeiten müssen, um diese drei nicht zum Zug kommen zu lassen.  

Mit einer Defensive wie gegen Biberach und einem genauso gut aufgelegten Andrei Mitrofan kann in Österreich alles möglich sein.  

Wenn der ein oder andere Fan noch zögert und noch ein überzeugendes Argument braucht, um mit nach Hohenems zu fahren. In der Halbzeit gibt’s Pizza! 

23.11.2024: SC Vöhringen – TG Biberach 35:27 (18:13)

Spielbericht

Die wieder zahlreich erschienenen Vöhringer Zuschauer bereuten ihr kommen nicht und konnten sich daran erfreuen, dass der SC Vöhringen ein souveränes Heimspiel ablieferte. Hielten sich die Vöhringer Spieler an die Vorgaben der Trainerbank, bestimmten sie das Spiel und konnten die Gäste aus Biberach in die Schranken weißen.   

Brugger per Konter und drei Mal Heiter vom Kreis ermöglichten ein 4:2 Führung, die Biberach zum 4:4 über die zweite Welle ausglich (7.). Mit etwas Glück und einer artistischen Einlage schloss Istoc die 2. Welle zum 5:4 ab. Abwehrblock im Kreis durch Henze, folgerichtig 7m für Biberach, den Mitrofan gegen Fimpel halten konnte. Die erste drei Tore Führung (8:5; 13.) wuchtete Istoc aus dem Rückraum in die Maschen. Innerhalb der nächsten 60 Sekunden fielen 4 Treffer, je 2 pro Team zum 10:7. Die Defensive stand immer sicherer und die Gäste von der Riß verloren zusehends den Schwung aus der Anfangsphase. Was dann noch auf das Vöhringer Gehäuse kam, wurde immer mehr zur Beute von Mitrofan, der das Torhüterduell gegen die Biberacher Torhüter am Ende deutlich gewinnen sollte. Doppelpack Istoc und Henze per 1:1 zum 13:9 (19.), Biberach sah sich nach dem erstmaligen 4- Tore Rückstand zu einer Auszeit gezwungen. Erneut entschärfte Mitrofan einen 7m gegen Hadzic, was Matijevic zum 14:9- Führung (20.) nutzte. In den folgenden Minuten leisteten sich die Illertaler technische Fehler und Fehlpässe, die Biberach zum Verkürzen einlud (12:15, 25.). Hermann zum 16:12 und der Biberacher Röhrig zum 16:13 per 7m, ehe Istoc und Heiter zum 18:13- Halbzeitstand trafen, auch weil Mitrofan den nächsten 7m gegen Röhrig hielt.  

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab Jeremias Hoke sein Debüt bei den Aktiven. Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel war der SCV noch nicht so recht in der Spur. Im ersten Angriff wurde der Ball vertändelt, hinten ging der Abpraller an Biberach mit anschließendem Tor, Brugger zum 19:14 aus dem Rückraum. Die Abwehr fand keinen Zugriff, der starke Biberacher Meinhardt nutzte dies zum 19:15 und Manea unter Zeitspiel zum 19:16 (34.). Brugger scheiterte am Biberacher Torhüter, erkämpfte sich den Abpraller, doch scheiterte erneut. Biberach setzte den daraus entstehenden Konter an die Latte. Aus dieser kritischen Phase nach der Halbzeit befreite sich Vöhringen dann mit einem 5:0- Lauf zum 24:16 (40.) selbst und die Vorentscheidung war gefallen.  Istoc, Guckler und Hoke per Konter zum 27:19 hielten den Vorsprung bei 8 Treffern (44.). Die Gäste hatten dem Spiel des SCV in dieser Phase nicht mehr viel entgegenzusetzen und wirkten zusehends ratlos. Die größte Führung im Spiel beim 30:19 besorgte Hermann für das Heimteam in der 47. Minute. In den folgenden Minuten setzte der Schlendrian auf Vöhringer Seite ein und die taktischen Vorgaben wurden über Bord geworfen. Drei Mal Meinhardt brachte die TG schnell auf 30:23 (51.) heran. Kaifel zum 32:24, Doppelpack Manea zum 26:32 aus Biberacher Sicht (56.), doch der Vorsprung war zu groß, um das Spiel nochmals eng werden zu lassen. Der SCV geriet in doppelte Unterzahl, Meinhardt verkürzte per 7m gegen Frank zum 27:32 (57.). Ein Doppelpack von Istoc zum 35:27- Endstand beseitigte die letzten Zweifel. Schlusspunkt der Partie war ein gehaltener 7m von Frank gegen den Biberacher Meinhardt.  

  

Mit nun 7:7 Punkten ist der SCV in einem engen Mittelfeld der Tabelle angekommen. Zwischen Platz 2 und 8 liegen die Teams lediglich zwei Punkte auseinander. Durch den zweiten Heimsieg hat sich der rot-weiße Tross vorerst in einigermaßen sicheres Fahrwasser gebracht. Nun gilt es nächste Woche in Hohenems die Leistung auswärts zu bestätigen.  

Auf Vöhringer Seite freut man sich, dass es in den ersten beiden Heimspielen gelungen ist, den Sportpark zu einer Festung zu machen. Team und Fans als eine Einheit lassen darauf hoffen, dass im Sportpark noch viele weitere Erfolge gemeinsam gefeiert werden können.  

  

SC Vöhringen: Valentin Istoc (11), Marc Heiter (7), Thilo Brugger (4/1), Jeremias Hoke (3), Alexander Henze (2), Fabian Hermann (2), Elias Klement (2), Filip Matijevic (2), Leon Guckler (1), Hannes Kaifel (1), Peter Frank, Andrei Mitrofan, Simon Pointinger, David Schuler; Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Christoph Klingler 

TG Biberach: Linus Meinhardt (8/2), Costel Daniel Manea (4), Jan Röhrig (4/1), Moritz Düsterer (2), Lukas Fimpel (2/1), Faris Hadzic (2), Simon Krais (2), Simon Krattenmacher (1), Florian Kärcher (1), Mihai-Marcel Sandu (1), Simon Ellek, Leander Gawatz, Tim Schätzle, Silas Unseld; Offizielle: Konstantin Giese, Jan Wille, Mihut Pancu 

Schiedsrichter: Thomas Engel, Walter Linzenbold 

Zeitnehmer: Andreas Heinrich 

Sekretär: Daniel Krais 

Vorbericht zum 23.11.2024: Heimspiel gegen Biberach 

Zum 2. Heimspiel erwarten die Vöhringer Handballer am Samstag, 23.11.24 um 19:30 Uhr die TG Biberach im Sportpark. Hier wollen die Vöhringer den Schwung aus dem Gerhausen- Heimspiel von vor 2 Wochen unbedingt mitnehmen und auch gegen die Gäste von der Riß punkten.  

Bereits vor zwei Jahren in der Saison 22/23 kreuzten sich die Wege der beiden Teams in der Landesliga. Damals musste Biberach nach dem Aufstieg den sofortigen Abstieg hinnehmen. Das Hinspiel am 2. Spieltag verlor der SCV damals im heimischen Sportpark mit 25:27 und geriet schon früh in Abstiegsnöte, die mehrere Trainerwechsel nach sich ziehen sollte. Im Rückspiel (mit Kevin Betz auf der Bank) gelang ein deutlicher 23:34- Erfolg. Die Saison 23/24 dominierte Biberach in der Bezirksliga und schaffte mit 38:6 Punkten den souveränen Wiederaufstieg.  

Der Start in die Landesliga gelang erfolgreich und mit 7:5 Punkten belegt die TG momentan Platz 3. Dem neuen Trainer Mihut Pancu ist es gelungen, eine stabile Mannschaft zu formen und bisher präsentieren sich die heutigen Gäste deutlich stärker als noch vor 2 Jahren. Faris Hadzic belegt momentan Platz 2 in der Torschützenliste und mit Lukas Fimpel (Schnitt über 6 Treffer) besitzen die Gäste einen weiteren starken Treffergarant in ihren Reihen. Bogdan Ionut Botezatu ist ebenfalls immer für einen Torerfolg gut und brandgefährlich. Mit dem Rückkehrer Simon Krattenmacher wurde die Abwehr verstärkt und das Kreisläuferspiel verbessert. Nach drei berufsbedingten Jahren in Haunstetten, in denen er Bayernligaerfahrung sammeln konnte, kehrt er zu seinen Wurzeln zurück. 

Vergangenes Wochenende musste im Spitzenspiel gegen Herbrechtingen eine 34:39-Heimniederlage hingenommen werden, bei der es Biberach lediglich schaffte, den Abstand zu verkürzen. Die TGler werden mit diesem Ergebnis bestimmt nicht zufrieden gewesen sein und kommenden Samstag alles dafür geben, die Scharte auszuwetzen und den Anschluss an die Tabellenspitze schnellstmöglich wieder herzustellen.  

Der SCV ist gewarnt und muss von Anfang an hellwach sein. Wie vor zwei Wochen muss es gelingen, dem Spiel zügig den rot-weißen Stempel aufdrücken. Dass dies über eine gut funktionierende Abwehrarbeit gelingen kann, sahen die Zuschauer im Heimspiel gegen Gerhausen. Genau daran wollen die Vöhringer anknüpfen und sich so ins Spiel kämpfen.  

Dabei kann unsere Mannschaft bestimmt auf gute Stimmung in der Halle hoffen, gibt es am Samstag doch Handball satt im Sportpark.  

Beginnend mit dem gF-Jugend-Spieltag, gibt sich um 14 Uhr die Reserve der SCV-Damen die Ehre, bevor um 17 Uhr die mA-Jugend um Punkte fightet.  

Den krönenden Abschluss bildet dann die Partie des SC Vöhringen gegen Biberach. 

09.11.2024: SC Vöhringen – TV Gerhausen 34:29 (17:12)

Spielbericht – Vöhringen dominiert das Derby

Im ersten Heimspiel gegen den TV Gerhausen gelang dem SC Vöhringen eine starke Leistung und die zahlreichen Zuschauer im gut gefüllten Sportpark sahen eine hervorragende Vorstellung des Heimteams. Von Beginn an lag Vöhringen in Führung, musste dabei nur eine kritische Phase zwischen der 37. und 42. Minute überstehen und belohnte sich am Ende mit einem 34:29- Heimerfolg.  

Das erste Heimtor im Sportpark der Saison 24/25 gelang Simon Pointinger, Brugger setzte einen 7m an den Pfosten, doch vollstreckte er im Nachwurf zum 2:0. Auf der anderen Seite warf der Gerhausener Neuzugang Bär ebenfalls einen 7m an den Pfosten, doch der Ball kam in Vöhringer Hände. Brugger für den SCV und Steudtner mit dem 3:1 für Gerhausen, ehe Pointinger eine Lücke zum 4:1 nutzte. Dem schnellen 5:2 durch Brugger folgte früh die erste Auszeit von Gerhausen (9.), doch die störte die Vöhringer Spielfreude keineswegs. Der Defensivverbund mit einem starken Torwart Mitrofan dahinter zeigte sich hervorragend eingestellt, war wach auf den Beinen und brachte die zuletzt vermissten Emotionen aufs Spielfeld. Mitrofan steigerte sich in den folgenden Minuten und konnte mehrere freie Würfe von Gerhausen parieren. Maier verkürzte über den Kreis zum 3:6, ehe er auf die Strafbank musste. Die ersten Überzahl nutzte der SCV perfekt, Schuler aus dem Rückraum und Brugger ins leere Gerhausener Gehäuse erhöhten auf 8:3. Es folgte die erste Unterzahl des SCV, die auch schadlos überstanden wurde, weil Istoc mit einem Doppelpack zum 10:4 traf.  Auf Gerhausener Seite sorgten vor allem die beiden Linkshänder Steudtner und Bux immer wieder für Gefahr und stellten die Vöhringer Abwehr vor Probleme. Mitrofan konnte einen 7m entschärfen, Pointinger zum 11:4 vollstrecken. Beim 13:6 (20.) nahm Gerhausen die nächste Auszeit und versuchte den Spielfluss des SCV irgendwie zu stören. Dies gelang minimal, es folgte eine kleine Schwächephase des SCV: Ein Ball an den Kreis wurde vertendelt und es streuten sich technische Fehler in das Spiel ein. Doch auf die Abwehr war verlass und der Vorsprung blieb zunächst bei 7 Treffern. Kurz vor der Halbzeit musste Kaifel für 2 Minuten vom Feld, die Gäste nutzten die Überzahl um bis zum 17:12 bei Halbzeit zu verkürzen.  

Der SCV begann die 2. Hälfte in Unterzahl, da Heiter noch eine Strafe absitzen musste. Die Gäste verkürzten über den Außen Baur zum 13:17, doch Bruggers Ball fand unter Zeitspiel und in Unterzahl den Weg ins Tor zum 18:13. Torwart Mitrofan knüpfte an die Leistung der ersten Hälfte an, Edel vollstreckte die 2. Welle zum 19:13 (32.). Erneut Baur für Gerhausen, doch der SCV brauchte nur Sekunden, ehe die schnelle Mitte erfolgreich durch Istoc abgeschlossen wurde (20:14;33. Min.). Zu Beginn der zweiten Hälfte wirkten die Gäste entschlossener, kamen mit etwas mehr Elan aus der Kabine und versuchten den Abstand zu verkürzen. Zwei schnelle Tore der Gäste zum 18:22 (39.) ließen den Vorsprung schmelzen, doch der SCV befreite sich aus der kritischen Situation. Stetter per 2. Welle mit einem Kracher ins lange Eck zum 23:18 brachte die Illertaler wieder in die Spur. Die Gäste verkürzten noch mal zum 19:23, bevor drei Treffer in 80 Sekunden die Vorentscheidung brachten. Der SCV in Überzahl, Brugger traf erneut das leere Tor und 2x Istoc stellten auf 26:19 und brachten den SCV auf die Siegerstraße. Gerhausen brachte sich mit einer doppelten Unterzahl (44.) selbst in Schwierigkeiten, ohne dass sich der SCV weiter absetzen konnte. Beim 27:22 (48.) baten Betz/ Klinger zur Auszeit und stimmten die Mannschaft auf die Schlussphase ein. Bär per 7m zum 23:27, doch mit zwei Treffern zum 29:23 zerstörte der SCV die letzten Hoffnungen der Handballer aus Gerhausen, hier noch etwas mitzunehmen.  In den letzten 10 Minuten verwaltete der SCV den Vorsprung geschickt, war in der Abwehr aber nicht mehr ganz so konsequent. Dies führte zu mehreren 7m Duellen zwischen den Torhütern Mitrofan/ Frank und dem Gerhausener Bär: 5x mit dem Sieger Bär, ehe er den 6. Strafwurf in den letzten 10 Minuten vergab. Die Vöhringer Zuschauer erhoben sich von ihren Plätzen und applaudierten bereits vor dem Ende des Spiels dem verdienten Sieger SC Vöhringen. 

Angeführt von einer starken Defensive kämpfte sich der SC Vöhringen ins Spiel und belohnte sich am Ende mit zwei weiteren Punkten. Mit starkem Willen wurde gemeinsam gearbeitet und die Lücken geschlossen. Im Angriff wurden die Chancen meist gut herausgespielt und klare Abschlüsse sorgten für Erfolge. 

Mit nun 5:7 Punkten ist der Anschluss ans Mittelfeld hergestellt. Nach einer spielfreien Woche wartet das nächste Heimspiel gegen Biberach auf den SCV- Tross. Wenn man an diese Leistung anknüpfen kann, dürfen sich die Zuschauer auf ein weiteres erfolgreiches Heimspiel freuen. 

SC Vöhringen - TV Gerhausen 1900: 34:29 (17:12) 

09.11.2024 - 19:30 Uhr, Vöhringen, Männer Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 350 

SC Vöhringen: Thilo Brugger (10/1), Valentin Istoc (9/1), Marc Heiter (4), Filip Matijevic (3), Simon Pointinger (3), Manuel Edel (2), Luca Bosch (1), David Schuler (1), Matthias Stetter (1), Peter Frank, Hannes Kaifel, Elias Klement, Petar Ladan, Andrei Mitrofan Offizielle: Marcel Arslan, Kevin Betz, Leon Guckler, Christoph Klingler 

TV Gerhausen 1900: Lukas Bär (11/6)), Luca-Max Baur (4), Daniel Bux (3), Patrick Maier (3), Tom Steudtner (3), Valentin Talmon-l´Armée (3), Hauke Brinz (1), Peter Mayer (1), Jannis Brinz, Lucas Fiesel, Maurice Graf, Thomas Henger, Viktor Ochrimenko, Tim Ziegler Offizielle: Alexandra Caroli-Heilemann, Niko Dietz, Rick Leyrer, Raphael Sauter 

Schiedsrichter: Koray Bahadir, Cemre Tuna 

Zeitnehmer: Andreas Heinrich 

Sekretär: Thomas Brinz 

Vorbericht – Derbytime zum Heimspielauftakt 

Zum ersten Heimspiel der Saison 24/25 laden die Vöhringer Handballer am Samstagabend in den Sportpark ein. Und das erste Spiel im Sportpark hat es sogleich in sich: Gerhausen kommt zum Derby und wird sich ab 19:30 Uhr den hoffentlich zahlreichen Vöhringer Fans präsentieren.     

Ganz anders als beim SCV verlief der Saisonauftakt für den TV Gerhausen. Mit 6:2 Punkten stehen die Gäste auf Platz 2 und mussten sich bisher nur dem Tabellenführer Herbrechtingen im ersten Saisonspiel zu Hause geschlagen geben. In zwei weiteren Heimspielen folgten Siege gegen Treffelhausen (29:26) und ein deutliches 37:23 gegen Laupheim. Im bisher einzigen Auswärtsspiel hielt sich der TV auch in Oberkochen schadlos und entführte beide Punkte (33:40). Mit drei Siegen im Rücken werden die Handballer vom Blautopf mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein im Sportpark antreten.     

In der letzten Saison spielte Gerhausen lange Zeit gegen den Abstieg, ehe man in der Rückrunde Stabilität in die Mannschaft brachte und sich retten konnte. Mit Harald Michaeler wurde ein neuer Trainer verpflichtet, doch noch vor dem ersten Saisonspiel trennten sich die Wege Mitte Juni wieder. Seither steht der Spieler Raphael Sauter an der Seitenlinie und das bisher recht erfolgreich. Auch auf dem Transfermarkt konnte man in Gerhausen den Sommer erfolgreich gestalten: Lukas Bär und Jannis Brinz kamen zu ihrem Stammverein zurück. Beide kehren von der TSG Söflingen aus der Baden-Württemberg Oberliga zurück, stellen eine enorme Verstärkung für Abwehr und Angriff dar und zählen regelmäßig zu den Toptorschützen ihres Teams.     

Auf Seiten der Gastgeber hat man gegen Gerhausen noch etwas gut zu machen. Im letzten Saisonspiel der vergangenen Saison unterlag man mit 28:31 und verabschiedete sich mit einer Niederlage in die Sommerpause.     

Nun sind die Karten neu gemischt, der SCV befindet sich auf dem vorletzten Platz und Gerhausen grüßt von Platz 2. Mit drei Punkten aus den fünf Auswärtsspielen zum Saisonstart kann man an der Iller nicht zufrieden sein. Infolgedessen befindet man sich im gefährlichen Fahrwasser und muss in den 4 verbleibenden Spielen bis Weihnachten fleißig Punkte sammeln, um den Anschluss ans Mittelfeld zu schaffen. Dazu bietet sich beim Heimspielauftakt gegen Gerhausen die erste Möglichkeit und mit der Unterstützung der Zuschauer hofft man auf ein positives Gelinge

03.11.2024: SG Lauterstein 2 – SC Vöhringen 31:22 (15:11)

Spielbericht – Vöhringen verliert deutlich bei der SG Lauterstein II

Mit einer deutlichen 31:22-Niederlage wurden die Vöhringer Handballer von der Reservemannschaft der SG Lauterstein nach Hause geschickt.  

Mit 1:0 eröffnete der SCV die Partie, dann hielten sich die Illertaler für zehn Minuten sehr zurück mit den Torerfolgen. Beim Stand von 7:2 in der zwölften Minute für die Hausherren nahm Trainer Kevin Betz die Auszeit. Erst allmählich kämpften sich seine Schützlinge zum 8:5 heran, geringer wurde der Abstand in der ersten Halbzeit nicht mehr. Im Gegenteil konnten die Lautersteiner ihre Führung nochmal auf fünf Tore erhöhen (12:7), doch Thilo Brugger, der sieben seiner elf Treffer in der ersten Halbzeit erzielte und immer wieder von seinen Nebenleuten schön freigespielt wurde, hielt seine Mannschaft im Spiel. In den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit blieb der Rückstand bis zum 15:10 bei fünf Treffern, zu wenig kam aus dem Vöhringer Angriffsspiel heraus. Kurz vor der Halbzeit gab es dann nochmals ein wenig Aufregung, als sowohl der Lautersteiner Stuber, Stetter vom SCV als auch Klingler auf der Bank jeweils 2 Minuten bekamen. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Brugger mit dem 15:11, der an diesem Nachmittag die beste Quote seines Teams aufweisen konnte. 

Im zweiten Abschnitt gab die SG richtig Gas und hängte innerhalb von Minuten den SCV mit 19:12 regelrecht ab. Nach 38 Minuten bereits eine große Hypothek in einem Auswärtsspiel. Der Lautersteiner Edelmann bekam eine Zeitstrafe, doch den schließenden Strafwurf vergab Brugger. Dennoch war dies der Start eines Zwischenspurts des SCV. Mit einem 6:1- Lauf innerhalb von sieben Zeigerumdrehungen war Vöhringen beim 18:20 plötzlich wieder im Spiel und hatte den Anschluss hergestellt. Lauterstein nahm die Auszeit, brachte sich selbst wieder auf Kurs und nahm fortan wieder das Zepter in die Hand. Schnell wuchs der Rückstand wieder an (24:19; 50.).  Auch eine weitere Auszeit konnte den Lauf der Heimmannschaft nicht mehr stoppen. Auf Vöhringer Seite wurden die Bälle zu einfach weggeworfen und ehe man sich versah, kippte das Spiel am Ende zu deutlich auf die Lautersteiner Seite. 

Im Angriff herrschte zu viel Verunsicherung durch den bisherigen Saisonverlauf, mit dem man beim SCV sicherlich nicht zufrieden ist. 22 Tore im Spiel, davon die Hälfte von Thilo Brugger machen den SCV zu berechenbar. Hier gilt es sich im Angriff variabler aufzustellen und Gefahr über alle Positionen auszustrahlen.  Die Außenspieler des SCV wurden in Lauterstein nahezu gänzlich vernachlässigt. Eine gute Trainingswoche konnte nicht aufs Spielfeld transportiert werden und sorgte dementsprechend für hängende Köpfe beim SCV. 

Mit 3:7 Punkten und Platz 9 aus den ersten 5 Auswärtsspielen stecken die Illertaler Handballer vorerst im Abstiegskampf fest. 

Es bleibt nun eine Woche Zeit, um sich auf das erste Heimspiel im Sportpark vorzubereiten. Hier wartet gleich ein Derby gegen Gerhausen auf den SCV, die mit einer Menge Rückenwind im Sportpark auflaufen werden. Mit 6:2 Punkten stehen sie auf Platz 2 und haben einen erfolgreichen Saisonstart gefeiert.

 SG Lauterstein - SC Vöhringen: 31:22 (15:11)

03.11.2024 - 15:00 Uhr, Lauterstein-Nenningen, Männer Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 70

SG Lauterstein: Maximilian Edelmann (6/4), Patrick Kümmel (6), Adrian Grupp (5), Johannes Edelmann (4), Moritz Melzer (3), Marvin Heinzmann (2), Ben Moritz Lenz (2), Jonathan Kirrmann (1), Christian Stuber (1), Peter Wahl (1), Marc Bertele, Thorben Christ, Dominik Rehm Offizielle: Andreas Schuster, Markus Stuber, Marco Wiche

SC Vöhringen: Thilo Brugger (11/1), Hannes Kaifel (3), Petar Ladan (3), Simon Pointinger (2), Alexander Henze (1), Valentin Istoc (1), Matthias Stetter (1), Luca Bosch, Fabian Hermann, Elias Klement, Filip Matijevic, Andrei Mitrofan, David Schuler, Nikita Alexander Stang Offizielle: Kevin Betz

Schiedsrichter: Eva Rödig, Janina Schandl

Zeitnehmer: Holger Kümmel

Sekretär: Robert Schug

Vorbericht

Noch einmal müssen die Vöhringer Handballer auswärts auf der Ostalb antreten, bevor sie sich in dieser Saison endlich auch mal dem eigenen Publikum im Sportpark präsentieren dürfen.

Zu äußerst ungewohnter Zeit tritt unsere Mannschaft am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr in der Kreuzberghalle in Lauterstein-Nenningen gegen die Lautersteiner Reserve an. Unser Team wird weiter daran arbeiten sich aus dem unteren Tabellendrittel nach oben zu graben. Obwohl das Spiel gegen Söflingen sehr durchwachsen verlief, zeigte die Mannschaft vor allem in Einem Konstanz: dem Kampfgeist. Trotz einiger, teils leichtfertiger, Fehler blieben die Illertaler dran und ließen nicht nach. Genau diese Konsequenz sollte man am kommenden Wochenende erneut an den Tag legen, denn bereits in der letzten Spielzeit hat der SCV gezeigt, dass dies die richtige Art ist, um gegen die Mannschaft von der Ostalb erfolgreich zu sein. Vor allem eine gesunde (aber dennoch faire) Härte in der Abwehr hat die Lautersteiner vor Probleme gestellt.

Die Gastgeber befinden sich momentan im Mittelfeld der Tabelle, denen es im Gegensatz zu Vöhringen gelang, einen Punkt aus Treffelhausen zu entführen. Betrachtet man das Protokoll dieser Partie, so fällt auf, dass die Lautersteiner „Zweite“ zwischenzeitlich sogar mit sechs Toren führte. Dies sollte für unsere Jungs Warnung genug sein, dass die SG eine schlagkräftige Truppe ist, die ebenfalls nicht scharf darauf ist, frühzeitig in der Tabelle abzurutschen und alles in die Waagschale werfen wird um selbst die zwei Punkte einzuheimsen.

Wünschen wir unseren Trainern Betz und Klingler ein glückliches Händchen bei der Vorbereitung ihrer Schützlinge auf dieses Spiel und eine Fortsetzung ihres erfreulichen Einstands.

25.10.2024: TSG Söflingen 2 – SC Vöhringen 26:33 (12:13)

Spielbericht

Alles andere als einfach war die Aufgabe unserer Mannschaft bei Schlusslicht Söflingen II am Samstag zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Immerhin konnten die beiden Trainer Betz und Klingler aus dem Vollen schöpfen, der komplette Kader war mit an Bord. Bis zum 2:2 lief es auch erst ganz ordentlich. Dann leistete man sich mehrere Fehlpässe im Angriff, was die Söflinger prompt bestraften und sich mit 5:2 in Front brachten. Nach einem erneut fehlerhaften Angriff gab es die erste Zwei-Minuten-Strafe für den SCV, den folgenden Siebenmeter vergab Söflingens Niklas Winger aber. Coach Betz nahm danach sofort die Auszeit, um seine Schützlinge wieder in die Spur zu bringen. Seine Ansage blieb jedoch zunächst ohne Wirkung. Die Abwehr agierte zu lasch, im Angriff fehlte die Abstimmung und man stand sich immer wieder selbst im Weg. Trotzdem kämpften unsere Jungs – wie schon in den vergangenen Spielen – konsequent weiter; mit zunehmender Spieldauer kam Andrei Mitrofan ebenfalls immer besser ins Spiel. So traf David Schuler per Konter, Marc Heiter verwandelte vom Kreis und nach einem erfolgreichen Strafwurf von Thilo Brugger war man mit dem Gastgeber wieder auf Augenhöhe (10:10). Luca Bosch und Filip Matijevic besorgten kurz vor der Halbzeit die 10:12-Führung für unser Team und zwangen die TSG zu einer Auszeit. Die Söflinger wehrten sich und stellten nochmal auf Gleichstand, bevor sich Hannes Kaifel ein Herz fasste und im Eins-gegen-eins den 12:13-Halbzeitstand erzielte.

Nach der Pause drehte Luca Bosch mächtig auf. Erst war er nach einem Überzahlspiel erfolgreich, gleich darauf schnappte er sich in der Abwehr den Ball und traf das leere Tor der Söflinger. Nun kam unsere Mannschaft immer besser ins Spiel und setzte sich mit 14:19 ab. In der Defensive wurde man immer stabiler, so dass sich Andrei Mitrofan ein ums andere Mal auszeichnen konnte. Überdies vereitelte er noch zwei Siebenmeter der Hausherren, denen nun so langsam die Puste ausging. Zwar gab es auf seiten der Vöhringer nochmal eine kleine Schwächephase, doch der Sieg war nicht mehr in Gefahr. Über 20:25 und 25:30 hielten die Illertaler den Gegner permanent auf Distanz. So prangte am Schluß ein deutlicher 26:33-Sieg von der Anzeige, der dem SCV bestimmt wieder neues Selbstvertrauen für die nächste Partie am kommenden Wochenende gibt.

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Peter Frank; Thilo Brugger (7/5), Valentin Istoc (2), Hannes Kaifel (1),  Alexander Henze (5), Elias Klement (2), David Schuler (4), Fabian Hermann (2), Filip Matijevic (1), Matthias Stetter (1), Luca Bosch (7), Marc Heiter (1), Simon Pointinger

Bericht aus der Illertisser Zeitung:
Beim 33:26-Auswärtssieg (Halbzeit 12:13) gegen die TSG Söflingen II sicherten sich die Vöhringer Handballer den ersten doppelten Punktgewinn vor unermüdlicher Fan-Unterstützung der beide Derbygegner in der Ulmer Kuhberghalle. „Wichtig war nach mäßigem Beginn die knappe Pausenführung. Danach hat sich unser Mix aus erfahrenen Routiniers und jungen Spielern ausgezeichnet präsentiert“ freute sich Christoph Klingler vom SCV-Trainerteam nach der Schlusssirene über sein Debüt. Die Hausherren führten nach einer Viertelstunde überraschend mit 9:6, dennoch fand der SCV in die Spur und übernahm acht Minuten später beim 10:11 erstmals die Führung die nicht mehr abgegeben wurde.
Im zweiten Spielabschnitt konnte sich Torhüter Andrei Mitrofan mehrmals auszeichnen und der A-Jugendliche Luca Bosch mit sechs seiner sieben Treffer auf Linksaußen war ebenfalls maßgeblich an der stets wachsenden Führung der Illertaler beteiligt. Die TSG Söflingen II bekam mit dem schnellen Spiel der Vöhringer zunehmend Probleme und musste sich letztendlich mit 26:33 geschlagen geben.

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Peter Frank; Thilo Brugger (7/5), Valentin Istoc (2), Hannes Kaifel (1),  Alexander Henze (5), Elias Klement (2), David Schuler (4), Fabian Hermann (2), Filip Matijevic (1), Matthias Stetter (1), Luca Bosch (7), Marc Heiter (1), Simon Pointinger

Vorbericht – Vöhringer Handballer bei der TSG Söflingen II unter Druck

Bereits das vierte Auswärtsspiel hintereinander bestreitet der SCV am Samstag, 26.10.24  um 20.00 Uhr in der Kuhberghalle beim Aufsteiger TSG Söflingen II.  

Der Gastgeber steht momentan noch ohne Punkte am Tabellenende, hatte jedoch schon ein hartes Programm in der Landesliga. Das Spiel in Österreich gegen Hohenems wurde mit 33:27 verloren, der SG Herbrechtingen-Bolheim mussten auswärts mit 37:26 ebenfalls beide Punkte überlassen werden. Während man auf der Ostalb schon nach einer Viertelstunde mit zehn Toren zurücklag, konnte man im Ausland zuerst durchaus mithalten. Zuhause hat es für die TSG auch noch nicht gereicht das Punktekonto auf der Habenseite zu füllen. Gegen die TG Biberach musste man sich nach einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen erst am Ende mit 18:20 geschlagen geben.  

Punkteflaute herrscht aktuell auch an der Iller. Außer dem Unentschieden in Laupheim ist den Vöhringer Handballern leider noch nichts Zählbares geglückt. Man darf aber anmerken, dass wir es gleichfalls nicht leicht hatten. Beim heimstarken TV Treffelhausen erwartete man nicht unbedingt einen Sieg, die Punkteteilung in Laupheim war harte Arbeit, doch mit so einer heftigen Niederlage beim selbstbewusst spielenden Aufsteiger Oberkochen/Königsbronn hat niemand gerechnet. Dieses Spiel hat Nerven und Kraft gekostet und man möchte hoffen, dass unsere Spieler möglichst bald den Kopf frei bekommen haben und wieder mental fit für die Begegnung am kommenden Samstag sind.  

Dafür wird das neue/alte Trainergespann Kevin Betz und Christoph Klingler bestimmt gesorgt haben. Denn der Glaube an die eigene Stärke gepaart mit einem gesunden Respekt vor dem Gegner wird am Wochenende der Schlüssel zum Erfolg sein. Den braucht unsere Mannschaft nun auch, will sie nicht die ganze Hinrunde im Tabellenkeller feststecken.  

Die TSG wird ihrerseits hochmotiviert sein, um endlich die ersten Punkte einzufahren und möglichst schnell die rote Laterne wieder abzugeben.  

Unser Team würde sich freuen, wenn die rot-weiße Fans den Weg in die Halle auf dem Kuhberg finden würden, um den SCV zum ersten Sieg zu peitschen. 

Im Vorspiel treten die Vöhringer Damen ebenfalls gegen die TSG Söflingen an. Anspiel ist hier um 18:00 Uhr. Für alle Vöhirnger Fans also die Chance auf ein doppeltes Derby :)

12.10.2024: HSG Oberkochen/ Königsbrunn – SC Vöhringen 38:30 (17:13)

Spielbericht – Bittere Niederlage beim Aufsteiger

Die Handballer des SC Vöhringen mussten beim Aufsteiger HSG Oberkochen/Königsbronn eine herbe 38:30-Niederlage einstecken.  

Der Gastgeber begann wie erwartet hoch motiviert und so gab es eine schnelle ausgeglichene Partie zu sehen mit Toren im Sekundentakt. Beim Stand von 5:4 in der siebten Minute gab es die erste Zeitstrafe für Hannes Kaifel. Keine Minute später wurde des Gegners Kai Lumpp zur Zwangspause verdonnert. Als die Illertaler wieder vollzählig waren gelang es ihnen nicht, die Überzahl zu nutzen. Mehr als ein 6:6 konnte nicht erreicht werden. Schon in der elften Minute wurde Kaifel zum zweiten Mal vom Feld geschickt. Man merkte der Vöhringer Abwehr nun eine gewisse Unsicherheit an. Torhüter Andrei Mitrofan war aber nun hellwach und  merzte einige Deckungsfehler seiner Vorderleute aus. Trotzdem konnte auch er die 12:7-Führung der Hausherren nicht verhindern, da mittlerweile Elias Klement ebenfalls eine Zwei-Minuten-Strafe erhalten hatte. In der 21. Spielminute wurde es dann richtig hart für unsere Mannschaft, als Manuel Edel für eine vergleichsweise harmlose Aktion sofort die rote Karte sah. Zwar verhinderte er eine klare Torchance des Gegners, aber der Schiedsrichter meinte, einen Faustschlag gesehen zu haben, obwohl er in einem ungünstigen Winkel zur Spielszene stand, um dies zu beurteilen. Diese Entscheidung brachte unsere Jungs in der Defensive noch mehr aus dem Konzept und der Gegner setzte sich durch Konter und schnelle Tore in Überzahl mit sieben Toren ab (17:10). Doch so rasch wollte man sich nicht geschlagen geben. Der SC Vöhringen bäumte sich auf. Flink abgeschlossene Angriffe von Istoc, Henze und Brugger ließen den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 17:13 schmelzen.  

Nach dem Seitenwechsel traten die Illertaler wieder entschlossener auf. Die Partie war heiß umkämpft und obwohl man abermals in Unterzahl agierte - Marc Heiter musste nun auf der Bank schwitzen - blieb man dran und fünf Minuten nach Wiederbeginn wurde der Anschlusstreffer zum 19:18 erzielt. Gegen die HSG wurde nun ebenfalls eine nicht unbedingt gerechtfertigte Disqualifikation ausgesprochen. Einen weiteren Rückschlag gab es für unser Team als Heiter fünf Minuten später erneut die ungeliebten zwei Finger des Schiedsrichters für ein eigentlich normales Foul sah.  So gestraft, traute man sich nun in der Abwehr kaum noch zuzupacken; die HSG enteilte auf 26:19. Die rot-weißen Rückraumbomber Istoc, Brugger und Kaifel gaben nochmal ihr letztes und brachten unser Team wieder auf 28:23 heran, aber die ständigen Dezimierungen hatten sehr viel Kraft gefordert. Die Vöhringer Fehler häuften sich nun im Angriff und das nutzten die Gastgeber gnadenlos aus. Mit mehreren Kontern zogen die Hausherren auf 35:27 davon. Diesen Rückstand vermochte der SCV bis zum Schluss nicht mehr wett zu machen. Dem eingewechselten Peter Frank gelangen gegen Ende noch ein paar Paraden, jedoch ließ sich die HSG dadurch nicht mehr stoppen.  

Leider erwiesen sich die beiden "Unparteiischen" doch eher als HSG-Fans, denn es gab nochmals zwei Zeitstrafen für die Wielandstädter, was noch zur Disqualifikation von Hannes Kaifel führte. Insgesamt acht "Zwei.Minuten" gegen unsere Mannschaft bei nur einer gegen die HSG sprechen nicht unbedingt für eine neutrale Spielleitung der Schwarzgekleideten.  

Nichtsdestotrotz steht noch einiges an Arbeit für das Trainergespann Pointinger/Betz an, sowohl die Abwehr als auch den Angriff betreffend. 

12.10.2024 - 19:30 Uhr, Königsbronn, Männer Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 300

HSG Oberkochen/Königsbronn: Elia Hafner (7), Nico Hofmann (6), Kai Lumpp (5), Niklas Engel (4), Kevin Pharion (4), Colin Schneider (4), Ivo Dragicevic (3), Lukas Eckardt (2), Timo Grohsler (2), Patrick Richardon (1), Fabian Gnatzig, Jakob Hug, Julian Oltersdorf, David Stanke Offizielle: Alexander Wicht

SC Vöhringen: Thilo Brugger (10/5), Valentin Istoc (7), Alexander Henze (3), Hannes Kaifel (3), Luca Bosch (2), Patrick Mrsic (2), Marc Heiter (1), Elias Klement (1), Petar Ladan (1), Manuel Edel, Peter Frank, Filip Matijevic, Andrei Mitrofan, Simon Pointinger Offizielle: Kevin Betz, Werner Pointinger

Schiedsrichter: Stefan Banzhaf, Kai-Peter König

Zeitnehmer: Tim Jäschke

Sekretär: Dieter Vogel

Vorbericht

Samstag, 12.10.24; 19:30 Uhr, Gastspiel beim Aufsteiger

Am Samstag steht für die Vöhringer Handballer das nächste Auswärtsspiel auf dem Spielplan. Mit dem Aufsteiger HSG Oberkochen/ Königsbrunn wartet ein Gegner auf den SCV, der bisher noch kein Saisonspiel bestritten hat. Anspiel ist um 19:30 Uhr in der Herwartsteinhalle Königsbronn.

Nach dem Aufstieg wird Oberkochen alles daran setzen, die Euphorie des Aufstiegs in die Landesliga mitzunehmen und brennt mit dem Auftakt im ersten Heimspiel auf den Saisonstart. Während der Vorbereitung gelang es den Stadtpokal in Heidenheim zu gewinnen, bei dem auch höherklassige Teams bezwungen werden konnten. Aufsehen erregten die HSG´ler mit der Verpflichtung des Eigengewächses Ivo Dragicevic. Der 21- jährige Linksaußen spielte in der Jugendbundesliga für Frisch Auf Göppingen und war zuletzt beim Oberligisten Schwäbisch Gmünd aktiv. Trainer Tim Hoga und er kennen sich aus der Jugend, was den Wechsel sicherlich positiv beeinflusste. Im Aufstiegsjahr erzielte Oberkochen die Erfolge über die mannschaftliche Geschlossenheit bzw. Breite im Kader. Es gab nicht diesen einen Toptorschützen, sondern es trugen sich viele Spieler mit jeweils 5 oder 6 Toren in die Trefferliste ein.

Somit ist der SCV also gewarnt und steht mit dem dritten Auswärtsspiel in Serie vor einer lösbaren, aber durchaus kniffligen Aufgabe. Mit dem Unentschieden in Laupheim gelang es zwar, den ersten Punkt zu holen, doch würde der erste Saisonsieg für die nächsten beiden Auswärtsaufgaben positiven Schwung geben. Dafür muss das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter stimmen, um die Lücken nicht so groß wie in Laupheim werden zu lassen. Im Angriff fehlte zuletzt der unbedingte Wille in die Tiefe zu gehen und wie man so schön sagt, „auch mal dahin zu gehen, wo es weh tut.“

28.09.2024: HV RW Laupheim – SC Vöhringen 28:28 (15:13)

Spannendes Lokalderby am 28. September endet 28:28

Ohne die beiden Routiniers Thilo Brugger und David Schuler, die durch Krankheit bzw. eine Verletzung pausieren mussten, traten die rot-weißen Illertaler beim Rot-Weiß Laupheim an. Auch diese Begegnung der befreundeten Lokalrivalen bot wieder alles, was man sich als Zuschauer wünscht: Spannung, harter, aber fairer Kampf und eine sehr gute Stimmung in der Halle. 

Nachdem die Gastgeber mit 1:0 vorgelegt hatten trug sich Youngster Luca Bosch als Erster auf Vöhringer Seite in die Torschützenliste ein.  

Während die Laupheimer von Anfang an gleich im Spiel waren und mit einem flüssigen Angriff überzeugten, lief es beim SCV erst recht zäh in der Offensive. Mit den erarbeiteten Tormöglichkeiten scheiterte man häufig am HV-Schlussmann Fabian Federle. Vor dem eigenen Kasten fehlte unserer Mannschaft anfangs noch der Biss, wodurch der Gegner zu einfachen Toren kam und nach zehn Minuten mit 6:3 führte. Vor allem Kreisläufer Markus Leno bereitete der Illertaler Abwehr Probleme. Andrei Mitrofan verhinderte durch einige starke Paraden, dass unser Team noch weiter in Rückstand geriet. Nach einer Auszeit stieg die Qualität des Vöhringer Spiels. Hinten konnten ein paar Bälle des Laupheimer Angriffs abgefangen werden, doch die Konterpässe fanden leider nicht ihr Ziel. Disziplin und konsequenter Kampf ließen unsere Jungs, die sich nun keinen technischen Fehler erlaubten, zum 12:12 ausgleichen. 

Da Hannes Kaifel vor der Pause noch eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam, musste der SCV in Unterzahl bis zur Halbzeit noch einen 15:13-Rückstand hinnehmen. 

Nach dem Seitenwechsel erwischte der SC Vöhringen den besseren Start. Valentin Istoc besorgte per Doppelpack das 16:16. Mehrmals bestand die Möglichkeit das Spiel nun zu drehen, doch der Führungstreffer wollte nicht fallen. Dagegen drehte Laupheim nun mächtig auf und Nicola Mirkov, sowie Max Reiner stellten auf 24:21, was schon wie eine kleine Vorentscheidung aussah. Unsere Mannschaft ließ sich jedoch nicht unterkriegen und spielte äußerst konzentriert. Fabian Herrmann mit einem frechen Wurf, Marc Heiter und Simon Pointinger egalisierten diesen Vorsprung sechs Minuten vor dem Ende. 

Dann wurde es, wie beim Derby nicht anders zu erwarten, hektisch. Vöhringen vergab Chancen und Laupheim leistete sich auf der Gegenseite ebenfalls einige Fehler. Fabian Herrmann gelang in der 58. Minute die einzige Führung des SCV zum 27:28.  Durch eine unglückliche Abwehraktion wurde Marc Heiter dreißig Sekunden später auf die Bank geschickt. Laupheim nutzte den fälligen Siebenmeter zum Ausgleich, nicht aber die Überzahl um in Führung zu gehen. Ganz zum Schluss, gab es die gleiche Strafe nochmal für unser Team: 2 Minuten für Matijevic und Siebenmeter für die Gastgeber. 

Die Zeit war nun bereits abgelaufen und die Nerven zum Zerreißen gespannt. 

Andrei Mitrofan konnte Julian Schneider den Schneid abkaufen und manifestierte die gerechte Punkteteilung. 

HV Rot-Weiß Laupheim - SC Vöhringen: 28:28 (15:13)

28.09.2024 - 20:00 Uhr, Laupheim, Männer Landesliga Staffel 4, Zuschauer: k.A.

HV Rot-Weiß Laupheim: Nikola Mirkov (6), Julian Schneider (6/5), Marcel Bart (4), Markus Leno (4), Daniel Masoldt (4), Max Reiner (2), Timo Remane (1), Marius Schöferle (1), Nico Bucher, Ovidiu-George Cozorici, Fabian Federle, Jonas Mann, David Schmutz, David Stührmann Offizielle: Stefan Beljic, Alina Gloxin, Tobias Meiners, Sven Stührmann

SC Vöhringen: Valentin Istoc (10/1), Marc Heiter (4), Luca Bosch (3), Fabian Hermann (3), Simon Pointinger (3/1), Hannes Kaifel (2), Alexander Henze (1), Petar Ladan (1), Filip Matijevic (1), Manuel Edel, Sven Eisenmann, Peter Frank, Elias Klement, Andrei Mitrofan Offizielle: Kevin Betz, Thilo Brugger, Werner Pointinger

Schiedrichter: Thomas Kunke, Bert Willekens

Zeitnehmer: Michael Bäuerle

Sekretär: Andreas Heinrich

Vorbericht – Derby in Lauphheim

Zum ersten Derby in der noch jungen Saison treten die Vöhringer Handballer am Samstag in Laupheim an. Anspiel ist um 20:00 Uhr in der Rottumhalle. In der vergangenen Saison endeten beide Spiele jeweils 34:27 für die Heimmannschaft und die jeweiligen Gastgeber dominierten das Spielgeschehen.

Für den SCV ist es das zweite Saisonspiel, während es für die Laupheimer der erste Auftritt sein wird. Der HV RW, vergangene Saison nur knapp dem Abstieg entkommen, geht mit Tobias Meiners als Trainer in die zweite Saison und hat auf dieser Position wieder Kontinuität geschaffen. Stefan Beljic, ebenfalls aus Vöhringen bekannt, trat kürzer und trainiert nun die 2. Mannschaft. Mit Timo Remane kehrte aus Söflingen ein alter Leistungsträger zurück, desweiteren wurden die Wiblinger Daniel Masoldt, Markus Leno und Marcel Bart verpflichtet. Damit möchte sich Laupheim in der Breite besser aufstellen.

Für den Vöhringer Neuzugang Hannes Kaifel kommt es also gleich zu einem Wiedersehen mit seinen alten Mannschaftskameraden aus Wiblingen. Gerne möchte er an seine Leistung von letzter Woche mit 9 Toren anknüpfen und mithelfen, dass Vöhringen das Derby für sich entscheiden kann. Die Fehler nach der Auftaktniederlage wurden unter der Woche analysiert und aufgearbeitet und nun freut man sich auf das Duell mit dem Nachbarn, sind doch die Spiele immer etwas Besonderes.

Im Vorspiel um 18:00 Uhr treten die beiden 2. Mannschaften gegeneinander an, für den Vöhringer Fan also die Chance auf einen Derbydoppelpack.

21.09.2024: TV Treffelhausen – SC Vöhringen 34:29 (16:11)

Auftaktniederlage für den SC Vöhringen

Mit einer Niederlage zum Auftakt starten die Vöhringer Landesligahandballer in die Saison. Beim 34:29 (16:11) in Treffelhausen lag der SCV Mitte der zweiten Hälfte deutlich zurück, ehe dann zum Ende hin noch ein wenig Ergebniskorrektur gelang.

Zu ihrem ersten Pflichtspieleinsatz im Vöhringer Trikot kamen die Neuzugänge Hannes Kaifel, Patrick Mrsic, Petar Ladan und Luca Bosch. Kapitän Henze, Hermann und Matijevic waren verhindert, somit blieb ein Platz auf dem Spielberichtsbogen frei.

Der Start in die neue Saison gelang dem SC Vöhringen sehr gut. Istoc erzielte den ersten Treffer der Spielzeit 24/25. Durch Schuler, Neuzugang Ladan und Brugger gelang es den Gästen sich auf 2:4 abzusetzen. Auch die Vöhringer Torhüter fanden gut in die Saison, konnte nach sechs Minuten bereits der zweite Strafwurf der Gastgeber entschärft werden. Treffelhausen zeigte sich unbeeindruckt, egalisierte die letzte Vöhringer Führung beim 4:5 nach zehn gespielten Minuten und nahm fortan das Zepter in die Hand. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte spürte man immer mehr Vorteile auf Seiten der eingespielten Treffelhausener. Auf Vöhringer Seite haderte die Bank mit mehreren vergebenen Großchancen und so machte man sich das Leben selbst schwer. Bis zur 23. Minute beim 11:10 blieb der SCV in Schlagdistanz, ehe ein 5:1- Lauf der Gastgeber den 16:11- Halbzeitrückstand besiegelte.

Die mitgereisten Fans aus Vöhringen hofften auf eine Aufholjagd nach dem Seitenwechsel, doch es spielten nur noch die Gastgeber. Innerhalb 10 Minuten wuchs der Rückstand auf 10 Treffer (23:13; 40. Min) und böse Erinnerungen an die beiden Auswärtsspiele in Hohenems und Hofen in der vergangenen Saison wurden wach, als man deutlich unter die Räder kam. Ein weiterer gehaltener Strafwurf und eine Auszeit in dieser Phase halfen nicht, das Ruder nochmals zu drehen und näher an TV Treffelhausen ranzukommen. Bis zur 47. Minute erzielten beide Teams je 4 Treffer (27:17), ehe auf Treffelhausener Seite im Gefühl des sicheren Siegers der Dampf etwas rausgenommen wurde. Der SCV wusste dies zu nutzen und konnte bis zum Ende des Spiels noch auf 34:29 verkürzen.

Ein starkes Debüt im Vöhringer Dress zeigte Hannes Kaifel, der 9 Treffer erzielen konnte und damit der Toptorschütze des gesamten Spiels war.

Nächste Woche geht es für den SCV im Auswärtsderby gegen Laupheim.

TV Treffelhausen - SC Vöhringen: 34:29 (16:11)

21.09.2024 - 19:30 Uhr, Böhmenkirch, Männer Landesliga Staffel 4, Zuschauer: 250

TV Treffelhausen: Erik Schmid (8), Armin Gold (6), Kevin Nagel (4), Jannik Bühler (3), Jannik Niederberger (3), Kai Ziller (3), Lukas Grieser (2), Marcel Nagel (2), Nico Sailer (2), Steffen Baur (1), Dennis Bühler, Silas Bühler, Jan-Luca Klaus, Valentin Klaus Offizielle: Tobias Brien, Johannes Könninger, Jürgen Nagel

SC Vöhringen: Hannes Kaifel (9), Valentin Istoc (5), Thilo Brugger (4/1), Leon Guckler (3), Petar Ladan (3), Marc Heiter (2), Luca Bosch (1), Simon Pointinger (1), David Schuler (1), Manuel Edel, Peter Frank, Andrei Mitrofan, Patrick Mrsic

Offizielle: Kevin Betz, Werner Pointinger,

Schiedrichter: Yannick Bauer, Maik Wörner

Zeitnehmer: Uwe Zwicker

Sekretär: Andreas Heinrich

Vorbericht – Saisonstart für die Vöhringer Landesligahandballer

Am Samstag startet die Saison für den SC Vöhringen in der Handball-Landesliga mit einem Auswärtsspiel beim TV Treffelhausen. Anspiel ist um  19:30 Uhr in der Alb- Sporthalle in Böhmenkirch. Für Fans besteht Mitfahrgelegenheit im Fanbus.

In dieser Saison dürfen die Männer früher zum Ball greifen und auf Punktejagd gehen. Letzte Saison erfolgte der späte Start in die Punktspiele am 7.10.23, doch auch dieses Jahr hat der Spielplan eine Kapriole im Angebot: 5 Auswärtsspiele in Serie stehen für die Truppe um die Trainer Pointinger/ Betz an, ehe es im November zum ersten Heimspiel im Sportpark kommt. Bis dahin gilt es möglichst viele Punkte aus den Auswärtsspielen zu sammeln, um nicht gleich zu Saisonbeginn in gefährliches Fahrwasser zu kommen.

Zum Auftakt trifft der SCV auf den gastgebenden TV Treffelhausen, der die letzte Saison auf Platz 5 abschloss. Im Auswärtsspiel lagen die Rot- weißen immer zurück, agierte vor dem Tor zu harmlos und mussten sich mit 29:23 geschlagen geben. Im Heimspiel trennten sich beide Teams in einem hitzigen Spiel mit 26:26.

Die nahezu unveränderte Treffelhausener Mannschaft kann auf ein eingespieltes Team zurückgreifen. Über den Sommer gab es im Kader keine Veränderungen und die Gastgeber haben den erneuten Klassenerhalt fest im Visier. Aus den Erfahrungen der letzten Saison erfolgt der Saisonstart gegen einen unbequemen Gegner und es bedarf sicherlich einer Top- Leistung, wenn ein Sieg gelingen sollte. Mit dem nötigen Respekt vor dem Gegner geht der SCV an diese Aufgabe heran und möchte einen erfolgreichen Saisonstart feiern.

Zufriedener als letztes Jahr blicken die beiden Trainer Pointinger und Betz auf die Vorbereitung zurück. Zwar schwankte die Trainingsbeteiligung aufgrund von Urlaub etwas, doch gelang es in der Mannschaft die Neuzugänge zu integrieren und den Spielfluss zu verbessern.

Gespannt blickt man beim SCV den Start entgegen und wie sich die Punktausbeute mit den Auswärtsspielen entwickelt. Am Ende der Saison kommt es zum Zusammenschluss der Verbände im Württembergischen Handball und die Ligen werden neu strukturiert. Dabei heißt es, sich von den beiden letzten Plätzen tunlichst fernzuhalten, denn diese würden den Abstieg auf Bezirksniveau bedeuten. Auf der anderen Seite könnte es zum Ende der Saison auch noch Entscheidungsspiele geben, denn es kommt unter Umständen zu einem vermehrten Aufstieg. Somit ist für Spannung gesorgt und man darf gespannt sein, wohin die Reise des SCV in dieser Saison geht.

Für die Fans besteht Mitfahrgelegenheit im Fanbus. Nähere Infos auf der Fanbusseite.

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