SC Vöhringen 1893 e.V.

Abteilung Handball

Rückrunde der Ersten (M1) in der Saison 2018/2019

Spielplan Rückrunde

DatumZeitHeimGastErgebnisBerichte
So. 16.12.201815:00TV ReichenbachSC Vöhringen37:27Vor-/Spielbericht
Sa. 22.12.201819:30SC VöhringenHT Uhingen-Holzhausen38:25Vor-/Spielbericht
Sa. 26.01.201919:30VFL KirchheimSC Vöhringen35:31Vor-/Spielbericht
So. 03.02.201917:00SC VöhringenTV Altenstadt23:24Vor-/Spielbericht
Sa. 09.02.201919:30SG Kuchen-GingenSC Vöhringen27:36Vor-/Spielbericht
Sa. 16.02.2019 19:30SC VöhringenSG Lauterstein 243:36Vor-/Spielbericht
Sa. 23.02.201918:00TSV Bad SaulgauSC Vöhringen31:31Vor-/Spielbericht
Sa. 09.03.201920:00BW FeldkirchSC Vöhringen30:25Vor-/Spielbericht
Sa. 16.03.201919:30SC VöhringenTSG Söflingen 226:31Vor-/Spielbericht
Sa. 23.03.201918:00TSB RavensburgSC Vöhringen  
Sa. 30.03.201919:30SC VöhringenSG Bettringen  
Sa. 06.04.201919:30TB BiberachSC Vöhringen  
So. 14.04.201917:00SC VöhringenTV Steinheim  

Samstag, 16.03.2019 SC Vöhringen : TG Söflingen II 26:31 (16:13)

Spielbericht

Mehrmals hatten die Vöhringer Handballer das Momentum auf ihre Seite gezogen - und genauso schnell wieder abgegeben. Dies, und die Tatsache, dass man sich wie in der Vorwoche in Feldkirch zu viele Unzulänglichkeiten sowohl in der Abwehr als auch im Angriff leistete, mündete letztdendlich in eine 26:31 (16:13)-Niederlage im Derby gegen die TSG Söflingen II.

Dabei hatte es äußerst vielversprechend begonnen. Felix Eilts, der eine gute erste Halbzeit spielte, glänzte gleich in den ersten Spielminuten mit zwei starken Paraden, und vorne warfen Jonas Hildebrand, Alexander Henze, Valentin Istoc und Kevin Jähn nach knapp vier Zeigerumdrehungen ein schnelles 4:1 heraus. Dann leistete man sich allerdings zwei technische Fehler, und binnnen zwei Minuten hatte Söflingen, welches mit gutem und schnellem Umschaltspiel überzeugte, wieder egalisiert. Henze und George Stanciu legten zum 6:5 nochmals vor, Frasch und Linse brachten ihre Farben beim 6:7 aus SCV-Sicht erstmalig nach vorne (10. Minute). Erneut Henze sowie Stefan Beljic mit seinem 100. Saisontreffer wussten die Antwort, Unseld konnte für die TSG wieder ausgleichen. Zweimal Beljic, Hildebrand und Jähn ließen die Gastgeber in den Folgelminuten auf 12:8 enteilen, auch nach Beljics Siebenmetertor und Klöffels unmittelbarer Antwort nach "schneller Mitte" betrug der Abstand vier Tore - Auszeit Söflingen. Im Anschluß verkürzten die Blau-Roten auf 13:11, zwei Stanciu-Tore - eines davon per herrlichem Rückhandwurf, sowie erneut Beljic vom "Punkt" sorgten für zufriedene Gesichtert im Vöhringer Lager zur Pause.

Auch nach Wiederbeginn sollte der SCV seine Führung zuerst verteidigen können. Zwar verkürzten Frasch und Unseld auf 16:15, aber Henze und Hildebrand stellten auf 18:15 (35. Minute). Stanciu und Hildebrand konservierten die drei Tore Differenz beim 20:17 (38. Minute) - von da an sollte der Wurm drin sein. Die Abwehr - im bisherigen Spielverlauf schon nicht unbedingt sattelfest, verlor mehr und mehr Zugriff auf die schnellen Söflinger, was es auch Felix Eilts und später Fabio Garro schwierig machte, sich nennenswert auszuzeichnen. Auf der Gegenseite schluderten die SCVler im Torabschluß, verwarfen einige "klare Dinger", zudem steigerte sich auch der TSG-Keeper - bis dato kaum ein Faktor - erheblich. Hadzic, Klöffel und Witzenhausen konnten so nach 42 Minuten den Ausgleich besorgen. Kevin Jähn - stark bedient vom umsichtigen Jonas Hildebrand konnte nochmals zum 21:20 kontern, gleiches gelang seinem Mitspieler David Schuler mit einem feinen Distanzwurf zum 22:21 - es sollte die letzte Vöhringer Führung gewesen sein. Hadzic und Witzenhausen brachten die Ulmer Weststädter mit 24:22 in Front. Istoc und Hildebrand schafften beim 23:24 und 24:25 nochmals den Anschluß - mehr sollte nicht möglich sein. Trotz lautstarker Fanunterstützung fand man die Sicherheit im Angriffsspiel nicht wieder, hatte in der ein oder anderen Situation auch nicht das nötige Quäntchen Glück - Kevin Jähns Gegenstoß sprang beispielsweise von beiden Torpfosten an die Latte, um dann auf der Torlinie liegen zu bleiben. Söflingen nutzte seine Chancen hingegen konsequent, erhöhte über 25:28 zum 26:31-Endstand und gewann das Derby auf Grund der gezeigten Effektivität verdient. Trotz der ernüchternden Niederlage zeigte das Team wichtige Qualitäten neben dem Spielfeld: beim Mannschaftsessen in der Sportparkgaststätte wurde weder in gegenseitige Schuldzuweisungen noch in "Selbstzerfleischung" verfallen, sondern nach selbstkritischer Analyse ein gemeinsamer Abend verbracht.

SC Vöhringen: Felix Eilts, Fabio Garro; Dennis Bauder, Thilo Brugger, Valentin Istoc (2), Maximilian Arnold (1), Alexander Henze (4), George Stanciu (4), David Schuler (1), Kevin Jähn (3), Jonas Hildebrand (6), Stefan Beljic (5/4).

TSG Söflingen II: Oliver Seifried, Michael Kuger; Felix Frasch (3), Thomas Deschler (1), Faris Hadzic (5), Jonathan Linse (5), Albert Unseld (2), Simon Pointinger, Patrick Klöffel (4), Moritz Düsterer, Paul Overberg (4), Moritz Witzenhausen (7).

Siebenmeter:

SCV: 6/4 (Beljic scheitert an Seifried, trifft aber den Nachwurf, Beljic neben das Tor)

TSG: 1/0 (Eilts pariert gegen Klöffel)

Zeitstrafen:

SCV: 3 (Henze, Jähn, Beljic)

TSG: 2 (Witzenhausen 2x)

Vorbericht

Nach vier Wochen dürfen die Vöhringer Handballer wieder zu Hause antreten. Der Landesligist empfängt um 19.30 Uhr die TSG Söflingen II zum Derby im Sportpark.

Die Söflinger "Zweite" in der Vorsaison souveräner Meister in der Bezirksliga, kommt auch eine Spielklasse höher sehr gut zurecht. Mit bislang 20:22 Punkten haben sich die Ballwerfer aus dem Ulmer Stadtteil sehr ordentlich im Mittelfeld platziert- nur zwei Zähler hinter dem SCV (Rang sechs). Die überwiegend recht junge Mannschaft von Philipp Eberhardt spielt schnell und schnörkellos nach vorne und gibt nie auf. Mit Faris Hadzic und Patrick Klöffel stehen zudem zwei sehr gefährliche Werfer im Aufgebot. Im Vorrundenspiel konnten die Wielandstädter beim 29:22 beide Punkte aus dem Ulmer Westen entführen. Mit einer starken Abwehrleistung legte man damals den Grundstein für den Erfolg und konnte sich für eine schwache Leistung für das Heimspiel der Vorwoche gegen Feldkirch rehabilitieren.

Auch jetzt ist die Ausgangssituation ähnlich: Den Rot-Weißen mißlang ihre Partie gegen Feldkirch, beim 25:30 in der Montfortstadt gab es nichts zu erben. "Den vielen mit nach Feldkirch gereisten Fans und dem restlichen SCV-Anhang möchten wir nach dem Fehlerfestival in Vorarlberg ein vernünftiges Handballspiel präsentieren. Hierfür hat uns das Trainerteam Christoph Klingler und Uwe Kumpfe bestmöglich vorbereitet", so der Tenor aus der Vöhringer "Ersten".

Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche Zuschauer und die - wie schon in den letzten Partien - hervorragende lautstarke Unterstützung.

Die Illertaler Handballfans kommen an diesem Wochenende sowieso voll auf ihre Kosten. Neben der Landesligamannschaft haben auch folgende Teams Heimspiel im Sportpark - auch hier freuen sich die Akteure über viele Vöhringer Anhänger!

Samstag:

13:30 Uhr, mC-Jugend: SCV - HSG Leipheim/Silheim

15:30 Uhr, mB-Jugend: SCV - TSV Göggingen

17:30 Uhr, Frauen: SCV - HSG Friedrichshafen/Fischbach

Sonntag:

10:00 Uhr, wD-Jugend: SCV - VfL Günzburg (Spieltag in Vöhringen)

12:00 Uhr, wD-Jugend: TSV Haunstetten - SCV (Spieltag in Vöhringen)

13:30 Uhr, wB-Jugend: SCV - HSG Dietmannsried/Altusried

15:30 Uhr, mA-Jugend: SCV - VSC Donauwörth

Samstag, 09.03.2019 HC Blau-Weiß Feldkirch : SC Vöhringen 30:25 (10:15)

Spielbericht

Ohne Punkte mussten die Vöhringer Landesliga-Handballer die Heimreise aus Vorarlberg antreten. Zu viele technische Fehler und vergebene Möglichkeiten führten zur 25:30 (10:15)-Niederlage beim HC BW Feldkirch.

Neben den bekannten Ausfällen von Andrei Mitrofan, André Bluhm, Jonas Hildebrand, Martin Stetter und Lukas Koßbiehl konnte auch Alexander Henze die Reise ins Nachbarland nicht mitmachen. Für die verbliebenden SCV-Akteure gestaltete sich der Spielbeginn denkbar schlecht, bald lag man mit 0:3 im Rückstand, da man vorne nichts Zählbares zustande brachte. Die Gastgeber, wie erwartet angeführt von ihren auffälligsten Akteuren Hintringer und Springhetti, konnten so bis zur elften Spielminute sogar auf 5:1 erhöhen. Die Vöhringer Trainer riefen ihre Schützlinge zur Neujustierung an die Seitenlinie, aber auch nach der Auszeit blieb der Erfolg zunächst überschaubar. Zweimal Valentin Istoc und Dennis Bauder trafen zum 7:4 (16. Minute). André Möller, Kevin Jähn und erneut Istoc ließen die Rot-Weißen auf 9:7 aufkommen - nun legte auch der HC-Coach die grüne Karte. André Möller versenkte einen Schlagwurf zum Anschlusstreffer, aber anstatt das Momentum zu nutzen, präsentierte man sich in den Folgeminuten völlig von der Rolle. In der Abwehr ließ man sich mehrmals viel zu leicht düpieren, und im Angrif vergab man gute Möglichkeiten, schloß vorschnell ab oder scheiterte an technischen Unzulänglichkeiten. So schnürten die Einheimischen einen "Fünferpack" zum 14:8, diesen Rückstand konnten die Illertaler bis zum Pausengetränk nicht mehr verkürzen.

Auch der Wiedereinstieg nach dem Seitenwechsel gelang kaum besser. Im ersten Angriff wurde ein Siebenmeter vergeben, Kutluana und Springhetti trafen auf der Gegenseite zum 17:10. Über 19:12, 20:14 und 22:15 (43. Minute) rannten die Vöhringer permanent einem hohen Rückstand hinterher. Auch beim 26:20 durch den besten Werfer der Partier, Springhetti, deutete nichts auf eine Wende hin. Thilo Brugger brachte den SCV mit drei Toren nochmals auf 27:23 heran (54. Minute), mehr sollte nicht möglich sein. Spätestens mit dem 29:24 nach einer fragwürdigen Siebenmeterentscheidung der ansonsten sehr gut leitenden Unparteiischen war die Messe gelesen. Die Gastgeber feierten einen verdienten Erfolg und durften sich von ihren lautstarken Fans feiern lassen. Die Vöhringer Anhänger, ebenfalls mit sehr guter Unterstützung ihrer Mannschaft, mussten hingegen enttäuscht zusammenpacken.

HC BW Feldkirch: Elias Knünz, Tim Gangloff; Baris Kutluana (3), Kassian Matt (2), Christoph Kornexl (3) Imran Xhemaj, Michael Deutschmann (1), Emir Galijasevic, Florian Hintringer (5), Thomas Erlacher (4/1), Zoran Obradovic, Akos Balogh, Lars Springhetti (12/4), Jakob Appelt.

SC Vöhringen: Felix Eilts, Christoph Schmid; Dennis Bauder (1), Thilo Brugger (4), Valentin Istoc (8), George Stanciu, David Schuler (3/1), Kevin Jähn (6), Matthias Stetter Stefan Beljic, André Möller (3).

Siebenmeter:

HC: 5/5

SCV: 3/1 (Möller übers Tor, Beljic scheitert an Gangloff)

Zeitstrafen:

HC: 6 (Kutluana, Kornexl, Galijasevic, Erlacher, Balogh, Springhetti)

SCV: 4 (2x Schuler, 2x Möller)

Vorbericht

Nach der Faschingspause sind die Vöhringer Landesliga-Handballer erneut auswärts gefordert. Die "Rot-Weißen" müssen ins "rot-weiß-rote" Nachbarland Österreich, wo die Begegnung beim HC Blau-Weiß Feldkirch auf dem Programm steht (20.00 Uhr, Reichenfeldhalle Feldkirch).

Die Gastgeber gehören seit langem zum Inventar der Landesliga, oft war man im vorderen Drittel beheimatet. Ganz so erfolgreich ist man heuer nicht, die Mannschaft von Trainer Zoltan Balogh rangiert mit 13:27 Punkten auf dem elften Tabellenrang. In Abstiegsgefahr geraten dürfte man allerdings nicht mehr. Dafür steckt zuviel Qualität im Kader. Florian Hintringer ist ein Feldkircher "Urgestein", der Spielmacher glänzt durch gute Ideen und Pässe für seine Mitspieler und ist auch selbst torgefährlich. Auch Akteure wie Baris Kutluana, Imre Xhemaj oder Michael Deutschmann verfügen über jahrelange Erfahrung in der Landesliga, zudem haben sich junge Spieler wie Kassian Matt oder Simon Dolovic gut entwickelt. Mit Lars Springhetti hat man außerdem einen überragenden Einzelkönner in seinen Reihen, der junge Rückraumspieler wurde im Vorjahr mit großem Vorsprung Torschützenkönig der Liga und hat auch in dieser Saison nichts von seiner Treffsicherheit eingebüßt. In der Hinrundenpartie boten die Vöhringer eine miserable Leistung, liefen über die komplette Spielzeit einem deutlichen Rückstand hinterher und bekamen quasi mit der Schlußsirene doch noch die Chance auf einen Punktgewinn. Diese wurde vergeben, und der Handballclub entführte mit cleverem, strukturiertem und effektivem Spiel verdient zwei Punkte aus dem Sportpark.

Diese beiden Zähler würden sich die Wielandstädter gerne wieder holen, leider sind die personellen Voraussetzungen - wieder einmal - nicht die besten. Zwar wird Stefan Beljic sein Comeback geben, aber neben dem Langzeitverletzten Lukas Koßbiehl werden auch der erkrankte Jonas Hildebrand sowie der beruflich unabkömmliche André Bluhm nicht mittun können. Zudem ist für Andrei Mitrofan die Saison sechs Spieltage vor Ultimo bereits beendet: der Torhüter hat sich in der Vorwoche bei einem Arbeitsunfall eine schwere Handverletzung zugezogen. Da Martin Stetter studienbedingt in Südamerika weilt, wird einer der jungen Torhüter aus der zweiten Mannschaft der "Backup" für Felix Eilts sein. "Felix genießt unser volles Vertrauen. Er hat schon sehr oft bewiesen, dass er ein guter und zuverlässiger Schlussmann ist.", so Abteilungsleiter Werner Brugger.

Trotz aller Widrigkeiten setzt das Trainerduo Kumpfe/Klingler wieder auf die Kampfkraft und Einsatzbereitschaft seiner Jungs. Beides war vor zwei Wochen vorbildlich, und man holte sich beim starken TSV Bad Saulgau ein verdientes Unentschieden. Kann man dies auch in Feldkirch auf die Platte bringen, dürfte man gewiss nicht chancenlos sein. Ähnlich wie zuletzt benötigt das Team wieder zahleiche und lautstarke Unterstützung - die Mitfahrt im Mannschaftsbus ist kostenlos (Busabfahrt ist um 16.30 Uhr am Vöhringer Wielandparkplatz).

Samstag, 23.02.2019 TSV Bad Saulgau : SC Vöhringen 31:31 (16:17)

Spielbericht

Am Ende waren sich die Protagonisten und das wie immer zahlreich erschienene Publikum in der Sporthalle im Kronried am Samstagabend darüber einig, dass das 31:31 zwischen dem Württembergligaabsteiger TSV 1848 Bad Saulgau und dem SC Vöhringen 1893 leistungsgerecht war. Die beiden personell gebeutelten Tabellennachbarn hatten jeweils die sich bietende Chance auf zwei Punkte nicht genutzt.

Nach einer turbulenten Woche im Illertal lag der Fokus auf dem Team und das sollte die Verantwortlichen und den restlichen Vöhringer Anhang - angeführt von den lautstarken LOCOS - nicht enttäuschen. Kapitän Alex Henze eröffnete die Begegnung über Rechtsaußen, der Rechtsaußen Kevin Jähn wiederum legte trotz einer im letzten Heimspiel erlittenen Schulterverletzung mit einem knackigen Schlagwurf in das Kreuzeck zum 0:2 nach. Die Gastgeber schlugen in Form ihrer starken Rückraumakteure Vasile Daniel Balan und Dennis Kaumann zurück, ehe der TSV erstmals eine Zeitstrafe verkraften musste. Den fälligen Strafwurf brachte André Möller, überwiegend auf der zentralen Rückraumposition agierend, erst im Nachfassen im Tor zum 2:3 unter. Es entwickelte sich wie auf Vöhringer Seite erwartet eine enge Partie zwischen dem Fünft- und Sechstplatzierten der Landesliga, über 4:4 und 6:6 gelang den Hausherren beim 7:6 durch Kaumann die erste Führung (14. min). Auch Balan warf beim 9:8 seine Farben wieder in Front, ehe Thilo Brugger für den Sportclub ausglich und die Routiniers Henze und Möller eine erneute 2-Tore-Führung besorgten (18. min). Beide Mannschaften wurden von den souverän leitenden Unparteiischen Christoph Kiefer und Robin Weiß gerade in der ersten Hälfte mittels einiger Zeitstrafen zur Raison gebracht, sodass sich auf dem Feld zwangsläufig Räume ergaben. Diese wurden von beiden Teams zu einfachen Toren genutzt, jedoch konnte sich keine Mannschaft absetzen. Dem erneuten Ausgleich zum 14:14 durch Patrick Osterc ließen Möller und Jähn zwei SCV-Treffer folgen, kurz vor dem Pausenpfiff war es erneut Osterc, der vom Kreis den Anschlusstreffer zum 16:17 erzielte. 

Zur Pause war man sich im Vöhringer Lager einig, dass man in der Defensive wie schon in der Vorwoche erhebliches Verbesserungspotential gab. Daher schickten Christoph Klingler und Uwe Kumpfe eine veränderte Abwehrformation auf die „Platte“ und versuchten nun, mit offensiverem Verteidigen die Kreise von Dennis Kaumann und Co. früher zu stören. Dies sollte sich auszahlen, dem Ausgleichstreffer durch den erfolgreichsten Saulgauer Torschützen Tovmasyan folgten drei blitzsaubere Treffer der rechten Angriffsseite (2x Istoc, Jähn). Nach einer rüden Attacke gegen den durchbrechenden Henze, die zum einen eine mehrminütige Verletzungspause nach sich zog und zum anderen zu allem Überdruss noch mit Offensivfoul geahndet wurde, bot sich dem SCV nun mehrfach die Chance, sich abzusetzen. Leider scheiterte der sonst so treffsichere Flügelspieler David Schuler, zuvor noch per Gegenstoß zum 18:21 erfolgreich, dreimal binnen kürzester Zeit am sich deutlich steigernden Torhütergespann der Einheimischen. Auf der Gegenseite machte es Tovmasyan besser und schnürte einen lupenreinen Hattrick - kein Wunder, dass er nach dieser Saison wohl zu einem höherklassigen Verein wechseln wird. Auf Seiten der Wielandstädter wollte es Linkshänder Valentin Istoc aber ebenso wissen und dank seiner zwei Einschüsse und dem zwischenseitlichen Treffer von Abwehrspezialist Matthias Stetter lagen die Rot-Weißen wieder mit 22:25 in Front (43. min). Der TSV suchte defensiv nun auch sein Heil mit einer offensiveren Variante und stellte so den Sportclub vor neue Aufgaben, die er nicht mehr so konsequent wie noch im ersten Spielabschnitt löste. Als Kohler vom linken Flügel erst zum 27:27 und kurz darauf sogar zum 28:27 einwarf und die heiße Schlussphase einläutete (51. min), hielt es die 500 Zuschauer nicht mehr auf den Sitzen. Das Vöhringer Trainergespann bat zur Auszeit und sortierte nochmal sein aufopferungsvoll kämpfendes Team - zumindest ein Punkt sollte noch gesichert werden. Möller hielt mit zwei wuchtigen Sprungwurftreffern über die Mitte seine Farben im Spiel, doch Saulgaus Kohler hatte noch nicht genug und netzte zum vierten Mal binnen im letzten Spielviertel ein - 30:29 (54. min). Die erste Chance zum Ausgleich verpuffte, als Jähns Strafwurf am rechten Arm von Rückkehrer Armin Greiner landete. Nach einer tollen Parade des sich wieder mit laufender Spielzeit steigernden Andrei Mitrofan im SCV-Tor brachte Valentin Istoc einen schwierigen Wurf unter und ließ die Vöhringer Schlachtenbummler hoffen. Nun wurde es hitzig, Balan traf zur erneuten Führung der Hausherren und Kohler fing sich eine Zeitstrafe ein. Die Überzahl wurde schön zu Ende gespielt, doch auch Brugger scheiterte frei auf Linksaußen am nun bärenstarken Greiner. Saulgau lauschte für 60 Sekunden den Worten seines Trainer Matthias Kempf und wollte nun den Heimsieg unter Dach und Fach bringen, doch Vöhringen erzielte einen Ballgewinn, Henze schickte George Stanciu auf die Reise und der Kreisläufer warf 9 Sekunden vor dem Ende mit einem Kraftakt trotz gegnerischem Foulspiel zum verdienten Ausgleich ein. Die Gelb-Schwarzen schafften durch die nun sehr offensive SCV-Abwehr einen freien Abschluss von Rechtsaußen, Mitrofan war schon geschlagen, doch der Querbalken hatte etwas gegen einen Sieger - so blieb es beim 31:31. 

Die Mannschaft feierte mit ihrem neuen Trainerteam und den mitgereisten Fans den Punktgewinn als Achtungserfolg und untermauerte den positiven Trend der letzten Wochen, auch Abteilungsleiter Werner Brugger freute sich über die gute Umsetzung der unter der Woche besprochenen Vorgaben und fand lobende Worte. Aufgrund des spielfreien Faschingswochenendes haben Klingler und Kumpfe nun Zeit, weiter an der Feinabstimmung zu feilen. Hierzu wird Jonas Hildebrand wieder zur Verfügung stehen, auch Stefan Beljics Comeback nach Sprunggelenksverletzung rückt näher. Ob und wie André Bluhm berufs- und gesundheitsbedingt mitwirken kann, wird sich zeigen. Und dann hofft man an der Iller noch auf Eigengewächs Lukas Koßbiehl, der in der Rückrunde aufgrund hartnäckiger Schulterprobleme noch keinen Einsatz verbuchen konnte.

TSV 1848 Bad Saulgau: Jonas Engler, Armin Greiner; David Tovmasyan (7), Vasile Daniel Balan (6), Dennis Kaumann (5), Fabian Kohler (5), Patrick Osterc (4), Matthias Fuchs (2), Patrick Engler (1), Jochen Schäfer (1), Michael Reck.

SC Vöhringen 1893: Felix Eilts, Andrei Mitrofan; Valentin Istoc (7), Kevin Jähn (6/2), André Möller (5), Thilo Brugger (4), Alexander Henze (4), David Schuler (2), Matthias Stetter (2), George Stanciu (1), Dennis Bauder, Jean-Luc Jäger.

Siebenmeter:

TSV: -

SCV:  2/4 (Möller scheitert an Engler, Jähn scheitert an Greiner)

Zeitstrafen:

TSV:  7 (Balan, Fuchs, Kaumann, Kohler, Schäfer, Tovmasyan; Grasser)

SCV:   3 (Henze, Schuler, Stetter) 

Disqualifikation: 

Patrick Osterc (Foulspiel, 59. min)

Vorbericht

Nach dem deutlichen Heimsieg gegen die SG Lauterstein II müssen die Vöhringer Landesliga-Handballer zweimal auswärts ran. Den Beginn macht die Partie beim TSV Bad Saulgau, wo der SCV am Samstag (18.00 Uhr, Kronriedhalle) antritt.

Die Gastgeber mussten in der Vorsaision etwas unglücklich aus der Württembergliga absteigen. Mit momentan 22:14 Punkten stehen die Badstädter auf dem fünften Tabellenplatz und werden im Kampf um den Aufstieg nicht mehr eingreifen können. Dennoch spielt die Mannschaft von Trainer Matthias Kemp eine gute Saison. Diverse sehr starke und routinierte Akteure mit mehrjähriger Erfahrung aus höheren Spielklassen stehen im Kader und bringen einiges an Qualität auf die "Platte". Davon konnten sich die Vöhringer im Vorrundenspiel überzeugen. Zur Halbzeit führten die Wielandstädter scheinbar beruhigend mit 16:11. Die Gelb-Schwarzen sind aber keine Truppe, die vorschnell die Flinte ins Korn wirft, und so entwickelte sich im zweiten Durchgang eine rasante und enge Partie, in der die Saulgauer am Ende beim 27:27 verdient einen Punkt aus dem Sportpark entführen konnten. Auf die Rot-Weißen wartet also eine hohe Hürde, zumal man weiterhin nicht in Bestbesetzung auflaufen kann. Die Mannschaft glänzte aber zuletzt durch vorbildliche Einstellung, hohe Kampfkraft und guten Zusammenhalt, und auch wenn man am Samstag klar in der Außenseiterrolle ist, will man den Gastgebern doch eine gutes Spiel liefern.

Gute Arbeit leisteten in dieser Woche auch die Vöhringer Verantwortlichen. Nach dem Rücktritt von Trainer Gunther Kotschmar am Dienstag wurden einige Gespräche geführt, und bereits wenig später konnte Vollzug gemeldet werden. Neben Christoph Klingler, der ja schon seit Saisonbeginn mitverantwortlich für die "Erste" war, wird Uwe Kumpfe die Landesligamannschaft bis zum Saisonende trainieren. "Uwe ist ein Urgestein der Handballabteilung und hat sich große Verdienste, vor allem in der Jugendarbeit erworben. Auch als "Aktiventrainer" verfügt er über einen enormen Erfahrungsschatz und war sehr erfolgreich, z. B. als damaliger Trainer der Ludwigsfelder Zweitliga-Damen oder auch als langjähriger Coach unserer eigenen "M2". Christoph ist äußerst kompetent und leistet tolle Arbeit, zudem kennt er unser Team bestens. Wir sind der Meinung, dass wir mit den beiden eine sehr gute Lösung für die verbleibenden Spiele gefunden haben."

Die Mannschaft wurde in den bisherigen Spielen stets toll unterstützt und freut sich auch weiterhin über Rückhalt der Fans: Busabfahrt (wie üblich ist die Mitfahrt kostenlos) ist um 15.30 Uhr am Vöhringer Wielandparkplatz.

Samstag, 16.02.2019 SC Vöhringen : SG Lauterstein II 43:36 (19:18)

Spielbericht

"Hit and Run" - Treffen und Laufen, diese Attribute beschreiben die Landesliga-Partie des SC Vöhringen und der SG Lauterstein II wohl am besten. Beim 43:36 (19:18)-Erfolg der gastgebenden Vöhrirnger legten beide Team wenig Wert auf die Defensive und traten stattdessen die Flucht nach vorne an.

Während beim SCV Stefan Beljic auf Grund der im Altenstadt-Spiel erlittenen Verletzung weiterhin pausieren musste, konnten André Bluhm und Dennis Bauder wieder eingesetzt werden. Lauterstein eröffnete durch Marius Widmann - der von der SCV-Deckung nie zu neutralisierende Halblinke sollte es auf 14 Volltreffer bringen zum 0:1, Vöhringen glich durch einen Schuler-Siebenmeter und zwei Bluhm-"Knaller" zum 3:3 aus (5. Minute). Die Gäste legten ein 3:5 vor (8. Minute), aber der zweikampfstarke Kapitän Alex Henze mit zwei Einschüssen sowie erneut Bluhm egalisierten zum 6:6. Letzgenannter war es auch, der mit dem siebten Vöhringer Treffer auf unentschieden stellte, ehe Valentin Istoc den SCV mit seinen Toren zweimal nach vorn brachte - 9:8 (13. Minute). Es blieb allerdings spannend und umkämpft, bis zum 14:14 legten meist die Einheimischen einen, seltener zwei Treffer vor. Rechtrsaußen Rene Adelhelm, im Vorjahr noch einer der Matchwinner für den Lautersteiner Sieg in Vöhringen, erzielte die 14:15-Führung für seine Farben. Torgarant Bluhm (3x) sowie der treffsichere Linksaußen David Schuler erzwangen das Unentschieden, ehe Spielmacher Jonas Hildebrand Sekunden vor dem Halbzeitpfif seine Mannschaft mit einer Führung in die Katakomben schickte.

Weder der Gästekeeper, noch die zuletzt formstarken SCV-Torhüter Andrei Mitrofan und Felix Eilts hatte sich - auch auf Grund der recht zurückhaltenden Unterstützung ihrer Vorderleute - bislang großartig auszeichnen können - dies sollte zunächst auch so bleiben. Der SCV baute den knappen Vorsprung durch ein Unterzahltor von Henze beim 22:19 (34. Minute) zwar aus, aber abschütteln ließen sich die offensiv äußerst beschlagenen Gäste nicht. Recht zügig gelang es ihnen, den Rückstand auf zwei bzw. ein Tor zu verringern. So auch beim 25:24, was eine rote Karte - mit Kevin Jähn traf es den völlig falschen Akteuer - gegen den SCV nach sich zog. Dieser berappelte sich aber, traf durch "Schuli" sowohl im Gegenstoß als auch - schwierig - von Linksaußen - 27:24 (41. Minute). Die SGL-Bank hatte genug gesehen und holte die Blau-Gelben zur Auszeit, was aber die Rot-Weißen wenig irritierte - Valentin Istoc traf nach Ballgewinn - wie in all den Jahren hunderte Male zuvor - humorlos zum 28:24. Die spielerisch starken Gäste warfen die Flinte keineswegs vorzeitig ins Korn, aber weil Andrei Mitrofan mehr und mehr ein Faktor wurde, unter anderem auch einen Siebenmeter von Heinzmann hielt, gelang ihnen nie mehr als eine Annäherung - am knappsten war es beim 31:30 durch - natürlich - Marius Widmann (48. Minute). In den fogenden sieben Minuten zündeten die Wielandstädter den "Nachbrenner" und entschieden die Partie mit großem Willen für sich - Bauder im Gegenstoß, Istoc, je zweimal Bugger und Henze brachten ihre Mannschaft bis zur 54. Minute mit 38:31 in Front. Nun sollte für die Gastgeber nichts mehr anbrennen, angetrieben vom gutgelauten und laustarken Anhang konnte man den Vorsprung bis zum torreichen 43:36-Endstand konservieren. Das nach einer intensiven, aber sehr fairen Partie verdiente isotonische Getränk tranken Sieger und Besiegte dann einträchtig miteinander - vorbildlich!

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts; Dennis Bauder (1), Thilo Brugger (3), André Bluhn (10) Valentin Istoc (7), Aleexander Henze (7), George Stanciu (1), David Schuler (7/2), Kevin Jähn (2), Jonas Hildebrand (2), Matthias Stetter, Stefan Beljic, André Möller (3).

SG Lauterstein: Jannis Wagner; Marvin Heinzmann (6), Maximilian Edelmann (2), Markus Stuber (5), Patrick Kümmel (1), Michael Funk (2), Kai Ziller (1), Rene Adelhelm (3), Jakob Grupp, Johannes Edelmann (1), Marius Widmann (14/3), Loris Sadriu (1).

Siebenmeter:
SCV: 3/2 (Schuler scheiter an Wagner)
SGL: (4/3) Mitrofan pariert gegen Widmann

Zeitstrafen:
SCV: 4 (Jähn, Stetter, 2x Möller)
SGL: 3 (Funk, Ziller, Sadriu)

Rote Karte: Jähn (39. Minute)

Vorbericht

Nach dem deutlichen Auswärtssieg der Vorwoche düfen die Vöhringer Handballer wieder zu Hause antreten. Um 19.30 Uhr am Samstag empfangen die Wielandstädter die SG Lauterstein II.

Die "Zweite" der SGL spielte schon in der Vorsaison mit den Vöhringern in einer Liga. Damals gelang der Klassenerhalt völlig problemlos, auch heuer haben die Blau-Gelben mit 16:20 Punkten bereits gehörig Distanz zu den Abstiegsrängen geschaffen. Vorwiegend junge und gut ausgebildete Spieler stehen im Kader der beiden Trainer Johannes Könninger und Sebastian Rieger. Ein guter Unterbau also für die Lautersteiner "Erste" welche eine Spielklasse höher, in der Württembergliga beheimatet ist.

Vor Wochenfrist unterlagen die Gäste dem stark besetzten TSV Bad Saulgau nur knapp mit 28:32, auch der SCV hatte in der Hinrundenpartie gehörig Mühe, ehe der 34:33-Auswärtserfolg fest stand. Die Rot-Weißen konnten mit der Leistung der Vorwoche zufrieden sein. Personell dezimiert, beeindruckten Gunny Kotschmars Mannen vor allem durch Kampfkraft und Zusammehalt. Genau darauf wird es auch im Spiel gegen Lauterstein wieder ankommen, wichtige Spieler fallen zudem weiterhin aus.

Auch für die Frauen steht ein wichtiges Heimspiel an. Um 17.30 Uhr empfangen die SCVlerinnen den SC Lehr II zum Duell "Siebter" gegen "Achter". Aufgrund der engen Tabellenkonstellation braucht der SCV hier dringend Punkte, um auch nächste Saison in der Bezirksliga dabei zu sein.

Um 13:30 Uhr empfängt zudem die männliche A-Jugend den BHC Königsbrunn, danach trifft die weibliche C-Jugend auf die HSG Freising/Neufahrn. Alle Mannschaften freuen sich über zahlreiche und laustarke Unterstützung.

Samstag, 09.02.2019 SG Kuchen/Gingen : SC Vöhringen 27:36 (11:16)

Spielbericht

Mit einem allein schon in dieser Höhe unerwartet deutlichen 36:27-Auswärtserfolg (Halbzeit 16:11) haben sich die Vöhringer Handballer nach zwei vorangegangenen Niederlagen mit dem ersten doppelten Punktgewinn in diesem Jahr zurückgemeldet.

Von großen Musikkapellen ist es ja hinlänglich bekannt, dass ausgerechnet die „kleinen Besetzungen stets beste Unterhaltung und Stimmung garantieren“, so hat die von Trainer Gunther Kotschmar angekündigte „Rumpftruppe mit nur acht Feldspielern“ die überschaubare SCV-Fangemeinde unter den 200 Tribünengästen optimal unterhalten.

„Heute hat man gesehen und gespürt, dass es auch jedem Spaß macht und genau so einen Erfolg haben wir zum jetzigen Zeitpunkt auch dringend gebraucht,“ freute sich Jonas Hildebrand nach Spielende über den Sieg, dem er als Spielgestalter mit klugen Pässen und Ideen maßgeblich seinen Stempel aufgedrückt hatte. Als effektivster SCV-Akteur erwies sich nicht nur wegen seiner zehn wuchtigen Rückraumtreffer Thilo Brugger: zeitweise kaum eine Minute in die Angriffsformation eingewechselt traf er nach Belieben um sogleich wieder Platz zu machen für den unermüdlichen Abwehrrackerer Matthias Stetter.

Obwohl der achtfache Torschütze Alexander Henze mit seinem Tor zum 11:16-Pausenstand schon frühzeitig für klare Verhältnisse sorgte, kamen die abstiegsbedrohten Gastgeber lediglich beim 16:19 letztmals heran. Zwar bewiesen deren beiden Moritz (Lächler und Mayer) mit je neun Treffern Qualität, doch viele Würfe waren für die beiden SCV-Torhüter Andrei Mitrofan und Felix Eilts eine sichere Beute.

Torschützen: Brugger (10), Henze (8), Istoc (6), Schuler (5), Jähn (2), Hildebrand (2), Stanciu (2), Stetter (1).

Vorbericht

Mit einem Auswärtsspiel geht es für die Handballer des SC Vöhringen weiter. Der Landesligist trifft am Samstag auf die SG Kuchen/Gingen. Spielbeginn in der Ankenhalle ist um 19.30 Uhr.

Bei den Gastgebern läuft es bislang überhaupt nicht rund. Mit 4:30 Punkten steht man am Tabellenende und steckt somit voll im Kampf um den Klassenerhalt. Dies war vor Saisonbeginn nicht unbedingt zu erwarten. MIt Moritz Lächler, Felix Däumling oder Moritz Mayer ist man speziell im Rückraum gut besetzt. Zudem stehen einige talentierte Eigengewächse im Kader. Auch ein Trainerwechsel brachte bislang kaum Besserung - Ralf Riethmüller wurde durch Martin Geiger ersetzt. Dennoch, die Spielgemeinschaft versucht alles, um dem Abstieg noch zu entgehen, so wurden zum Beispiel mit Boris Ambrosch und Cetin Pozan zwei erfahrene Recken reaktiviert. Die Vöhringer dürfen sich also auf einen Gegner einstellen, der auf jeden Punkt angewiesen ist und mit der dementsprechenden Motivation auftreten wird. Bereits im Hinspiel war es keine leichte Aufgabe für die Rot-Weißen. Erst durch eine gehörige Leistungssteigerung konnten die Kotschmar-Schützlinge damals einen 16:20-Rückstand zur Halbzeit noch in einen 37:32-Sieg drehen.

Die Voraussetzungen fürs Wocheende sind nicht die besten. Einige Spieler haben mit Verletzungen aus dem Altenstadt-Spiel zu kämpfen und können wohl nicht eingesetzt werden. Da liegt es umso mehr an den verbleibenden Protagonisten, zusammen zu rücken und mit Moral und guter Einstellung dagegen zu halten. Über Fan-Unterstützung freut sich die Mannschaft natürlich: Busabfahrt - Mitfahrt wie immer kostenlos - ist um 16.30 Uhr am Wielandparkplatz, Zustiegsmöglichkeit ist um 16.50 Uhr in Ulm (Tankstelle gegenüber Fa. Schwenk).

Sonntag, 03.02.2019 SC Vöhringen : TV Altenstadt 23:24 (10:15)

Spielbericht

Im vollbesetzten Karl-Eychmüller-Sportpark unterlagen die Vöhringer Handballer dem favorisierten Tabellenführer TV Altenstadt in einer hektischen und spannenden Schlussphase denkbar knapp mit 23:24 (10:15). Auch wenn letztendlich wohl einige Undiszipliniertheiten die unglückliche Vöhringer Heimniederlage besiegelten hielten sich doch alle Akteure an das Versprechen des SCV Trainers Gunther Kotschmar: „Wir werden dem Gegner kämpferisch alles entgegensetzen“.

Von Beginn an ließ der Tabellenführer den Ball (und Gegner) laufen und so hatten die Vöhringer Mühe, nach zwölf Minuten durch Valentin Istoc beim 6:6 erstmals den Ausgleich zu erzielen. Doch nach weiteren zehn starken Minuten führte der TV Altenstadt bereits mit 12:7 und rettete den Fünf-Tore-Vorsprung beim 10:15 in die Pause. „Mit vier Zeitstrafen und zwei vergebenen Strafwürfen in einer Halbzeit brauchen wir uns über so einen Rückstand nicht zu beklagen“, war der SCV-Coach bis dahin keineswegs zufrieden mit der gebotenen Leistung.

Auch wenn die beiden Rückkehrer Andre Möller und Jonas Hildebrand vor großem Publikum einen gelungenen Einstand feierten leuchtet in der 44. Minute beim 15:20 dennoch erneut ein Fünf-Tore-Rückstand auf. Das Aufbäumen der SC-Handballer kam zwar spät, aber nach dem Anschlusstreffer zum 19:20 durch Matthias Stetter erkämpften sich die Hausherren durch Valentin Istoc den Ausgleichstreffer (21:21), auch den letzten Ausgleich durch Mannschaftskapitän Alexander Henze zum 23:23 konterten die Gäste abermals zum 23:24-Endstand.

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts, Dennis Bauder, Thilo Brugger, André Bluhm (4), Valentin Istoc (4), Alexander Henze (1), George Stanciu (2), David Schuler (1), Kevin Jähn (6/3),Jonas Hildebrand (2), Matthias Stetter (1), Stefan Beljic, André Möller (2)

Siebenmeter:
SCV: 5/3
TVA: 3/2

Zeitstrafen:
SCV: 8
TVA: 3

Vorbericht

Zum ersten Heimspiel nach dem Jahreswechsel haben die Vöhringer Landesliga-Handballer ein gehöriges Kaliber vor der der Brust - niemand anderes als der Tabellenführer TV Altenstadt gastiert nämlich im Sportpark (Sonntag, 17.00 Uhr).

Der TVA war schon in den Spielzeiten zuvor unter den Spitzenteams der Liga zu finden, heuer läuft es bei der Truppe um Trainer Andreas Frey aber ganz besonders gut. mit 28:4 Punkten (14 Siege, 2 Niederlage) steht man quasi seit Saisonbeginn an der Tabellenspitze. Nur der TV Reichenbach geht mit zwei Minuspunkten mehr noch als ernsthafter Verfolger durch, den momentanen Drittplatzierten Steinheim haben die Weiß-Schwarzen schon auf fünf Zähler distanziert. Meisterschaft und Aufstieg laufen also nur über die Mannschaft aus dem Stadtteil Geislingens.

Dabei setzt man auf eine gewachsene Teamstruktur, schon seit einigen Jahren spielen die TVA-Handballer fast in identischer Besetzung zusammen. Der impulsive Ionut Torica ist ein herausragender Torhüter, vor ihm rühren seine engagierten und kompromißlosen Mitspieler kräftig "Abwehrbeton" an. Bei Ballgewinnen geht es blitzschnell ab nach vorne, das Gegenstoßspiel ist eine ausgewiesene Stärke der sonntäglichen Gäste. Im "gebundenen" Spiel agiert man geduldig, mit dem Polen Piotr Bielec hat man einen starken Distanzwerfer, Oliver Köppel ist ein gewiefter Spielmacher und Jörn Bausch ein abschlußsicherer Linksaußen. Auch alle anderen Akteure im Kader sind stets zu beachten und torgefährlich - derart ausgeglichen ist dem TVA nur äußerst schwer beizukommen. Vor Wochenfrist feierte Altenstadt einen knappen 29:28-Sieg gegen Bad Saulgau - nach einem 25:18-Vorsprung hatten die Badstädter kurz vor Spielende egalisiert. Erst ein verwandelter Siebenmeter in der Schlußminute brachte die Entscheidung, neben Qualität hatte der Tabellenführer da vielleicht auch das Quäntchen Glück auf seiner Seite, das man braucht, um den "ganz großen Wurf" zu landen.

Den Vöhringer Ballwerfer ist der Einstand in 2019 gehörig mißlungen. In Kirchheim konnte man nur in der Anfangsphase seine Leistung abrufen - nicht nur viel zu wenig für ein Auswärtspiel, sondern viel zu wenig für ein Spiel in der Landesliga. Auch wenn man mittlerweile - leider muss man dies so konstatieren - im völligen Niemandsland der Tabelle angekommen ist, möchte man dem Spitzenreiter schon gerne ein adäquater Gegner sein. In der Vorrunde gelang dies überhaupt nicht. Beim happigen 22:33 in Altenstadt prodzierte man technische Fehler und schwache Abschlüsse am laufenden Band und lief "noch und nöcher" in die Gegenstoßfalle des TVA. Diese Mängel müssen deutlich reduziert werden, ansonsten droht ein ähnlich klares Ergebnis. Wenn auch am ungeliebten Sonntag gespielt wird, kräftige Fanunterstützung würde der Mannschaft gut tun. Bereits um 15.00 Uhr misst sich die "Dritte" mit dem SC Lehr II. Die "Primetime am Samstag um 19.30 Uhr gehört dieses mal den Frauen, die gegen die HSG Lonsee/Amstetten ran müssen. Zuvor trägt die "Zweite" ihre Partie gegen die HSG Langenargen/Tettnang aus (17.00 Uhr).

Samstag, 26.01.2019 VFL Kirchheim/Teck : SC Vöhringen 35:31 (18:11)

Spielbericht

Lange Gesichter gab es bei den Handballern des SC Vöhringen nach der Schlusssirene im Spiel gegen den Landesligaaufsteiger VfL Kirchheim in der Walter-Jacob-Halle. "Eine enttäuschende, aber aufgrund der gezeigten Leistung auch verdiente 31:35- Auswärtsniederlage", fasste Vöhringens Abteilungsleiter Werner Brugger den verpatzten Jahresauftakt kurz zusammen. In der anfangs noch ausgeglichenen Partie konnte sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen. Mitte der ersten Hälfte verküzte Stefan Beljic mit einem verwandelten Siebenmeter zum 8:7. In der Folgezeit nutzen die heimstarken Gastgeber die Schwächephase des SCV und konnten mit einem 5:1-Lauf bis zur Pause vorentscheidend auf 18:11 davonziehen. In der zweiten Halbzeit bemühte sich das Team von Trainer Gunther Kotschmar gegen die Niederlage zu stemmen, doch einem Treffer im Angriff folgte postwendend wieder der Gegentreffer. So konnte der SCV den Rückstand nie deutlich verringern. "Positiv zu vermelden ist, dass mit André Möller und Jonas Hildebrand zwei wichtige Akteure einen guten Einstand bei Ihrem ersten Spiel in dieser Saison abgeliefert haben", suchte der Vöhringer Abteilungsleiter nach positiven Erkenntnissen."Jetzt gilt es den Kopf wieder frei zu bekommen und für unser Heimspiel gegen den Tabellenführer am kommenden Sonntag um alle Kräfte zu bündeln." Für den verletzten Andre Mitrofan sprang Jannik Rasch kurzfristig in die Bresche.

Jannik Rasch (TW), Felix Eilts (TW), Dennis Bauder, Thilo Brugger (5), Andre Bluhm (8), Valentin Istoc (3), George Stanciu (2), David Schuler (2), Kevin Jähn (2), Jonas Hildebrand, Matthias Stetter, Stefan Beljic (4/4), Andre Möller (5)

Vorbericht

Deutschlands Handballer spielen am Wochenende um Edelmetall bei der Weltmeisterschaft, einige Nummern kleiner geht es zu, wenn die Vöhringer Ballwerfer um Landesliga-Punkte kämpfen. Dies versuchen die Rot-Weißen am Samstag zum ersten Mal im Kalenderjahr, wenn sie beim VfL Kirchheim/Teck antreten (19.30 Uhr, Walter-Jacob Halle).

Kirchheim, vor der Saison als Aufsteiger neu dazugekommen, gehört sicherlich zu den positiven Überraschungen der Liga. Mit 16:14 Punkten sind die Handballer von Trainer Engelbert Eisenbeil nicht nur Tabellennachbar der Vöhringer (17:13 Zähler), sonder auch bereits frühzeitig sämtlicher Abstiegssorgen ledig. In der Vorrunde konnten die Wielandstädter am zweiten Spieltag mit 28:23 die Oberhand und beide Punkte im Sportpark behalten, allerdings erwischte der VfL dort auch nicht den besten Tag. In heimischen Gefilden ist der Neuling nämlich um einiges stärker einzuschätzen. Anders als der SCV, der zuletzt nur Testspiele absolvierte, waren die Kirchheimer schon im Einsatz - knapp unterlag man im Pokalspiel dem Spitzenteam Ober-/Unterhausen aus der anderen Landesliga-Staffel.

Keine einfache Aufgabe also für die Vöhringer, die sich am Samstag neben dem Gegner auch mit einem knappen Spielerkader auseinander setzen müssen. Die beiden freundschaftlichen Vergleiche gegen Memmingen und Dietmannsried in der Winterpause wurden zwar gewonnen, Mannschaftskapitän Alexander Henze sieht aber speziell in der Abwehrarbeit eine Steigerung vonnöten, wenn es jetzt wieder "ernst" wird. Neben Martin Stetter, der für den Rest der Saison sicher fehlen wird (Auslandsaufenthalt in Südamerika), steht auch hinter dem ein oder anderen angeschlagenen Akteuer ein Fragezeichen, zudem macht auch die Erkältungswelle vor Handballmannschaften nicht halt. Dagegen können im Idealfall zwei wichtige Akteure ihr Comeback geben: bei André Möller sind die monatelangen Beschwerden, die einen Einsatz unmöglich machten, abgeklungen. Und Jonas Hildebrand, nach seiner Rückkehr ebenfalls lange außer Gefecht gesetzt, könnte seine erste Partie für den SC Vöhringen seit mehr als eineinhalb Jahren absolvieren.

"Kölnarena"-Unterstützung wird es für den SCV am Wochenende eher nicht geben, aber die Mannschaft würde sich über Rückendeckung der eigenen Anhänger freuen. Wie immer ist die kostenlose Mitfahrt im Fanbus möglich, der um 16:30 Uhr am Vöhringer Wielandplatz abfährt (Zustiegsmöglichkeit in Ulm, 16:50 Uhr an der Tankstelle gegenüber der Fa. Schwenk).

Samstag, 22.12.2018 SC Vöhringen : HT Uhingen-Holzhausen 38:25 (17:12)

Spielbericht

Nicht nur zwei Punkte, sonder auch jede Menge Tore legten die Vöhringer Handballer ihren Fans unter den Christbaum. Beim 38:25 (17:12)-Heimsieg gegen das HT Uhingen/Holzhausen ließen die Wielandstädter nichts anbrennen und belohnten sich für eine gute Vorstellung mit einem deutlichen Erfolg.

Die Gäste legten zum 0:1 vor, es sollte ihre einzige Führung bleiben. Der torhungrige André Bluhm sowie der sichere Siebenmeterschütze Stefan Beljic antworteten für den SCV. Ebenfallls von der Linie glich Uhingen aus, zweimal Bluhm sowie Kevin Jähn vom Kreis besorgten das 5:3 (8. Minute). Alex Henze, Jähn, sowie Dennis Bauder im Gegenstoß legten erstmalig drei Tore vor, für die Gäste hatte zweimal Kreisläufer Regent eingenetzt. Beljic und Thilo Brugger erhöhten auf 10:6 (19. Minute), die Vöhringer Vier-Tore-Führung sollte das Handballteam in der Folge jeweils postwendend um einen Treffer reduzieren. Für die Rot-Weißen trafen bis zum 15:12 je zweimal Beljic und Bluhm sowie Linksaußen David Schuler, ehe dann in der Schlußminute vor der Pause zuerst André Bluhm nach druckvoll gespielter zweiter Welle ins Schwarze traf und anschließen Valentin Istoc eine Parade vom soliden Keeper Andrei Mitrofan drei Sekunden vor der Sirene per Kreuzeck-Treffer in Zählbares ummünzte - 17:12, so hatte man sich das im Vöhringer Lager vorgestellt.

Nach dem Seitenwechsel legten die Einheimischen noch eine Schippe drauf, schnell waren die Gäste entmutigt. Martin Stetter zeigte im letzten Spiel vor seiner Auslandsreise eine grandiose Leistung und parierte herausragend in Serie, und vorne machte man viel Druck, traf im gebundenen Spiel meist die richtigen Entscheidungen und erzielte auch einfache Tore aus der ersten und zweiten Welle. Jähn, Schuler und Henze hatten so bereits zweieinhalb Minuten nach Wiederbeginn auf 20:12 gestellt, Brugger, der klug Regie führte sowie der nicht zu stoppende Bluhm erhöhten auf 23:14 (39. Minute). Auch Istoc war in guter Verfassung, guckte zuerst den Torhüter zum 24:15 aus und verwandelte dann per Abstauber einen eigenen Pfostentreffer zum 25:16. Zweimal nutzte dann Thilo Brugger die starke Spielverlagerung auf die rechte Seite zu seinen Gunsten und brach energisch zum 26:16 und 27:17 durch. "Vali" Istoc sowie David Schuler konservierten den Abstand von zehn Toren, ehe man sich eine - allerdings nur kurze - Schwächephase leistete und binnen einer Minute gleich zwei Gegenstöße nicht im gegnerischen Netz unterbringen konnte. Uhingen/Holzhausen traf dreimal in Folge zum 29:22, dann hatten sich die Kotschmar-Mannen wieder berappelt, nutzten ihre diversen Ballgewinne in der Abwehr und die klaren Vorteile auf der Torhüterposition zu blitzschnellen Angriffen und schlossen auch meist erfolgreich ab. Dennis Bauder mit gekonntem Dreher von Rechtsaußen, Stefan Beljic wie üblich ohne Schwäche vom "Punkt" sowie erneut Bauder stellten für die Rot-Weißen auf 32:22 (54. Minute). Jähn und Bluhm brachten ihre Versuche zielsicher unter, ehe die selben Protagonisten sowie nochmals Dennis Bauder und Alexander Gessel zum 38:24 einwarfen. Felix Eilts, in der Schlußphase ins Tor gekommen, hatte ebenfalls noch sein Scherflein zum klaren Sieg beigetragen und musste sich erst in letzter Sekunde durch Lachenmayers Treffer zum Endstand erstmalig geschlagen geben. Die Illertaler verabschieden sich mit einer engagierten und leidenschaftlichen Teamleistung in die Winterpause, äußerst positiv, dass man sich spielfreudig und sehr diszipliniert im Angrifssspiel gezeigt hatte - weiter so! Eine hervorragende Leistung zeigten die beiden Schiedsrichter Stephanie Bahsitta und Christian Walter, die souverän und problemlos leiteten.

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts, Martin Stetter; Alexander Gessel (1), Dennis Bauder (4), Thilo Brugger (4), André Bluhm (10), Valentin Istoc (4), Alexander Henze (2), George Stanciu, David Schuler (3), Kevin Jähn (5), Matthias Stetter, Stefan Beljic (5/5).

HT Uhingen/Holzhausen: Pascal Demark, Daniel Thomsen, Kevin Haas; Nico Kupka, Maximilian Schöppe (6), Thomas Mödinger, Michael Regent (5), Felix Rummel, Felix Leiverkuss (3), Michael Schüle, Volker Schempp (1), Jannis Reich (5/2), Cornelius Lachenmayer (2), Lukas Mäußnest (3).

Siebenmeter:
SCV: 5/5
HT: 3/2 (Stetter pariert gegen Reich)

Zeitstrafen:
SCV: 3 (Brugger, Stanciu, Jähn)
HT: 3 (Schüle, Schempp, Mäußnest)

Vorbericht

Das letzte Spiel des Kalenderjahres dürfen die Vöhringer Landesliga-Handballer vor heimischem Anhang bestreiten. Am Samstag empfangen die Rot-Weißen zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr das HT (Handballteam) Uhingen-Holzhausen.

Die Gäste sind momentan mit 5:23 Zählern auf dem zwölften Tabellenplatz beheimatet. Siege durfte man bislang nur gegen Ravensburg und in Kuchen feiern, beachtlich ganz sicher das Remis beim starken Aufsteiger Bettringen. Zudem wurden einige Partieen nur sehr knapp verloren. Die Wielandstädter konnten das Hinspiel beim Handballteam gewinnnen. Nach recht ausgeglichener erster Spielhälfte konnte man sich im zweiten Durchgang absetzen und beim 29:23 beide Punkte mit ins Illertal nehmen. Kein Grund, die Gäste auf die leichte Schulter zu nehmen! Die Mannschaft vom ehemaligen Zweitligaspieler Almir Mekic steht mit dem Rücken zur Wand und wird hohe Motivation, Kampfkraft und Willen in die Waagschale werfen. Vor allem die Achse Rückraummitte-Kreisläufer ist hervorragend eingespielt und brandgefährlich, zudem agiert die Mannschaft immer wieder mit dem siebten Feldspieler. Dies müssen die Wielandstädter entsprechend verteidigen, zudem hofft man im Vöhringer Lager, die Abwehr mit der Rückkehr einiger Akteure wieder stabilisieren zu können. Im Angriff gilt es weiterhin, noch mannschaftsdienlicher und disziplinierter zu agieren. Gerne würde man sich nämlich mit einer ansprechenden Leistung und einem erfreulichen Ergebnis in die bis zum 26.01. dauernde Winterpause verabschieden. Dabei hoffen die Vöhringer nochmals auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung des Publikums im Sportpark.

Sonntag, 16.12.2018 TV Reichenbach : SC Vöhringen 37:27 (16:7)

Spielbericht

Der Tabellenzweite TV Reichenbach erwies sich zum Landesliga-Rückrundenauftakt als zu stark für die Vöhringer Handballer. Dass jedoch das Endergebnis mit 37:27 (Halbzeit 16:7) gleich so deutlich ausfiel überraschte auch den Abteilungsleiter Werner Brugger nach der Schlusssirene: „Wir konnten beim erwartet schweren Gegner nicht an den Schwung vom letzten Spiel in Steinheim anknüpfen. Die haben uns heute gleich in der Anfangsphase klar gezeigt dass sie nicht umsonst so weit oben stehen“.
Da auch noch Reichenbachs Torhüter einen Glanztag hatte und mehrere freie Würfe der Vöhringer Werfer reihenweise parierte waren sowohl der 6:1-Zwischenstand nach acht Minuten wie das bereits vorentscheidende 11:4 nach einer Viertelstunde nicht verwunderlich. Lediglich der sechsfache Torschütze Thilo Brugger konnte mit einem Doppelpack vor der Pause wenigstens auf 16:7 verkürzen.
Ohnehin mit dünnem Kader angereist machte sich im zweiten Spielabschnitt das Fehlen der Stammspieler Alexander Henze, André Bluhm und Lukas Koßbiehl immer mehr bemerkbar. Zwar landeten die Würfe der Vöhringer Angreifer nun öfters im Reichenbacher Kasten, aber die Hausherren wankten zu keiner Zeit und bleiben weiter knapp am Tabellenführer Altenstadt dran.

TV Reichenbach: Bauer, Stockburger; Liegat (9/2), Schaupp (1), Glatzel (5), Scheffold (3), Woischke (2), Stammhammer (8), Maile (1), Haase (5), Hesping (1), Fischer (1), Mäntele (1)

SC Vöhringen: Andrei Mitrofan, Felix Eilts, Martin Stetter; Alexander Gessel (1), Dennis Bauder, Thilo Brugger (6), Valentin Istoc (8), George Stanciu, David Schuler (4), Kevin Jähn (3), Matthias Stetter, Stefan Beljic (5/2).

Siebenmeter:
TVR: 3/2 (Stetter pariert gegen Liegat)
SCV: 2/2

Zeitstrafen:
TVR: 3 (Liegat, Glatzel, Hesping)
SCV: 4 (Istoc, Stanciu, Schuler, Jähn)

Vorbericht

Bereits das erste Rückrundenspiel bestreiten die Vöhringer Landesliga-Handballer am Sonntag, wenn die Wielandstädter beim TV Reichenbach antreten müssen (Spielbeginn 15.00 Uhr, Brühlhalle).

Die Gastgeber haben momentan den zweiten Tabellenplatz inne und sind damit schärfster Verfolger von Primus TV Altenstadt. Trainer Volker Haiser hat eine homogene Truppe geformt, die mit schnellem und druckvollem Spiel überzeugt. Jeder Akteur ist torgefährlich, speziell im Rückraum tummeln sich mit Alexander Stammhammer, Max Liegat und Timo Häußermann drei ausgesprochene "Scorer". In der heimischen Brühlhalle ist man eine Macht, das bekam zuletzt der TSV Bad Saulgau zu spüren, der dem TVR mit 31:34 unterlag.

Die Rot-Weißen haben zuletzt beim TV Steinheim eine starke Leistung gezeigt. Obwohl dezimiert angetreten, konnte man den spielstarken Gastgebern über die gesamte Spieldauer Paroli bieten. Valentin Istoc's Ausgleichtreffer kam leider um den Bruchteil einer Sekunde zu spät, so daß man den durchaus verdienten Punkt leider nicht mit ins Illertal nehmen konnte.

Sicher ähnlich schwer dürfte es auch am Sonntag werden, deshalb ist auch die Vorgabe dieselbe: Disziplin, Moral, Kampfgeist und "Kopf" wird es brauchen, um mit den Gastgebern auf Augenhöhe agieren zu können - vielleicht ist dann ja eine Überraschung möglich.

Fan-Unterstützung wäre sicher hilfreich und äußerst willkommen: die Mitfahrt im Mannschaftsbus ist kostenlos, Abfahrt ist um 12.30 Uhr am Vöhringer Wielandparkplatz sowie um 12:50 Uhr in Ulm an der Tankstelle gegenüber der Fa. Schwenk.

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