SC Vöhringen 1893 e.V.

Abteilung Handball

Rückrunde der Frauen (F1) in der Saison 2021/2022

Spielplan Rückrunde

Datum und ZeitHeimGastErgebnisBericht
Sa, 15.01.22, 20:00hSC VöhringenTSG Ehingen/D.18:24Spielbericht
So, 23.01.22, 15:00hTSF Ludwigsf.SC Vöhringen21:16Spielbericht
So, 30.01.22, 17:30hSC VöhringenHSG Lons-Amst32:21Spielbericht
Sa, 05.02.22, 13:15hMTG Wangen 2SC Vöhringen16:25Spielbericht
So, 13.02.22, 17:30hSC VöhringenSV Tannau30:25Spielbericht
Sa, 05.03.22, 17:15hHC HohenemsSC Vöhringen26:18Spielbericht
Sa, 12.03.22, 17:30hSC VöhringenHCL Vogt30:12Spielbericht
Sa, 19.03.22, 17:45hHC LustenauSC Vöhringen18:19Spielbericht
So, 27.03.22, 15:00hSC VöhringenSG Ulm & Wiblingen:abgesagt
So, 03.04.22, 15:15hSG Ulm/WiblingenSC Vöhringen13:17Spielbericht
So, 10.04.22, 16:00hSC VöhringenHC Lustenau23:20Spielbericht
Sa, 23.04.22, 14:30hSC VöhringenSG Ulm & Wiblingen34:15Spielbericht

SC Vöhringen - SG Ulm/Wiblingen 34:15 (19:8)

Frauencoach Uwe Kumpfe wird mit einem deutlichen 34:15-Derbysieg beim Saisonfinale gegen die SG Ulm/Wiblingen verabschiedet!

Zum Saisonabschluss stand noch einmal ein Derby im Vöhringer Sportpark gegen die SG Ulm/Wiblingen an. Im Hinspiel - das hatte aufgrund der Corona-bedingten Terminverschiebungen erst Ende März stattgefunden – gelang den Vöhringer Frauen ein mühsamer 13:17-Erfolg. Diesmal wurde mit zunehmendem Spielverlauf ein klarer Sieg herausgespielt.  

Zunächst musste aber auf den Schiedsrichter gewartet werden, dieser traf wegen einer Autopanne mit zwanzig Minuten Verspätung im Sportpark ein. Besten Dank an Manfred Jähn – er stand schon mit Pfeife und Schiedsrichtertrikot in der Halle, um als Vertretung einzuspringen. Dann dauerte es doch wieder einige Zeit, bis das Frauenteam auf Betriebstemperatur war. In den ersten zehn Minuten wurden einige gute Chancen nicht verwertet, dank der Treffer von Katharina Vogel, Annabel Allmendinger und Alicia Staigmüller konnte man wenigstens das Unentschieden beim 3:3 nach zehn Spielminuten halten. Doch dann wurden mehrere Ballgewinne in der Abwehr für erfolgreiche Tempogegenstöße genutzt und fünf Zeigerumdrehungen später hatten Annika Hamm, Alicia Staigmüller, Katharina Vogel und zweimal Annabel Allmendinger eine 5:0-Serie zum 8:3 hingelegt. Das gab der gesamten Mannschaft die notwendige Sicherheit, in der Abwehr mit der erneut sehr gut haltenden Torhüterin Nadja Schachschal im Rücken brannte fast gar nichts mehr an. Auch das Offensivspiel wurde von allen Positionen druckvoller aufgezogen und in regelmäßige Torerfolge umgemünzt. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung auf 19:8 ausgebaut. Insbesondere Annabel Allmendinger zeigte mit 6 Toren allein in der ersten Halbzeit eine starke Partie.

Nach Wiederanpfiff dauerte es wieder ein paar Minuten, bis das SCV-Team loslegte. Mit einer erneuten 5:0-Serie bis zur 40. Spielminute setzten sich die Vöhringer Frauen bis zum Spielstand von 24:10 ab. Jetzt konnte Coach Uwe Kumpfe viel durchwechseln und allen Spielerinnen ausreichend Spielzeit geben. Mit viel Beifall wurde Mitte der zweiten Halbzeit die B-Jugendliche Katharina Hinterkircher bei ihrer Premiere im Tor der Vöhringer Frauen begrüßt. Und sie machte ihre Sache bis zum Schlusspfiff sehr gut. Sieben Minuten vor Spielende stand es 28:15, dann gelang noch ein Schlussspurt mit sechs SCV-Toren nacheinander zum 34:15-Endstand. Erfolgreichste SCV-Werferin mit sechs Toren in der zweiten Halbzeit war Theresia Miller; verdienten Szenenapplaus erhielt sie bei einem Konter, bei dem der Pass von Torhüterin Nadja Schachschal etwas zu lang geraten war und Theresia beim Sprung in den Kreis in Volleyball-Manier den Ball ins Tor bugsierte.

Erfolgsgarant für diesen klaren Heimsieg war wieder eine energisch zupackende Abwehr mit ausgezeichneten Torhüterinnen als Rückhalt. Dadurch konnten viele Gegentreffer verhindert und leichte Torerfolge durch Tempogegenstöße ermöglicht werden.

Insgesamt kann das Vöhringer Frauenteam auf eine tolle Entwicklung insbesondere in der Rückrunde zurückblicken. Man musste beim Start in die neue Saison auf fünf ehemalige Stammspielerinnen verzichten und diese Ausfälle mit den Mädels aus der weiblichen A-Jugend kompensieren. Nachdem verletzungsbedingt während der Vorrunde weitere Spielerinnen teilweise länger nicht zur Verfügung standen, fand man sich am Ende der wegen Corona verkürzten Vorrunde Ende November auf den Abstiegsrängen wieder. Doch in aller Ruhe wurde weitergearbeitet und von Spiel zu Spiel insbesondere die Leistung in der Defensive gesteigert. Ab Ende Januar gelang dann eine Serie von acht Siegen aus neun Partien und verdienter Lohn ist Tabellenplatz 4 in der Abschlusstabelle.

Daher bedanken wir uns ausdrücklich bei unserem Trainer Uwe Kumpfe, der in seinen drei Jahren als verantwortlicher Coach bei den Frauen mit vielen Hürden zu kämpfen hatte, aber die Mädels jedes Jahr wieder in die Erfolgsspur gebracht hat.

Uwe, vielen Dank für deinen Einsatz und viel Spaß ab sofort im wohlverdienten Handball-Trainer-Ruhestand!

Für den SCV spielten: Nadja Schachschal und Katharina Hinterkircher (beide im Tor), Laura Of, Theresia Miller (10), Annika Hamm (3), Leonie Schiller (1), Tina Hieber (1), Nina Gruber (2), Alexandra Frank, Katharina Vogel (4), Nicola Schiller (1), Annabel Allmendinger (8), Maria Caroline de Freitas Ramos und Alicia Staigmüller (4). 

SC Vöhringen - HC Lustenau 23:20 (10:12)

SCV-Frauen gewinnen mit einer sehenswerten Aufholjagd das temporeiche Heimspiel gegen den HC Lustenau mit 23:20!

Eine temporeiche und spannende Partie wurde den Zuschauern im Vöhringer Sportpark bei der Begegnung der Vöhringer Frauen gegen den HC Lustenau geboten.

Die Gäste wollten sich offensichtlich für die knappe 18:19-Heimniederlage vor wenigen Wochen revanchieren und starteten hellwach in die Partie. Zwar konnte Annabel Allmendinger einen Konter zum 1:0 erfolgreich abschließen, aber dann zeigte die Mannschaft aus Österreich eine ganz starke Phase. Technische Fehler, Ballverluste und erfolglose Torversuche des SCV nutzte der HC Lustenau entweder per Tempogegenstoß oder mit Rückenraumtreffern gnadenlos aus und legte eine Trefferserie zum 1:7 nach etwa zehn Spielminuten vor. Theresia Miller verwandelte einen Siebenmeter, aber kurz darauf war auch Lustenau ebenfalls vom Punkt erfolgreich. Höchste Zeit also für Coach Uwe Kumpfe, den Mädels mit einem Timeout ins Gewissen zu reden. Und dies zeigte allmählich Wirkung. Die Abwehr steigerte sich von Minute zu Minute und in der Offensive wurde variabler, schneller und mit mehr Zug zum Tor agiert. Dies war auch direkt an der Häufung von Zeitstrafen gegen das Gästeteam aus Lustenau zu erkennen. Beim SCV übernahmen jetzt vor allem die „Oldies“ Theresia Miller (3x), Annabel Allmendinger (1x) und Katharina Vogel (3x) Verantwortung im Torabschluss und halbierten den Rückstand bis kurz vor der Pause zum 9:12. Zwei weitere Zeitstrafen gegen die Gäste nutzte Theresia Miller – die an diesem Tag mit 9 Treffern in der Offensive und vom Siebenmeterpunkt eine ganz starke Partie zeigte – zum Anschlusstreffer von 10:12. Mit diesem Resultat ging es dann in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel hatte der SCV zwar noch Überzahl, Ballbesitz war aber beim HC Lustenau. Doch die Abwehr griff beherzt zu und konnte einen schnellen Ballgewinn verbuchen; die wenigen restlichen Sekunden Überzahlspiel wurde von Theresia Miller in gewohnter Manier zum 11:12 genutzt. Leider agierte die Vöhringer Deckung dann wieder zu passiv und fing sich mehrere unnötige Rückraumtreffer ein; Lustenau legte zum 12:15 bzw. 14:17 vor. Wichtig waren in dieser Phase die Tore von Alicia Staigmüller sowie der erste  abgewehrte Siebenmeter durch Nadja Schachschal, ansonst wären die Gäste erneut davon gezogen. Aber das Vöhringer Frauenteam hatte jetzt den Kopf oben und wollte die Begegnung unbedingt noch für sich entscheiden. Leonie Schiller und Alicia Staigmüller verkürzten zum 16:17. Dann gab es Siebenmeter und Zeitstrafe gegen den SCV – aber erneut wehrte Nadja Schachschal den Wurf der Lustenauer Schützin ab. Trotz Unterzahl erzielte Annabel Allmendinger der Ausgleich, Alicia Staigmüller und Theresia Miller warfen den SCV mit 19:17 in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gäste gelang dann Katharina Vogel mit einem Doppelpack per Distanzwurf sowie von der ungewohnten Linksaußen-Position eine erste Vorentscheidung beim 21:18 sechs Minuten vor Spielende. Während der HC Lustenau noch mit einer Manndeckung versuchte das Spiel zu drehen, machten Nina Gruber und Theresia Miller mit ihren Toren den umjubelten 23:20-Heimsieg perfekt.

Auch diese Begegnung wurde dank einer starken Abwehrleistung gewonnen. Insbesondere in den entscheidenden letzten 16 Minuten der Partie gelangen dem SCV acht eigene Tore bei nur drei Gegentreffern.

Trainer Uwe Kumpfe und die SCV-Fans können stolz auf die Leistung und den Siegeswillen der Vöhringer Frauen an diesem Tag sein. Trotz dem frühen und hohen Rückstand ging ein Ruck durch das ganze Team und die Partie wurde trotz einiger zwischenzeitlicher Rückschläge gedreht und im Schlussspurt gewonnen. Dies zeigt deutlich, dass sich das Vöhringer Frauenteam gerade in der Rückrunde erheblich weiterentwickelt hat und völlig zu Recht von einem Abstiegsplatz auf den aktuellen Tabellenplatz 4 geklettert ist.

Ein ausdrückliches Lob hat sich auch der Schiedsrichter verdient. Trotz der intensiven und kampfbetonten Partie wurde das Spiel souverän und mit klarer Linie von ihm geleitet.

Zum Saisonabschluss gibt es am Samstag, 23.04.2022, um 14:30 Uhr nochmal ein Lokalderby gegen die SG Ulm/Wiblingen. Die SCV-Frauen würden sich sehr freuen, wenn erneut viele Fans zu diesem Spiel in den Sportpark kommen und einen hoffentlich positiven Saisonabschluss gemeinsam feiern würden!

Für den SCV spielten: Nadja Schachschal und Sarah Hase (beide im Tor), Laura Of, Theresia Miller (9), Annika Hamm, Leonie Schiller (1), Tina Hieber, Nina Gruber (1), Alexandra Frank, Katharina Vogel (5), Nicola Schiller, Annabel Allmendinger (3) und Alicia Staigmüller (4). 

SG Ulm/Wiblingen - SC Vöhringen 13:17 (8:10)

13:17-Arbeitssieg für das Vöhringer Frauenteam im Derby gegen die SG Ulm/ Wiblingen

Die Vorzeichen für die heutige Partie standen nicht allzu gut, leider mussten mit Victoria Giehle verletzungsbedingt, Tina Hieber krankheitsbedingt und Laura Of sowie Carol de Freitas Ramos urlaubsbedingt vier Stammspielerinnen absagen. Außerdem standen auch die Langzeitverletzten Elena Schmidt und Sabrina Matt dem Trainer Uwe Kumpfe nicht zur Verfügung. Der Gegner des heutigen Tages war schwer einzuschätzen, spielte man zwar in den vergangenen Jahren häufig in heiß umkämpften Partien gegeneinander, wusste man, dass sich die gegnerische Mannschaft aus Ulm/ Wiblingen personell deutlich verändert hat. Drei Stammspielerinnen wechselten zum benachbarten Verein aus Burlafingen und auch in Punkto Trainerposten gab es in der laufenden Saison schon zwei Mal Veränderungen. Da die Heimmannschaft momentan auf dem abstiegsbedrohten letzten Tabellenplatz der Bezirksliga festsitzt, war klar, dass diese dringend zwei Punkte aus dieser Partie mitnehmen wollten.

Der bessere Start in die Partie gelang definitiv den Gastgebern des sonntäglichen Spiels, schnell sah sich die junge Vöhringer Mannschaft mit 3:0 im Hintertreffen. Verantwortlich hierfür war eine schlechte Trefferquote und fehlende Aggressivität und Hilfsbereitschaft in der Abwehr. Doch Tore von Alicia Staigmüller und Annabel Allmendinger stellten in einer sehr torarmen Partie nach knapp 13 Minuten den 3:2 Anschlusstreffer her. Auf den ersten Ausgleichstreffer aber mussten die zahlreichen Vöhringer Fans knapp 21 Spielminuten warten, Tore von erneut Alicia Staigmüller (vom Punkt), Annabel Allmendinger, Nina Gruber und Katharina Vogel sorgten für den 6:6 Gleichstand. Ab diesem Zeitpunkt stabilisierte sich die Vöhringer Deckung, bis zur Halbzeit konnte somit ein 8:10 Vorsprung herausgespielt werden.

Aber auch im zweiten Durchlauf steigerte sich die Vöhringer Offensivstärke nicht, zu oft wurden aussichtsreiche Chancen ungenutzt liegengelassen oder technische Fehler vom Schiedsrichter abgepfiffen. Den spielerisch überlegeneren Vöhringerinnen gelang es daher nicht, sich entscheidend abzusetzen. Da aber der Defensivverbund inklusive Torhüterin Nadja Schachschal weiterhin konsequent verteidigte und auch die Wiblinger Spielerinnen keine Nervenstärke zeigten, stand ein beruhigender 4-Tore-Vorsprung nach 46 Spielminuten beim 12:16 an der Anzeigetafel. Auch in der letzten Viertelstunde zeigte sich kein anderes Bild, Torerfolge waren auf beiden Seiten Mangelware - bis zum Schlusspfiff nach 60 Minuten gelang beiden Mannschaften lediglich ein weiterer Torerfolg, beim Stand von 13:17 trennte man sich an diesem Tag.

Obwohl die junge Vöhringer Mannschaft in dieser Partie definitiv nicht ihre beste Saisonleistung abrufen konnte, zeigte diese bis zum Schluss Nervenstärke und konnte somit verdient als Gewinner vom Platz gehen. Das nächste und auch vorletzte Spiel der laufenden Saison steht für die Vöhringer Frauenmannschaft kommenden Sonntag gegen den punktgleichen Ligakonkurrent HC Lustenau an. Beide Mannschaften stehen momentan mit der ausgeglichenen Bilanz von 16:16-Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Im Hinspiel vor zwei Wochen konnte durch eine überragende Abwehrarbeit ein knapper 18:19 Auswärtserfolg erzielt werden. Auch im Rückspiel kommenden Sonntag im Vöhringer Sportpark um 16 Uhr wollen die SCV Mädels ihre positive Rückrundenserie ausbauen und erneut zwei Zähler für ein positives Punktekonto verbuchen. Die Vöhringerinnen freuen sich auf zahlreiche Unterstützung von den Zuschauerrängen!  

Für den SCV spielten: Nadja Schachschal und Sarah Hase (beide im Tor), Theresia Miller (2), Annika Hamm, Leonie Schiller, Nina Gruber (2), Alexandra Frank, Katharina Vogel (2), Nicola Schiller, Annabel Allmendinger (5/1), Alicia Staigmüller (6/2).

HC Lustenau - SC Vöhringen 18:19 (6:9)

SCV Frauen zeigen ihre beste Saisonleistung in der Defensive und belohnen sich mit 18:19-Auswärtssieg beim HC Lustenau!

Obwohl einige Spielerinnen urlaubs- und krankheitsbedingt nicht zur Verfügung standen, starteten die SCV-Frauen mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Die Abwehr incl. Torhüterin Nadja Schachschal zeigten wieder eine Klasseleistung (und das während der gesamten Partie) und im Angriff gingen Theresia Miller, Annabel Allmendinger und Alica Staigmüller in jede noch so kleine Lücke und sorgten so für einen 1:5-Vorsprung bereits nach sechs Minuten. Spätestens jetzt war dem HC Lustenau aber klar, dass Vöhringen nicht als Punktelieferant nach Österreich gekommen war und agierte in der Defensive genauso konsequent wie der SCV. Es entwickelte sich ein intensiver und zäher Kampf um jede Torchance, die Gastgeber konnten in den nächsten Minuten bis zum 5:7 verkürzen. Doch erneut Annabel Allmendinger mit einer fast perfekten Trefferquote vom Siebenmeterpunkt und Alica Staigmüller mit einem Rückraum-Geschoß sorgten für die 5:9-Führung und veranlassten den HC Lustenau zur ersten Auszeit. Diese zeigte aber nur begrenzte Wirkung. Eine doppelte Unterzahl überstand der SCV fast unbeschadet – man kassierte nur einen Gegentreffer zum 6:9 – während dann bis zum Pausenpfiff die Abwehrreihen und Torfrauen klar die Oberhand hatten und keinen einzigen Treffer von der 18. Minute bis zum Pausenpfiff mehr zuließen. Allerdings hatte der SCV in dieser Phase auch ein wenig Pech, denn Laura Of und Katharina Vogel setzten zwei der wenigen Gelegenheiten in dieser Phase an die Latte.

Diese herausragende Leistung der Vöhringer Abwehr und der Torhüterin Nadja Schachschal wurde mit großem Applaus der treuen Fans honoriert. Hatte man gegen ein durchaus gleichwertiges Team in einer kompletten Halbzeit gerade einmal sechs Gegentreffer zugelassen und drei davon auch nur per Siebenmeter!

Leider konnten die Vöhringer Mädels dieses Niveau in der Defensive in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel nicht halten. Im Minutentakt fing man sich einen Gegentreffer nach dem anderen ein und plötzlich führte Lustenau nach 34 Spielminuten mit 10:9. Zwar war Alicia Staigmüller als erste Torschützin für Vöhringen nach dem Seitenwechsel erfolgreich, aber dann erzielte Lustenau zwei weitere Treffer zum 12:10. Katharina Vogel vom Kreis und Annabel Allmendinger von Außen egalisierten (Spielstand 12:12) und es war deutlich zu sehen, dass die Vöhringer Abwehr wieder sicherer und konsequenter agierte. Weitere zehn Spielminuten war die Partie vollkommen ausgeglichen und nach wie vor hart umkämpft bis zum Spielstand von 15:15. Dann aber zeigte das Vöhringer Team wieder sein Potenzial, indem es hinten die Bude dichthielt und vorne durch weitere Erfolgserlebnisse von Theresia Miller und Annabel Allmendinger mit 15:18 in Führung gehen konnte. Wer jetzt der Meinung war, dass die Begegnung vier Spielminuten vor Ende bereits gelaufen ist, hatte sich geirrt. Lustenau stellte auf offene Manndeckung um und in dieser Phase leisteten sich die Vöhringer Mädels doch einzelne Ballverluste. Dies hatte zur Folge, dass Lustenau durch zwei Siebenmeter bis auf 17:18 verkürzen konnte. Hut ab dann vor unserem Nachwuchstalent Alicia Staigmüller, die 90 Sekunden vor Ende den nächsten Siebenmeter bombensicher und nervenstark im Tor des Gegners versenkte. Zwar gelang Lustenau nochmals der Anschlusstreffer zum 18:19 aber in den restlichen 47 Sekunden spielten die Vöhringer Frauen ihren eigenen Ballbesitz clever zu Ende; völlig egal war, dass dann zwei 100%-ige Torchancen in den letzten Sekunden der Begegnung nicht mehr verwandelt werden konnten. Unter großem Jubel im Team, den Trainern und Fans wurde die Mannschaft zurecht für diese tolle Leistung gegen einen gleichwertigen Gegner gefeiert. Mindestens genauso gut war dann die Stimmung auf der Bus-Rückfahrt von Österreich in den heimischen Vöhringer Sportpark!

Mit diesem Sieg wurde gleichzeitig der Klassenerhalt perfekt gemacht; in der nächsten Partie am Sonntag, 27.03.2022, um 15 Uhr wollen wir aber trotzdem wieder eine vergleichbare Leistung im Lokalderby gegen die SG Ulm/Wiblingen sehen! Die Vöhringer Frauen freuen sich wieder über zahlreiche und lautstarke Unterstützung der eigenen Fans und haben sich dies durch eine deutliche Leistungssteigerung in der Rückrunde auch redlich verdient!

Für den SCV spielten: Nadja Schachschal und Sarah Hase (beide im Tor), Laura Of, Theresia Miller (3), Annika Hamm, Tina Hieber, Alexandra Frank, Katharina Vogel (1), Annabel Allmendinger (8), Victoria Giehle und Alicia Staigmüller (6). 

SC Vöhringen - HC LJG Vogt 30:12 (13:6)

Starke Defensivleistung ist die Grundlage für deutlichen 30:12-Heimsieg gegen HC LJG Vogt!

Die Vöhringer Mädels zeigten eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche bei der 26:18-Auswärtsniederlage beim HC Hohenems. Bis kurz vor der Halbzeit konnten die Gäste aus Vogt noch mithalten, dann zeigte die junge Vöhringer Mannschaft welches Potenzial in ihr steckt und warf einen deutlichen 30:12-Sieg heraus.

Theresia Miller netzte bereits nach 35 Sekunden zum 1:0 ein und Annabel Allmendinger verwandelte den ersten Strafwurf zum 2:0. Von der ersten Minute an zeigte das SCV-Team eine energische Abwehrleistung und wenn doch mal ein Wurf aufs Tor kam, war stets Torhüterin Sarah Hase zur Stelle. Aber das war auch gut so, denn nach dieser schnellen Führung war fast zehn Minuten wieder Sand im Getriebe des Vöhringer Angriffsspiels. Unkonzentriertheiten, überhastete Tempogegenstöße und schwache Torabschlüsse erlaubten Vogt den Ausgleich zum 2:2. Ein weiterer erfolgreicher Siebenmeter von Annabel Allmendinger verhalf dem SCV so langsam wieder in die Spur. Treffer von Theresia Miller, Alicia Staigmüller, Annika Hamm und Katharina Vogel brachten uns mit 7:3 in Führung. Danach folgte eine ausgeglichene Phase und die Vöhringer Frauen konnten eine vollkommen unnötige Zeitstrafe wegen eines Wechselfehlers relativ unbeschadet bis zum Spielstand von 9:6 überstehen. Dann legte das Heimteam aber den Turbo ein: innerhalb von 150 Sekunden vor der Pause versenkte zweimal Annika Hamm das Spielgerät von Linksaußen, Tina Hieber verwandelte einen Konter-Traumpass von Torfrau Sarah Hase sowie Alicia Staigmüller mit einem Durchbruch aus dem Rückraum sorgte für einen 13:6 Halbzeitvorsprung.

Auch nach dem Wiederanpfiff ließen die Vöhringer Frauen in ihrer intensiven Defensivarbeit nicht nach. Da jetzt auch noch zwei Siebenmeter erfolgreich abgewehrt wurden, gelang es durch vier weitere Torerfolge (2x Annabel Allmendinger, Victoria Giehle und Alicia Staigmüller) die Serie auf 8:0 und Spielstand 17:6 in der 38. Minute auszubauen. Auch in den nächsten zehn Minuten hielt die Abwehr incl. Torfrau Sarah Hase dicht und erlaubte nur drei Gegentore bei acht eigenen Erfolgserlebnissen: hier hatte insbesondere Alicia Staigmüller mit 5 Toren eine ganz starke Phase, Katharina Vogel traf zweimal sowie Theresia Miller einmal.  Und so ging es bis zum Schlusspfiff weiter; zwar erlaubte man Vogt noch drei einfache Tore aus dem Rückraum, aber dies hatte keinen nennenswerten Einfluss mehr auf die Partie weil für Vöhringen in der gleichen Zeit Victoria Giehle, Katharina Vogel, Annabel Allmendinger und Tina Hieber erfolgreich waren. Den Schlusspunkt zum Endergebnis von 30:12 setzte dann Leonie Schiller. Lohn für diese starke Leistung ist der Sprung auf Tabellenplatz 6 ins gesicherte Mittelfeld!

Dieser klare Heimsieg sollte genügend Selbstvertrauen geben, um die restlichen vier Partien der Saison ebenfalls erfolgreich zu gestalten. Aufgrund der Corona-bedingten Terminverschiebungen stehen noch jeweils zwei Begegnungen gegen den HC Lustenau und die SG Ulm/Wiblingen an. Auftakt ist dabei das nächste „Länderspiel“ am Samstag, 19.03.2022, um 17:45 Uhr auswärts beim HC Lustenau. Über zahlreiche Unterstützung unserer Fans würden wir uns wieder sehr freuen!

Für den SCV spielten: Nadja Schachschal und Sarah Hase (beide im Tor), Laura Of, Theresia Miller (3), Annika Hamm (3), Leonie Schiller (1), Tina Hieber (2), Alexandra Frank, Katharina Vogel (5), Nicola Schiller (1), Annabel Allmendinger (5), Victoria Giehle (2), Elena Schmidt und Alicia Staigmüller (9). 

HC Hohenems - SC Vöhringen 26:18 (11:9)

SCV Damenteam verkauft sich unter Wert: 26:18 Niederlage in Hohenems!

Das junge Vöhringer Frauenteam musste hinsichtlich Effizienz und Chancenverwertung in Hohenems Lehrgeld zahlen. Exemplarisch dafür war das Überzahlspiel: bei fünf Zeitstrafen gegen den Gastgeber gelang gerade mal ein Vöhringer Treffer – allerdings erzielte Hohenems im gleichen Zeitraum sogar zwei Tore. Torgelegenheiten herauszuspielen klappte prima  - aber die Dinger wurden halt einfach viel zu häufig nicht reingemacht.

Gleich von Beginn an waren beide Mannschaften auf Betriebstemperatur. Nach gerade mal vier Spielminuten stand es schon 3:3. Für Vöhringen hatten die beiden Außen Laura Of und Annabel Allmendinger sowie Alicia Staigmüller per Siebenmeter jeweils vorgelegt. Eine kurze Vöhringer Torflaute nutzte Hohenems für die erste 5:3-Führung. Doch Vöhringen hielt spielerisch und kämpferisch weiter gut mit und kam durch Erfolgserlebnisse von Laura Of, Annabel Allmendinger und Nicola Schiller beim 7:6 nach knapp 18 Spielminuten wieder auf Schlagdistanz heran. Leider wurde die Trefferquote jetzt zunehmend schlechter, bis zur Halbzeitpause trafen gerade mal noch Theresia Miller, Annabel Allmendinger und Leonie Schiller für Vöhringen; daher konnte Hohenems eine 11:9 – Führung in die Pause mitnehmen.

Ein schwacher Start in die zweite Halbzeit mit eigenen Fahrkarten vor dem gegnerischen Tor und leichten Gegentreffern „hinten“ sorgte schnell für einen 14:9 Rückstand. Es dauerte fast fünf Minuten bis Katharina Vogel der erste Treffer nach dem Seitenwechsel gelang. Der Fünf-Tore Rückstand hatte trotz Toren von Tina Hieber und Alicia Staigmüller bis zum 17:12 Bestand. Lautstark angetrieben durch ihre Fans leisteten die Vöhringer Mädels dann aber energischen Widerstand und verkürzten durch Tore von Theresia Miller (2x), Nicola Schiller (2x) und Katharina Vogel auf 18:17 innerhalb von fünf Spielminuten. Leider ließ man dann wieder Hohenems zweimal einnetzen bevor Alicia Staigmüller zum 20:18 traf. Das war es dann aber aus Vöhringer Sicht schon gewesen! In den verbliebenen gut elf Spielminuten gelang kein einziges Tor mehr. Zu der mangelnden Chancenverwertung kamen jetzt noch technische Fehler und Ballverluste dazu. Diese Einladung nahm der Gastgeber dankend an und sicherte sich mit sechs Toren in Folge noch einen deutlichen 26:18-Heimsieg.

Jetzt gilt es diese Partie möglichst schnell abzuhaken und den Fokus auf das kommende Heimspiel am Samstag, 12.03.2022, um 17:30 Uhr gegen HC LJG Vogt zu richten. Mit den Vöhringer Fans im Rücken sollte eine Leistungssteigerung und damit ein Heimsieg durchaus drin sein!

Für den SCV spielten: Nadja Schachschal und Sabrina Matt (beide im Tor), Laura Of (2), Theresia Miller (3), Leonie Schiller (1), Tina Hieber (1), Alexandra Frank, Katharina Vogel (2), Nicola Schiller (3), Annabel Allmendinger (3), Maria Caroline de Freitas Ramos, Victoria Giehle und Alicia Staigmüller (3). 

SC Vöhringen - SV Tannau 30:25 (15:10)

Dritter Sieg in Folge – diesmal gegen den Tabellendritten SV Tannau mit 30:25!

Die Vöhringer Frauen bleiben auf Erfolgskurs - auch der Tabellendritte SV Tannau musste die Punkte im Vöhringer Sportpark lassen.

Wie in den letzten Wochen verlief auch diesmal die Anfangsphase sehr ausgeglichen. Tannau legte jeweils einen Treffer vor, auf Vöhringer Seite sorgten Nicola Schiller, Victoria Giehle und dreimal Alicia Staigmüller für den 5:5 Ausgleich. Was den SV Tannau dazu veranlasste, Alicia meistens mit einer Manndeckung in ihrem Aktionsradius einzuschränken. Doch den daraus resultierenden Platz nutzten Annabel Allmendinger und Victoria Giehle zu einer ersten Vöhringer Führung beim Spielstand von 7:5. Mit zunehmender Spieldauer steigerte sich die heute meist aufmerksame Abwehr incl. Torhüterin Nadja Schachschal und verbuchte viele Ballgewinne. Während in der Offensive bis dahin noch viele Chancen vergeben wurden, änderte sich dies in der folgenden Spielphase zu Gunsten des SCV. War es nach 20 Minuten noch 9:7 gestanden, zog das Vöhringer Frauenteam bis kurz vor der Pause auf 14:8 davon. Erneut waren Elena Schmidt, Theresia Miller und Alicia Staigmüller die Goalgetter. Mit 15:10 ging es in die Pause.  

In diesem Stil ging es direkt nach Wiederanpfiff weiter: Theresia Miller setzte sich zweimal aus dem Rückraum durch, Victoria Giehle fand erneut eine Lücke in der gegnerischen Abwehr und Annabel Allmendinger verwandelte einen Siebenmeter zum beruhigenden 19:10. Doch anstatt die Begegnung auf diesem Niveau weiter zu dominieren, leistete sich die junge Vöhringer Mannschaft einen Durchhänger. In der Offensive verzettelten sich die Mädels  in Einzelaktionen, wollten mit dem Kopf durch die Wand oder genehmigten sich Torabschlüsse aus ungünstigen Positionen. In der Abwehr nahmen Unkonzentriertheiten zu bzw. man ließ sich durch einfache Tricks der Gäste aus Tannau überlisten. Eine Rolle spielte dabei aber sicher, dass die Vöhringer Jugendspielerinnen bereits das zweite Spiel direkt nacheinander in den Knochen hatten, denn direkt vor der Frauenpartie hatte die weibliche A-Jugend das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten aus Allach bestritten. Die Gäste aus Tannau verkürzten zum 19:14 und die Vöhringer Frauen mussten jetzt um jeden Torerfolg hart kämpfen. Zweimal Victoria Giehle, Katharina Vogel, Theresia Miller und Alicia Staigmüller verteidigten die 5-Tore-Führung bis zum 24:19 elf  Minuten vor Ende der Partie. Doch zwei weitere Gegentreffer in kurzer Zeit und der Vorsprung war bis auf drei Tore beim 24:21 geschmolzen und es waren immer noch neun Spielminuten zu absolvieren. Zwei Treffer von Alica Staigmüller sicherten  das 26:23 vier Minuten vor Ende der Partie und Uwe Kumpfe holte sich das Team zur letzten Auszeit. Danach ließen die Vöhringer Frauen nichts mehr anbrennen: zweimal von halb rechts Annabel Allmendinger und Elena Schmidt von Rechtsaußen sorgten für die 30:25-Spielentscheidung.

Mit diesem wichtigen Heimsieg zur 6:0-Punkteserie hat das SCV-Frauenteam den Anschluss an das Mittelfeld hergestellt und sich die Pause bis zur Auswärtspartie am Samstag, 05.03.2022, um 17:15 Uhr in Hohenems verdient. In der Zwischenzeit sollte die Tabelle wieder ein klareres Bild abgeben, denn es gibt aktuell Mannschaften die drei Spiele weniger bestritten haben als der SCV.

Für den SCV spielten: Nadja Schachschal und Sarah Hase (beide im Tor), Laura Of, Theresia Miller (5), Annika Hamm, Leonie Schiller, Tina Hieber, Alexandra Frank, Katharina Vogel (1), Nicola Schiller (1), Annabel Allmendinger (4), Victoria Giehle (5), Elena Schmidt (4) und Alicia Staigmüller (10). 

MTG Wangen 2 - SC Vöhringen 16:25 (10:12)

Vöhringer Frauen haben die Erfolgsspur gefunden: 16:25 Auswärtssieg in Wangen!

Zu ungewohnter Zeit am Samstag um 13:15 Uhr musste das Vöhringer Frauenteam beim Schlusslicht MTG Wangen 2 antreten. Vielleicht lag es daran, dass es bis Mitte der zweiten Halbzeit dauerte, um einen spielentscheidenden Vorsprung herauszuwerfen. Eine erfreuliche Nachricht gab es schon vor der Begegnung: Annabel Allmendinger konnte erstmals seit langer Zeit wieder das Vöhringer Trikot überstreifen.

Der Start in die Partie verlief vielversprechend - unsere Youngster Elena Schmidt und Alicia Staigmüller (2x) sorgten bereits nach zwei Minuten für eine 1:3-Führung. Leider sorgte das aber nicht für die notwendige Sicherheit, im Angriff gelang fast zehn Minuten nichts Zählbares und im Defensivverbund erlaubte man dem Gegner Durchbrüche oder Kreisanspiele und musste daher Wangen mit 5:4 in Führung gehen lassen. Einen kurzzeitigen Vorsprung zum 5:7 vergab man wieder durch unkonzentrierte Abwehrarbeit und kassierte in drei Minuten drei Gegentreffer zum 8:7. Annika Hamm und zweimal Alicia Staigmüller wendeten das Blatt zu Gunsten des SCV (Spielstand 8:10). Leider wurden im Schlussspurt vor dem Halbzeitpfiff drei Topchancen (Siebenmeter, Konter, Lattentreffer vom Kreis) vergeben. Glücklicherweise traf noch Victoria Giehle zwölf Sekunden vor dem Pausenpfiff – damit konnte Vöhringen wenigstens einen Vorsprung von zwei Toren zum 10:12 in die Kabine mitnehmen.

Das Vöhringer Trainerduo Uwe Kumpfe / Katharina Vogel hatte der eigenen Abwehr beim Pausentee eine defensivere Orientierung verordnet, und das sollte sich in der zweiten Halbzeit mit zunehmender Spieldauer auszahlen. Nadja Schachschal glänzte mit vielen erfolgreichen Abwehrversuchen und „entwertete“ drei Siebenmeter des Gegners. Theresia Miller, Annika Hamm und Laura Of sorgten für das 12:15, aber Wangen verkürzte umgehend zum 15:16. Alicia Staigmüller verwandelte einen fälligen Siebenmeter sicher zum 15:17. Dann kam die entscheidende Phase der Begegnung: eine aus Vöhringer Sicht harte Entscheidung mit 2-Minuten-Zeitstrafe und Siebenmeter gegen den SCV nutzte Nadja Schachschal zu drei Paraden hintereinander. Kurz vor Ablauf der Unterzahl gelang bei angezeigtem Zeitspiel noch ein Freiwurf-Trick mit Zuspiel an Theresia Miller und diese verwandelte vom Kreis zum 15:18. Dadurch war das Vöhringer Frauenteam endgültig in der Erfolgsspur und ließ in der restlichen Spielzeit nur noch einen Gegentreffer zu. In der Schlussphase machte sich die vollbesetzte Vöhringer Bank bemerkbar. Elena Schmidt, Alicia Staigmüller (3x), Annabel Allmendinger (2x) und Alexandra Frank sorgten für einen letztendlich deutlichen 16:25 Auswärtserfolg. Eine starke Leistung zeigte dann auch Sarah Hase zwischen den eigenen Pfosten; sie machte gleich die ersten vier Würfe des Heimteams unschädlich. Ein Sonderlob hat sich diesmal das gesamte Team mit der Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit verdient. In der Offensive zeigte Alicia Staigmüller mit zehn Rückraumtoren und sicher verwandelten Siebenmetern eine sehr gute Partie.

Nach diesem wichtigen ersten Auswärtserfolg der laufenden Saison wollen die Vöhringer Frauen die Gunst der Stunde nutzen und sich im Heimspiel gegen den SV Tannau am Sonntag, 13.02.2022, um 17:30 Uhr für die knappe Hinspielniederlage revanchieren.

Für den SCV spielten: Nadja Schachschal und Sarah Hase (beide im Tor), Laura Of (2), Victoria Giehle (1), Theresia Miller (4), Annika Hamm (2), Leonie Schiller, Tina Hieber, Alexandra Frank (1), Elena Schmidt (2), Nicola Schiller, Maria Caroline de Freitas Ramos,  Annabel Allmendinger (3) und Alicia Staigmüller (10). 

SC Vöhringen - HSG Lonsee/Amstetten 32:21 (16:7)

Überzeugender 32:21-Heimsieg gegen den Tabellennachbarn HSG Lonsee/Amstetten!

Eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Partien zeigte das gesamte Vöhringer Frauenteam beim dritten Rückrundenspiel im heimischen Sportpark. 

In den ersten Minuten verlief das Spiel noch relativ ausgeglichen, bis zum 4:4 legte Vöhringen jeweils vor und Lonsee glich aus. Aber eine geschlossene Abwehrleistung und eine überzeugende Torhüterin Nadja Schachschal gaben der jungen Vöhringer Mannschaft zunehmend die notwendige Sicherheit. Dazu kamen noch einige leichte Ballverluste des Gegners und insbesondere die Vöhringer Rückraumspielerinnen Victoria Giehle, Theresia Miller und Alicia Staigmüller (trotz Manndeckung) nutzten konsequent die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Daher konnte Mitte der ersten Halbzeit erstmals eine 4-Tore-Führung beim 9:5 durch Elena Schmidt erzielt werden. Nach ein paar schwächeren Minuten war der Vorsprung auf 10:7 geschmolzen und die Coaches Uwe Kumpfe und Annabel Allmendinger holten das Team zur Auszeit. Und da hatten sie wohl die richtige Ansage gemacht: in den letzten zehn Minuten bis zur Pause gelang ein 6:0-Lauf zum beruhigenden Halbzeitstand von 16:7.

An diese starke Leistung knüpften die Vöhringer Frauen nach dem Seitenwechsel sofort wieder an und stellten bereits nach 90 Sekunden durch weitere Erfolgserlebnisse von Victoria Giehle und Elena Schmidt auf 18:7. Annika Hamm versetzte ihre Gegenspielerin und erzielte von Linksaußen das 19:8 und kurz darauf durfte Alexandra Frank einen schön herausgespielten Torerfolg vom Kreis bejubeln. In der Abwehr wurde jetzt nicht mehr ganz so konsequent zugepackt, aber das war erst recht die Gelegenheit für Nadja Schachschal mit mehreren Paraden zu glänzen und dann durch tolle Pässe Vöhringer Konter einzuleiten. Daher war die Partie spätestens 13 Minuten vor Spielende beim 27:14 von Theresia Miller entschieden.

Im Tor kam jetzt Sarah Hase zum Einsatz und startete gleich ideal mit einem entschärften Siebenmeter. Danach nahmen die Vöhringer Mädels etwas das Tempo raus und waren vor allem in der Defensive einige Male leichtsinnig oder unkonzentriert. Aber auf den Vöhringer Rückraum war an diesem Tag Verlass; dieser hielt den Gegner weiter deutlich auf Distanz. Ein toller Steilpass von Torhüterin Sarah Hase zum Konter verwandelt durch Tina Hieber war dann ein weiteres Highlight – den Schlusspunkt setzte mal wieder Alicia Staigmüller mit einem energischen Durchbruch zum 32:21-Endstand.

Die starke Leistung an diesem Tag sollte genügend Selbstvertrauen für die kommenden Spiele geben. Aufbauend auf einer stabilen und geschlossenen Abwehrleistung war der Vöhringer Rückraum mit Theresia Miller, Alicia Staigmüller und Victoria Giehle (mit ihrem bislang besten Spiel im Frauentrikot) der Erfolgsgarant. In dieser Form ist auch ein Erfolg in der Auswärtspartie am Samstag, 05.02.22, um 13:15 Uhr bei der MTG Wangen 2 durchaus drin.

Für den SCV spielten: Nadja Schachschal und Sarah Hase (beide im Tor), Laura Of, Theresia Miller (9), Annika Hamm (2), Tina Hieber (1), Alexandra Frank (1), Maria Caroline de Freitas Ramos, Victoria Giehle (10), Elena Schmidt (3) und Alicia Staigmüller (6). 

TSF Ludwigsfeld - SC Vöhringen 21:16 (12:9)

Herbe und leider auch unnötige 21:16 Niederlage gegen den Lokalrivalen TSF Ludwigsfeld

Vergangenes Wochenende stand für die junge SCV Damenmannschaft das Lokalderby gegen den TSF Ludwigsfeld an. Da man sich im Hinspiel der laufenden Saison vor heimischem Publikum deutlich mit 28:35 geschlagen geben musste, galt es hier Etwas gut zu machen. 

Leider missglückte der Start in die Partie, so fand man insbesondere in der Abwehr nicht den notwendigen Zugriff und ließ die TSF immer wieder durch einfache Tore vorlegen. Nach knapp sieben Spielminuten sah man sich mit 6:2 im Hintertreffen. Dann allerdings wurde der Kampfgeist der Vöhringer Mädels aufgeweckt, im Abwehrverbund steigerte man sich deutlich und konnte so nach 23 Spielminuten zum 9:8 durch Laura Of aufholen. In dieser Phase machten insbesondere Alicia Staigmüller und Elena Schmidt einen super Job im Innenblock und übernahmen hier Verantwortung für die Defensive. Ein Sonderlob darf außerdem der am diesem Tag tadellos aufgelegten Torhüterin Nadja Schachschal ausgesprochen werden. Im Angriff spielte man immer wieder insbesondere die Außenpositionen schön frei, leider war das Wurfglück auch an diesem Tag erneut nicht auf SCV Seite, viele gut herausgespielte Chancen blieben leider ungenutzt. Bis zur Pause zog der Gastgeber deshalb dann auf einen drei Tore Vorsprung beim Stand 12:9 davon. 

Auch nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild - Kampfgeist, Moral und auch die Abwehrarbeit inklusive Torhüterleistung stimmten, leider ließ weiterhin die Torausbeute und die Konzentration im Angriff zu wünschen übrig. Lediglich von der Rechtsaußenposition gelang in dieser Phase je zwei Treffer von Tina Hieber und Leonie Schiller, beim Stand von 16:13 nach 43 Spielminuten war die Partie immernoch offen. Dann allerdings folgte der wohl schlechteste Spielabschnitt der SCV Frauen, die TSF erhöhte vorentscheidend auf 18:13. Anschließend wurde sowohl eine Überzahl, als auch eine Strafwurfgelegenheit auf Vöhringen Seite nicht genutzt, sodass beim Stand von 20:15 zehn Minuten vor Spielende alle Zeichen auf einen Ludwigsfelder Sieg deuteten. Anschließend gelang jeder Mannschaft noch ein Treffer, sodass man sich mit 21:16 für den Gastgeber trennte. 

Schade - an diesem Tag wäre bei einer besseren und konzentrierteren Angriffsleistung definitiv mehr drin gewesen! Die nächste Gelegenheit für die Vöhringer Mädels um Punkte einzufahren folgt direkt am darauffolgenden Wochenende, im Sportpark zu Gast ist kommenden Sonntag die HSG Lonsee/Amstetten, Anpfiff ist um 17.30 Uhr.  

Für den SCV spielten: Nadja Schachschal und Sarah Hase (beide im Tor), Laura Of (1), Theresia Miller (2), Annika Hamm, Leonie Schiller (2), Tina Hieber (2), Alexandra Frank, Katharina Vogel (1), Nicola Schiller, Elena Schmidt (2), Alicia Staigmüller (6). 

SC Vöhringen - TSG Ehingen 18:24 (8:13)

SCV-Frauen versäumen es den Tabellenführer TSG Ehingen zu ärgern: unnötige 18:24-Heimniederlage!

Da wäre erheblich mehr drin gewesen! Beiden Mannschaften merkte man deutlich an, dass seit zwei Monaten kein Punktspiel mehr bestritten wurde. Viele technische Fehler und Ballverluste auf beiden Seiten zogen sich durch die ganze Partie. Allerdings agierte Ehingen insgesamt viel cleverer und war konsequenter in der Verwertung der Chancen. Die Vöhringer Frauen konnten nur phasenweise mithalten, waren dann aber mehrfach in der Partie sowohl im Angriff als auch in der Abwehr zu passiv, um den Tabellenführer in ernsthafte Bedrängnis zu bringen.

Katharina Vogel konnte beim ersten Angriff die 1:0-Führung erzielen, doch schon wenig später lag man bereits 1:3 hinten. Dieser Rückstand hatte bis zum 6:8 und dem ersten Timeout des Vöhringer Coaches Uwe Kumpfe Bestand. Alicia Staigmüller, (2x), Theresia Miller, Elena Schmidt und Annika Hamm waren bis zu diesem Zeitpunkt für den SCV erfolgreich. Ehingen erhöhte auf 6:10; diesen Rückstand konnten Theresia Miller und Elena Schmidt nochmals auf zwei Tore reduzieren. Doch dann ging fast acht Minuten lang bis zur Pause beim Heimteam nichts Zählbares mehr zusammen, dafür verteilte man direkt vor dem Pausenpfiff noch zwei Gastgeschenke und fing sich einen 8:13 Rückstand ein.

Nach dem Seitenwechsel war zunächst der Wille zur Wende erkennbar, nur wurden wieder die Chancen wie z.B. im Überzahlspiel und beim Siebenmeter nicht genutzt. Dass dies doch besser geht, zeigten Theresia Miller per Strafwurf und Annika Hamm, die trotz Unterzahl auf 10:14 verkürzten. Leider kassierte man dann aber drei Gegentore im Minutentakt und damit war beim 11:17 schon ziemlich die Luft raus. Zwar konnten Theresia Miller (2x), Leonie Schiller, Katharina Vogel und Alicia Staigmüller Mitte der zweiten Halbzeit noch zum 15:19 verkürzen, aber ab diesem Zeitpunkt erlaubte man den Gästen wieder zu viele einfache Tore und besiegelte damit die aus Sicht der SCV-Fans vollkommen unnötige 18:24-Heimniederlage.

Am nächsten Wochenende steht das Lokalderby bei der TSF Ludwigsfeld an. Spielbeginn ist am Sonntag, 23.01.2022, um 15 Uhr. Da wird sicher eine deutliche Leistungssteigerung notwendig sein wenn man mit einem Erfolgserlebnis den Heimweg antreten will!

Für den SCV spielten: Nadja Schachschal und Sarah Hase (Tor), Laura Of, Theresia Miller (6), Annika Hamm (2), Leonie Schiller (1), Tina Hieber, Alexandra Frank, Katharina Vogel (3), Caroline Maria de Freitas Ramos, Elena Schmidt (2) und Alicia Staigmüller (4).

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